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Stiftung Warentest: Billige Tinte keine Gefahr für Drucker

In einem Dauertest über 21 Wochen mit Tintenpatronen von Drittherstellern konnte die Stiftung Warentest das Vorurteil widerlegen, dass billige Druckertinte von Fremdherstellern den Geräten schadet.

Im Test wurden 17 Tintenstrahl-Drucker von Canon, Epson und HP mit verschiedenen günstigen Tinten, u.a. von eBay, bestückt. Dabei wurden mithilfe von 800 Patronen insgesamt 85.000 Blätter Papier bedruckt.

Qualitativ konnten die Ausdrucke zwar oft nicht mit der Original-Tinte mithalten, jedoch wurden keinerlei Defekte wie Druckausfälle oder verstopfte Düsen beobachtet, obwohl eine achtwöchige Druckpause eingelegt wurde.


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WebReporter: _informer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Gefahr, Druck, Stiftung, Drucker, Stiftung Warentest, Warentest, Tinte
Quelle: help.orf.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2007 16:38 Uhr von pingcheater
 
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interesting: Also ich habe schonmal die Erfahrung mit meinem HP Drucker gemacht, dass billige Patronen gerne mal auslaufen und wer schonmal eingetrocknete schwarze Tinte, die die Konsestenz von Knete hatte aus seine, Drucker rauskratzen durfte, wird sich zwei Mal überlegen, ob er nicht zumindest Markenpatronen kauft, auch wenns nciht unbedingt HP ist...

Was mich aber auch mal interessieren würde ist, wie gut die Ersatztoner für HP sind...
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27.01.2007 16:55 Uhr von doug90
 
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@pingcheater: Bei HP ist das was anderes. Habe darüber vor kurzem mal was in den Nachrichten gesehen: Die Tester haben bei Billig-Tinte in HP-Druckern mehr bezahlt als für Original-Tinte von HP, aber bei den Druckern von den anderen Firmen wurde immer etwas gespart. Bei HP kann man aber getrost auch auf andere Marken-Tinte zurückgreifen, die müsste funzen, informiere dich am besten nochmal drüber;-).

Auch ein Vorteil von Original Tinte, aber nicht vom Druckerhersteller: Es gibt Garantie drauf(obs die auch auf die Tinte vom Druckerhersteller gibt, weiß ich gar nicht^^).
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27.01.2007 18:22 Uhr von adsci
 
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kann ich nicht bestätigen: mein epson ist nach einmal ebaytine verstopft. zwar nur ein farbkanal, aber dafür war die richtig im eimer. keine wiederbelebungsversuche haben geklappt. wenn man andauernd druckt wie in dem test mag es stimmen, dass nichts kaputt geht, aber wenn man den drucker 2 wochen stehen lässt eben nicht. ich glaube die patrone hat nicht richtig dicht gehalten so dass die farbkanäle trocken konnten.

ich bin wieder auf HP umgestiegen, da bei den druckern die düse in der patrone sitzt und daher es kein schaden darstellt, wenn die düse verstopft. dann klappts auch mit billigtinten.
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27.01.2007 22:00 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Chorkrin ... wegen Garantie man hat man mir auch gesagt, dass die Garantie verweigert wird.
Trotzdem hat Canon meinen IP4000 repariert. Obwohl die Billigtinte von Taiwan oder China im Gerät sogar drin war (Patronen unter 70 Cent)
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27.01.2007 23:45 Uhr von fairy_tale_1
 
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ich besitze auch einen hp und habe 2x nachgefüllt.nach diesem 2ten mal funtze gar nix mehr.mittlerweilen steht der drucker als staubfänger so mal neben pc und wartet auf die orginal-patronen des herstellers-die mich natürlich ne stange geld kosten.ich werde nicht mehr zu billiger tinte greifen...
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28.01.2007 10:57 Uhr von thehed
 
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Ich habe schon xmal nachgefüllte verwendet: Und hatte noch nie Probleme damit. Mein Epson740 ist nach 2Jahren an "runterfallen" gestorben. Auch sein Hpvorgänger hatte nie was gegen Alternative. Allerdings würde ich nie mehr selber nachfüllen, denn meine Hände hatten nachher sehr seltsame Farben.
Mal sehen ob es für Hp auch Toner gibt.
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28.01.2007 14:07 Uhr von radar
 
