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Vatikan betrachtet Impotenz als Grund für die Annullierung einer Ehe

Im Jahre 2005 wurden 69 Ehen vom Vatikan annulliert. Wenn Katholiken die Auflösung ihrer Ehe vom päpstlichen Familiengericht wünschen, müssen sie dafür schwerwiegende Gründe geltend machen.

Impotenz und Angst vor Geschlechtsverkehr werden als Scheidungsgründe akzeptiert. Auch die Unfähigkeit eines Mannes, sich gegen die Einmischung seiner Mutter in seiner Ehe zu wehren sowie Abhängigkeit von Betäubungsmitteln zählen dazu.

Papst Benedikt XVI hat aber klargestellt, dass Ehen "unauflöslich" sind und dass die Meinung vieler Menschen, der Vatikan animiere zu deren Annullierungen, falsch sei.


WebReporter: stellung69
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Grund, Ehe, Vatikan, Impotenz
Quelle: www.netzeitung.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2007 14:53 Uhr von stellung69
 
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Der Vatikan sollte diese Regeln lieber etwas aufweichen, denn es wird sich wohl kaum einer von einer Scheidung abbringen lassen, nur weil die Religion da nicht mitspielt.
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28.01.2007 18:19 Uhr von grimpf
 
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haha lool: heiraten... wär macht denn son quatsch, der kerl is doch da eh nur der depp
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28.01.2007 18:52 Uhr von Mond-13
 
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Ich finde, wenn es Probleme in einer Beziehung gibt, sollte man lieber zu zweit versuchen, nach Lösungen zu suchen. Oder notfalls einen Therapeuten aufsuchen, wenn es nicht klappt. Was hat die Kirche sich da eigentlich einzumischen? Sie halten zwar Predigten, aber was wissen sie schon wirklich von zwischenmenschlichen Konflikten? Die Amtsinhaber leben in einem Elfenbeinturm, fernab vom menschlich, weltlichen Geschehen.
Auch die Aussage: die Ehe sei unauflöslich, kann ich nur sagen, das dies zwar ein schöner Gedanke ist, für immer zusammen zu bleiben. Aber realistisch gesehen: Es liegt in der Natur des Menschen, sich geistig und seelisch immer weiter zu entwickeln. Und dies kann sich zwar einerseits für die Ehe befruchtend auswirken. Aber wenn 2 Menschen sich in verschiedenen Richtungen entwickeln, kann es zu Konflikten kommen, die nicht immer lösbar sind. Dann hilft nur eine Trennung. Und der Gedanke, das man dankbar sein kann, eine schöne Zeit mit der gewissen Person verbracht zu haben. In diesem Sinne: Die Kirche denkt zu kurzsichtig.
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28.01.2007 19:14 Uhr von fumpi
 
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Religion: Wer der Kirche angehört und sich in der Kirche trauen lässt, muss sich auch an die Regeln der Kirche halten.
Ich bin nicht (mehr) in der kirchlichen Gemeinde, habe daher auch nicht in der Kirche geheiratet sondern nur auf dem Standesamt.
Ich weiss nicht ob es heute noch so ist, früher musste man die Trauung in der Kirche UND im Standesamt abhalten. Nur in der Kirche gab es nicht.

Wenn die Kirche nun die Ehe nicht lösen will, kann man sich zwar scheiden lassen, ist aber laut Kirche immer noch verheiratet.
Sowas muss man vorher bedenken, nicht im nachhinein rumheulen ;)

Das die Obersten der Kirche fremd mit solchen Dingen sind mag schon sein. Wenn man bedenkt, warum sie selbst keine ehelichen Beziehungen eingehen, sieht man etwas klarer.
Wenn man mit den Leitsätzen der Kirche nicht einverstanden ist, kann man ja austreten. Niemand hindert einen daran :)
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28.01.2007 19:49 Uhr von cyprexx
 
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Atheisten haben wohl weniger Probleme im leben.
Keine Regeln, keine lustigen Bücher (lol), kein Gott der einem in den Himmel/Hölle schicken kann und keine Kirchensteuern...ach ist das leben schön :)
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29.01.2007 06:15 Uhr von Liliane
 
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..LoL im christlichen Eherecht dient Sex lediglich der Fortplanzung und wenn das nicht gewährleistet ist,dann....ab in die Tonne mit der " hl Ehe"..
..Langsam wird es Zeit ,daß das Kirchenrecht der heutigen Zeit angepaßt wird.
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29.01.2007 10:23 Uhr von Garviel
 
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@Liliane: Warum denn? Zwingt dich jemand, zu glauben oder Mitglied einer Kirche zu sein? Wohl kaum! Zu bist so frei, wie du willst, in der Kirche zu heiraten oder nicht. Weder bei der Heirat noch bei der Scheidung brauchst du irgend einen Konflikt zu fürchten, wenn du nicht willst.

