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Umfrage: 21 Prozent der Deutschen gehen seltener zum Arzt

In einer Befragung des Marktforschungsinstituts Emnid im Auftrag der TV-Zeitschrift "Funk Uhr" gaben 21 Prozent der Befragten zu, in den vergangenen zwei Jahren seltener zum Arzt gegangen zu sein als in den Jahren vorher.

Diese Zurückhaltung, so vermuten Experten, sei auf insgesamt gestiegene Gesundheitskosten sowie lange Wartezeiten in den Arztpraxen zurückzuführen. Bei Frauen ist der Trend mit einem Anteil von 24 Prozent etwas ausgeprägter.

Vor allem überproportional viele unter 30-Jährige und Geringverdiener haben ihre Arztbesuche reduziert. Auf 36 Prozent der unter 30-Jährigen und 33 Prozent der Haushalte mit weniger als 1.000 Euro Nettoeinkommen pro Monat treffe das zu, so die Studie.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutsch, Prozent, Umfrage, Arzt
Quelle: www.n-tv.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2007 19:51 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Deutschland auf dem Weg in eine Zwei-Klassen-Medizin. M.E. liegt der Fehler nicht nur im System, sondern auch in der Bezeichnung. Das Wort „Krankenkasse“ klingt halt irgendwie ehrlicher als „Gesundheitszentrum“ oder „Wellness-Tempel“. So werden wir wohl noch weiter an dem Kraken Krankenkassensystem knabbern, bevor wir uns zu einer sozial gerechteren und verträglicheren Lösung durchringen. Ich wünsche den Aufrechten ein festes Rückgrat.
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02.02.2007 20:43 Uhr von Alfadhir
 
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da kan. ich nur zustimmen: traurige sache das sowas hier in diesem land passiert.
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02.02.2007 21:07 Uhr von Mi-Ka
 
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Es funktioniert also. So kann man es nämlich auch sehen.
Wenn die Bevölkerung insgesamt gesehen nicht kränker geworden ist, dann ist genau das eingetreten, warum man die Gebühr eingeführt hat. Nämlich dass man es sich vorher überlegt, ob man wirklich z.B. wegen einer Erkältung zum Arzt muss.
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02.02.2007 21:31 Uhr von Jimyp
 
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Naja ich geh einmal im Jahr zum Arzt, wenn ich meine jährliche Erkältung habe aber ansonsten gibts keinen Grund.
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02.02.2007 22:27 Uhr von Justinius
 
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Ist wahrscheinlich gar nicht mal so schlecht, habe mal irgendwo gelesen, als Ärzte eine Weile gestreikt hatten, sind die Sterbezahlen auffällig gesunken, als sie wieder praktizierten, nahmen die Todesfälle wieder zu.
Wer nicht zum Arzt geht, kann auch nicht totkuriert werden.

Hier ein Witz von Leslie, fand ich Klasse:

Kommt der Patient aus der Apotheke und wirft sein Medikament weg. Sagt ein anderer: Spinnst du?!
Darauf der Patient: Nun, ich gehe zum Arzt und lass mir was verschreiben, denn der will ja leben; dann gehe ich zur Apotheke und kaufe es, denn der Apotheker will ja schließlich auch leben, und dann werfe ich es weg, denn ich will ja auch leben!
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03.02.2007 00:07 Uhr von borgir
 
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in ein paar: jahren werden wir merken, was wir davon haben. nicht nur bei banalen dingen wie einer grippe bleibt man weg (obwohl die durchaus schlimme folgen haben kann). die folgekosten durch das nicht zum Arzt gehen werden immens sein...und sehr teuer
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03.02.2007 02:16 Uhr von Cpt.Proton
 
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hört hört: >>>
jahren werden wir merken, was wir davon haben. nicht nur bei banalen dingen wie einer grippe bleibt man weg (obwohl die durchaus schlimme folgen haben kann). die folgekosten durch das nicht zum Arzt gehen werden immens sein...und sehr teuer <<<

Dr. Bogir der Gesundheitsökonom hat gesprochen...
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03.02.2007 05:16 Uhr von Liliane
 
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Ich bin der Meinung dass die Leute es sich nicht besser überlegen bevor sie zum Arzt gehen.Es ist schlicht und ergreifend der Kostenfaktor. 10 € Praxisgebühr UND dann noch deftige Zuzahlungen bei den Medikamenten. So kann ein Arztbesuch schon mal locker 40 - 50 € kosten.Und das ist für Geringverdiener ne Menge viel.
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03.02.2007 05:37 Uhr von ron11
 
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zu teuer keiner kann es sich mehr leisten so oft zum arzt zu gehen,,,,,,,,,,,,
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03.02.2007 06:27 Uhr von jesse_james
 
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Studien sind schei*e, es wird gemauschelt und: gelogen....

"21 Prozent der Deutschen"
"21 Prozent der Befragten"

Was jetzt ?!?

Es wurden nicht 80 Mio. Bundesbürger befragt, also entweder oder !
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03.02.2007 13:08 Uhr von 666leslie666
 
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Zum Arzt gehen wir: schon weniger...
Vorallem Hartz Empfänger die sich am Monatsende die 10 Euro Praxisgebühr nicht mehr leisten können.

