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Umfrage: Europäer trauern ihren Währungen hinterher

Wie eine Umfrage, bei der 5.314 EU-Bürger befragt wurden, ergeben hat, sind über 50 % der Menschen in Italien, Spanien und Frankreich nicht glücklich mit dem Euro und wollen die eigene Währung zurück. In Deutschland wollen dies sogar 66 %.

Zwar meinen über 66 %, dass es der Wirtschaft in ihrem Land durch den Euro schlechter gehe, allerdings glauben viele Deutsche, Italiener und Spanier, dass der Euro für die Währungsgemeinschaft positiv ist.

Auch im privaten Bereich sehen die Europäer düster in die Zukunft. 25 % fürchten um ihren Arbeitsplatz. Fast die Hälfte der Befragten in der EU und 60 % der Befragten in Deutschland halten EU-Beitritt von Rumänien und Bulgarien für negativ.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Umfrage, Währung, Europäer
Quelle: wcm.krone.at

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44 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2007 10:28 Uhr von DJCray
 
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Blödsinn..ich will nicht die alte Währung, sondern: die alten Preise. Und das ist wohl auch damit gemeint.

Was interessieren mich die Münzen oder Scheine, welche Darstellung die beinhalten?

Gruß
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29.01.2007 10:33 Uhr von asmodai
 
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Inflation: Die neue Währung hat uns nur eins gebracht: unsere Kaufkraft hat sich um die Hälfte verringert. Faktisch verdienen wir alle seit Einführung des EURO nur noch 50% unseres damaligen Gehalts. Alle anderen Behauptungen der Politik sind getrost als weltfremd abzutun.
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29.01.2007 10:40 Uhr von Der_Dios
 
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Das ist richtig: Ob es nun genau 50% sind weiss ich nicht, aber der Euro ist auf jeden Fall viel weniger Wert. Die Umfrageergebnisse finde ich doch etwas komisch, da 66% ziemlich wenig sind. Ich persönlich kenne niemanden, der die DM nicht wieder haben möchte. Die haben doch wohl keine Minderjährigen mit in die Umfrage genommen?
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29.01.2007 10:48 Uhr von vst
 
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der dios: jetzt kennst du einen.
mich

ich starte mal eine umfrage ob die leute wieder ihre kleinstaaterei, das herzogtum schwaben, das königreich bayern und einen schlagbaum zwischen freien städten und dem umland haben wollen und ich wette, die mehrheit will.
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29.01.2007 10:55 Uhr von SunSailor
 
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Stuss: Den Euro gibt es jetzt seit zig Jahren, allein die darin enthaltene Inflation macht einen Vergleich mit den alten Preisen unmöglich. Es ist auch nicht alles teurer geworden, vieles ist billiger geworden, umgeschichtet haben sich die Preise. Ich gebe Inflationsbereinigt nicht mehr aus, als vorher auch. Unterhaltungaselektronik ist billiger geworden, Sprit teurer, das wars dann aber auch schon. Aber das Volk "fühlt" die Inflation eh nur am Zigarettenpreis, da drückt der Schuh, oder?
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29.01.2007 11:06 Uhr von eros007
 
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komisch: Die Mehrheit der Europäer glaubt, dass der Euro ihrem eigenen Land Nachteile gebracht hat. Gleichzeitig glaubt die Mehrheit der Europäer, dass der Euro der Eurozone insgesamt eher Vorteile als Nachteile gebracht hat.

Das ist so wie mit der Einschätzung der Intelligenz: Es gibt doch auch Umfragen, nach denen 2/3 der Leute glauben, intelligenter als der Schnitt zu sein. Oder wie mit dem Autofahren, bei dem sich die allermeisten als "bessere" Autofahrer als der Schnitt sehen.


Was lernen wir daraus? So schlimm ist es also doch nicht. Es ist doch normal, dass man beim Lamentieren in der Regel glaubt, selbst höher belastet zu werden als die Gesamtheit. Insofern sehe ich das bei weitem nicht so negativ wie es diese Umfrage suggeriert...

