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Nauen: Von Polizist erschossener junger Mann war Familienvater (Update)

Der am Mittwochabend im brandenburgischen Nauen von einem Berliner Polizisten erschossene 28-jährige Mann (ssn berichtete) war Vater von zwei leiblichen Kindern. Maximilian G. war im Ort sehr beliebt und galt als harmlos.

Gelegentlich soll das Opfer durch Ruhestörungen aufgefallen sein. Der Arbeitslose hatte viele, meist jugendliche Freunde. Er wohnte zusammen mit seiner Freundin und zwei weiteren Kinder aus deren früherer Beziehung.

Randalierende Jugendbanden sollen in Nauen keine Seltenheit sein. Wie es genau zu dem tragischen Zwischenfall kam, ist noch immer unklar, da sich der Polizist noch nicht geäußert hat. Ob er suspendiert wird, steht noch nicht fest.


WebReporter: Tira2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Update, Familie, Polizist
Quelle: www.spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2007 10:29 Uhr von Tira2
 
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Ich denke, es war einfach ein tragischer Unfall, ich glaube nicht, dass der Polizist in böswilliger Absicht gehandelt hat, aber das müssen die weiteren Ermittlungen noch zeigen.
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02.02.2007 10:45 Uhr von Garviel
 
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Trändendrüse. Natürlich ist der ganze Vorgang schlimm - allein schon, wenn ich mir vorstelle, wie seine Freundin mit 4 Kindern allein zurecht kommen soll.

Andererseits stinkt mir die Vorverurteilung des Polizisten, wie sie in einigen Blättern betrieben wird. Wie Tira2 ganz richtig meint: Ermittlungen abwarten wäre besser.
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02.02.2007 10:55 Uhr von mutschy
 
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...und wenn der Polizist nich geschossen hätte u verletzt worden wäre, hätte sicherlich die ganze Welt gefragt, warum er denn nich geschossen hat. Maximilian G. war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort, zusammen mit den falschen Leuten.
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02.02.2007 11:21 Uhr von reziprok
 
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Ein sehr verantwortungsbewusster Familienvater: Feiert lustig mit seinen Kumpels, lässt sich volllaufen und als krönender Abschluss, noch ein bisschen öffentliches Eigentum zerstören. Skandalös, dass so ein fieser Polizist ihn daran hindern wollte...


Ist für die Kinder und die Frau sicher traurig. Aber ob das Leben mit Vater so viel besser war? Die Mutter ist 24 und hat ein 8-jähriges Kind. So viel wird mit denen auch nicht los sein...
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02.02.2007 11:25 Uhr von sacratti
 
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Familienvater oder nicht, und, auch dieses Neonazigesocks ist doch in den Dörfern dort immer sehr beliebt, ruhig und man hätte ihnen das so gar nicht zugetraut.
Da hab ich lieber ein paar Feinde, als solche Freunde!
Ein Suspendierung des Polizisten steht derzeit nicht im Raum!
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02.02.2007 12:01 Uhr von carry-
 
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na und! das macht weder ihn weniger kriminell noch den polizisten weniger unschuldig!
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02.02.2007 12:59 Uhr von m-atze
 
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tja vielleicht hat der polizist überreagiert.vielleicht war ein bißchen pech dabei ? ist schon tragisch, aber so was KANN durchaus vorkommen. für die zukunft des kindes wird es wohl eher positiv sein. wenn man so verantwortungslos ist, ein kind zu hause hocken dann zieht man nicht los und haut bushaltestellen kaputt.. das erinnert mich an 14-18 jährige pubertierende "gangster"...
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02.02.2007 13:14 Uhr von Jorka
 
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Schadensersatz: Der Polizist sollte angeklagt werden wegen fahrlässiger Tötung, und sollte verpflichtet werden Schadensersatz an die Familie zu zahlen.
Diese Reaktion von ihm scheint mir jedenfalls zu übertrieben gewesen zu sein.
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02.02.2007 14:07 Uhr von Flutschfinger
 
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Besser für die Kinder: Also für die Kinder ist das, so tragisch und hart das klingen mag, das beste das sie ein falsches "Vorbild" weniger haben dem Sie nacheifern könnten.
Zum Thema: PECH ! Wer asozial, gewalttätig durch die Gegend zieht sollte meiner Meinung nach IMMER mit heftigen Reaktionen rechnen.
Ich habe schon mal z.B. jemanden, der Wochenlang in unserer Gegen Autoreifen zerstochen hat auf frischer Tat erwischt.
Ergebniss für Ihn: 2 Gebrochene Finger und div. Platzwunden am Kopf.Seltsamerweise hat er mich nicht angezeigt obwohl er es mir angedroht hat.
Und wisst ihr was: Ich würde jeder Zeit wieder so handeln!
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02.02.2007 15:06 Uhr von TheRoadrunner
 
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Erst nachfragen? Soll der Polizist denn erst nachfragen, ob jemand Frau und Kinder zuhause sitzen hat, auch wenn er sich wie ein durchgedrehter Halbstarker auffuehrt?

und @ Flutschfinger:
"Wer [...] gewalttätig durch die Gegend zieht sollte meiner Meinung nach IMMER mit heftigen Reaktionen rechnen."
Deiner Story zufolge gilt das dann wohl auch fuer dich?
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02.02.2007 15:45 Uhr von Flutschfinger
 
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@TheRoadrunner: Nun, leider seht Ihr nicht den kleinen, aber feinen Unterschied bezüglich sinnloser, grundloser Gewalt Leuten gegenüber die einem nichts getan haben oder Gewalt irgendwelchen Asozialen gegenüber die mein Eigentum oder gar meine Gesundheit bedrohen.