Meine Medizin gibts nicht in der Apotheke.. :-)
Denn dort gibts nur giftige Sachen...

Mlg
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03.02.2007 13:56 Uhr von Thingol
 
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War früher auch nie da! Ich bin eigentlich nie krank. Wann ich das letzte Mal beim Arzt war und dabei wirklich krank war, weiß ich garnicht mehr. Meistens geh ich nur hin, um den Beleg zum Krankfeiern abzuholen. :D
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03.02.2007 16:07 Uhr von Sipo M
 
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hartz empfänger brauchen nichts: bei medekamenten dazu zuzahlen!

lediglich 10€ alle drei monate ...
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03.02.2007 16:23 Uhr von Mondelfe
 
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wenn die Erkältung nicht so schlimm ist, kann ich auch genausogut in die Apotheke gehen, denn a) geht das schneller und b) muss ich die meisten Medikamente gegen Erkältung eh aus der eigenen Tasche zahlen...

Denn die 10 Euro tue ich persönlich dabei nicht sparen... da ich eine chronische Erkrankung habe muss ich eh jedes viertel Jahr zum Arzt und brauche dafür eine Überweisung...
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03.02.2007 16:51 Uhr von Enny
 
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so vermuten Experten: Tja, diese selbsternannten Experten vermuten ja immer was.
Fakt ist aber das jeder zum Arzt geht wenn es absolut notwendig ist.
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03.02.2007 16:55 Uhr von Alfadhir
 
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will nicht wisse wie viele schlimme erkrankungen: deswegen zu spät erkannt werden z.b. krebs weil die leute zu lange warten .
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03.02.2007 17:14 Uhr von Troll-Collect
 
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@ Sipo M: Wo hast du denn den Quatsch her? Das ist schlicht und einfach falsch.
Für Hartzer gelten die selben Klauseln wie für alle anderen auch - bei ihnen liegt die Grenze bei 79 Euro, die sie erst einmal selber zahlen müssen. Fällt dieser "Eigenanteil" nicht gleichmäßig übers Jahr verteilt, sondern gebündelt an, bedeutet es die Frage Medikamente oder Essen.

Achja, die Befreiung (wenn dann die Grenze überschritten wurde) gilt natürlich nur bei Eigenbeteiligungen. Für Medikamente, Hilfsmittel usw. für die die Kasse gar nichts zahlt, müssen auch Hartzer alles selber zahlen, so etwa viele Medikamente oder Sehhilfen. Und im Regelsatz ist dafür absolut nichts für vorgesehen, also gilt die Formel Arzt oder Essen in Reinkultur.
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03.02.2007 19:28 Uhr von e-woman
 
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was die ALGII Empfänger angeht: klingt das nach sozialverträglicher Sterbehilfe .
Und die gibts - z.b. wenn der Hausarzt nach einem Telefonanruf nicht kommt, leider schon oftmals so üblich.

Sicherlich wird statt dessen der Notarzt gerufen, z.b. in enem Pflegeheim - Kosten steigen natürlich. Aber bei alleinlebenden älteren weiß ich nicht ob sie die 112 wählen ?
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04.02.2007 18:53 Uhr von Hierophant
 
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Es sollte überhaupt nichts mehr bezahlt werden: Die USA haben ein gutes System:

Jeder muss sich selbst um sich kümmern.

Wer keine Versicherung hat, der zahlt aus dem eigenen
Geldbeutel oder wird eben nicht behandelt. . . .
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05.02.2007 11:47 Uhr von Mondelfe
 
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@ Hierophant: >>>"Die USA haben ein gutes System:
>>>Jeder muss sich selbst um sich kümmern.
>>>Wer keine Versicherung hat, der zahlt aus dem eigenen
>>>Geldbeutel oder wird eben nicht behandelt. . . . "

Das ist jetzt nicht dein Ernst, dass du dieses System gut findest, oder??

Das System der USA ist soetwas von Schei**e meiner Meinung nach...

Denn, wer hat denn das Geld eine Behandlung zu bezahlen, richtig, "die Reichen!"

Unde wenn dann in einer "armen" oder in einer "Mittelschichtsfamilie" jemand eine chronische Erkrankung hat oder bekommt, sind diese meistens die Verlierer...
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05.02.2007 14:48 Uhr von opppa
 
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Man könnte doch einfach, um die "hungerleidenden" Arbeitgeber noch mehr zu entlasten, das "Eintrittsgeld" für die Arztpraxen einfach, wie es wohl langfristig geplant ist, nur auf den Arbeitnehmerbeitrag aufschlagen.

Dann wäre der geünschte Zweck, die Steigerung der Gewinne der Wirtschaft, doch erreicht und auch die Armen könnten sich wieder einen Artzbesuch leisten. Außerdem würden - wie es bereits der Fall ist - die Privatpatienten auch weiterhin vorgezogen!

ES LEBE DIE LOBBY!

Zynismus aus!
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08.02.2007 23:17 Uhr von Nessy
 
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ich: war (leider) eher mehr zum Arzt !!!
Soviel zum Thema Sport ist gesund...einiges hätte ich mir sparen können...

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