@Der_Dios:
Ich wollte die D-Mark nicht wiederhaben. Dann würden die Händler die neue Umstellung nur wieder dazu nutzen, um mal wieder Kapital aus der Umstellung zu schlagen. Eine "Rückumstellung" kostet nur Geld und bringt nix. Höchstens die schönen alten D-Mark-Scheine...
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29.01.2007 11:09 Uhr von fruchteis
 
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Lebensmittel und täglicher Bedarf sind auf jeden Fall viel teurer geworden. Mein Vollkornbrot, das jetzt 79 Cent kostet, kostete 2001 noch 99 Pfennig, und die H-Milch, die jetzt 49 Cent kostet, kostete 69 Pfennig, die billige Scheibenwurst (jetz 59 Cent) damals 79 Pfennig, und TK-Gyrosfleisch (jetzt 2,29 Euro) früher 2,99 bis 3,29 DM. Auch eine Gurke (jetzt 79-99 Cent) kostete früher dasselbe in Pfennig, oder maximal 1,19 oder 1,29 DM. Vieles ist sicherlich auf höhere Transport- und Energiekosten und schlechte Ernten und reduzierung von Viehbeständen zurückzuführen und wäre auch ohne Euro gekommen.

Zigaretten zählen für mich nicht, die könen meinetwegen teurer werden, die sind nicht lebensnotwendig. Und der Sprit ist nicht durch den Euro teurer geworden, sondern durch Mineralölsteuer, Ökosteuer und zuletzt durch Mehrwertsteuer und Pflicht-Beimengung von Biokraftstoff.

Es ist auch vieles billiger (Elektronik) oder fast völlig gleich geblieben (Bekleidung, Schuhe), abgesehen von einigen Luxusmarken, aber die muss man ja nicht kaufen, wenn man wenig Geld hat.

Teurer sind auch Beförderung, Dienstleistungen und Eintrittspreise, aber das resultiert aus den Sprit- und Energiepreisen und ist sonst "normale" Inflation.

Alles in allem trifft es die Bevölkerung aber stark, weil die Realeinkünfte durch Nulltarifrunden und Nullrunden bei der Rente, wachsender Arbeitslosigkeit, Einführung des ALG II statt der Arbeitslosenhilfe tendenziell gesunken sind, bei einigen Bevölkerungsgruppen sogar sehr stark.
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29.01.2007 11:13 Uhr von Maverick Zero
 
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Butter: Wenn das Päckchen Butter den gleichen Betrag in Euro kostet, wie damals in DM (1 EUR -> 1DM), mein Lohn aber nicht 1:1 übernommen wurde, sondern ich vom Zahlenbetrag her weniger EUR verdiene als DM (1 EUR -> 1,956 DM), dann kann man durchaus behaupten meine Kaufkraft ist gesunken.

MEINE Kaufkraft ist definitiv gesunken. Nicht nur subjektiv sondern auch objektiv. Das sehe ich, wenn ich auf mein Konto schaue, das merke ich wenn ich meinen Geldbeutel öffne. Und: Ich bin Nichtraucher...
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29.01.2007 11:59 Uhr von simonl
 
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so ist das aber uns hat ja niemand gefragt, ob wir den euro überhaupt wollen. und kaum einer hat demonstriert. dumm gelaufen.
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29.01.2007 12:08 Uhr von DobbyDumm
 
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@asmodai: Das ist doch nun wirklich dummes Zeug. Ein Liter Milch hat doch mehr gekostet in DM als jetzt in Euro. Wer war anderes behauptet, hat den Schuss nicht gehört.
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29.01.2007 12:12 Uhr von vst
 
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der liter milch: kostete zwischen 99 pfennig und 1,29 dmark
milch, nicht dieses h-zeugs, auch nicht dieses fettarme nach nichts schmeckende weiße wasser