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Billigtinte geht genauso gut: Ich habe einen EPSON Drucker und verwendet nur Billigtinte (Patrone für 0,95 Euro). Mit diesen Patronen hatte ich noch nie Probleme.
Das einzigste was nervt ist das der Druckertreiber meckert das keine Originaltinte drin ist. Aber ehrlich gesagt stört mich das wenig. Ich sehe auch nicht ein Tinte für 40 Euro zu kaufen wenn ich andere die genauso gut ist nur einen Bruchteil kostet.
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28.01.2007 14:59 Uhr von RFKruemel
 
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Billigtinte Hab seit ca 1,5 Jahren nen "alten" IP 4000, der von Anfang an nur mit Billigsttinte gefüttert wurde, Patrone/ Tank bei ca 1,- Eu .....
Perfekt .....
auch für Photos ....

Die Tinte ist so gut, das sie sogar bei meinem alten BJC 6200 die verstopften Düsen öffnete ... (und leider auch Verbindungen im Druckkopf zwischen blau und gelb ... aber der Kopf hat auch vorher schon einiges mitmachen müssen, da nicht jede Nachfülltinte wirklich gut ist!!! man kann da wirklich viel Spaß mit haben!)

Vor dem BJC 6200 hatte ich einen HP - nie wieder!
Tanks zu teuer, Nachfüllen ne Riesensauerei!
HP hat sich wirklich richtig Mühe gegeben, die Dinger so zu bauen, das es richtig schwierig ist, vernünftig nachzufüllen ....
Negative Erfahrungen auch mit meinem HP- Scanner, Schei.. Software dazu .... - Firma ist damit für mich erledigt ....

Fazit: Nachfülltinte ist unterschiedlich, hat man einmal ne vernünftige Sorte, dabei bleiben - dito gilt für Drucker .....
Meinen IP 4000 werd ich nutzen. bis nix mehr geht .... hab das Ding allein schon durchs Bewerbungsphotos drucken 5- mal raus ...
mit Billigtinte übrigens, aber wenn störts ....
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28.01.2007 15:09 Uhr von amag1975
 
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Der Bericht stimmt zum Teil: Man muss den Bericht genauer durchlesen. In diesem Test ging es um Ausdauer auch mit Pausen. Und das haben wohl die Noname-Testpatronen bestanden. Die Qualität wahr akzeptable. Die Argumentation finde ich auch logisch, wenn man bedenk wer soviel ausdruckt ist das auch eine enorme Einsparung. Wer soviel ausdruckt der will auch dieses Papierstück - ich kann es nicht einmal Dokument nennen - nur kurzzeitig als Informationsblatt, Entwurf oder zum "drüberschmieren" verwenden. Wenn ich mein Großbüro sehe mit 50 leuten, drucken wir im Monat knapp 5000 Blätter aus. Das meiste wandert spätestens nach 3 Tagen in den Recyclingkarton.

Das Problem kommt erst, wenn man die erste mitgelieferte Packung original Patronen einsetzt und nach gebrauch sie durch alternative Patronen ersetzt.
Der Druckkopf wird heiß zum Drucken gemacht, so dass sich nicht selten der Rest original Tinte mit der alternative vermischt, verklummt und Düsen verstopft.

Ich denke dass im Test vom Anfang an die Alternative verwendet worden ist. Das ist leider nicht die Regel. Ich höre das tagtäglich an der Hotline die Beschwerden.

Das nächste ist, man hat nicht gesagt welche getestet worden sind. Es wurde auch nicht gesagt welche Modelle getestet worden sind. Auch wenn sich um Titenstrahltechnologie handelt, gibt es unterschiedliche Druckköpfe.
HP ist der einfachste, wenn man Patrone und Druckkopf in einem kaufen kann. Bei Epson wird es schwieriger. Denn da geht die Tinte separat vom Druckkopf.

Abgesehen davon: Bei den Massentest wurd da gutes Papier verwendet oder günstiges Recyclingpapier? Günstige Tinte auf Recycling ergibt in der Regel ein Dali-Kunstwerk aus Buchstaben anstatt Uhren.

