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Wegen Stromausfall: BASF wird möglicherweise gegen E.ON klagen

Nachdem die EU-Kommission am Montag einen Bericht vorlegte, nach dem E.ON die Hauptschuld am europaweiten Stromausfall Ende November trägt, äußerte sich nun BASF.

Laut BASF werden momentan die Schäden aufgenommen. Es werde auch die Möglichkeit einer Schadensersatzklage geprüft.

Der Stromausfall kam wegen technischer Mängel und fehlenden Vorkehrungen für die Netzsicherheit zustande.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, Stromausfall
Quelle: www.deraktionaer.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2007 11:25 Uhr von Mohrchen
 
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Grandios! Wenn alle Klagen ist E.ON E.OFF. Ich glaube kaum, dass Versicherungen den Schaden auffangen. Das wird ein Schnäppchen für die anderen Konzerne.
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01.02.2007 12:52 Uhr von Mohrchen
 
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urinstein: Der Verlust bei stillstehenden Zählern ist verschwindend gering für E.ON - das Zauberwort heißt Stromverbund.
Im Verbund können Fehler passieren, dürfen es aber nicht. E.ON hat die Pflicht, die Netze instand zu halten und diese auch zu überwachen. Das sind Kosten. E.ON hat diese scheinbar gescheut. Laut EU-Kommision lag die Ursache im Netz von E.ON, also sind sie für die Folgen verantwortlich und haftbar.
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01.02.2007 12:58 Uhr von |-gok_TyBalD-|
 
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Schon mit Vorsicht zu geniessen: Da steckt schon viel dahinter hinter Strom. Ich selbst arbeite bei der BASF in der IT Abteilung und es ist absolut wichtig das es ein stabiles Stromnetz gibt - Es ist ja nicht so das BASF sich nicht absichert, die haben mehr als genug Notstromaggregate aber nur für die wichtigsten Dinge. In Amerika besitzt die BASF soweit ich weiss sogar ein eigenes Kraftwerk.

Wenn zum Beispiel in der Forschungsabteilung bei der Übertragung von Forschungsberichten oder Patenten der Strom ausfällt dann ist einiges an Arbeit und vorallem massig Geld futsch...
Schadensersatz ist daher mehr als gerechtfertigt. Wer es nicht auf die Reihe bekommt sein Stromnetz stabil zu halten muss mit Konsequenten rechnen.
Ob das bei McDonnald der Burger ist der scheisse schmeckt und man McDoof verklagt oder E.On weil sie unstabil die BASF mit Strom versorgen.
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01.02.2007 13:18 Uhr von mfsinnlos
 
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@|-gok_TyBalD-|: Die BASF besitzt auch in Ludwigshafen noch eigene Kraftwerke. Es wurde vor ca. 15 Jahren nur das Kraftwerk "Mitte" abgeschaltet. Arbeite da nämlich auch in der IT ;-)

Gruß Rainer
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01.02.2007 13:34 Uhr von denksport
 
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Wenn BASF nun eigene Kraftwerke hat und Notstromaggregate, wieso ist dann denen dann was kaputtgegangen? Sind diese ganzen Notstromaggregate viellicht nur noch Sperrmüll?
Wenn da wirklich soviel kaputtgehen kann, dann sollte man sich schon entsprechend absichern....
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01.02.2007 13:46 Uhr von hans_peter002
 
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so ein aufstand weil die europäer mal 30 minuten ohne strom auskommen mussten! In allen anderen teilen der welt gibt es gar nicht so eine große versorgungssicherheit wie hierzulande. Zum Beispiel in der USA sind stromausfälle an der tagesordnung!
Das mal zum Thema E.ON und die anderen großen investieren nicht genug in die netze!
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01.02.2007 13:48 Uhr von bigpapa
 
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Bravo BASF: ich finde den ihr Handeln völlig richtig.

Die bezahlen genau so wie der kleine Mann (ich zb.) für Strom Geld. Nur das den ihre Schäden in Geldsumme ausgedrückt, höher sind.

Ich will nicht wissen wieviele empfindliche EDV etc. wegen den Strom an/aus. jedesmal platt geht wenn ein Netz (ein kompletter Haushalt mit Volllast und ein netten Rumps) startet. Das ist was anders als eine Lampe anmachen.

Uns sorry Eon kassiert im gegensatz zu den diversen Ländern in Deutschland gute und reichlich Geld. Sollen sie die Summen reinvestieren und nicht in die eigene Tasche (bzw. Ausland) schaffen.

Gruß

BIGPAPA
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01.02.2007 14:11 Uhr von Rubok
 
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nur IT ? bei BASF hat es wahrscheinlich nur die IT erwischt ?

glück gehabt.

deren Kraftwerke und Notstromaggregate sind denke ich, bitte korrigieren wenn falsch, hauptsächlich für den Betrieb der Anlagen gedacht. Weil wenn diese ausfallen können sie zerstört werden oder es dauert evtl tage und Wochen bis die Produktion wieder auf normalem Niveau ist. Das wären dann immense Schäden gewesen. Und um diese zu verhindern haben sie Notstromaggregate und eigene Kraftwerke ...
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01.02.2007 14:16 Uhr von mfsinnlos
 
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@Denksport: Die Notstromaggregate sind so ausgelegt das bei einem Störfall ein sicheres herunterfahren der Betriebsanlagen möglich ist. Nicht mehr und nicht weniger. Der eigentliche Schaden entsteht dann erst später, wenn sich zum Beispiel in einem Kessel befindliche Produkte verhärten weil kein Strom mehr für das Rührwerk da ist.
Der betroffene Werksteil lag aber ausserhalb des eigentlichen Werksgeländes (Friesenheimer Insel) und die bekommen ihren Strom von ? Eben ;-)

Gruß Rainer
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01.02.2007 14:19 Uhr von mfsinnlos
 
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@rubok: da hätt ich mir meinen Beitrag ja fast sparen können ;-)

Aber die IT der BASF war überhaupt nicht betroffen (ausser natürlich die paar PC´s auf der Friesenheimer Insel).

Gruß Rainer
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02.02.2007 13:38 Uhr von Da Remix-World
 
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Einpaar Tage Ausfall = Mehrere Millionen weniger Ein bsp. Bei Agfa :

4 Anlagen 1 Woche Ausfall hatt ein Verlust von mehreren Millionen verursacht ! Allerdings war dies alles schon vorher geplant, weil man keine Alternative hatte, also hieß es den Verlust so gering wie möglich zu halten und alles so schnell wie es geht wieder zu warten.

Und wenn eine Anlage runterfährt dauert es Tage bis diese wieder vollproduktiv ist und das ist auch ein Verlust denn Afga liefert Weltweit ihre Produkte..
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02.02.2007 13:47 Uhr von opppa
 
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Offensichtlich: hat die BASF andere Aktionäre, als E.ON!

Sollte E,ON den Prozess verlieren, wird der Schadenersatz natürlich auf den Strompreis aufgeschlagen!

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