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Deutsches Historisches Museum behält Sammlung Sachs

Wenige Wochen nach der umstrittenen Auslieferung des Kirchner-Gemäldes "Berliner Straßenszenen" ist Berlin erneut Schauplatz eines Streits um so genannte "NS-Beutekunst". Im aktuellen Fall geht es um den Besitz der "Sammlung Sachs".

Die Kunstsammlung des 1938 emigrierten jüdischen Zahnarztes Hans Sachs befindet sich derzeit in Besitz des Deutschen Historischen Museum in Berlin. Ende vergangener Woche entschied eine Schlichtungskommission, dass die Plakate bleiben, wo sie sind.

Die Sammlung Sachs umfasst rund 4.500 der ursprünglich insgesamt 12.000 Plakate. Sachs erwarb das erste Plakat bereits als Schüler im Jahr 1896. Der ehemalige Besitzer der Sammlung, der 1974 starb, erfuhr erst 1966 von der Existenz seiner Plakate.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutsch, Museum, Sammlung
Quelle: www.taz.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2007 16:51 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Offenbar scheinen die Protagonisten der Berliner Kunstszene etwas aus dem Kirchner-Fall gelernt zu haben. Ich empfehle die weiteren Details der Quelle zu entnehmen, denn auch dieser Fall ist wieder recht komplex gelagert.
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31.01.2007 13:18 Uhr von zenon
 
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Leicht verwirrend Vielleicht hättest du vorher mal schreiben sollen, daß die Plakate die Kunstsammlung darstellen ansonsten verwirrt es ein wenig.
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02.02.2007 22:46 Uhr von Nessy
 
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naja eigentlich gehört die Sammlung auch in ein Museum. Dort sind sie für die Öffentlichkeit zugänglich und veröden nicht in einen Tresor.

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