:-))
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29.01.2007 12:52 Uhr von EddyBlitz
 
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Wer: heute noch seiner alten Währung hinterher trauert, war früher noch nicht im Ausland. Die ewige Umtauscherei an jeder Grenze war ganz schön nervig.
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29.01.2007 12:59 Uhr von dare_13
 
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@ miesmacher Ich habe keine Statistiken o.Ä. zur Hand, aber ich glaube KAUM, dass der Euro an allen Preiserhöhungen schuld ist.
Ich denke, dass viele Unternehmer diese Gelegenheit ausgenutzt haben, um die Preise etwas zu erhöhen, genauso wie jetzt die Preise erhöht werden (hört man ja immer wieder, dass die Preise zwar gleichbleiben aber der Inhalt verringert wird, naja, ist dasselbe wie Preis erhöhen), brauchen die Leute nur einen Grund, hinter dem sie das verstecken können. Ich behaupte mal einfach, dass die Preise in DM nicht viel anders aussehen würden (also umgerechnet), wenn wir die DM denn noch hätten.. Ich find den Euro ganz cool, 1. kann man im Ausland mit dem gleichen Geld bezahlen (ausser UK ^^) und 2. ist es "moderner" ;)

Es ist einfach Blödsinn, jetzt zu sagen, der Euro sei schuld, an unseren wirtschaftlichen Problemen und aus diesen Problemen entstehen die Preise. Der Euro trägt zur Globalisierung bei, in gewisser Hinsicht schadet uns das natürlich, weil es Länder gibt, die günstiger Produzieren können, aber ich sehe da kein Problem, Globalisierung kann man nicht kontrollieren (anders, als Merkel es behauptet, lol!) und sie kommt sowieso, mit dem Euro bringt uns das was und ich meine, dass uns als Exportland das sogar ganz gut tut, dass wir jetzt eine insgesamt bedeutendere Währung besitzen, oder nicht?
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29.01.2007 13:03 Uhr von asmodai
 
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@dobbydumm / eddy / dare: @dobby

Dummerweise kaufe ich auch noch andere Dinge als Milch.

@ eddy

"Die ewige Umtauscherei an jeder Grenze war ganz schön nervig."

Echt? Ich fand´s immer spannend....

@dare

"... ich meine, dass uns als Exportland das sogar ganz gut tut, dass wir jetzt eine insgesamt bedeutendere Währung besitzen, oder nicht?"

Schön. Und was bringt mir das, wenn ich summa summarum einfach weniger Geld zum Ausgeben habe? Mag sein, dass der EURO nicht in jedem Fall DIREKT schuld an der Entwicklung ist.. indirekt aber auf jeden Fall.
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29.01.2007 13:22 Uhr von gehirntumor001
 
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Oh gott "Es gibt doch auch Umfragen, nach denen 2/3 der Leute glauben, intelligenter als der Schnitt zu sein."
Das zeigen die kommentare hier schon!!

@fruchteis, Maverick Zero & co
Schonmal was von weltmarktpreisen gehört???

Der preis vom liter milch wird schon lange nicht mehr durch bauer franz bestimmt!
Sondern wird unter anderem am CBOT (chicago board of trade) bestimmt. Diese preise steigen und sinken täglich, stündlich, minutlich ... , genauso wie der Ölpreis!
Kann jeder selbst nachgucken und sich ein bild davon machen. http://www.cbot.com

Und der trend hat gezeigt, das lebensmittelpreise (besonders fleisch, kaffee usw) seit mehr als 6 jahren stetig steigen! Letztes jahr z.B. ist der kaffeepreis wieder um 20% gestiegen, es ist nur ne frage von zeit bis der preis an den konsumenten weitergegeben wird. Warum steigen die preise?
Da können wir den buh-man (wie beim öl) bei den BRIC staaten suchen (BRIC => Brasilien, Russland, Indien und China). Diese länder kommen stets mehr in den wohlstand, mehr menschen in china kaufen sich autos und da hört es ja nicht auf. Man möchte jetzt auch fleisch, kaffee und andere "teure" lebensmittel haben (wie wir europäer) und somit die lebensqualität erhöhen, dass bedeutet dann auch das die nachfrage explosiv steigt und somit auch der preis (wurde beim öl shcon deutlich!).

