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New York: Obdachlose auf eine Million Dollar von Antiquitätenhändler verklagt

Seit 22 Jahren lebt Roger Greenlee (64) in New York auf der Straße. Gegen ihn und drei weitere Obdachlose hat der Inhaber eines Antiquitätenladens in einer der nobelsten Gegenden der Welt Klage in Höhe von einer Million US-Dollar eingereicht.

Die Obdachlosen halten sich vor dem Antiquitätenladen auf und wärmen sich am vor dem Laden liegenden Heizungslüftungsschacht auf. Der Geschäftsmann sieht darin ein "asoziales Verhalten und Geschäftsschädigung".

Greenlee selbst sieht die Klage gelassen, er hat ohnehin kein Geld. Proteste wurden gegen den Geschäftsmann laut, so auch vom Immobilien-Hai Cohen, der mit Geld helfen will. Der Antiquitätenhändler baut derzeit den Heizungsschacht hinter das Haus um.


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WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Million, Dollar, New York, Obdachlos, Antiquität
Quelle: www.bild-t-online.de

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40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2007 00:30 Uhr von Streetlegend
 
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Ich glaube kaum, dass man mit einer Millionen-Klage das Problem der Obdachlosigkeit beseitigt, nicht in New York und auch nicht in Deutschland. Helfen, um die Menschen von der Straße zu bekommen, ist da wohl in jedem Fall angebrachter. Aber so richtig beurteilen kann das sicherlich ohnehin nur jemand, der mal - gerade im Winter - kein Dach über dem Kopf hatte. :-(
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04.02.2007 10:09 Uhr von Fifty_One
 
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USA und Gerichtsurteile da kann alles bei rauskommen. Ob es gerecht ist oder nicht. Wünschenswert wäre doch mal ein Urteil folgendermaßen: Der Händler muß im Winter dafür sorgen, daß die 4 Obdachlosen eine warme Unterkunft haben. Begründung: Er ließ den Heizungsschacht verlegen.
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04.02.2007 10:27 Uhr von maki
 
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Ist schon richtig so, immerhin sind die Obdachlosen ja selbst an ihrer Lage schuld - würden sie sich alle zusammentun und den Kapitalismus aus dem Land schmeissen, gäb es kein Problem mehr. :-)
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04.02.2007 10:30 Uhr von Yuno
 
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Schon krass was die Leute so produziert. Verstehen tu ich es leider seit Jahren nicht.
Leider ist es überall so. Die reichen werden reicher und die armen immer ärmer.

Die reichen Leute machen sich nie gedanken um die ärmeren oder gar die auf der Straße lebenden Obdachlosen :(

Mfg Yuno
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04.02.2007 10:31 Uhr von christi244
 
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Der Obdachlose kann dies auch mehr als gelassen sehen. Ein New Yorker Anwaltsbüro freut sich über das Mandat, ändern wird sich nicht viel und lediglich der Antikhändler sitzt auf seinen Kosten, die er nicht einmal absetzen kann.

Mal abgesehen von Herrn Greenlee, gestaltet sich allerdings die Obdachlosigkeit in den USA anders als bei uns. Aufgrund der in den USA hohen Mieten kann dort bereits jemand zur Obdachlosigkeit verdammt sein, obgleich er einer geregelten Vollzeitbeschäftigung nachgeht. Sehr oft betrifft dies Familien mit Kindern, da der soziale Wohnungsbau nicht gerade boomt. So ist z.B. eine 3-Zimmerwohnung in Boston nicht unter US-$ 1.000 zu bekommen + Strom + Heizung und der Verdienst liegt ungefähr bei US-$ 1.400, s. Bericht in USA Today.

http://pqasb.pqarchiver.com/...

http://pqasb.pqarchiver.com/...




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04.02.2007 10:33 Uhr von christi244
 
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Maki: Ist klar, immerhin sind die Obdachlosen selber schuld, immerhin sind die Arbeitslosen selber schuld, immerhin sind Gewaltopfer selber schuld ...

Merkst Du noch was?
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04.02.2007 10:38 Uhr von maki
 
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Chrissi,: Atme mal kurz durch....

Und nu les nochmal meinen ganzen Satz... ;-)
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04.02.2007 10:46 Uhr von christi244
 
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Maki ... hab durchgeatmet und gelesen ;-): Theoretisch ist es richtig! Denn nur so würde es wahrscheinlich funktionieren.

