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Studie belegt familiären Zusammenhalt in Unterschicht-Familien

Das Forschungsinstitut für Demoskopie Allensbach hat in seiner Studie "Generationen-Barometer 2006" einen hohen familiären Zusammenhalt bei Familien aus dem so genannten Prekariat festgestellt.

74 Prozent stuften die Familie demnach als Gemeinschaft von Menschen, "die sich gegenseitig helfen" ein. 73 Prozent beurteilten den eigenen familiären Zusammenhalt mit mindestens gut. Die Werte von Befragten aus Mittel- und Oberschicht fielen etwas höher aus.

Für 69 Prozent der befragten Angehörigen der Unterschicht spielt die Familie die Hauptrolle. Der Abstand zu den anderen sozialen Milieus ist in diesem Punkt deutlich geringer. Bei der Studie wurden 1.800 Personen zwischen 16 und 59 Jahren befragt.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Familie, Unterschicht
Quelle: www.heute.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2007 15:21 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Nachdem der Begriff „Prekariat“ zu den Wortneuschöpfungen gehört, die im vergangenen Jahr das breite Licht der Öffentlichkeit erblickt haben, will ich diesen Begriff gerne übernehmen. Zur Studie selbst ist zu sagen, dass sie viele Experten- und Amateurmeinungen revidieren. Unterschichtenangehörige sind keine vereinsamten Asozialen, die den ganzen Tag an Bierflasche und Fernbedienung hängen. Allerdings sind die Zahlen von Befragten aus Mittel- und Oberschicht eindeutig besser ausgefallen.
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28.01.2007 17:56 Uhr von exekutive
 
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die geschichte wiederholt sich immer und immer: wieder, bis wir aus ihr lernen


wie oft sind schon regierungen und machtstrukturen zerbrochen, weil sich eine große und letztendlich unkontrollierbare unterschicht gebildet hat.
(hier muss ich dem autoren leider widersprechen.. das manipulierende wort "prekariat" dient nur der "verniedlichung" bzw ablenkung des problems/der tatsache)

vor allem ist das gute alte rom hier ein passendes beispiel...

das prekäre (für die politik) an der unterschicht ist, das die menschen, welche in dieser lage stecken, schneller auf einem gemeinsamen nenner kommen..

denn die leute in der unterschicht haben vieles gemeinsam.. vor allem das es ihnen schlecht geht.. und wenn man nun bedenkt, das die unterschicht mittlerweile den größten teil in diesem lande ausmacht (die durch ihre armut gleichzeitig die kleine oberschicht "füttern") kann man ja reltaiv einfach 1+1 zusammen zählen

normal das diese formel so nicht ganz aufgeht..
aber schaut euch um.. momentan wächst die das deustche volk mit der unterschicht zusammen, da sie mittlerweile alle von den auswirkungen betroffen sind..
und den schwarzenpeter andauernt auf das volk zu schieben (wie es die politik macht) bringt auf dauer auch kein frieden.. ganz im gegenteil

es geht in der tat sehr surreal zu in diesem land.. zumindest würde dali dieses fazit für unsere situation ziehen
jeder mensch der halbwegs in geschichte und politik auskennt, weis, das es fast in jeder generation und epoche zu irgendwelchen großen umschwüngen kam.. es sei gesellschaftlich oder politisch

und was machen wir? wir verschließen unsere augen und glauben ernsthaft, das uns sowas nicht bevorsteht.. das wir in keinem ernsthaften schlammassel geraten könnten.. so wie es zum beispiel die nazis waren

ach ja glaubt ihr wirklich? schaut euch doch mal unsere regierung an..
diese sind in der nicht besser als diese.. okay sie begehen keinen öffentlichen massenmord, stürzen aber trotzdem tausende deutsche in den selbsmord, weil diese einfach nicht mehr mit diesem leben klar kommen

oder wie war das noch von wegen nie wieder krieg?
unsere regierung und politik haben nicht aus dem 2 wk gelernt und haben es geschaft unsere verteidigunsarmee (bundeswehr) zu einer "internationalen eingreifstruppe" zutransfomrieren.. oder verschenken mal eben für über 500.000.000 euro kriegsuboote an israel, welche sofort nach erhalt umgebaut wurden um nuklearraketen abschießen zu können..