Dieser Typ ist nicht zu bemitleiden.
Ich habe Mitleid mit:
Leuten die an einer schweren Krankheit leiden
Leuten die Opfer von Kriminellen werden
Leute die verunfallen

Ich habe kein Mitleid mit:
Leuten die aufgrund ihrer Gewaltätigkeit Unschuldigen gegenüber ne Klatsche bekommen....und, wie in diesem Falle, auch mal dabei "Hopps" gehen.
Eine Last weniger für die übrige Menschheit.....es sterben weitaus bessere Menschen unter nicht selbstverschuldeten Umständen, um die ist es traurig, aber um so nen Spacko, der die Familie zuhause sitzen lässt und währendessen den Helden für Halbwüchsige spielt? Who cares ???
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02.02.2007 16:32 Uhr von Janina 2000
 
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Sehe ich genauso wie "Flutschfinger". 28-jährige Familienväter sollten für ihre Kinder Vorbilder sein.
Auf so einen Familienvater wie den "Selbstmörder" kann keiner stolz sein.
Stolz bin ich auf den Polizisten, der nicht ängstlich davongelaufen ist, als ihn 3 Typen "platt machen" wollten.
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02.02.2007 17:06 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Flutschfinger: Dass Selbstjustiz in Deutschland illegal ist und bestraft wird, ist dir aber bekannt?

Ich sehe den Unterschied durchaus, aber Gewalt ist und bleibt Gewalt. Und vor allem: bei "zwei gebrochenen Fingern und div. Platzwunden am Kopf" sehe ich nicht die Verhaeltnismaessigkeit zu einer Sachbeschaedigung.
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02.02.2007 17:20 Uhr von Flutschfinger
 
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@roadrunner: also mir ist sehrwohl bewusst das selbsjustiz nicht erlaubt ist aber das ist mir in dem moment egal.und sag nicht ich begebe mich auf das selbe niveau wie der täter, denn das ist hohn für jedes opfer.
ich persönlich finde für mich die gerechtigkeit erst dann wieder hergestellt wenn der täter dafür bluten muss und nicht die kuscheljustiz zu spüren bekommt.ich weiss, es ist nicht gesetzeskonform aber mein verhalten ist ja für einen ungescholtenen bürger keine gefahr.es ist nur zu gerecht wenn täter gefahr laufen müssen auf überreagierende leute zu treffen.

und zu meinem fall:
du meinst 2 gebrochene finger sind nicht verhältnissmäßig für die sachbeschädigung?
nun, ein satz neuer reifen kostet locker 300 euro, das heisst ich muss dafür ca 30 stunden schwer körperlich arbeiten.denke, das sind sehr wohl gebrochene finger für den bastard wert.für MICH schon.immerhin habe ich damit meine wut nicht in mich hineingefressen, womit ich dann doppelt der leidtragende gewesen währe sondern dieser freien lauf gelassen.ich fühlte mich danach "ausgeglichen" und das war für mich das wichtige.....und nicht die unversertheit dieses spinners.
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02.02.2007 18:18 Uhr von abcde85
 
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@chrokin @ flutschfinger: @chorkin

ich glaube kaum das man hier von notwehr sprechen kann. oder hat der typ etwa flutschfinger angegriffen ? Nein ! Er hat "nur" die Reifen zerstochen.

@ Flutschfinger

Das beste wär gewesen wenn du die Polizei angerufen hättest . Na ja aber dann macht man lieber ne (schwere?) Körperverletzung.
Und das steht eben gar nicht in Verhältniss zu seinen Taten. Was wäre gewesen wenn er dadurch das du ihm die finger gebrochen hast ect. Berufsunfähig geworden wäre oder was es sonst noch so gibt. Also denk erstmal nach bevro du hier sowas schreibst.

Ach ja das mit den 30 stunden buckeln ist für mich ne ausrede. schließlich gibts ne versicherung und du kannst von dem täter das geld für den schaden bekommen.

So jetzt bin ich auf eure Antworten gespannt wie ihr euch nun mal wieder rechtfertigen wollt.
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02.02.2007 18:58 Uhr von intruder1400
 
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Nothilfe: Wenn jemand fremde Sachen beschädigt und ich ihn daran
hindern will ist es Nothilfe.Wenn jetzt eine Person ange-
griffen wird und ich körperlich dazu in der Lage wär zuhelfen
ohne mich selbst zugefährden und es nicht tue ist es auch
eine Straftat(Unterlassene Hilfeleistung).Also tue ich helfen, auch wenn ich einem Täter mehr als 2 Finger brechen müßte damit er eine Waffe losläßt.Und wenn das nicht
reicht und noch mehr Gewalt eingesätzt wird um einen Straftäter von seiner Tat abzuhalten ist es eben keine
Notwehr sondern höchstens ein Notwehrexzess
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02.02.2007 20:11 Uhr von abcde85
 
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nachtrag @ flutschfinger: Ist mir gerade noch eingefallen.Du schreibst zwar 300 euro , 30 stunden buckeln, viel Geld ( ist es ja auch sag ich ja nicht) aber dann kapier ich erst recht nicht warum du den so zugerichtet hast. Dir hätte klar sein müssen wenn er dich angezeigt hätte wär es vermutlich noch teurer geworden für dich. Schmerzensgeld ect. Nur so am rande....

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