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Afrika: Milliarden-Finanzspritze aus China

Hu Jintao, Präsident Chinas, will Afrika weitere drei Milliarden Dollar Kredite zur Verfügung stellen, nachdem er bereits vor wenigen Monaten eine fünf-Milliarden-Zusage abgab. Dies kündigte er kurz vor Antritt seiner Afrikareise an.

Das Geld solle aber nicht für politische Beeinflussung sondern für Energieprojekte und die Infrastruktur dienen. Allerdings wird auch Kritik an dem Vorgehen Chinas laut, da dieses bei der Geldvergabe nicht genau auf rechtsstaatliche Prinzipien achte.

Da in Afrika riesige Rohstofflager schlummern, versucht China, mit Wirtschaftsabkommen und Krediten seit geraumer Zeit auf dem Kontinent Fuß zu fassen, um auch in Zukunft genug Ressourcen für das Wirtschaftswachstum zur Verfügung zu haben.


WebReporter: Hampelbambel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Milliarde, Finanz, Afrika, Finanzspritze
Quelle: de.today.reuters.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2007 21:27 Uhr von nirvana4ever
 
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beispiel angola: angola wurde von china ja praktisch "gekauft". Die bauen denen dort schulen, autobahnen, eisenbahnstrecken, krankenhäuser,... und pumpen ihnen dafür ihr ganzes erdöl ab. Wenn die so weitermachen gibts dort in 10 jahren kein erdöl mehr und mit den "spenden" wird dann auch schluss sein. Was dann danach mit den schulen usw. passiert kann sich wahrscheinlich jeder selbst denken......
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29.01.2007 21:46 Uhr von terrordave
 
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der rest der welt interessiert sich einen scheiß für afrika, also kann china das wirtschaftspotential da wie strandgut an land ziehen und ausschlachten. dass das natürlich bisweilen auf chinesischen methoden (also nix von wegen rücksicht auf irgendwas) geschieht, versteht sich doch von selbst.
in harare (simbabwe) aufm markt sieht man immer mehr chinesen...
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30.01.2007 02:57 Uhr von a_i_r_o_w
 
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klar nokia... Hauptsache wiedermal auf die USA gespuckt nicht?

Ich traue den Chinesen nicht übern Weg. Ein Grossteil der Bevölkerung in China lebt immernoch in Armut und statt zuerst der eigenen Bevölkerung zu helfen pumpen sie Geld nach Afrika? Das stinkt sowas von...
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30.01.2007 03:37 Uhr von jesse_james
 
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@nirvana4ever @airow: Was glaubt ihr beide denn wohl passiert mit dem Erdöl wenn es die Chinesen nicht abpumpen ?!

Glaubt ihr etwa das Erdöl bleibt dort im Boden verborgen bis die Menschheit nicht mehr existiert oder etwa dass das Erdöl von der angolesischen Bevölkerung selbst gefördert und genutzt werden könnte ?!

Dort gibt es keine Infrastruktur die Erdöl benötigen würde.

Selbst können sie diese nicht erschaffen, nur mit fremder Hilfe können die das.

Ohne die Chinesen wird ihnen keiner dabei helfen. Schon garnicht aus Mitgefühl.


Natürlich haben die Chinesen Ziele die sie mit der Geldspende verfolgen.

Aber ihre Widersacher die das Erdöl ebenso wollen sind ausschließlich auf den eigenen Profit aus.

Es gibt genügend afrikanische Staaten die ihrer Bodenschätze beraubt werden, durch europäische und us-amerikanische Unternehmen und dort wird den Menschen nicht durch diese Unternehmen geholfen.

Und die Staaten zu denen diese Unternehmen gehören nennen ihre Hilfe Entwicklungshilfe.
Entwicklungshilfe für dritte Weltländer, die ratet mal durch wen zu genau diesen dritte Weltländern wurden !

Aber ihr maßt euch an zu behaupten die Chinesen wären die bösen Menschen die nur das Erdöl wollten.



Ihr lebt in Staaten die seit je her Afrika ausbeuten und so lange fremdes Öl euren Arsch wärmt seid ihr zufrieden und sagt kein sterbenswörtchen, aber sobald das fremde Öl einen chinesischen Arsch wärmt, sind diese Chinesen ganz plötzlich die hinterhältigsten und bösesten Menschen auf Erden, die nur auf ihren eigenen Vorteil aus sind.

Was ihr natürlich niemals wärt !

Weil ihr ja in Afrika die Schulen baut, weil ihr ja in Afrika den Wohlstand einzughalten lässt, weil ihr ja Afrika auf denselben Stand wie die Wirtschaftmächte bringt, damit jeder Afrikaner ein Dach über dem Kopf hat, genug zu essen hat, eine Arbeit hat, seine Familie versorgen kann, eine Ausbildung bekommt und über seine eigenen Bodenschätze schalten und walten kann wie er es möchte.....


Nur komisch das man von alle dem überhaupt n i c h t s merkt ! ! !
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30.01.2007 13:22 Uhr von a_i_r_o_w
 
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@jesse: in deiner ganzen Hasstirade hast du wohl vergessen, dass "wir" uns wenigstens bemühen zu erfahren, was mit dem Geld passiert und welche Regierungen man damit unterstützt.

Die Chinesen pumpen es einfach dort rein und interessieren sich nicht dafür, dass sie womöglich Diktatoren und andere komische Gruppierungen unterstützen.
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30.01.2007 17:18 Uhr von nirvana4ever
 
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@nokia, jesse: ich glaub ihr habt nicht wirklich verstanden, was ich meine, es stört mich nicht, dass die chinesen afrika mit "finanzspritzen" unterstützen und dadurch infrastruktur, krankenhäuser, etc. aufgebaut wird.
Das problem ist: wenn die chinesen so weitermachen gibt es in z.B. angola in 10-15 jahren kein erdöl mehr und ab dem zeitpunkt, wos dort kein erdöl mehr gibt wirds mt den "finanzspritzen" vorbei sein.
Und dann denk mal drüber nach, was dann mit den krankenhäusern usw. passiert. Die können sie wieder abreißen, weil es dann kein geld mehr für reperaturen und erneuerungen gibt und zusätzlich ist das erdöl auch weg!
Und was is dann die folge davon? Geht es den Menschen dort dann besser? Nein, es geht ihnen dann noch schlechter, weil dann leben sie genauso wie früher, nur mit dem unterschied, dass sie dann wissen, dass ihr leben auch anders sein könnte...

Und jetzt nochmal zu den ach so bösen amis, ich will jetzt nicht sagen, dass alles was sie machen richtig ist, doch ich wage zu bezweifeln, dass die chinesen rücksichtsvoller und sparsamer mit den ressourcen umgehen, es ist eher das gegenteil der fall...
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30.01.2007 18:07 Uhr von maki
 
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*lach*: "Das problem ist: wenn die chinesen so weitermachen gibt es in z.B. angola in 10-15 jahren kein erdöl mehr und ab dem zeitpunkt, wos dort kein erdöl mehr gibt wirds mt den "finanzspritzen" vorbei sein.
Und dann denk mal drüber nach, was dann mit den krankenhäusern usw. passiert. Die können sie wieder abreißen, weil es dann kein geld mehr für reperaturen und erneuerungen gibt und zusätzlich ist das erdöl auch weg!"

Beim Ami wär die Suppe auch in 10-15 Jahren weg, allerdings ohne dass die Afrikaner (bis auf die von jemand anderem oben erwähnten "Diktatoren und andere komische Gruppierungen") überhaupt was von hatten.
Super Alternative, der Westen, aber echt...

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