unsere politik sind die größten verbrecher in diesem lande und der ausgang von all dem zeichnet sich für jeden einigermaßen erkennbar am horizont ab

ja die unterschicht wird in zukunft immer mehr bedeutung bekommen.. und dies wird der brd am ende das genick brechen.. was aber wohl beabsichtigt ist.. anders kann ich dieses naive und arrogante vorgehen nicht mehr erklären
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28.01.2007 18:28 Uhr von Mond-13
 
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Prekariat??? Für mich ist bedenklich, das in der Gesellschaft immer hemmungsloser das Wort "Unterschicht" auftaucht. Sicher, es ist traurige Realität. Ich wundere mich zum Beispiel immer noch, wie blind viele Menschen sind, und nicht checken, was in diesem Land abgeht. Von vielen in meiner Umgebung höre ich immer noch, das die Arbeitslosen an allem schuld seien. Und manche blinden Hühner sagen sogar, der Staat müsse mal ordentlich "draufhauen", "ein paar Gesetze in Sachen Menschenrechte kippen", damit die "faulen" Arbeitslosen "Anreize" bekämen, wieder in Beschäftigung zu gehen. Soviel zur gnadenlosen Naivität einiger- oder vielleicht noch vieler - Bürger.
Von daher, ich gebe Exekutive recht mit seinen Kommentaren. Er spricht mir sozusagen aus der Seele.
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28.01.2007 22:35 Uhr von christi244
 
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Mond: Genau darum geht es Mond!

Exe hat auch recht. Und das Wort "Unterschicht" kann gar nicht oft genug benutzt werden ... denn jeder kann da rein rutschen. Evtl. erzeugt es irgendwann genug Wut in den Leuten, dass eben die Leute, die meinen die Arbeitslosen sind schuldig und dann plötzlich selber bei der Arge stehen endlich umdenken und nicht ständig zwischen Sozis und Schwarzen hin und her eiern. Das dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo sich die Wut real entlädt. Auch an der Wahlurne.
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28.01.2007 22:45 Uhr von Mond-13
 
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Genau! Aber ich fürchte, das es noch etwas dauern wird, bis der Tag X kommt, und es zu einem dauerhaft, bundesweiten Protest kommt, so daß das kranke System gestürzt wird. Denn bis dahin wird sich die Politik noch einige Mätzchen ausdenken, um uns allen das Leben schwer zu machen.
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28.01.2007 23:19 Uhr von exekutive
 
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@mond-13: "Aber ich fürchte, das es noch etwas dauern wird, bis der Tag X kommt, und es zu einem dauerhaft, bundesweiten Protest kommt, so daß das kranke System gestürzt wird. Denn bis dahin wird sich die Politik noch einige Mätzchen ausdenken, um uns allen das Leben schwer zu machen."

(:

neeee das glaub ich net.. bin nun ja schon einige zeit hier bei ssn dabei und muss sagen, das sich die stimmung in der letzten zeit "dramatisch" verändert hat..
die meisten wachen bereits auf

das betrifft natürlich nicht nur ssn ^^
sonder das gilt auch für ganz deutschland.. egal mit wem ich mich über politik unterhalte, denken sie alle vom prinzip das gleiche...

von wegen das die politik uns alle in den abgrund fahren werden und das sie nur noch scheiße fabrizieren (wenn die leute aber dann erfahren was genau für scheiße gebaut wurde, ist schluss mit nur meckern..)

sowas kann ruck zuck geben.. vor allem spielt aber die politik dabei eine wichtige rolle.. die setzten nämlich -alles- daran um die situation noch zu verschärfen.. durch z.b. der volksfeindlichen politik.. dazu kommen dann die ganzen politischen skandale, die nur aufgrund der korrupten justiz nicht auffliegen bzw gedeckt werden oder in einigen fällen einfach "ausgesessen" bis die sache verflogen ist... eine krähe hackt der anderen ja bekanntlich kein auge aus..

wenn diese lawine erstmal in fahrt gekommen ist, gibt es kein halten mehr und der rest erledigt sich quasi von alleine.. dann werden die bürger aus ihren sesseln gezogen und auf die straße gewurfen um ordentlich wut abzulassen

zumindest wäre das so in einer der extremeren varianten von potentiellen möglichkeiten
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29.01.2007 12:36 Uhr von LadyWanda
 
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Die Überflüssigen eine Bewegung die mit einfallsreichen und witzigen Aktionen gegen die Totengräber unseres Sozialstaats vorgeht. Guckt mal ins Internet - das ist wirklich spannend...
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29.01.2007 13:32 Uhr von ArrowTiger
 
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Unterschicht Ist eigentlich bekannt, daß wir hier in Deutschland inzwischen prozentual mehr arme Menschen (auch "working poor") haben, als in den vielgescholtenen USA?

