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Die Linke: Renteneintritt ab 67 muss gestoppt werden - Keine Problemlösung

Als polemisch bezeichnet die Regierung die Forderung der protestierenden Gewerkschaften, die "Rente ab 67" wieder abzuschaffen.

Eine öffentliche Anhörung hat jetzt die Fraktion DIE LINKE für Dienstag im Bundestag angekündigt. Mit von der Partie werden Gewerkschaftsvertreter, Wissenschaftler und Vertreter der Sozialverbände sein.

"Wir solidarisieren uns mit den gewerkschaftlichen Protesten und Aktionen und tragen den Protest ins Parlament", so Volker Schneider von der Fraktion DIE LINKE.


WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Problem, Rente, Die Linke, Renteneintritt
Quelle: www.presseportal.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2007 17:07 Uhr von zocs
 
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Tja leider Aguirre ... ist es NUR die Linkspartei: Schon sehr traurig ...
Ab und an sagen ja noch was die Grünen in bestimmten Dingen ...

Aber alle anderen sind die gleichen Bauern, die nur an IHR Wohl denken ...
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29.01.2007 17:29 Uhr von opppa
 
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Was ist denn "erwünscht"? "Unsere" (nicht meine) Bundesregierung will doch garnicht, daß die Arbeitnehmer bis 67 arbeiten. Sinn dieses Gesetztes ist doch, daß die Arbeitnehmer noch höherer Abschläge bei ihrer Rente hinnehmen müssen.

Die Wirtschaft will doch keine Arbeitnehmer über 50 mehr, dort sucht man doch 25-jährige mit mindestens 30 Jahren Berufserfahrung!
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29.01.2007 18:35 Uhr von Bleifuss88
 
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Rente mit 80 wird noch kommen: Wenn ich daran denke, das erst 2030 die Rente mit 67 vollendet sein soll, glaube ich auch, dass das das Problem nicht löst. Denn bis dahin steigt die Lebenserwartung sicher um mindestens 10 Jahre. Irgendwann müssen wir bis 80 arbeiten. Klingt schon blöd, aber was soll man machen?
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29.01.2007 18:37 Uhr von opppa
 
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Bleifuss88: Nur zur Information
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29.01.2007 18:45 Uhr von reziprok
 
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Wenn die Menschen in Deutschland immer älter: werden, dann ist es nur folgerichtig, dass sie auch erst später in Rente gehen. Außerdem haben halt die angehenden Rentner zu wenig Kinder in die Welt gesetzt, als dass unser aktuelles Rentensystem weiter so funktionieren könnte. Hat man halt Pech gehabt. Den Rentnern ging es aber noch nie besser als jetzt. Bluten werden leider die aktuell 15-35-Jährigen müssen. Ein marodes System weiter unterhalten und wenn man selbst mal Kohle herauskriegen könnte, wird es schon ein ganz anderes System geben. Klares Minusgeschäft. Aber so ist das halt mit Schneeballsystemen...

Die Linke gibt mal wieder nur populistische parolen von sich, die sie gar nicht finanzieren können, ohne anderen etwas wegzunehmen...
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29.01.2007 18:48 Uhr von Falkone
 
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Kinder müsste man machen - (suche reiches Weib): Noch so eine schwachsinnige deutsche Festlegung.

Von mir kriegt der Staat nicht einen Cent Rente!!!

Was später wird, ist mir völlig wurscht.

Mein Opa mit 64 Herzinfarkt, mein Vater mit 63 gestorben,
ich finanziere doch nicht diesen hohlen Staat.
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29.01.2007 19:54 Uhr von Bleifuss88
 
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@opppa: Ich glaub in deinem Beitrag fehlt was. Schick mir die Information bitte nochmal.
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29.01.2007 20:21 Uhr von Jimyp
 
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@zocs: Glaubst du etwas, die Linkspartei ist da anders?
Die sagen auch nur das, was ihr Wahlvieh hören will, um selbst an die Macht zu kommen! Ändern werden sie nichts!
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29.01.2007 20:32 Uhr von Muta
 
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versteckte Rentenkürzung: Ein Rentenaltererhöhung macht allgemein nur Sinn, falls man auch tatsächlich bis 67 arbeiten könnte und nicht davor oftmals dauerarbeitslos wird.
So ist es hingegen nur eine versteckte Rentenkürzung (weil die Leute in verminderte Frührente gehen müssen).
Hier ergibt sich dann allerdings auch wiederrum ein Widerspruch im 67er-Rentenplan:
Wenn genug Arbeitsplätze da wären, so dass man bis 67 arbeiten könnte, wäre hingegen allerdings eine Rentenaltererhöhung garnicht nötig (auch wegen steigender Lebenserwartung höchstens minimal wegen der stärker wachsenden Produktivität). Denn mit der niedrigen Arbeitslosigkeit (=viele Beitragszahler) ließe sich wiederrum auch problemlos ein Rente mit 65 finanzieren (auch wenn die Demographie-Panikmacher Anderes behaupten, rechnerisch würde das hinkommen. In anderen Länder mit derselben Demographie und niedriger Arbeitslosigkeit hat man im übrigen auch nicht die hiesigen Rentenprobleme).
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30.01.2007 09:30 Uhr von opppa
 
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Bleifuss88: Ich wollte darüber informieren, daß ein Beitrag von Aguirre unter Aktivitäten erscheint, dann aber hier nicht auftaucht!
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30.01.2007 10:37 Uhr von eros007
 
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Muta: Und wer sind diese "anderen Länder mit gleicher Demographie", aber keinen Problemen bei der Rente? Man sollte auch bedenken, dass andere Länder eventuell vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie wir, aber diese noch nicht angehen/diskutieren. Deutschlands Rentenproblem hätte man auch schon vor 25 Jahren sehen können, aber man hat es ignoriert. Wer sagt Dir, dass es in anderen Ländern nicht auch heute so sein könnte?

