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Historische Entscheidung in Israel: Madschadele ist erster muslimischer Minister

Raleb Madschadele ist, nach Berichten israelischer Medien, erster arabisch-muslimischer Minister in Israel. Er wird zunächst als Minister ohne Geschäftsbereich fungieren. Vorgeschlagen wurde der 53-Jährige von Verteidigungsminister Amir Perez.

Er soll damit die Nachfolge von Ofir Pines antreten, der aus Protest gegen die Regierungsbeteidigung der Partei Israel Beitenu zurück getreten war. Madschadele selbst war nach seiner eigenen Aussage überrascht von seiner Ernennung.

Kritik kam von der nationalistischen Partei. Der Vorsitzende der Partei, Avigdor Lieberman, hält die Nominierung von Madschadele durch Perez für eine parteipolitische Entscheidung.


WebReporter: Nessy
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Minister, Entscheidung
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2007 17:42 Uhr von Nessy
 
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Warum sollte nicht ein muslimischer Minister in Israel tätig sein ??? Das hätte schon lange geschehen sollen !!!
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28.01.2007 18:57 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Jetzt haben es die Muslime auch geschafft Israel zu unterwandern. ;-)

Hoffentlich dreht sich jetz was.
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28.01.2007 19:15 Uhr von Nessy
 
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@Das Allsehende Auge: wieso unterwandert ???

Gibt nichts zu unterwandern !!! Vielleicht hilft mal Ehrlichkeit...
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28.01.2007 19:38 Uhr von Muta
 
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Madschadele - Lieberman: Aus der Quelle zitiert:
"Perez sagte hingegen, er sei sehr stolz, dass seine Partei den ersten muslimischen Minister stellen könne. Dies sei „die Antwort auf Lieberman, der eine rassistische Partei vertritt“." (der Streit wird leider nur in der Quelle deutlich)
Nun Perez hat sicherlich damit Recht, die Partei von Avigdor Lieberman ist äußerster rechter Rand (die u.a. Deportation sämtlicher Muslime, einschließlich der mit israelischem Pass fordert).
Nur: Erst lässt er es zu, dass in der Regierungskoalition in der seine Arbeitspartei selber vertreten ist, die Rechts-Konservativen (Olmert) sich die Rechtsradikalen zur Unterstützung in die Koalition holen und anschließend irgendwann später danach wird mit solch einer Entscheidung protestiert?
Ein muslimischer Minister (wenn auc mit unwichtigem Posten) kann sicherlich etwas zur Entspannug beitragen (wobei man es nicht überbewerten sollte). Das ist allerdings doch wesentlich auch nur eine PR-Aktion um die eigenen Wähler nicht zu sehr zu brüskieren. Wenn Perez seinen Protest gegen Lieberman Ernst meint, dann hätte seine Arbeitspartei aus der Koalition aussteigen müssen (aber das will man aus Machtgründen nicht).
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28.01.2007 20:10 Uhr von Muta
 
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Zusatz: zu "Wenn Perez seinen Protest gegen Lieberman Ernst meint, dann hätte seine Arbeitspartei aus der Koalition aussteigen müssen (aber das will man aus Machtgründen nicht)." bzw. die Lieberman-Ernennung hätte die Arbeitspartei schon mit etwas mehr Druck (ohne Arbeitspartei keine Regierungsmehrheit) verhindern können.
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28.01.2007 20:46 Uhr von erdbewohner
 
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tztztz "Er wird zunächst als Minister ohne Geschäftsbereich fungieren."

was nützt ein minister der zunächst keine tätigkeit (geschäftsberei) nachgeht?

hauptsache anwesend sein und drauf hoffen das die bösen moslems in israel dieses jahr keine anschläge machen, weil jetzt ein minister(moslem) da ist??

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28.01.2007 20:59 Uhr von christi244
 
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Und das heißt jetzt??? >Ein muslimischer Minister (wenn auc mit unwichtigem Posten) kann sicherlich etwas zur Entspannug beitragen (wobei man es nicht überbewerten sollte). Das ist allerdings doch wesentlich auch nur eine PR-Aktion um die eigenen Wähler nicht zu sehr zu brüskieren.<

Ich sehe das auch eher als PR-Aktion ... ein Minister ohne Amt ... hört sich so an wie unsere Vorzeigetürken in den Parteien.
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28.01.2007 21:19 Uhr von Deniz1008
 
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Türken haben die Bundesregierung unterwandert siehe auch türkische MdBs... !

mfg

Deniz1008
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28.01.2007 21:31 Uhr von christi244
 
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Deniz: *lol* - jau, und die haben auch wahnsinnig viel Einfluss ... ;-)
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29.01.2007 15:32 Uhr von Johnny Cash
 
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@ christi244: Öger schon. Oder nicht?
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Im Iran hat man auch einen jüdischen Minister. Das sind wohl die Vorzeige Minister der radikalen Staaten.
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29.01.2007 17:00 Uhr von christi244
 
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Johnny Cash: Das wusste ich gar nicht zum Thema Iran.

Ansonsten - jepp - jeder zeigt halt gerne, wie irrsinnig tolerant man doch ist ... ;-)

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