Aber, wie fumpi ganz richtig schreibt: Wenn schon, denn schon. Wer in einen Verein eintritt, muss sich an dessen Regeln halten. Man stelle sich vor, Uli Hoeneß würde dafür eintreten, das Bayern-Tor künstlich zu verkleinern, damit der FC Bayern weniger Gegentore fängt.
Schwachsinn? Eben.
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29.01.2007 14:58 Uhr von Mond-13
 
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fumpi: Was meinst Du eigentlich damit, "die Regeln einhalten zu müssen"? Ich halte nichts von Dogmatismus (also strengen, festgelegten Regeln), und auch nichts vom blinden Gehorsam. Die Kirche hat in vergangenen Jahrhunderten an negativen Taten wie Hexenverbrennungen, Verfolgung Andersgläubiger und Kreuzzügen soviel Dreck am Stecken, das sie für mich als Institution unglaubwürdig ist, und nur am eigenem Machterhalt interessiert. Sie mögen zwar in der heutigen Zeit einige gute Dinge geleistet haben, aber an ihren ursprünglichen Vorhaben - nämlich der Machtausübung - lassen sie bis heute nicht ab. Bis vor einigen Jahrzehnten wurden Frauen und Tieren von Meinung der Kirchen aus ja nicht mal eine Seele zugesprochen.
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29.01.2007 15:38 Uhr von Johnny Cash
 
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@ cyprexx: Unsere "Religion" ist wohl die entspannteste ;-)
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Wer meint sich an solche Regeln halten zu müssen der soll es tun. Wenns nicht hinhaut lässt man sich eben scheiden und fertig. Oder heiratet erst gar nicht.
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29.01.2007 16:59 Uhr von Enny
 
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ja klar: Der Vatikan vertritt also auch weiterhin seine Mittelalterlichen Ansichten.
Bloß gut das sich niemand was draus macht.
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29.01.2007 23:23 Uhr von Garviel
 
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@Enny: Also wenn schon, dann sprich doch bitte von altertümlichen Ansichten, ja? Die Unauflöslichkeit der Ehe leitet sich vom Matthäus-Evangelium her, wonach der Mensch nicht trennen soll, was von Gott zusammengefügt wurde. Das Mittelalter hat damit nichts zu tun.

Und auch wenn es dir vermutlich nicht eingehen wird: Es gibt Leute, die geloben in der Kirche tatsächlich mit vollem Ernst, ihren Partner lieben, achten und ehren zu wollen, bis der Tod sie scheidet, und die Kinder, die Gott ihnen schenken möchte, freudig anzunehmen. Sicher, das könnte man auch vor dem Regenwurm im Garten geloben oder vor dem Berliner Reichstag oder aufm Klo, aber ich denke doch, dass der Rahmen einer kirchlichen Eheschließung einen vielleicht einen Funken mehr sich bewusst werden lässt, WAS man bei einer Eheschließung eigentlich tut.
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29.01.2007 23:42 Uhr von Enny
 
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@Garviel: In der heutigen modernen Welt ist die Kirche für die meisten Leute, so auch für mich, nur noch eine Randerscheinung.
Die merkwürdigen Ansichten die der Papst vertritt machen es einem aber auch zu einfach die Kirche nicht ernst zu nehmen.
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30.01.2007 08:03 Uhr von Liliane
 
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@garvin überall ist zu lesen,dass die Mehrheit der Menschen nach festen Normen für ihr Leben sucht und daher die Religionen wieder Zulauf haben. Ganz besonders der Islam mit seinen sehr strengen festen Regeln in alles Lebensbereichen.
Sicher muß das jeder für sich selbst wissen und herausfinden..und eine Allgemeinlösung wird es nie geben..
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30.01.2007 09:15 Uhr von zenon
 
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Wen interessierts? Wen interessiert es denn heute noch was diese weltfremde Vereinigung für gut heißt?
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30.01.2007 10:17 Uhr von Enny
 
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@Liliane: "...überall ist zu lesen,dass die Mehrheit der Menschen nach festen Normen für ihr Leben sucht und daher die Religionen wieder Zulauf haben."


Eher das Gegenteil ist der Fall.
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30.01.2007 14:54 Uhr von ogma
 
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Enny: ""...überall ist zu lesen,dass die Mehrheit der Menschen nach festen Normen für ihr Leben sucht und daher die Religionen wieder Zulauf haben."


Eher das Gegenteil ist der Fall."