Man geht in wirtschaftskreisen auch davon aus, dass die sogenannten "green commodities" (lebensmittel) irgendwann ein preis niveau erreichen, dass sich viele (in deutschland) einfach kein fleisch oder sonstiges mehr leisten können wie heute. Und rein theoretisch, kann und wird es auf der erde z.b. nie genügend fleisch geben um den bedarf von mehr als 3-4 milliarden menschen zu decken!
Mit (trink-)wasser, soll es ähnlich werden ... deutschland ist nicht direkt betroffen, aber es gibt genügend andere länder die hiermit probleme bekommen!

Naja, aber den buh-man auf den euro zuschieben ist am einfachsten, ist ja auch nicht so kompliziert und man muss sich nicht sorgen darüber machen was die lebensmittelpreise in 10 jahren machen, so dass man beruhigt seine bild-zeitung weiterlesen kann. *prost*

Ich möchte auch direkt ne lanze brechen für den euro, erstmal finde ich die einheitliche währung klasse! Ich bin relativ häufig unterwegs in anderen eu-ländern und da ist eine einheitliche währung extrem komfortabel.
Zudem sind indirekt die preise in bestimmten segmenten wieder gesunken. Das hat damit zu tun, das vor der euro umstellung, die d-mark gegenüber dem us-dollar nicht mehr so stark war (vorteil export), dies hat bedeutet das damals güter besonders aus den usa teurer waren als sie es heute sind. Heute haben wir natürlich den nachteil das der export darunter leidet, weil jetzt z.b. ein mercedes in den usa teurer ist, als vor 6 jahren, darunter leidet dann auch wieder die konjunktur in deutschland. Naja, es ist halt ein dilema.

Aber ich finde es extrem beschränkt von manchen leuten den euro für die heutige situation verantwortlich zu machen, wir sind hier nicht bei eurem stammtisch!
Die pommesbude, die vor 6 jahren seine preise 1:1 übernommen hat, hatte nicht den euro als grund für die preiserhöhung genommen, sondern es war ein guter anlass die preise gleich mit zu "erhöhen", ähnlich wie bei der MwSt erhöhung, dieses jahr.
Dafür sind aber auch in den letzten jahren dönerbuden aus der erde geschossen, die einem für 2-3 euro gut sättigen! Anders gesagt ... alternativen wurden geschaffen, man muss sie nur finden.

Das paradoxe ist jetzt, das besonders (sozialstaat) deutschland darunter leidet, das es anderen ländern besser geht und wohlstand aufbauen.

Somit noch einen schönen tag und ärgert euch weiter über den euro *kopfschüttel*
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29.01.2007 13:24 Uhr von ArrowTiger
 
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Fehlende Währungshoheit ist eher das Problem: Das Problem ist doch eher die durch den Euro verlorengegangene Währungshoheit der Länder. Man kann einfach nicht mehr flexibel über die Währungspolitik eingreifen, wenn nötig. Ein wirtschaftlich so ungleicher Raum wie die EU ist da quasi nicht mehr handzuhaben.

Das ist mit ein Grund, warum Italien und Frankreich inzwischen laut über einen Ausstieg aus der Währungsunion nachdenken. Ging früher schließlich auch gut - trotz unterschiedlicher Währungen. Nur die Devisenunsicherheiten im europäischen Handel haben durch den Euro etwas abgenommen. Davon hat Otto Normalbürger aber kaum was.