Aber ... ich gebe Dir zu bedenken - das war mein Gedankengang dahinter (den ich evtl. auch hätte ausführen sollen ...) -, dass das Heer der Obdachlosen rein zahlenmäßig nicht in der Lage ist, weder wahltechnisch, noch sonstwie irgendwelche Änderungen zu erzwingen.

Siehe in D das Heer der Arbeitslosen ... ist nichts anderes im Grunde.

In diese Richtung war das "merkst Du was" gemeint.
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04.02.2007 11:29 Uhr von alfaromeo_52
 
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@maki: schon krass der gedankengang. nur von der falschen seite gedacht.

ach so, da die obdachlosen keine job haben, durch die konzerne irgendwann mal gefeuert wurden (geht in USA sehr schnell) sind sie selbst an ihrer lage schuld. da müßte schon fast das gesamt land so leben, ehe mal was losgehen würde. letztendlich ist die masse träge, die was haben sind nur auf den erhalt ihres besitzstandes orientiert und wollen mehr. das alles auf kosten der ärmsten.

in D ist es ja genau so. politikverdrossenheit ist überall. trotz wahlversprechen wird dann gelogen und gedrückt, was das zeug hält.

betrachte nur die gewerkschaften. die kämpfen nur für sich, statt auch mal mit für die von HARTZ IV betroffenen zu kämpfen. ansosnten gibt es auch korrupte gewerkschaftsfunktionäre. nur die spitze des eisberges wurde im zusammenhang mit dem vw-vorstand ans tageslicht gebracht.

der horizont der gewerkschaftsmitglieder ist eben ziemlich tief gelegt, denn wenn die keine arbeit mehr haben sollten und auch ihr angespartes mal alle ist, so sind diese dann auch HARTZ IV- Empfänger. solange nicht in einer festen einheit gegen unrecht gekämpft wird, kannst du alles knicken. aber die geschichte zeigte es: wenn nicht geschlossen gehandelt wird, dann geht alles über den jordan.

und karl marx´ ansichten und einschätzungen zum kapitalismus sind heute noch genau so aktuell wie damals. nur wird alles etwas raffinierter mit angeblich sozialmarktwirtschaftlichen hintergrund durchgezogen.
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04.02.2007 11:33 Uhr von christi244
 
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Alfa: Nicht alle Obdachlosen in den USA sind arbeitslos. Sie haben Vollzeitjobs ... nur können sie dennoch keine Mieten zahlen, da diese sehr hoch sind und der Verdienst nicht ausreicht, um Wohnungskosten zu decken.
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04.02.2007 11:55 Uhr von 666leslie666
 
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Naaa mal wieder gierig Kennen wir ja...^^
Vorallem von Antiquitätenhändlern,die ja die ärmsten Schweine auf Erden sind...

Mlg
http://www.drogendealer.de/...

Danke... ;-)
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04.02.2007 12:03 Uhr von sacratti
 
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Wenn der Antiquitätenhändler clever ist, dann: macht er eine PR Kampagne daraus, gibt den Obdachlosen hinter dem Haus eine Unterkunft und fickt das korrupte New Yorker System.
Und der "grosse Tycoon" sollte sein Geld ebenfalls sinnvoll anbringen, indem er in jedem Gebäude, das er verwaltet, Quartiere einrichtet.
In Stuttgart bspw. gibt es seit zig Jahren eine Gruppe Obdachloser, die in der Tiefgarage der Staatsgalerie wohnen. Sie sorgen durch ihre Anwesenheit für mehr Sicherheit in der Anlage, es gibt seitdem keine Überfälle mehr auf Frauen, Junkies werden rausgeworfen und esgibt kaum Vandalismusschäden an den untergestellten Fahrzeugen. Viele Leute-darunter auch Richter des nahegelegenen LG-OLG- bringen Essen, oder geben mal ein Trinkgeld. So ist allen irgendwie geholfen. Jetzt kommt aber der Obersherriff Schairer- ehemals Polizeipräsident BW und nun Bürgermeister für law and order in Stuttgart- mit der New Yorker "zero tolerance" Strategie und will die Stadt säubern. Da wird es wohl bald vorbei sein, mit dem "schönen Leben". Strassenhändler wurden schon platt gemacht, obschon sie seit bald 40 Jahren dort ihrer Arbeit nachgehen, ehemals gefördert vom Gemeinderat, um Weltstadtflair zu verbreiten.
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04.02.2007 12:14 Uhr von vst
 
