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Studie: Immer weniger Hauptschulabsolventen finden Ausbildungsplatz

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat eine Studie in Auftrag gegeben, die besagt, dass Hauptschulabsolventen immer geringere Chancen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz haben.

Nur rund 40 Prozent der Absolventen bekommen einen Ausbildungsplatz. Nur 15 Prozent der Lehrstellensuchenden ohne Schulabschluss finden einen Ausbildungsplatz.

Rund 500.000 Ausbildungsplatzsuchende absolvieren zusätzlich Qualifizierungsmaßnahmen nach der Schule.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Ausbildung
Quelle: de.news.yahoo.com

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2007 17:28 Uhr von DonProphet
 
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lol: das hätte ich dir auch ohne studie sagen können;-)
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01.02.2007 17:36 Uhr von jsbach
 
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Krankenschwester: oder Pfleger. Da muß man wohl schon Abitur haben und das 1. Klin-Semster hinter sich haben.
Und `ne Gärtnerlehrstelle wird wohl vorher ein Semester Botanik, einem Braugehilfen wird seine Stammkneipe auch nicht mehr reichen; der wird vorher noch ein paar Semster Weihenstephan
hinlegen.
*LOL*
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01.02.2007 17:43 Uhr von Jorka
 
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Naja: zum Lachen finde ich das nicht eher traurig.

Es sollte endlich unser dreigliedriges Schulsystem umgewandelt werden, es kann schließlich nicht angehen das 60% aller Hauptschulabsolventen keinen Ausbildungsplatz finden.
Eine andere Alternative wäre wenn die Arbeitgeber ihre Anforderungen herunterschrauben, das wird aber mit Sicherheit nicht passieren.
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01.02.2007 17:50 Uhr von no_trespassing
 
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Logisch...das Niveau ist einfach grottig! Hauptschüler, die was drauf haben sucht man wirklich so verzweifelt wie eine Getränkebude in der Sahara.

Heutzutage muß man schon bei Abiturienten aussieben, weil diese oftmals die einfachsten Sachen nicht beherrschen. Trotz Rechtschreibreform schaffen viele nicht einmal eine gescheite Rechtschreibung. Kommt davon, weil einige es schick finden, in Internet-Foren alles klein zu schreiben oder hdl und mfg nicht mehr auszuschreiben wissen. Die Verhunzung der Sprache im Internet läßt sich auf das normale Leben projizieren. Schludert man beim einen, dann geschieht es auch unweigerlich beim anderen.

Und bei Mathe ist es genauso. Trotz Zentralabi sind zahlreiche Schüler nicht imstande, eine einfache Kurvendiskussion oder Integralrechnung hinzubekommen. Ich frage mich, wie die das Abi bekommen haben.

Und ganz besonders schlimm sieht es bei Allgemeinbildung aus. Politische Zusammenhänge zu begreifen oder einfaches Geschichtsverständnis zu entwickeln, wo eigentlich Realschüler ein bißchen punkten könnten, ist offenbar schon zuviel verlangt.

Ich bin deshalb so schockiert, weil ich von einem Personaler jetzt mal einen Stapel von Einstellungstests zu Gesicht bekam. Was da von Leuten abgelassen wird, die sich als qualifiziert betrachten, ist teilweise der absolute Hammer.

Da wird bei Multiple Choice-Tests ungelogen der Fall der Berliner Mauer ins 19. Jahrhundert einsortiert oder Mozart zum berühmten deutschen Schriftsteller gemacht :-x

Daß so Leute keinen Ausbildungsplatz finden, kann man den Firmen ja nun nicht gerade verübeln.
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01.02.2007 17:55 Uhr von no_trespassing
 
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@Jorka: >>Eine andere Alternative wäre wenn die Arbeitgeber ihre Anforderungen herunterschrauben, das wird aber mit Sicherheit nicht passieren.>>

Nenn mir einen vernünftigen Grund, warum sie das tun sollten.
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01.02.2007 18:22 Uhr von chiyo
 
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@Jorka: Kommst du aus der Region Stuttgart.. ?
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01.02.2007 20:36 Uhr von cartman007
 
