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Zukunft von Arbeitsplätzen bei den deutschen Automobilherstellern in Gefahr?

Die deutschen Automobilbauer fühlen sich lt. "Bild am Sonntag" benachteiligt, weil die EU die Grenzwerte für den CO2-Ausstoß gesetzlich festlegen will. Die Grünen sehen in dem nicht eingehaltenen Klimaschutz der Autobauer die Grundlage dafür.

Eine freiwillige Vereinbarung der Autoindustrie zur Reduzierung der Schadstoffemissionen wurde nicht eingehalten und droht nun zu scheitern. Lt. Grünen-Chef Reinhard Bütikofer setzen die Hersteller ihre Zukunft aufs Spiel sowie die der Arbeitnehmer.

Die Autokonzerne rechnen mit zahlreichen Abwanderungen von Produktionsstandorten und Arbeitsplätzen der Zulieferindustrie. Zehntausende Jobs stünden in Gefahr, sollten die Bundesregierung und die EU den Grenzwert des CO2-Ausstoßes gesetzlich regeln.


WebReporter: nmsmax
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Auto, Arbeit, Gefahr, Zukunft, Arbeitsplatz
Quelle: www.sz-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2007 21:55 Uhr von 666leslie666
 
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Was haben die Abgase: die ein Auto produziert,
mit Arbeitsplätzen zu tun..???

Wenn die endlich Autos entwickeln würden die nurnoch 3 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen.

Das würde jede Menge Arbeitsplätze bringen... ;-)

Mlkg
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28.01.2007 22:11 Uhr von nmsmax
 
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Warum Arbeitsplätze in Gefahr: nun, wenn die deutschen Autobauer es nicht auf die Reihe bekommen, mit den einfachsten Mitteln (siehe Franzosen mit dem Rusfilter) die Emissionen zu reduzieren, erhalten sie eben irgendwann die Strafe dafür. Daimler hat jahrelang versucht nur mit der Verbrennung im Motor die Abgaswerte zu senken, anstatt das schon vorhandene System mit einem einfachen Rusfilter zu nutzen. Nein, sie wollten eben etwas besseres, etwas einzigartiges und damit auch etwas sau teures entwickeln --> fehlgeschlagen.
Wenn nun die EU/Bund desetzlich die Emissionswerte vorschreiben, dann müssen sie schnell reagieren und damit die Autos nicht allzu teuer werden müssen sie halt die Produktion ins Ausland verlagern. Die deutschen Autobauer haben so schon die teuersten Arbeitskräfte der Welt ... Achja, die Ölmultis haben leider noch etwas gegen das 3-Liter Auto ;-) Warum, kann sich jeder denken.
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28.01.2007 23:59 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Deutschland hat offenbar genug Geld um sich den Umweltschutz leisten zu können.

Wen interessiert es, dass der Rest der Welt darüber lacht, dass wir in Deutschland aus Gründen des Umweltschutzes auf gewisse Industrieprodukte verzichten, die jedoch im Ausland trotzdem produziert werden.

Die Grünen sind der Tod jedes Fortschritts - gegen alles - rein aus Prinzip.
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29.01.2007 00:51 Uhr von Gunny007
 
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@ThomasHambrecht: blablabla.
es ist mal wieder wie so oft, die nieten in nadelstreifen versagen (verschlafen), und der arbeitnehmer verliert seinen job.
nicht die politik ist schuld.
deutschland ist bei der solarenergie, wie auch bei der windenergie die weltweite nr. 1 und das sollte auch in anderen gebieten so sein, aber siehe oben.
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29.01.2007 05:39 Uhr von Skalli
 
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Arme Autohersteller: Anstatt Umweltschutz als Chance zu begreifen wird erst mal wieder gejammert.

Anstatt die Risiken eines durch den Menschen verursachten Klimawandels zu sehen, hat man Angst weniger zu verdienen. Auch in anderen Ländern werden Autos mit weniger Emmissionen früher oder später gefragt sein. Auch andere Länder müssen für Europa Autos produzieren, die den EU-Vorgaben entsprechen. Wo ist also das Problem? Sind unsere Deutschen Autobauer also nicht intelligent genug solche Autos zu entwickeln? Wäre ja nicht neu, andere Trends wurden auch schon verschlafen (Rußpartikelfilter, Hybridantriebe).
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29.01.2007 07:44 Uhr von thesithlord
 
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jaja deutsche autos: komisch andere könnens, nur die deutschen mal wieder nicht und drohen gleich mit arbeitsplatzabbau. jaja
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29.01.2007 07:55 Uhr von christi244
 
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Nur mal so: Wenn daran tatsächlich was stimmen sollte bezüglich der Arbeitsplätze, dann glaube ich absolut nicht, dass es an der Technik liegt, könnte es sein, dass der Binnenabsatz floppt?
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29.01.2007 10:05 Uhr von Justinius
 