(Sorry, aber den weggefallenen "Umtausch-Stress" im Urlaub halte ich für ein _sehr_ schwaches Argument für den Euro. ;-)
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29.01.2007 13:28 Uhr von Babylon_X
 
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@ alle die die DM wiederhaben wollen: Was soll sich denn an den Preisen ändern, wenn die Mark wieder eingeführt wird?
So ein quatsch, die einzige Möglichkeit dem zu entgegnen ist für höhere Löhne zu kämpfen.
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29.01.2007 13:31 Uhr von Mondelfe
 
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ich weiß ja nicht, wo ihr eure Milch kauft aber z.B. im Kaufland kostet sie max. 69 ct. (für vst: 3,5 % Fett ;) )

Und @Der_Dios:
Jetzt kennst du schon 2, die die DM nicht wieder haben wollen... vst und mich!

Mich nervt es, wenn manche immer noch meinen, die Preise in DM umrechnen...
Mensch Leute, wir zahlen mit dem Euro mittlerweile seit über 5 Jahren, die DM wird nicht wiederkommen, hört endlich auf, ständig umzurechnen, es bringt eh nichts!

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29.01.2007 13:33 Uhr von gehirntumor001
 
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übrigens geht mir das ständige gejammer so auf den senkel ... ständig hört man, früher war alles besser!

Ihr redet genauso wie meine großeltern!

Schaut mal nach vorne, passt euch den neuen gegebenheiten an und macht das beste raus, auch wenn die d-mark wieder eingeführt werden sollte, glaubt ihr ernsthaft das auf einmal alles super ist?

Gejammer bis man umfällt, übrigens vor der euro umstellung wollte jeder den euro haben!
Dabei hätte man mit rechnen können das es preisanstiege geben wird und sich einiges verändert.
Aber gut ... dafür braucht es ein wenig grips, aber das is anscheinend schon zuviel verlangt
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29.01.2007 13:37 Uhr von förmchen
 
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Direkt nach der Umstellung auf Euro hatten: wir schon starke Preiserhöhungen und diese machen sich auch heute noch bemerkbar.
Ich erinnere mich, dass ich damals im März abgepackte Grillbratwürste (fünf Stück im Pack) kaufen wollte. Sie sollten 2,99 Euronen kosten. Fast hätte ich mich von dem Preis verleiten lassen, da ich (eigentlich bis heute) immer noch DM-Preise vor meinem geisitges Auge hatte. Die gleichen Würste kosteten vor der Euroumstellung 3,29 DM.
Und wenn man sich die Preise für Obst und Gemüse ansieht, da kann einem ganz anders werden. Tomaten für Euro 2,99 - 3,29/kg. Das sind immerhin im Schnitt etwa sechs DM. Würde heute auf dem Preisschild stehen: "Tomaten Kilo 5,99 - 6,50 DM", würden alle die Hänge über dem Kopf zusammenschlagen.
Und was nutzt es, wenn Unterhaltungselektronik/PC etc. billiger ist, solche Dinge kauft man sich ja nicht jeden Tag.

LG

LG
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29.01.2007 13:47 Uhr von Bleifuss88
 
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Also jetzt muss ich mal was loswerden: Alle beschweren sich über die Alleingänge der USA und deren Schützling Israels. Aber anstatt mit einer europäischen Einigung - der Euro ist ja eine Station dorthin - wollen sie alle ihre tollen nationalen Identitäten behalten. Ein Vereinigtes Europa würde einen Gegenpol zu den USA bilden. Aber nein, Nationalität ist wichtiger. Diese Leute verstehen nicht, dass ihre eigene Nation es alleine nicht mit den Vereinigten Staaten aufnehmen kann. Ein starkes Europa könnte Alleingänge der USA verhindern. Wann werden die es endlich checken?