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SPD-Studie: Schuld sind Diskriminierungen: Dies wäre wieder einmal ein Fall für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Einzig, aufgrund der Minderleistungsfähigkeit, bestimmte Bevölkerungsschichten von der Erwerbstätigkeit auszuschließen, ist gesetzeswidrig. Daher ist es an der Zeit, zusätzliche Kriterien zur Selektion zu bemühen. Auch Minderbegabungen sozial Schwacher sind gesellschaftlich bedingt und sollten nicht zur Exkommunikation führen. Ansonsten entstünde eine neue Bildungsdiktatur auf der einen und nicht mehr beherrschbare, gesellschaftlich explosive Tendenzen auf der anderen Seite.
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01.02.2007 20:53 Uhr von md2003
 
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tja das ist wirklich traurig!!!! Ist aber leider so...
Die Zahl an gefühlskalten Arschlöchern, die nur Profit im Kopf haben, steigt eben täglich:-(

Früher konnten sich auch Menschen mit einem nicht ganz so tollen Abschluss beweisen - sie bekamen eine Chance.... heutzutage ist das nicht mehr so!
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01.02.2007 23:32 Uhr von Schwertträger
 
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@md2003: Ja, solche Leute konnten sich früher an der Kohlenschaufel beweisen, oder an der Spitzhacke, oder als Stallbursche, als Erntehelfer (geht heute auch noch), als Getränkelieferant etc. . Es gab eine Menge Handjobs, wo Du auch Leute brauchen konntest, die wenig in der Birne hatten.

Im Laufe des Fortschritts haben aber erstmal Visionäre Gedanken gedacht, wie man die Schinderei vereinfachen könnte und dann Leute, die darin Sparpotential (oder besser erstmal Wachstumspotential) sahen, Geld für die Verwirklichung dieser Visionen locker gemacht.

Im Ergebnis sind die meisten stumpfen Knochejobs verschwunden und überall werden jetzt Leute gebraucht, die die komplizierten Maschinen verstehen.

Was hat das mit gierigen Unternehmern zu tun?

Du selber erwartest doch auch schon vom allerpopeligsten Hadyverkäufer im Supermarkt, dass er sämtliche Tarife der Konkurrenten im Kopf hat und Dir die günstigste Alternative anbieten kann. Wo haben da noch mathematik- und merkschwache Leute Platz?

Ob wir es wollen oder nicht. Wir als Gesellschaft haben uns weiterentwickelt und momentan hängt die biologische Entwicklung ein wenig. Die grosse Masse an durchschnittlich oder sogar unterdurchschnittlich begabten Menschen (gemessen am momentanen Durchschnitt) werden einfach nicht mehr gebraucht. Das ist, wenn auch bitter, eine Wahrheit.
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02.02.2007 00:42 Uhr von thrawni
 
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sehe das aehnlich wie der schwerttraeger! vor 50 jahren war das wissen, das ein kfz mechaniker brauchte noch auf 300seiten zusammenfassbar - heute kann NIEMAND auch nur ANNAEHREND erfassen, was es da alles gibt... und wer nich mit nem lappy das fehlerprotokoll auf dem eprom loeschen kann, der is RAUS ... traurig aber war - komplezere welt = komplexere probleme = ende für "zu einfache" menschen. frueher konnten die halt noch die straße fegen o. frag den geier.
die meisten unternehmen investieren viel in ihre azubis (woran nich die hohen lohnnebenkosten und sozialabgaben schuld sind!) und deren qulitativ hochwertigen ausbildungen.
da will man sich ja auch sicher sein das es sinnvoll war.Also nehmen sie am liebste Abiturienten und machen mit den mehrstuendige test in gruppen und spiele und konfliktsituation und haste nich gesehen.
und da der markt auch abiturieten fuer kfzmechaniker o. industriekauffrauen ausbildungsplaetze bereithaelt kann mans den unternehmen ja nich veruebeln diese auch zu nehmen, oder ?
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02.02.2007 01:16 Uhr von elvira11
 
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also: mal erlich , es sind doch nicht alle Hauptschuler Doof , was soll das denn , es hat auch viel mit der Sozialen herkunft eines Menschen zu tun , es gibt so viele Kinder die wirklich intelligent sind das aber nicht gefördert werden kann , weil kein Geld seitens der Familie da ist , für Nachhilfe oder der gleichen , und die Eltern stehen doch heute meist selber auf dem Schlauch wenns ums Helfen geht . Mann Schaut sich doch nur mal die Lehrer an die in den Hauptschulen sind , die ziehen ihr Ding durch machen ein paar Stunden Unterricht und gut ist , zu meiner zeit wurde noch auf die Schüler eingegangen , wenn die Lehrer merkten das Kind hat was im Kopf dann wurde das Unterstützt , heute ist das doch nicht mehr so , entweder das Kind schafft es oder nicht . Mein Neffe hatte von seiner Schule damals nur eine Hauptschulempfehlung bekommen , er ist aber auf die Realschule und hat jetzt Abitur gemacht . Mann sollte das nicht alles so veralgemeinern finde ich
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02.02.2007 07:33 Uhr von disabled_lamer
 
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Zustimmung @Judas II: Wahre Worte!

