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SPD nicht mehr gegen Ausstieg aus Bergbau im Jahr 2018

Wie die dpa berichtet, ist die SPD nicht mehr gegen einen Ausstieg aus dem Steinkohlebergbau im Jahr 2018.

Am Sonntagabend diskutierten der Bund, die Länder NRW und Saarland und Vertreter von Gewerkschaft IGBCE und der RAG AG über die Zukunft des Kohlebergbaus.

2012 steht der Ausstiegsbeschluss nochmals auf dem Prüfstand.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jahr, SPD, Ausstieg
Quelle: de.biz.yahoo.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2007 10:22 Uhr von asmodai
 
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Zusammenfassung: Fassen wir die neueren Beschlüsse der SPD durch kurz zusammen: sie möchte am liebsten alle Beschlüsse der ersten Amtszeit rückgängig machen und alles so lassen wie es ist. Wozu brauchen wir die Brüder eigentlich überhaupt? Übergeben wir die Regierung doch gleich den Industrieverbänden und lassen sie machen, was sie wollen - macht unter dem Strich keinen Unterschied mehr.
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29.01.2007 10:35 Uhr von usambara
 
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unverantwortlich angesichts der viel beschworenen Abhängigkeit von
ausländischen Rohstoffen unsere einzigen eigenen
Quellen aufzugeben.
Das trifft dann auch den Maschinenbau und die Bergwerkstechnik, die nach wie vor hochmodern ist.
Man kann den Kohlebergbau auf ein Minimum runterfahren und wenn nötig wieder hochfahren.
Die Vorräte unter Tage reichen noch über 300 Jahre!
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29.01.2007 10:39 Uhr von vst
 
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ich finde es auch unverantwortlich: überhaupt dran zu denken, diese dreckschleudern namens kohlekraftwerke nicht abzuschalten, bzw. wieder in betrieb zu setzen.
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29.01.2007 10:45 Uhr von usambara
 
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@vst: unverantwortlich Atomkraftwerke neben Großstädte wie
Hamburg oder Frankfurt zu stellen.
Ein GAU und du kannst unsere Republik zumachen.
Zudem ist Uran auch bald aus.
Kohlekraftwerke neuer Art sind keine Dreckschleudern.
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29.01.2007 10:56 Uhr von 666leslie666
 
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@ usambara: Aber co 2 Schleudern... :-(

Kohle verbrennen ist immer schlecht.
Dann lieber nachwachsende Rohstoffe verfeuern.

Und noch besser...
Die komplette Energieversorgung dezentralisieren. ;-)

Mlg
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29.01.2007 11:54 Uhr von pippin
 
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@usambara: Wenn du dir mal vor Augen hälst wie stark der Bergbau in Deutschland subventioniert wird und dabei nicht nur die aktuell "geschönten" Zahlen, dann wirst du vielleicht anders denken.

Okay, als selbst durch die Auswirkungen des Bergbaus Geschädigter, bin ich vielleicht voreingenommen, aber das Geld, dass seit Jahrzehnten für den Bergbau rausgeschmissen wurde, hätte schon lange für den vielzitierten Strukturwandel eingesetzt werden müssen!
Dann hätten wir heute vielleicht schon lange Techniken entwickelt, die uns sowohl von der Kohle als auch von ausländischen Resourcen abhängig machen würden.

Aber nein, wir müssen ja der Tradition verpflichtet bleiben und ein völlig unzeitgemäßes und unrentables Unternehmen am Tropf notdürftig am Leben halten.

Das kann man jetzt allerdings nicht pauschal der SPD anlasten. Die Partei ist aufgrund ihrer Historie natürlich dem Bergbau sehr nahe, aber auch die Bergbauindustrie (hier vor allem die DSK) hat seit Jahren Chancen verpasst, sich selber zu erneuern.

Und als jemand, dessen Grund und Boden durch Bergschäden nach und nach an Wert verliert und dessen Elternhaus langsam in der Mitte auseinanderbricht, würde ich es lieber sehen, wenn die Zechen eher gestern als morgen die Tore schließen.
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29.01.2007 12:01 Uhr von vst
 
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usambara: in einem hast du recht. man kann kohlekraftwerke wunderbar "abgasreinigen". hab ich schon geplant. in der gegend von köln. dann kommt (fast) saubere luft aus den schornsteinen.

was aber keiner weiß, das abfallprodukt das entsteht muss entsorgt werden. und das macht probleme.

giftig das zeugs. umwelt? scheißegal.
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29.01.2007 12:18 Uhr von gift.zwerg
 
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als nächstes ist dann wohl der Ausstieg aus Landwirtschaft und Fischerei an der Reihe. ;-)
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29.01.2007 12:25 Uhr von maki
 
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Jau, und die Schachtanlagen verkauft man: wieder an die Chinesen und heult in drei Jahren rum, das doch die Kohle so teuer wäre und wie toll es wäre, eigene Produktionsstätten zu haben (siehe Stahl). ;-)
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29.01.2007 14:28 Uhr von torix
 
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2018? OMG: sind wir hier wieder in der Planwirtschaft?
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29.01.2007 18:32 Uhr von Falkone
 
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Es gibt fast keine sauberen Energien: Nur Wind und Wasserenergie, aber da haben sich ja auch schon Gegner formiert....,
aber die bringt dann dem Staat nicht genug Geld.

Unsere GRÜNEN Politiker möchten doch alle Wasserkraftwerke am liebsten wieder abbauen.
Hauptsache, in den Flüssen gibt es 10 Forellen!

Übrigens "fossile Brennstoffe" sind natürliche Brennstoffe und auch nichts anderes als nachgewachsene Rohstoffe. Nur halt aus einer anderen Zeit. (Kohle, Gas, Öl).
Egal, was auch "verbrannt" wird, die Umwelt wird immer belastet.

Solange Kohle oder andere Erze abgebaut werden können, sollte man das tun, damit haben viele Leute Arbeit. In der Zwischenzeit sollte sich die Wissenschaft auf die Erforschung alternativer sauberer Energien stürzen.

Übrigens gibt es bei uns im Erzgebirge noch genügend Uran! Nur der Abbau in einer Tiefe von über 1200m macht es unwirtschaftlich (NOCH)! (siehe Wismutchronik)

Es gibt ja auch noch jede Menge anderer Erze bei uns.

Aber wir werden warten, bis sich ein Amerikanisches Unternehmen meldet, und diesem dann die Schürfrechte für´n Appel und ´n Ei hinterher schmeissen.

Siehe Erich´s Kupfervorkommen in der Lausitz.

Die Deutschen Politiker verkaufen auch die eigene Großmutter, wenn´s Geld bringt.
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29.01.2007 19:00 Uhr von shadow#
 
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Die Idee ist gut Aber nicht erst 2018 - da ist es zu spät.
Im Moment ist weltweit genug Kohle vorhanden, anstatt das Zeug hier mühsam aus der Erde zu buddeln, ist es wesentlich billiger, die Kohle im Ausland einzukaufen.
Und solange bis der Kohleabbau hier wieder rentabel ist, weil die Rohstoffvorräte erschöpft sind, sollte man den deutschen Bergbau in den Winterschlaf versetzen.
Im Moment ist das nur die teuerste ABM aller Zeiten...

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