Im Unterschied zu hier wird dies in den USA auch von politischer Seite als drängendes Problem erkannt und (unter Bush zwar nur schwach) angegangen. Hier dagegen tritt man seitens Politik und Wirtschaft noch nach. Das wird Folgen haben...
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29.01.2007 18:35 Uhr von Urwaldschreck
 
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Mir kommt die BRD: vor wie der Biedermann in dem Theaterstück von Max Frisch "Biedermann und die Brandstifter". Somit muss ich >exekutive< vollkommen Recht geben.
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30.01.2007 09:18 Uhr von zenon
 
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Da passt dann wieder: das alte Sprichwort "Pack schlägt sich - Pack verträgt sich" was natürlich nicht alle über einen Kamm scheren soll, Ausnahmen bestätigen die Regel.
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30.01.2007 20:20 Uhr von bombel
 
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Scheiss Arbeitslose naja, so liest meinen Kommentar hoffentlich auch jeder! ;-))))

Nee nee nee, dieses Jahr gibt es ja aufgrund des milden Wetters wieder 750000 Arbeitslose weniger in Deutschland. Das zeigt doch eins ganz klar: Die Leute WOLLEN Arbeiten.
Aber sobald man keinen Job mehr hat - warum auch immer - stempelt der Staat einen ab und RTL PRO7 SAT1 und Co haben wieder Material, welches man uns abends unter die Nase halten kann: Die Berichterstattung über die lieben Sozialschmarozer.
Und was tut der Zuschauer damit? Ganz einfach: Er bildet sich EINE Meinung über die Arbeitslosen. Toll, liebe Medien. Wir danken euch so sehr dafür.

Alle anderen Zuschauer: Haltet weiter schön die Augen offen.

Zur Unterschicht zähle ich mich jedoch selbst.
Denn ich kann mir keinen Mittelklassewagen leisten ;-)
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31.01.2007 10:05 Uhr von ArrowTiger
 
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@bombel: -- "Toll, liebe Medien. Wir danken euch so sehr dafür."

Wirksame Überschrift! ;-)

Die Manipulation hat ja sogar bereits auf das öffentlich-rechtliche Fernsehen übergegriffen - s. aktuelle Propaganda für private Versicherungen und (unbegründetes) Schlechtreden der gesetzlichen Sicherungssysteme. Die Propaganda pro private Absicherung samt ihrer Protagonisten ist natürlich nicht als solche gekennzeichnet, sondern angeblich neutral.

Ich sah kürzlich einen Ausschnitt aus einer Phönix-Runde mit dieser Absicht, bei der auch der Versicherungslobbyist Meinard Miegel anwesend war - vorgestellt als "Publizist". Kein Hinweis auf seine Geldgeber und die Interessengruppen, die er unterstützt!

Ein Anrufer wies auf den Zweck der Sendung (als Versicherungsplattform) hin und bat die Moderatorin, doch mal Herrn Miegel (und jemand anderen) in Bezug auf ihren Hintergrund vorzustellen. Die Reaktion war interessant: Der Moderatorin entglitten für Sekundenbruchteile die Gesichtszüge, der Kommentar des Anrufers wurde kurz mit einem lapidaren "Na, wir können davon ausgehen, das die Herren keine Versicherungsvertreter sind" abgetan (was definitiv gelogen war), und es wurde schnell mit der restlichen Frage des Anrufers fortgefahren (der natürlich nicht mehr in der Leitung war, und hätte nachhaken können).

Für mich ist das ein eindeutiger Beweis dafür, daß die Manipulation seitens des ZDF gezielte Absicht ist, und nicht nur ein Versehen aus Unwissenheit. Aus diesem Grund werde ich wohl die GEZ abmelden müssen, denn für so etwas bin ich nicht bereit Geld zu bezahlen!
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05.02.2007 15:04 Uhr von zenon
 
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@bombel: Dann mußt du deine These aber erweitern - sie wollen aber auch nur bei schönem Wetter arbeiten... ;-)

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