Wir lästern über die kaputte amerikanische Gesellschaft, aber unsere ist nicht viel besser.
Viele können nicht mal mehr ordentliche Sätze artikulieren (Pöpeln, Prollen, Posen).
Aber vielleicht ist dies ein neues, angepassetes Aussieb-System der Evolution, da die ursprünglichen Aussiebkriterien in der modernen Gesellschaft nicht mehr funktionieren. :-)
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02.02.2007 10:17 Uhr von rh1974
 
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mal ehrlich, hauptschule ist nicht doll! als ex pos-schueler(mal sehen wer hier weis was das ist) kann ich nur sagen unser 10. klasse abschluss war noch voll ok, fuer alle art von normalen ausbildungen. nur wenn du studieren willst bist du zur eos(abi) gegangen. heute muss es ja abi sein, obwohl 10. klasse als facharbeiter reichen total sollte.

stellt sich die frage: ist das wissensniveau der 10. klasse gesunken oder muss eine buerokauftussi abi haben um die hochkomplexen vorgaenge zu schnallen?

wie auch immer, selbst unsere 8. klasse abgaenger waren eindeutig keine leuchten und haetten nie wirklich eine gute position bekommen.

ich denke was heute fehlt ist etwas druck, der mensch ist nun mal faul, also musst du ihn zwingen etwas zu tun, denn eines ist klar moeglichkeiten ab zu haengen und nix zu tun gibt es genug.

aber ich freue mich, denn weniger gut qualifizierte bedeuten fuer mich weniger gongurenc..oder wie schreibt man das?
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02.02.2007 11:01 Uhr von SunSailor
 
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@elvira111: Man kann jede Diskussion kaputt: relativieren! Natürlich sind nicht alle Hauptschüler doof - die bekommen ja offensichtlich auch Stellen. Es geht um den Rest, der entweder wirklich zu dünn angerührt ist oder sich selbst aufgegeben hat. Beides kann man aber nicht gebrauchen, denn für irgendwas muss man ihnen ja als Unternehmer das monatliche Gehalt überweisen. Tatsache ist doch, es wird immer einen Anteil geben, der wirklich nichts kann. Leider Gottes muss - und das aus meinem Munde... - dieser Bodensatz von der Gesellschaft abgefangen werden. !ABER!, der Teil, der sich aufgegeben hat, wäre zu Retten gewesen. Ich war selbst auf einer integrierten Gesamtschule und dort war es so, dass bis zum Abschluss auch alle Hauptschüler einen Realschulkurs hatten, die Stärke hatte sich über der Zeit halt herausentwickelt. Was für mich galt - ich musste aufgrund einer saudämlichen Konstellation trotz meiner Gymmie-Eignung auch den Sprung aus den Realschulkursen zu den Gymnasialkursen durchführen - galt auch für die: Das differenzierte Kurssystem motiviert unheimlich, zumindestens in Schwerpunkten mal den "Aufstieg" zu probieren. Und ich will mich gar nicht an diesem "Aufstieg" als solchen festhalten - allein das motiviert sein hat IMHO da viel bewirkt, vor allem bzgl. der inneren Einstellung. Und an der hapert es doch in diesen "Kreisen" am meisten. Das drei gliedrige Schulsystem ist von übel, das sieht man in allen Ländern, die es abgeschafft haben oder nie hatten. Und sorry, es ist definitiv nicht so, dass die besseren durch die schlechteren ausgebremst werden, das ist pädagogisch-konservativer Blödfug!
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02.02.2007 12:23 Uhr von IT-B@SICS
 
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@rh1974: pos= polytechnische Oberschule
eos= erweiterte Oberschule

hab ich jetzt was gewonnen?
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02.02.2007 12:58 Uhr von Scorpio1284
 
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wenn ich mir die kommentare hier so anschau: dann fällt auf, dass bisher noch niemand die Lehrer beschuldigt hat (so wie es z.b. bei der Pisastudie sofort getan wurde)...