Außerdem kann man meistens nur in normal Modus Drucken selten im Fotomodus. Die Ergebnisse sind einfach schrecklich. Das werden Profifotografen bestätigen können.

Wie gesagt, für Dokumente hilft nur gutes Papier und gute Tinte. Und der Hersteller mach in der Regel sehr gute Tests weil diese nur mit Qualität belegt werden können.

Und wer soviel ausdruckt, der sollte sich auch eine große Büromaschine anschaffen. Die sind immernoch die effzietesten.

Also erst den Bedarf feststellen, dann die Information einholen, auswerten und dann zulegen. Drucker sind zwar keine Kinder aber bei den Tintenverbrauch/-preis eine Ferrari ;-)
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28.01.2007 18:04 Uhr von jsbach
 
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Original oder Fake..? Mein Laser HP1100 (7Jahre) hat ausser die beim Kauf, nie wieder eine Originalkassette gesehen. Ebenso verfahre ich mit meinem Canon-Tintenspritzer.
Null Problems.
Mein I-Net Anbieter, gibt sogar Zufriedenheitsgarantie vom Leihgerät bis zum Ersatz des Druckers.Adresse nur über IM.
Bei ~ 800 Seiten p.Monat rechnet sich dass.
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29.01.2007 00:45 Uhr von tuxon
 
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naja den Bericht und die Testergebnisse halte ich für sehr fragwürdig. Ich arbeite in einem der größten Elektromärkte in Europa in der Reparaturabteilung. 90% der Drucker die bei uns in die Reparatur kommen haben das Problem mit einer defekten PurgeUnit (Reinigungseinheit) oder defekten Druckköpfen. Wenn wir dann die Kunden Fragen welche Tinte benutzt wurde wird meistens angegeben das diese mit Nachfüllpacks aufgefüllt oder Ersatztintenpatronen von Fremdherstellern benutzt wurde.

Des weiterem kann man eindeutig feststellen das die Druckbildqualität gegenüber Originaltinte um einiges schlechter, im rot und grün Bereich sogar miserabel ist. Bei schwarz ist das ganze nach unseren Erfahrungen nicht so extrem bzw. gleichwertig mit der Originaltinte. Langzeittests können wir jedoch nicht beurteilen.

Was den Preisunterschied zwischen Original und Ersatztinte angeht ist dieser nur bedingt gerechtfertigt. Es ist zwar klar das Originaltinte mehr bzw. auch hochwertigere Farbpigmente hinzugefügt werden um diese auch gegen ausbleichen resistenter zu machen, jedoch rechtfertigt dies nicht einen Aufschlag von 200-1000% auf den Rohstoffpreis. Wenn man überlegt das 1 Liter Schwarze Tinte für einen Markenhersteller um die 2-7 Euro kostet kann man die Patronenpreise nicht ganz nachvollziehen. Natürlich ist auch der "Geiz ist Geil" Bürger selbst mit schuld an der Miesere da dieser zwar einen Fotodrucker mit Scanner und Cardreader haben muss, die Ausdrucke schnell und in Laborqualität rauskommen sollen, aber beim Kauf weit unter hundert Euro kosten muß. Das funktioniert so aber nicht wie man an Druckern ab 49,00 Euro sieht. Meine persönlichen Liebhaber sind da Epson und besonders Lexmark. (Die gleiche Entwicklung ist jedoch nun mittlerweile auch im Colorlaser Bereich zu sehen.)

Ich weiß zwar nicht wie gering das Umweltbewusstsein verbreitet ist aber viele unserer Kunden kaufen sich so einen Billigspritzer mit dem Argument "Wenn die Patronen lehr sind, dann kauf ich eben einen neuen". Ob das der richtige Weg ist wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Der Gedanke Patronen nachzufüllen halte ich in diesem Aspekt sogar für sinnvoll, jedoch sollten die Druckerhersteller mal überlegen ob die nicht ihre Originaltinte zum Nachfüllen um ein vielfaches günstiger anbieten als teure Patronen. Damit würden Sie drei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einem der Umwelt nutzen, zum zweiten den Geldbeutel der User und damit zufriedene Kunden und drittens eine abgespeckte Reklamationsabteilung (Sorry an alle die da ihre Arbeit tun).

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