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schairer: sollte man des landes verweisen.
habe ich schon des öfteren bemerkt.
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04.02.2007 12:26 Uhr von sacratti
 
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VST: falls Du Fakten hast, wäre ich dankbar!
Direkt an mail, nicht hier, ich arbeite daran!
GRuss
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04.02.2007 12:35 Uhr von christi244
 
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vst: Abschiebung ok .... aber biiiiiiiiiiiiiiiiiiiitte nicht nach NRW. Am besten weiter nach Süden, denn mental dürfter der da eh passen!
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04.02.2007 12:41 Uhr von Jorka
 
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Der Typ spinnt ja wohl: soll er mal aufpassen, das er nicht selbst eines Tages obdachlos wird.
Für solche hochnäsigen Snobs habe ich kein Verständnis, soll sein verdammter Juwelierladen Pleite gehen!!!
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04.02.2007 12:41 Uhr von Elchmeister
 
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Unglaublich: Die Reichen werden immer reicher , die Armen werden immer ärmer , die Mittelschicht verschwindet und keiner wehrt sich.

Obdachlose dieser Welt , erhebt euch und esst diese verdammten , reichen Fettsäcke auf!

Während irgendein reicher Bastard Schuhe kauft , für Geld mit dem er eine Familie aus Afrika 1 Jahr lang ernähren könnte , stirbt jede Stunde ein Kind den Hungertod.

Manchmal frage ich mich , ob eine Art demokratischer Kommunismus nicht die beste Lösung wäre.
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04.02.2007 12:48 Uhr von Johnny Cash
 
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Ende stellt sich heraus das der Händler das alles anders meinte und wird den Obdachlosen einen warmen Schlafplatz besorgen.
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04.02.2007 12:50 Uhr von vst
 
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nein, leider keine fakten: ich kann euch keine beweise liefern die eine ausweisung nach bayern rechtfertigen würden.
leider
:-)
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04.02.2007 12:56 Uhr von maki
 
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Alfa, Tja, solange sich "der Mensch" so von bunten Bildern und hohlem Geschwafel blenden lässt, dass er soziale Sicherheit abwählt, nur um sich die Nase an Schaufenstern voller schickem, nicht lebensnotwendigem Tand breitdrücken zu können (kaufen kann er sich ja den Mist trotzdem nicht, wenn er arbeits- oder sogar obdachlos rumhängt), dann hat es "der Mensch" nicht besser verdient...
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04.02.2007 13:27 Uhr von SeeYa1987
 
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Irgendwie lächerlich. Ich verstehe den Händler, wenn es wirklich Geschäftsschädigend ist würde ich es auch nicht wollen. Aber es sind trotzdem Obdachlose. Dazu verändern sich die Bedingungen für die Heizungsschächte auch nicht. :-) Falls es existenzbedrohend wäre, würde es schlimmere Maßnahmen geben.
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04.02.2007 13:50 Uhr von Deniz1008
 
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Immobilien-Mogul Edward Baron Cohen .....? ...Baron Cohen ?

*g*

mfg

Deniz1008
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04.02.2007 14:04 Uhr von christi244
 
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Maki: Der Knackpunkt an dieser Örtlichkeit ist wohl in diesem Fall weniger die ausgestellte Ware, als umsomehr die von unten ausströmende warme Luft. Die Zustände diesbezüglich in den USA sind mit den unsrigen (noch) nicht gleichzusetzen, sondern sehr viel dramatischer.

Ich habe mich hier mal mit einem Obdachlosen vor einem ähnlichen Laden mit gleichen Bedingungen unterhalten, der sagte mir, dass er das Leben auf der Straße bevorzuge, weil unkomplizierter, obgleich er hier die Möglichkeit hätte, festen Wohnsitz zu nehmen. In den USA jedoch ist dies nicht so einfach, sie den Artikel in USA-today, den ich geposted habe, wo selbst Familien obdachlos sind, obgleich sie einen festen Job haben und dies nur, weil sie nicht in der Lage sind, horrenden Mieten zu zahlen.
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04.02.2007 14:17 Uhr von Johnny Cash
 
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@ Deniz1008: Nein das ist nicht Borat ;-)

einen schönen Sonntag und Jagschemash^^
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04.02.2007 14:21 Uhr von Enny
 
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aber klar: Als ami verklagt man ja erstmal alles und jeden.
Und über die Relationen denkt man sowieso niemals nach.
Dumm, so dumm.

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