In aller erster Linie sind es die Eltern, die in meinen Augen versagt haben, wenn die Kinder herumlümmeln und nichts auf die Reihe bekommen. Nur mit Disziplin läuft es rund und wenn man sieht, wie sich manch Jugendlicher z.B. gegenüber Älteren verhält, ist nicht verwunderlich, dass auch die Bildung große Lücken aufweist.
Wenn dann noch ein unmotivierter Lehrer ( ja, die gibts natürlich auch!) dazukommt, hat man einfach verloren.

Ein Lehramtskandidat
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02.02.2007 13:12 Uhr von Alfadhir
 
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kein wunder die arbeitsplätze die früher: hauptschulabsolventen bekahmen werden ja auch heute mit (min.) realschülabsolventen besetzt so ist das nun einmal wenn es zu wenig arbeitsplätze gibt bzw die arbeitsplätze immer weniger werden. da kann die regierung lügen wie sie will und statisticken mit 1euro jobern aufpolieren wie sie will es werden nicht mehr (aber solange der großteil des volkes glaubt was erzählt wird ist es ja ok).
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02.02.2007 13:23 Uhr von BalloS
 
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Ist doch klar: Wenn ich ne Firma habe und da laufen Bewerbungen kommen, muss ich doch irgendwie aussortieren.

Da ich das bei mir im Betrieb auch schon gemacht habe, weiss ich, wie das meistens gehandhabt wird.

1. Äusseres Aussehen. Sieht der Umschlag schon scheisse aus, fliegt er gleich raus, ohne überhaupt reinzugucken.
2. Aussehen der Bewerbung ansich. Hier hat mal einer eine hingeschickt, die bestand aus losen Blättern, die auch noch dreckig waren. Will man so einen bei sich arbeiten lassen ??
3. Abschluß. Wenn einer Abitur hat, dann habe ich auch größere Erwartungen in ihn und denke auch, das er mehr "geistige" Fähigkeiten haben sollte als ein Hauptschüler.

Warum soll ich nen Hauptschüler nehmen, der nur 1 oder 2 Sachen machen kann, wenn ich nen Abiturienten nhmen kann, den ich für viel mehr einsetzen kann ??

Und mal ehrlich. Hat sich mal einer angeguckt, wie die Hauptschüler schon auftreten ? Die meisten wollen doch schon gar net.
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02.02.2007 13:25 Uhr von BalloS
 
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edit fehlt :D Zusatz !! Es hat doch eigentlich jeder generell gesehen die Möglichkeit sein Abi zu machen.

Wenn man es sich dann schon versaut, muss man sich nicht wundern.

Spezielle Beispiele sind hier ausgenommen.
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02.02.2007 14:15 Uhr von NetCrack
 
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Letztlich auf Lachschon.de: [...]

Szenario: Ahmed fällt wegen Deutsch in der 8. Klasse durch.

1973: Ahmed nimmt Nachhilfeunterricht in den Sommerferien und schafft den Schulabschluss ein Jahr später ohne Probleme.

2006: Ahmeds Fall landet vor der Gleichstellungskommission der Schule. Die liberale Presse findet das Verhalten der Schule unvertretbar. Deutsch ist nicht die Mutter aller Sprachen. Man denke mal daran, was im Namen der deutschen Sprache schon alles für Unheil angerichtet wurde.
Die Schule lässt unter dem immensen Druck eine Nachprüfung mit Fragen für einen Erstklässler zu und Ahmed rückt nach. Den Abschluss schafft er nicht und landet am Fließband bei VW weil er immer noch kein Deutsch kann.

[...]

;-)
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02.02.2007 15:39 Uhr von Johnny Cash
 
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Kein Wunder: wenn man sich manche Bewerber mal anschaut. Das heißt natürlich nicht das alle nichts können oder wissen aber es gibt schon einige die unqualifiziert sind und nicht das richtige Benehmen haben.
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02.02.2007 16:24 Uhr von mh1987
 
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es liegt aber nicht nur an dem hauptschulabschluss: ich bin auch erst 19 und meine schulzeit ist ja noch nicht lange her....