Übrigens dreht sich die Diskussion bezüglich Demographie ja in der Regel auch nicht um die heutige Situation, sondern um die Situation in 20 Jahren. Und wer weiß schon, was in 20 Jahren passiert? Eines weiß man: Wenn es weiter geht wie bisher, dann haben wir Deutschen sehr große Probleme. Die größten weltweit, was das Rentensystem angeht. Im Jahr 2035 (wenn alles so weiter läuft wie bisher - bei uns und anderswo) sind wir das Land mit dem größten Anteil an über 65-Jährigen.

Genau in diese Schiene zielt dieses Gesetz - dass dann, wenn es richtig zur Sache geht, die Folgen gemildert werden. Wer weiß, ob wir dann noch mit Arbeitslosigkeit kämpfen. Mag sein, muss aber nicht sein.

Und es ist schon richtig - die Rente ab 67 dient dazu, die Rentenzahlungen zu senken. Denn jedem halbwegs klar denkenden Menschen ist klar, dass bei einer steigenden Anzahl von Rentnern und gleich bleibender/abnehmender Erwerbsbevölkerung (und Leistungsfähigkeit derselben) die Renten sinken müssen. Die einzige Alternative dazu wäre, die Rentenbeiträge der Erwerbstätigen zu erhöhen (was man über Produktivitätszuwächse realisieren könnte - theoretisch). Praktisch wird das nicht funktionieren. Denn es gibt Länder um uns herum, die nicht so große Probleme haben werden wie wir, wo die Erwerbstätigen also mehr behalten können. Wer etwas von seinem Geld behalten will, wird dort hingehen und dort Steuern/Sozialbeiträge zahlen. Das wird die Belastung bei uns weiter erhöhen und in den anderen Ländern senken, sodass das Gefälle noch größer wird. Demzufolge ist eine übermäßige Belastungszunahme bei der Erwerbsbevölkerung nicht möglich - jedenfalls nicht in einer mobilen Welt wie der unseren. Sinkende Renten sind folglich ziemlich sicher - es sei denn, die Kinderrate erhöht sich bald deutlich und die Einwanderung von Qualifizierten nimmt stark zu (beides unwahrscheinliche Szenarien). Egal, was Politiker aller Coleur versprechen. Auch die Linkspartei wird einsehen müssen, dass alles, was ausgegeben wird, auch eingenommen wird. Und der internationale Konkurrenzdruck gewisse Alternativen verschließt.
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30.01.2007 17:23 Uhr von UangaTanga
 
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2030: Der 3teiler im ZDF hat doch aufgezeigt wie es wird, das ist doch heute zum Teil schon. Ab 50 bekommen die meisten doch keine Arbeit mehr. Ich warte noch darauf, daß der Gesetzbeber jeden Betrieb verpfichtet eine Schreinereiabteilung zu schaffen, zur Sargproduktion. Die bekommt dann jeder neben den Arbeitsplatz, also nur noch Deckel zu und Rente gespart.
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31.01.2007 15:49 Uhr von ArrowTiger
 
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@UangaTanga: Du bist mit dem ZDF-Dreiteiler leider einer üblen Werbeaktion der Versicherungsindustrie auf den Leim gegangen. Es gibt da schon einiges an Kritik dazu, warum sich das ZDF für so etwas hergibt.

Nicht nur ist eine Prognose bis 2030/2050 unmöglich, die Statistiker regen sich auch darüber auf, daß diese Leute dazu ihre Modell(!)rechnungen hergenommen haben.

In diesen Werbekampagnen sind so viele Unstimmigkeiten, daß ich diese hier gar nicht alle aufzählen kann. Fängt damit an, wieso es besser sein sollte, mehr Geld in ein unsichereres und teureres Privatsystem mit weniger Leistung zu stecken, als dieses Geld gleich in die gesetzliche Rente zu stecken.

Aber diese Frage stellte sich auch schon bei der Subventionierung der Riester-Rente. Immerhin wechselten da 4% der Beträge aus der Rentenkasse in den Riester-Topf. Fehlender Sinn? Tja, den suche ich auch noch... ;-)
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31.01.2007 17:02 Uhr von UangaTanga
 
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@ArrowTiger: Ich habe schon mein ganzes Leben die Einstellung, wofür Werbug gemacht wird,nicht zu kaufen. Ab 2025 gehen die starken Jahrgänge in die Rente. Da kann man sich ja ausrechnen, wieviel Beschäftigte für einen Rentner einzahlen müssen. Wie zum Teil mit Rentnern und Kranken in Alten- und Pflegeheimen und Krankenhäuser umgegangen wird sehe ich fast jeden Tag, hat mit Menschenwürde nichts mehr zu tun. Das ist also keine Utopi mehr.

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