Wenn Du die Sache Global betrachtest denke ich nicht.
In Suedkorea ist das Christentum unglaublich am Erstarken ... In beiden Teilen Amerikas genauso ... In vielen Gegenden Europas spielt der Glaube immer noch eine Starke Rolle und auch sehr viele junge Menschen sind stark religioes, oder nehmen sich des Glaubens an.
Es gibt natuerlich auch Gegenden in denen das weniger der Fall ist, aber es ist doch eher wenig.
Nehmen wir mal als Beispiel den Tod Johannes Pauls II ... Ganz Rom war voll von jugendlichen Katholiken aus ganz Europa .. Millionen ...

Also ist meine Meinung ...
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30.01.2007 15:50 Uhr von Enny
 
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@ogma: Wenn man das alles mit der Muttermilch aufgesogen hat und das Umfeld einen ständig prägt dann führt daran aber kein Weg vorbei.
Nun ist Deutschland aber nicht Südkorea oder Amerika.
Und nur weil eine Kirche im Dorf steht heisst das nicht das alle im Dorf auch gläubig sind.
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31.01.2007 00:27 Uhr von elvira11
 
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ich bin auch: Gläubig und gehe regelmäßig in die Kirche meine Kinder sind Messdiener und meine nichten auch , aber das heißt nicht das ich mir von unserem Papst in mein Leben mischen lasse , das ganze hat überhaubt nichts mit Glauben zu tun blöder schwachsinn ist das , ganz einfach .
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31.01.2007 17:41 Uhr von Garviel
 
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@elvira11: Bist du katholisch? Wenn nein, dann seh ich darin auch kein Problem. Wenn ja, dann schon. Wenn du tatsächlich gläubig bist, dann müsstest du doch eigentlich auch anerkennen, dass Jesus Simon Petrus als seinen Stellvertreter auf Erden bestimmt hat, weshalb alle Nachfolger Petri diesen "Job" ebenfalls ausüben und somit zumindest eine gewisse "Richtlinienkompetenz" besitzen?!

Und wenn du, wie du behauptest, gläubig bist, wie sieht es dann z.B. mit dem gottgefälligen Leben aus, das man führen soll? Nach Jesus` Lehre ist die Ehe unauflöslich, der Papst als sein Stellvertreter vertritt diesen Standpunkt - und greift somit "berechtigterweise" in den Lebensbereich eines jeden Gläubigen ein. Man kann sich eben nicht nur die Rosinen herauspicken und den Rest abtun. Was möglich wäre: Aktiv mitzuarbeiten, um die Lehre der katholischen Kirche zeitgemäß zu interpretieren. Dann käme nämlich vielleicht auch heraus, dass diese Lehre Jesu in erster Linie zum Schutz der damals weitgehend schutzlosen Ehefrauen (die im Judentum jederzeit verstoßen werden konnten) diente, und dass er möglicherweise heute anders entscheiden würde. Aber das geht nur über Lektüre, Exegese und Diskussion, nicht über ein plattes "das passt mir, jenes nicht".
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02.02.2007 14:31 Uhr von jesse_james
 
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Der Papst agiert gegen göttliches Gebot ?!? "Bis das der Tod euch scheidet" ?!

heißt es zükunftig:
"Bis du deine Frau nicht mehr befriedigen kannst" ?
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02.02.2007 16:40 Uhr von Garviel
 
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@Jesse: Aber nicht doch. Wenn der Typ impotent ist, kommt gar nicht erst eine göttliche gesegnete, kirchenrechtlich sanktionierte Ehe zu Stande. Schlau, gell?
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04.02.2007 12:38 Uhr von Rhicey
 
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Wo ist denn das Problem??? Die Annulierung einer Ehe wird nur auf Antrag ins Rollen gebracht. Die Kirche stellt hier gewissermaßen nur "kirchliche Scheidungsregeln" auf.

Wer keine Annulierung beantragt, der hat damit auch kein Problem - auch in einer Ehe, die aus medizinischen Gründen (Impotenz, Unfruchtbarkeit...) definitiv keine Kinder erzeugen KANN.
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05.02.2007 10:34 Uhr von Garviel
 
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@bonsaitornado: Naja, das mit den nebulösen Versprechungen stimmt ja. Aber damit die Leutchen auch wirklich bei der Stange bleiben, heißt´s eben nicht nur "nach dem Tod geht´s euch gut", da gehören Fegfeuer und ewige Höllenqualen schon auch mit ins "Gesamtpaket"...
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06.02.2007 07:09 Uhr von nw051653
 
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@jesse, slightly off-topic: Hmmm ein wenig ungenau formuliert, denn nur weil jemand impotent ist, bedeutet das ja keinesfalls, dass er seine Frau nicht mehr befriedigen kann. Ein bisschen mehr Phantasie, Jungs!

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