Das mit dem EU-Beitritt von Bulgarien und rumänien halte ich auch für verfrüht. Dadurch wird die europäische Einigung wieder schwieriger. Ich hoffe, ich werds in meinem Leben noch erleben.
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29.01.2007 13:54 Uhr von eros007
 
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@förmchen: Den Preisanstieg beim Gemüse mit dem Euro zu erklären, halte ich für äußerst abenteuerlich. Vor 2-3 Jahren noch war Gemüse sehr billig... Ich persönlich merkte erst 2005/06, wie die Preise stetig anzogen. Blumenkohl kostet aktuell wohl doppelt so viel wie vor zwei Jahren (was an der Jahreszeit liegt, aber nicht nur), Tomaten sind auch mindestens 50% teurer usw. Der Grund für diese teilweise sehr extremen Preisanstiege liegt überwiegend in den gestiegenen Transport- und Kühlkosten (die machen bei frischem Gemüse einen guten Teil des Preises aus) sowie auch die nicht weiter steigenden EU-Subventionen für die Landwirtschaft (was ich begrüße).

Wenn man sich diese Situation mit der Umstellung DM/Euro erklärt, dann ist das einfach nur naiv. Oder warum soll der Euro zwischen 2004 und 2007 noch zu derart hohen Verteuerungen geführt haben, die mir mit der D-Mark erspart geblieben wären?
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29.01.2007 14:07 Uhr von asmodai
 
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@eros: "..Oder warum soll der Euro zwischen 2004 und 2007 noch zu derart hohen Verteuerungen geführt haben, die mir mit der D-Mark erspart geblieben wären? "

Weil sich die Preise gegenseitig durch die Erhöhung hochgeschaukelt haben. Natürlich haben die Hersteller alle Verteuerungen eins zu eins an die Verbraucher weitergegeben.

Aber ist doch prima. Sieh Dir die Postings hier an... viele sind mit der Entwicklung hochzufrieden. Hauptsache nach vorne blicken (vermutlich in den Abgrund?!)... Schuld ist die Globalisierung (wird immer gerne genommen.. ist schön abstrakt) oder das böse böse Ausland. Den Vogel schießt dann der "Gehirntumor (!)" ab, der uns erklärt, in ein paar Jahren gibts angesichts der Bevölkerungsentwicklung sowieso kein Fleisch mehr zu kaufen.

Klar kommt die D-Mark nicht zurück.. wozu auch. Sie würde nichts mehr ändern können. Das war aber nicht die Frage. Ich klink mich hier aus... viele scheinen sich wunderschöne und sinnvolle Gründe für die Preisentwicklung zurecht gelegt zu haben (oder haben schlicht das geglaubt, was ihnen die staatlich kontrollierten Medien eingetrichtet haben). Da erübrigt sich wohl jede Diskussion. Dummheit ist nicht verhandelbar.
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29.01.2007 14:09 Uhr von SchlachtVati
 
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ist doch egal mit welchen "dummen bunten zetteln: mit zahlen darauf" seine ur-instinkte befriedigt !

fakt ist , es ist im DURCHSCHNITT alles teuerer geworden
die geldvernichtungsmaschinerie , durch das zurückführen der gelder darf nicht unterbrochen werden (verzinsung) ,

fakt ist , milliarden an € verlassen täglich nach wie vor Doitschland http://www.20min.ch/...

fakt ist , es stoßen sich gewalltige konzerne gesund , an
"den kleinen dummen zetteln mit zahlen darauf "

denn in den produkten , die gekauft werden , ist die sozialhilfe für große unternehmen und die rüstungsindustrie auch mit drin ! muß doch so sein , dank der EZB , und des wachstumswahnsinns ! das hat nichts mit früher , schlechter oder besser zu tun ! es sind einfach früchte der ökonomie !

btw: ich decke mich schon als nicht-raucher , mehr und mehr , mit zigaretten ein ,...... nur so als deja-vu tip !
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29.01.2007 14:12 Uhr von asmodai
 
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@schlachtvati: Zigaretten? Die werden doch alt und krümelig! Was bringt Dir das.. tauscht Dir doch bis dahin kein Mensch mehr ein. Wenn Du sagen würdest "Goldmünzen"... ok....

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