Aber das mit den Ausbildungsstellen liegt nicht nur am
Hauptschulabschluss, die Hauptschule verkommt immer
mehr zum Abstellgleis, rücksichtsloser sozial unanpassungsfähiger rowdies

is jetzt vielleicht a bissl hart ausgedrückt, aber es trifft den nagel ziemlich genau aufn kopf....




ps. wer rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
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02.02.2007 18:04 Uhr von Marco Werner
 
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Wundert mich gar nicht wenn ich mir folgende Faktoren ankucke:
1. ein nicht unbeträchtlicher Teil der Hauptschüler ist dumm wie Brot. Wundert mich auch nicht, denn es gibt weder auf der Seite der Schüler noch auf der der Lehrer Anreize, mehr als nur Dienst nach Plan zu machen. Und warum sollte sich ein fauler Schüler ´n Bein ausreißen, wenn ihn keiner dazu zwingt ?
2.Die Einstellungsbedingungen der Arbeitgeber. Als ich vor 15 Jahren aus der Schule kam, waren es Einzelfälle, daß ein Chef für ´nen Hauptschulberuf (z.B. Bäcker) einen Realschüler haben wollte, heute sollte es schon mindestens ein Gymnasiast sein. Mal ehrlich: Welcher Gymnasiast, der halbwegs bei Trost ist, geht absichtlich 4 Jahre "zu lange" zur Schule, um dann freiwillig einen Beruf zu erlernen, den er schon längst hätte haben könnte ? Noch so ein Punkt in den Einstellungsbedingungen sind die verlangten Kenntnisse. Am Besten sollten die Bewerber schon 90% der eigentlich erst zu vermittelnden Kenntnisse mitbringen. Sowas ist doch meines Erachtens ein Zeichen, daß die Firma doch eigentlich nur eine billige Arbeitskraft sucht.
3. die Zukunftsaussichten der Schüler in beruflicher Hinsicht. In Deutschland ist es leider so, daß man als Quereinsteiger meist NULL Chancen hat. Nur wenn man seine Fähigkeiten in Form einer Abschlußurkunde nachweisen kann, wird man überhaupt in die nächste "Runde" der Bewerber vorgelassen. Ein noch so guter "Learning-by-doing"-Bewerber wird immer den Kürzereren ziehen, wenn sein Konkurrent ein noch so schlechtes Abschlußzeugnis hat. Der langen Rede kurzer Sinn: Wer nicht von vornherein schon seinen Wunschberuf erlernt, der wird nie darin unterkommen. Früher hieß es immer: "Lern erstmal einen Beruf, später kannst du immernoch was anderes machen!". Dazu hab ich nur zu sagen: HA HA!

Marco
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02.02.2007 20:30 Uhr von christi244
 
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Judas: Ähm ... kurze Frage, kommst Du zufällig von der Hauptschule?
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03.02.2007 01:07 Uhr von Miem
 
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Halleluja: also Hauptschüler sind doof und Abiturienten schlau? Das sieht aber in der Realität anders aus .

Mein Vater hat jahrzehntelang Lehrlinge in Handwerkerberufen eingestellt, hauptsächlich Schlosser, Schmiede und Schreiner. Mit Abiturienten konnte er aus zwei Gründen nichts anfangen - die hatten keinen Werkunterricht gehabt und konnten ihm daher auch keine handwerkliche Fähigkeit nachweisen und nach seiner Erfahrung haben sich viele davon auch nicht besonders angestrengt in der Schule - nach dem Motto "Ich kann doch schon alles". Aber leider nützt Algebra bei Handwerksberufen wenig, da muß man vor allem Geometrie können und da versagten dann die Abis. Als ich mal einen Tag im Büro ausgeholfen habe, war ich nur damit beschäftigt, die Ablage zu sortieren - denn die Abis, die Bürokaufmann werden wollten, konnten leider kein Alphabet. Ich schon - ich hab ja nur Mittlere Reife.

Irgendwie wurde hier ein Wertungssystem eingeführt, das jeder Grundlage entbehrt. Es ist immer noch so, dass die Hauptschüler mehr auf Handwerk und die Gymnasiasten mehr aufs Studium vorbereitet werden. Nur glauben viele Arbeitgeber mittlerweile, das Abiturienten mehr drauf hätten - dabei haben sie eigentlich nur andere drauf.

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