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Nee, gibt auch deutsche Autobauer: siehe:
http://www.loremo.com
Ist zwar nicht als Lastesel zu gebrauchen, aber doch ein Anfang!
Dank an allsehendes Auge.
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29.01.2007 11:29 Uhr von eros007
 
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@ThomasHambrecht: "Die Grünen sind der Tod jedes Fortschritts - gegen alles - rein aus Prinzip. "

Nein, dem würde ich so nicht zustimmen. Mein Problem an den Grünen ist, dass ihre Auffassung vom Umweltschutz bei der Ablehnung von Kernkraft aufhört. Die Grünen waren 7 Jahre an der Regierung und hätten dafür sorgen können, dass durch Deutschland ein wirklicher Ruck geht, was die Umweltfreundlichkeit angeht. Der ist aber nicht passiert. Man hat beschlossen, die Atomkraftwerke abzuschalten (das "Primärziel" wurde also erreicht), und hat zur Beruhigung des Gewissens (man kann nicht einfach so knapp 30% der Stromquellen abschaffen) die regenerativen Energieträger gefördert.

Aber:
- Bezüglich Energieeffizienz wurde nichts gemacht. Häuser in Deutschland verbrauchen deutlich mehr Heizenergie pro qm als österreichische. Warum? Dass die Grünen die enormen Einsparpotentiale beim Heizen überhaupt nicht ins Spiel gebracht haben, beweist die ideologische Engstirnigkeit der Grünen.
- Bezüglich Energieeffizienz bei Elektrizität (LED-Lampen, Elektrogeräte mit 0-Watt-Standby,...) wurden von der Regierungsseite keine Überlegungen angestellt und dementsprechend wurde diese Entwicklung bei uns ziemlich verschlafen
- Der Müll wird in Deutschland immer noch überwiegend nur dazu verbrannt, damit er eben weg ist (2004: etwa 75% einfach so verbrannt). Andere Länder sind da schon viel weiter und gewinnen aus der Müllverbrennung viel Wärme, die dann über gut isolierte Leitungen in die Haushalte gebracht wird (Fernwärme). Ein klares Versäumnis der Politik, da Müllverbrennungsanlagen i.d.R. in öffentlicher Hand sind.
- Kraft-Wärme-Kopplung, also die Nutzung der Abwärme von der Elektrizitätserzeugung, ist bei uns immer noch nicht umgesetzt. Auch da sind andere Länder weiter - sie nutzen diese in Form von Fernwärme.


Dies sind nur ein paar Beispiele, bei denen den Grünen eine schon verdächtige Ignoranz vorgeworfen werden muss. Oder anders: Die haben eben ihr Ideologiethema Kernkraft (so sehr man es verstehen kann), aber ansonsten sind die beileibe keine Partei, die für den Umweltschutz einsteht. Sieht man nicht zuletzt an den Karossen, mit denen sich ein Herr Trittin so bewegt.



Zum Thema:
Ein solcher Grenzwert sollte nun wirklich keine Arbeitsplätze kosten. 5 Jahre sind genug Zeit, um energiesparende Autos komplett zu entwickeln und einzuführen. Es gäbe im Gegenteil sogar noch zusätzliche Arbeitsplätze, da man ja die Entwicklungsanstrengungen deutlich erhöhen muss. Aber das Geschrei der Industrie mit dem Hinweis, Arbeitsplätze könnten draufgehen, ist doch nur eine Ausrede dafür, dass man wichtige Entscheidungen verschlafen hat. Mithin sollten die Mitarbeiter der Autohersteller auch nicht aus Angst um den Arbeitsplatz ihre Kreativität brach liegen lassen, sondern sich im Gegenteil erst recht dazu motivieren, damit die Fehler vom Management noch ausgebügelt werden können. Denn sie haben noch Zeit, und wenn sie gut arbeiten, müssen sie das Gesetz nicht fürchten.

Allerdings sehe ich in dem Gesetz von 120g/km einige Probleme. Gelten diese nur für die gesamte Produktpalette von Herstellern, dann werden Luxushersteller von schweren Autos extrem benachteiligt. Derjenige, der kleine und leichte Autos in großer Masse herstellt (und das sind nun mal nicht die deutschen Hersteller), hat enorme Vorteile. Wenn schon, müsste für einzelne Fahrzeugkategorien Grenzwerte vorgeschrieben werden. Etwa 90 g/km für Kleinwagen, 120 für Mittelklasse-Wagen (Golf-Klasse) und 140 für Limousinen. Sportwagen dürfen auch mehr verbrauchen, werden aber mit einer verbrauchsabhängigen Zusatzsteuer belegt. 10% Steuer für alle 50 Gramm über dem Wert von 120 g/km, beispielsweise.
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29.01.2007 13:09 Uhr von 666leslie666
 
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uiiii: Das Auto ist nicht schlecht...
-->>http://www.loremo.com/...

Aber bei starkem Wind kann man damit nicht auf die Strasse... :-(
Und für nen Norddeutschen ist das nix.

Und die Stürme sollen zunehmen..

Mlg

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