30.01.07 14:29 Uhr
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Gewerkschaft ruft zu Demonstrationen gegen Rente ab 67 auf

Die IG Metall hat zu Protesten gegen die Anhebung des Renteneintrittsalters aufgerufen. Betroffen sind vor allem Arbeitnehmer in Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und im Saarland.

Besonders betroffen von den Arbeitsniederlegungen sind Niederlassungen der Firmen Opel und DaimlerChrysler. Der IG-Metall-Chef Jürgen Peters bezeichnet die Anhebung des Alters auf 67 Jahre als absurd.

Geplant ist die schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters bis 2029, um die Rentenkasse zu entlasten.


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WebReporter: jensonat0r
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Demonstration, Rente, Gewerkschaft
Quelle: www.tagesschau.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2007 14:21 Uhr von jensonat0r
 
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Joa würd ich unterstützen die Protestaktion - ist ne Schweinerei - man krüppelt sich bis 57 Jahren durch und stirbt nach 1-2 Jahren Rente - nicht so dolle ...
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30.01.2007 14:56 Uhr von H3Nn355Y
 
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@autor: 67 nicht 57. wir sind keine beamten.
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30.01.2007 16:33 Uhr von Großunddick
 
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@H3Nn355Y: Wir sind keine Bergarbeiter!

Schon knapp über 50 in Rente und mehr verdienend als kleine Stukadierte ;o)
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30.01.2007 17:51 Uhr von eros007
 
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Unvermeidbar: Ich finde das Gesetz einen guten Anfang. Ob es ausreicht, kann ich noch nicht beurteilen. Jedenfalls ist es doch so: Wenn alles so bleibt, wie es derzeit ist (also Geburtenrate, Zu- und Fortzüge), dann wird Deutschland im Jahr 2035 das Land mit dem höchsten Anteil an über 65-Jährigen weltweit sein. Das heißt, dass die Belastung für die arbeitende oder halt steuererbringende Bevölkerung am höchsten weltweit ist. Genau in diese Schiene zielt dieses Gesetz - dass dann, wenn es richtig zur Sache geht, die Folgen gemildert werden.

Und es ist schon richtig, was die Gewerkschaften sagen - die Rente ab 67 dient dazu, die Rentenzahlungen zu senken. Denn jedem halbwegs klar denkenden Menschen ist klar, dass bei einer steigenden Anzahl von Rentnern und gleich bleibender/abnehmender Erwerbsbevölkerung (und Leistungsfähigkeit derselben) die Renten sinken müssen. Die einzige Alternative dazu wäre, die Rentenbeiträge der Erwerbstätigen zu erhöhen (was man über Produktivitätszuwächse realisieren könnte - theoretisch). Praktisch wird das nicht funktionieren. Denn es gibt Länder um uns herum, die nicht so große Probleme haben werden wie wir, wo die Erwerbstätigen also mehr behalten können. Wer etwas von seinem Geld behalten will, wird dort hingehen und dort Steuern/Sozialbeiträge zahlen. Das wird die Belastung bei uns weiter erhöhen und in den anderen Ländern senken, sodass das Gefälle noch größer wird. Demzufolge ist eine übermäßige Belastungszunahme bei der Erwerbsbevölkerung nicht möglich - jedenfalls nicht in einer mobilen Welt wie der unseren. Sinkende Renten sind folglich ziemlich sicher - es sei denn, die Kinderrate erhöht sich bald deutlich und die Einwanderung von Qualifizierten nimmt stark zu (beides unwahrscheinliche Szenarien). Egal, was Politiker aller Coleur versprechen. Gewisse mathematische Grundregeln lassen sich nun mal nicht aushebeln. Auch, wenn man es noch so gern hätte.


P.S. Dass über 50-Jährige nur mehr schwer eine Arbeit bekommen, wenn sie woanders entlassen werden, hat nichts mit dem Renteneintritt zu tun. Sondern mit schlechter Arbeitsmarktpolitik. Die Skandinavier haben unter anderem mehr ältere Leute im Arbeitsmarkt als wir und dennoch eine niedrigere Arbeitslosigkeit. Mithin ist das gern genannte Argument der Gewerkschaften, dass für die zwei Jahre, die Ältere noch im Betrieb bleiben müssen, die jüngeren nicht nachrücken können, ziemlich oberflächlich. Wer denkt denn so linear? Wenn es so wäre, dann müssten wir das Land mit der geringsten Arbeitslosigkeit weltweit sein (wir haben aktuell am wenigsten 20-35-Jährige weltweit). Sind wir aber nicht, denn durch weniger Nachwuchs steigt die Arbeitslosigkeit.

Außerdem sollten sich die Betriebe die "besten" Arbeitnehmer suchen können, ganz unabhängig davon, wie alt sie sind. Die Politik müsste die richtigen Weichen stellen, dann könnten viele hoch produktive und leistungswillige 70-Jährige noch hohe Leistungen erbringen.
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07.02.2007 11:39 Uhr von EddyBlitz
 
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Ich: bin nach wie vor der Meinung, das, wer 45 Jahre gearbeitet hat, der hat die Rente verdient.Das keine Kinder produziert werden ist doch nicht Schuld der Rentner, sondern die Schuld der Geldgeilen Strebern, die ihre Karriere vor Kinder stellen. Wenn die bis 75 arbeiten müßten, würden auch mehr Kinder gebohren.
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07.02.2007 13:07 Uhr von opppa
 
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Sowas kann dabei rumkommen, wenn man die Finanzierung einer Partei (hier SPD) der Wirtschaft überlässt!

Offensichtlich bekommt die SPD inzwischen höhere "Zuwendungen" von der Wirtschaft. Dann interessieren die eigenen Wurzeln eben nicht mehr so!

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