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Simbabwe: Rundfunkgebühren ums 2.500-fache gestiegen

Wer Radio hören und Fernsehen will, muss in Simbabwe künftig sehr viel tiefer in die Tasche greifen: Lagen die Rundfunkgebühren 2006 noch bei 20 Simbabwe-Dollar (sechs Cent), sind sie nun auf 50.000 Dollar (153 Euro) im Jahr erhöht worden.

Das entspricht einer 2.500-fachen Steigerung und dem ungefähren Monatsgehalt eines Lehrers. Die TV-Lizenz kostet nun umgerechnet 459 Euro, die fürs Autoradio sogar 612 Euro. Diese Preise kann sich in Simbabwe fast niemand leisten.

Auch in anderen Bereichen der Wirtschaft kann Simbabwe mit hohen Zahlen aufwarten: Die Inflationsrate liegt bei 1.200 Prozent und die Arbeitslosenquote bei 80 Prozent.


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WebReporter: terrordave
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Simbabwe, Rundfunk
Quelle: www.moz.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2007 16:51 Uhr von terrordave
 
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Zur Zeit wird in Simbabwe eine Anti-Informations-Kampagne gefahren, bei der alle unabhängigen Medien verboten werden. Die Erhöhung der Gebühren trägt dazu bei, dass sich niemand mehr über das Geschehen im Land informieren soll, was das Regieren einfacher macht. Allerdings sind die Zahlen relativ gesehen, weil 50.000 Dollar noch lange nicht die reale Kaufkraft von 153 Euro haben, das ist nur der offizielle Wert, würde ich sagen.
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27.01.2007 18:15 Uhr von asmodai
 
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GEZ: Wurde in Simbabwe als Entwicklungshilfeprojekt vielleicht die GEZ eingeführt? Würde das Problem zumindest erklären.
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27.01.2007 19:01 Uhr von ven()m
 
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Echt Wahnsinn: dass es für die Regierung so einfach ist die Bevölkerung im Unklaren zu lassen, was da eigentlich im Land passiert.

Und wenn man sich die anderen Zahlen so ansieht, dann scheint es dem Simbabwe ja glänzend zu gehen, so dass es nicht nötig ist was zu ändern^^.

Mal wieder eine Regierung die mit aller Macht versucht an eben dieser zu bleiben.

Aber wer nicht selber mal soviel Macht hatte, kann das vllt auch garnicht verstehen, warum man dann nicht seinen Stuhl räumt.

Alles in Allem eine prima Lösung den Pöbel klein zu halten, und dabei auch noch Kasse zu machen.
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27.01.2007 20:23 Uhr von Zenon v.E.
 
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Inflation vergessen: Wie der Autor schon in seinem Kommentar angedeutet hat, wurde hier der offizielle Umrechnungskurs von der Einführung der Währung im August 06 verwendet. Dort hatte die Simbabwesche Regierung
1 US$ = 250 Simbabwe$ festgelegt.
In der Realtität bewegte sich vorgestern der Kurs bei
1US$ = 6000 Simbabwe$
http://www.zimbabwesituation.com/...
Immerhin der Faktor 24, damit bleiben umgerechnet 6 Euro Jahresgebühr für ein Radio.

Auch war diese Erhöhung in der Ortginalnews nur ein Beispiel für die imense Inflation des Landes.
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27.01.2007 20:28 Uhr von DOMM
 
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absolute Frechheit.
So wird Afrika in sich selbst fertig gemacht.
Koruppt hoch drei.
Arme Leute
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28.01.2007 02:00 Uhr von erdbewohner
 
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lol... endlich: wissen die führenden wie man am besten an das ohr ihrer wählerschaft kommt und zugleich geld damit "reinholt"^^
das zum thema ...dritte welt lernt aus den sogenannten führenden staaten^^ omg
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28.01.2007 12:29 Uhr von Johnny Cash
 
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Robert: Mugabe weiß eben wie man sein Volk "rettet". Die ganze Welt täuschte sich damals in ihm und gleich hat er allen gezeigt wie er sein Land "verbessert".

Und AIDS gibt es auch nicht. Das ist eine Erfindung der westlichen Medien.

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