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Thüringen will Heiratswillige belohnen

Von 2008 an will das Bundesland Thüringen junge Familien bei ihrem Kinderwunsch tatkräftig unterstützen. Kern der "Familienoffensive" ist die Auszahlung eines zinsgünstigen Darlehens von 5.000 Euro.

Bekommt die Familie dann Nachwuchs, reduziert sich die Darlehenssumme um einen bestimmten Betrag. In einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" rechtfertigte Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) das Vorhaben.

Allerdings muss der Minister auch einräumen, dass es keine empirischen Untersuchungen gebe, ob der Kinderwunsch durch staatliche Zuweisungen tatsächlich gefördert werde. Die Landeskommunen erhalten den staatlichen Zuschuss als Pauschalbetrag.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Thüringen, Heirat
Quelle: www.welt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2007 18:39 Uhr von christi244
 
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Oops Die Belohnung wird dann auf Hartz IV angerecnet oder wie?
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27.01.2007 18:45 Uhr von christi244
 
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Ich auch die nächsten Kids, die in die Tonne wandern werden.
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27.01.2007 19:15 Uhr von 666leslie666
 
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Chinesisches Sprichwort: Verliebe dich oft...
Verlobe dich selten...
Heirate nie...
Das sei den Menschen ans Herz gelegt.. ;-)

Und bei Verheirateten fällt ausserdem die Hartz Beihilfe weg.. ;-)

Mlg
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27.01.2007 19:21 Uhr von christi244
 
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jepp leslie: und die Arbeitslosenquoten sind ja in Neufünfland recht beträchtlich ... oder will etwa Althaus alle neuen Kids adoptieren bzw. als Foster Kids zu sich nehmen ... oh Mann für Foster Kids bekäme er ja richtig Kohle!
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27.01.2007 19:28 Uhr von rheih
 
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Warum: erst 2008? Warum nicht ab sofort?

Wenn Deutschland nicht aussterben soll, dann müssten jetzt sofort entsprechenden Maßnahmen ergriffen werden...
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27.01.2007 19:33 Uhr von christi244
 
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Rhei: Und welche Voraussetzungen existieren bereits, dass diese Kids auch jemals eine Chance haben und nicht im Heer der HArtzIVler absaufen? Glaubst Du ernsthaft, sowas funktioniert mit 1Euro-Jobs oder es?
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28.01.2007 00:53 Uhr von erdbewohner
 
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jepp.....ihr vorredner: und nun ratet mal warum so viele die böse npd wählen^^

gäbe es dieses hartz IV nicht wäre es "einfacher" für alle
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28.01.2007 03:20 Uhr von Liliane
 
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..grübel das hatten wir schonmal.Gab es damals über die Sparkasse.wenn man 2 Kinder innerhalb von 5 Jahren bekommen hat,mußte man nichts von den 5000 DM zurückzahlen.Nur hat es keine wirkliche Geburtenschwemme ausgelößt.
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28.01.2007 08:55 Uhr von Borgir
 
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naja: besser als nichts. trotzdem muss man sich heute schon sehr gut überlegen kinder zu bekommen. die 5000 euro helfen mir nix, wenn ich meinen job verliere, weil die herren manager zu wenig gewinne machen....
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28.01.2007 09:39 Uhr von christi244
 
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Erdbewohner1: wie viele gehen denn wirklich auf die Extreme? Wer regiert denn z.B. in Thüringen?
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29.01.2007 12:48 Uhr von rh1974
 
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5000eur schoen und gut bringt uns aber auch nicht weiter!
1.) nur darlehen - ein bissel wenn kind weniger
2.) wenn ich heirate brauche ich zwar geld, aber nicht wirklich
3.) warum ueberhaupt geld fuers heiraten?
4.) wenn du kind(er) bekommst sind 5000 schlussendlich ein witz

nach meinem lottogewinn denk ich uebers heiraten nach
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29.01.2007 14:12 Uhr von eros007
 
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sehe es genauso wie hostmaster: Eine familienfreundliche Politik ist reinen Geldgeschenken in der Tat vorzuziehen. Und mit einer familienfreundlichen Politik meine ich eine, die den Leuten
1. die Möglichkeit gibt, Beruf und Kinder zu vereinen. Dazu braucht man Kindertagesstätten für alle Interessierten (im Westen sieht es sehr schlecht aus) und vor allem eine anständige Qualität dieser (mit genügend gut ausgebildetem Personal), damit man nicht Angst haben muss, dass das Kind in der Kindertagesstätte nur "abgeschoben" ist
2. einen angemessenen Status zukommen lässt. Familien mit 3 und mehr Kindern sind gesellschaftlich leider immer noch verpönt ("Sozialschmarotzer"). Es liegt nicht allein in der Hand der Politik, das zu ändern, aber ohne Politik ändert es sich erst recht nicht
3. die Freiheit gibt, entweder bei den Kindern zu Hause zu bleiben oder im Beruf weiterzumachen, ohne staatliche Eingriffe zugunsten der einen oder anderen Form


Andererseits sind verstärkte staatliche Leistungen in die Betreuung und Ausbildung der Kinder erforderlich. Nicht zuletzt durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ist bekannt, dass über unser Rentensystem ein Transfer von Familien zu Kinderlosen erfolgt. Die Rente wird - wie hinlänglich bekannt - immer noch vollständig sozialisiert. Also von der Gesellschaft getragen, unabhängig davon, ob dann die geforderte Leistung auch erbracht werden kann. Die Kindererziehung und -ausbildung ist nur zu einem kleinen Teil sozialisiert. Schulen beispielsweise. Der ganze Rest bleibt aber an den Familien hängen. Am besten lässt sich das so beschreiben: "Von Kindern profitiert, wer keine hat."

Zu den Zahlen: Ein Deutscher leistet im Schnitt im Laufe seines Lebens etwa 95.000 Euro an Leistungen für die Rentenkasse. Die Aufwendungen der Öffentlichkeit für Bildung, Kindergärten, Unis liegt aber nur bei etwa 60.000 Euro pro Kind. Der Differenzbetrag (35.000 Euro) ist das, was Kinderlose zusätzlich erhalten. Das, was unser System ungerecht macht.

Es gibt zwei Lösungsmöglichkeiten:
1. Die staatlichen Aufwendungen für Kinder (Bildung, Betreuung, Kindergeld) werden erhöht, dass ein ungefährer Ausgleich da ist.
2. Die Rente wird für Kinderarme in gewissem Ausmaß gesenkt (nicht total, da ja eine gewisse Leistung da ist). Das könnte so aussehen, dass man erst ab 3 Kindern die volle Rente bekommt, davor aber schrittweise Abzüge einstecken muss und als Kinderloser wohl nur mehr gut die Hälfte der heutigen Rente erhält.

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