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Kupferabbau in der Lausitz: Nur mit Investitionen in Milliardenhöhe möglich

Auf sächsischem und brandenburgischem Gebiet soll sich unter einer Fläche von 30 000 Hektar eine Lagerstätte von 1,5 Millionen Tonnen Kupfererz befinden. Ein Antrag auf Bodenuntersuchungen wurde bereits gestellt und Probebohrungen sollen erfolgen.

Der größte europäische Kupferproduzent Norddeutsche Affinerie dämpft die Begeisterung. Durch die hohen Investitionsraten in Milliardenhöhe ist der lohnende Abbau unrealistisch. Andere Bergbaufirmen der Welt zeigen dennoch bereits Interesse am Fund.

Das Kupfervorkommen wurde bereits von DDR-Fachmännern in den 50-er Jahren entdeckt. Laut dem Präsidenten des Brandenburger Landesamtes für Bergbau, Klaus Freytag, ist jedoch mit einem Abbau in den nächsten zwei Jahrzehnten nicht zu rechnen.


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WebReporter: nmsmax
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Milliarde, Investition, Kupfer
Quelle: www.dnn-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2007 18:39 Uhr von no_trespassing
 
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Es wird sich lohnen wenn die Kupferpreise steigen.
Also noch ein bißchen abwarten.

Bis dahin hätte ich einen Alternativvorschlag:
Man läßt in Gefängnissen kaputte Computermonitore, Fernseher und dicke Kabel zerlegen und recyclet so gewinnbringend Rohstoffe, u.a. auch Kupfer.

Normalerweise ist so etwas ein Verlustgeschäft, weil sich die Arbeitskraft nicht lohnt.

Aber Rohstoffräuber z.B., die Oberleitungen von Bahngleisen kappen, würde ich zu 3 Jahren verknacken und in dieser Zeit dürften die dann jeden Tag 12 Stunden lang sich mit einem Messer hinsetzen und das Plastik von Kabeln abpulen. Bis sie 1000 kg an Kupfer auf diese Weise gewonnen haben! :-)
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28.01.2007 18:51 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Nur mit Investitionen in Milliardenhöhe möglich? Hallooo

Wofür gibt es den Billigarbeiter aus dem Ostblock (Polen, Ungarn, Russland, etc. oder gar ein Euro-Jobber - später Kombilöhner). Also was soll der scheiss mit NICHT rentabel, dann muss es eben rentabel gemacht werden, SO. :-(

Du bist nicht Deutschland
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28.01.2007 19:05 Uhr von Mirko84
 
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also: ich wohn in der ecke und ich bin ganz froh das es sich net lohnt wir haben hier schon genug mit dem tagebau zu tun, das einzig gute daran wäre ne senkung der arbeitslosigkeit, allerdings würden da wahrscheinlich auch wieder billig arbeitskräfte von sonst wo kommen und wirdeutschen wieder verlieren
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28.01.2007 19:27 Uhr von Superhecht
 
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Mirko: Nach der Wende gilt merkwürdeigerweise in den fünf neuen Bundesländern noch das Ost-Berg(bau)recht.

Widerstand zwecklos.
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28.01.2007 19:36 Uhr von nmsmax
 
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kein Tagebau: da es sich aber um eine andere Lagerform handelt, als in den bisherigen Abbaugebieten (Chiele z.B. --> Trichterform), wird es wohl kein Tagebau geben, eher ein Abbau unter Tage. Was das für die ortschaften darüber bedeutet? ... Abwarten. Wenn es stimmt, wird sowieso so schnell nichts passieren. Allerdings wenn die Wende nicht gekommen wäre hätte die DDR den Abbau schon begonnen, die Pläne waren schon so weit.
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28.01.2007 22:26 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Wo ist der Nachrichtenwert? Die Vorkommen wurden bereits in den 50er Jahren entdeckt und im Laufe der nächsten 20 Jahre voraussichtlich nicht abgebaut. Ok und was bitte ist jetzt die Kernaussage? Dass es dort Kupfervorkommen gibt (nö, war schon bekannt) oder dass es bis 2027 nicht abgebaut wird.

Wo bitte steckt da der Newswert?
Ok, vielleicht die Probebohrung. Aber gibt es davon nicht jeden Tag unglaublich viele.....
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28.01.2007 23:00 Uhr von liselchen
 
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@trespassing: 3 Jahre Gefängnisarbeit ?
Sei doch nciht so unmenschlich, ich würde die nach Tonnen bestrafen.
Also, z.B. 20 Tonnen Kupferkabel abisolieren, und dann kommt man in Freiheit.
Wäre viel fairer, und die Leute hätten eine Motivation etwas zu tun
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28.01.2007 23:06 Uhr von stellung69
 
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Die sollen das mal schön sein lassen Nachher entdeckt man noch, daß es doch einfacher ist, aus dem Projekt ein Tagebau zu machen und schon sind Tausende von Vertreibung bedroht; besser ist es, den Kupfer da unten zu lassen und die Gelder die man als Investition gebraucht hätte, woanders sinnvoll einzusetzen...
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28.01.2007 23:11 Uhr von nmsmax
 
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@Ralph_Kruppa: das Vorkommen ist zwar in den 50-er Jahren entdeckt worden, aber erst heute weiß man, wie groß das Vorkommen ist und wieviel da unter der Erde liegt. Ebenfalls weiß man jetzt erst richtig genau, wo es liegt und wie man es abbauen müsste. Probebohrungen werden nun noch zeigen, wie groß der Anteil am Kupfer wirklich ist.
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28.01.2007 23:12 Uhr von Troll-Collect
 
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Wo ist das Problem? Machen wir es doch wie immer in solchen Fällen:
Der Staat übernimmt die Anlaufkosten (irgendwo wird es noch Sozialtöpfe geben, die man dafür plündern kann) und das Unternehmen entlastet die Allgemeinheit von den Gewinnen.
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29.01.2007 13:47 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@autor: Deine Antwort hat mich komplett zufrieden gestellt. Wie Du siehst hab ich die Nachricht entsprechend bewertet.
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29.01.2007 13:54 Uhr von vst
 
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ach, da findet sich schon: ein politiker - oder mehrere - der findet, dass man dem blöden volk noch eine abgabe zumuten kann um das geld irgendwelchen ausländischen firmen zu geben, die kassieren, mit arbeitnehmern aus polen, rumänien, bulgarien oder china gewinn machen und dann wieder abhauen und verbrannte erde zurücklassen und wir den aufbau und die renaturierung bezahlen.

das wird schön :-(
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29.01.2007 14:16 Uhr von Universum22
 
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Klar dämpft man die begeisterung, damit der Staat evtl. nen Paar Millioenen locker macht als Hilfe für das Unternehmen.

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