29.01.07 14:54 Uhr
 564
 

Gehaltsstudie: Inflation überstieg Lohnerhöhung in 2006

Auch im vergangenen Jahr haben Arbeiter und Angestellte kaum von der guten Konjunktur profitiert. Zwar stiegen die Gehälter der Angestellten um 1,2, die der Arbeiter sogar um 1,5%. Aber die Inflation von 1,7% überstieg den Lohnzuwachs.

Überdies waren die Anstiege in 2006 die geringsten seit 1995, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit. Besonders deutlich stiegen die Löhne bei den Eisenbahnen (+ 4,5%) und dem Raumfahrzeugbau (+ 4,8%).

Hingegen musste Mitarbeiter in der Energieversorgung (+ 0,8 %) und im Einzelhandel (+ 0,4%) deutlich geringere Lohnzuwächse hinnehmen. Angestellte im öffentlichen Dienst hatten 2006 eine Nullrunde und Bauarbeiter verdienten sogar 0,8% weniger.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gehalt, Inflation, Lohnerhöhung
Quelle: www.spiegel.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.01.2007 14:16 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Den oben genannten Zahlen zu den Lohnzuwächsen muss man die 1,7 Prozent Inflation gegenüber stellen. Selbst hohe Abschlüsse werden damit noch mal ein Stück relativiert. So wäre der Anstieg der Mitarbeiter im Raumfahrzeugbau statt 4,8 nur noch knapp über drei Prozent. Nicht wirklich viel, aber immerhin spürbar. Auf der anderen Seite hat ein Bauarbeiter nicht nur nominal weniger verdient, die Inflation sorgt dafür, dass das weniger an Geld noch weniger wert ist.
Kommentar ansehen
29.01.2007 15:04 Uhr von 666leslie666
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
hmmm: Zitat:
Hingegen musste Mitarbeiter in der Energieversorgung (+ 0,8 %) und im Einzelhandel (+ 0,4%) deutlich geringere Lohnzuwächse hinnehmen

Die beiden Sparten die in letzter Zeit die meisten Gewinne gemacht haben.
Ansonsten.
-->http://www.goldseiten.de/...

Mlg
Kommentar ansehen
29.01.2007 16:36 Uhr von eros007
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Alles relativ: Ein Durchschnittswert taugt eben nicht so viel. Wie die Meldung auch richtig sagt, gibt es Branchen mit Steigerungen auch im Reallohn und andere mit deutlichen Senkungen. Ich hatte Glück: Meine Branche (Maschinenbau) hat im vergangenen Jahr ebenfalls den Lohn kräftig erhöht - und ich merke es auch an meinem Geldbeutel.

Übrigens ist das auch ein Beweis dafür, dass nicht alles überall schlecht ist. Es gibt gewiss Sparten, wo es schlecht läuft. Aber das sind längst nicht alle. Deutschland ist besser als sein Ruf. Das sollten wir endlich einsehen. Ich beispielsweise lasse mich davon immer wieder von meinen ausländischen Kollegen (Inder, Engländer, Italiener, Finnen) überzeugen. Die sind patriotischer im Umgang mit Deutschland als ich selbst. Und meine Frau nennt mich auch noch "zu" patriotisch... :-)
Kommentar ansehen
29.01.2007 17:44 Uhr von opppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Was zählt denn? Was bei dieser von der Lobby gesteuerten Regierung zählt, ist doch nur, daß die eigenen Diäten und die Gewinne der Wirtschaft steigen!

Der Staubsaugervertreter verkauft Staubsauger . . . . . .usw
Kommentar ansehen
29.01.2007 22:31 Uhr von SchlachtVati
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
auch gerade in den nachrichten gebracht (n-tv): die reallöhne sind um 0,5% 2006 gesunken !


und das statistische bundesamt meint

2006: Geringster Anstieg der Tarifgehälter seit 1995

http://www.destatis.de/...

was soll das eigentlich heissen ? das das wachstum , in D am sättigen ist ? das es D nicht mehr gibt in DIESEM
globalen wettbewerbszirkus ? das kapital will eine rendite erzielen , und das wird durch rationalisierung und einsparung erreicht ! was aber wiederrum bedeutet , durch sinkende realeinkommen sinkt auch der "mehrabsatz" .

dazu kommt noch , der gewollte konkurenzdruck der so genannten billiglohnländer , die arbeitsplätze mit hohen einkommen sind heut nur noch kostenfaktoren und werden ganz verschwinden . was bleibt ist eine wirtschaft in der man von "Dienstleistungen" oder anders gesagt vom haare schneiden und schuhe putzen lebt.

besonders bitter ist es wie jetzt wo die aktien auch nicht mehr steigen und auch "Dienstleistungen" nicht mehr weiterhelfen.

jojo ,......... und dann gibts noch den technologischen fortschritt der neue produkte und neue märkte hervorbringt. und nur dank unser aller freund dem kapitalismus is das so. und NUR deshalb gibts auch noch wachstum.

jedenfalls is klar das es auf kurz oder lang nur noch wenige oder gar keine industriearbeitspläte in deutschland mehr geben wird !

ist das nicht ein schöner bunter reigen ?
Kommentar ansehen
30.01.2007 07:41 Uhr von Bjoern68
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
1,7 Prozent Inflation sind ein Witz ! Diese Zahl ist der Witz überhaupt. Die kann man gar nicht gegen die Löhne stellen. Durch die massiven Erhöhungen im Lebensmittelbereich muss diese zahl wohl eher 13% heissen.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Österreich: Familiendrama - 14-jähriger Sohn ersticht Vater
Hochrechnung Bundestagswahl: Union gewinnt, AfD 13,2 Prozent
Bei Browsergame "Bundesfighter II Turbo" kämpfen Spitzenpolitiker gegeneinander


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?