27.01.07 13:41 Uhr
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Insolvenzaffäre: Frachtluftschiffunternehmen CargoLifter in den Ruin getrieben?

Fiel das Luftschiffunternehmen CargoLifter den Machenschaften des ehemaligen brandenburgischen Wirtschaftsministers Fürniß zum Opfer? Dies behauptet die Aktionärs-Initiative "Zukunft in Brand e.V." in einer aktuellen Pressemitteilung.

Weil das Management von CargoLifter sich nicht den Geschäftsmethoden von Fürniß unterwerfen wollte, soll er die Firma gezielt in die Insolvenz getrieben haben. Der ehemalige Minister verweigerte die Auszahlung von bereits zugesagten Fördergeldern.

Dies soll im Zusammenhang mit der Pleite gegangenen Chipfabrik in Frankfurt/Oder geschehen sein. Gegen Fürniß wird mittlerweile in mehreren Angelegenheiten wegen Verdachts auf Bestechlichkeit und Untreue ermittelt.


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WebReporter: nmsmax
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Insolvenz, Ruin
Quelle: www.izib.org

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2007 13:43 Uhr von vst
 
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das: würde ich einem politiker durchaus zutrauen.

ich traue den cargoliftern aber auch zu, dass sie einfach keine ahnung hatten.
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27.01.2007 13:44 Uhr von 666leslie666
 
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Logisch: Mit Cargoliftern kann man nicht so gut Chemtrails versprühen^^ ;-)
-->http://www.youtube.com/...

Mlg
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27.01.2007 14:00 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Richtig so: Das hätte auch vielen anderen, zuviel Umsatzeinbussen gekostet.

Darf ich mal an die nie erwähnten (erwähnen dürfenden) Alternativen, und die Morde & Morddrohungen erinnern, die diese Leute erhalten, wenn sie mit Geld nicht zum schweigen zu bringen sind.

z.B. Magnet-Motor-Generatoren u.a. Perendev Power AG http://www.perendev-power.com/... & Video http://video.google.de/... , AKOIL http://www.heizungs-discount.de/... , Steorn http://www.factorfake.de/... & Video http://video.google.de/... , Cycclone http://cycclone.com/ JLN Labs (J. Naudin) http://www.jlnlabs.org Lutec http://www.lutec.com.au/ oder Wärmepumpe und BHKWs (Block-Heiz-Kraft-Werke) oder Elektro-Autos http://en.wikipedia.org/... , Tesla-Motors http://en.wikipedia.org/... & Video http://www.pluginamerica.com/... (als wmv), HHO-Gas http://hytechapps.com/... und, und, und... (wehe es kommt mir jetzt einer mit alles Fakes. ;-))

Ja, die Welt könnte so schön und sauber sein. *g*

Habt noch einen schönen Tag, Nacht, Klimaerwärmung, Umweltkatastrophen, Kriege (Eure Kinder auch)

Der wahre gemeine Pöbelaufklärer
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27.01.2007 14:15 Uhr von Superhecht
 
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es wird "ermittelt" - das bedeutet in Brandenburg: es wird vertuscht und bemäntelt

Seit Dezember 2004 "ermittelt" die Neuruppiner Staatsanwaltschaft wegen Korruption und Untreue gegen Mitarbeiter des Landesbetriebes für Straßenbau und einen begünstigten Unternehmer, dem ohne Ausschreibung Millionenprojekte zugeschanzt wurden.

Der Behördenchef wurde in den einstweiligen Ruhestand versetzt, als der Bundesrechnungshof Wind von der Sache bekam - und sitzt die Sache bei vollen Bezügen zuhause aus.
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27.01.2007 14:24 Uhr von vst
 
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falsch superhecht: >es wird "ermittelt" - das bedeutet in Brandenburg:
es wird vertuscht und bemäntelt<

es wird "ermittelt" - das bedeutet in der Politik:
es wird vertuscht und bemäntelt
so isses richtig
nicht nur in brandenburg :-(
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27.01.2007 14:29 Uhr von nmsmax
 
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Brandenburg ein Land der Vertuschung? Wenn man sich die Seiten des Vereines Initiative Zukunft in Brand ansieht --> http://www.zukunft-in-brand.de kann man davon ausgehen, das diese Leute nicht klein beigeben werden und versuchen werden, Vertuschungen aufzudecken. Siehe dazu auch die 1. Pressemitteilung zur Insolvenzaffäre CargoLifter auf diesen Seiten.
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27.01.2007 14:57 Uhr von Superhecht
 
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vst: magst ja Recht haben

Alles was in Brandenburg seit 1990 von der Landespolitik angefasst wurde, endete in Korruption und Pleite. Was König Midas anfasste, wurde zu Gold - was Brandenburger Politiker anfassen, wird zu Sch...

Kadaveraffäre:
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Gleich nach 1990 wurden vom Land mehrere Tierkörperbeseitigungsanstalten mit hohen Summen gefördert und gebaut. Die noch aus DDR-Zeiten stammende Fabrik in Neuruppin hatte aber genügend Kapazität für ganz Brandenburg. Die neuen Fabriken sind schlecht ausgelastet und arbeiten defizitär. 55 Millionen DM vergeudete Fördermittel.

Flughafen Schönefeld
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Das Lieblingsprojekt der Hobbyökonomen aus der Brandenburger Landesregierung. Vielzuviel Fläche wurde zusammengekauft - die Landbesitzer erhielten Baulandpreise für ihre Äcker. Berlin-Tegel und Berlin-Tempelhof, der aus DDR-Zeiten bestehende Flughafen Schönefeld ( plus dem in Sperenberg) und der Flughafen Leipzig haben auch für kommende Jahrzehnte genügend Kapazitäten. Durch Anwohnerproteste landete Brandenburg vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig - das verhängte Nachtflugverbot und andere Einschränkungen verhindern die Wirtschaftlichkeit des neuen Großflughafens. Regionale Flugplätze (zB Neuhardenberg) bekommen keine Genehmigung für Großflugzeuge, obwohl zB Ryanair sich dafür interessiert - nur weil in Zukunft der Pleiteflughafen Schönefeld die Kunden nicht verlieren Soll. Die Höhe der vergeudeten Fördermittel für Landkauf und erste Baumaßnahmen beläuft sich mittlerweile im dreistelligen Millionenbereich

Oder-Lausitz-Trasse
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Völlig am Bedarf vorbei (weil in Nord-Süd-Richtung) hatte der später wegen seines "Beratungs"-Vertrages mit der Bahn zurückgetretene Brandenburger Bauminister Meyer den Traum einer Autobahn von Cottbus nach Schwedt. Dafür erhielt Brandenburg Bundesmittel in dreistelliger Millionenhöhe. Um Frankfurt (Oder) geriet das Projekt ins Stocken und wird in den nächsten Jahren nicht weitergeführt - es wurde kostenmaximierend geplant (zB Überbrückung eines Sees im LSG) und zusammenhanglos gebaut, so dass Straßenabschnitte im Niemandsland enden. Dagegen wird die A12 nicht sechsspurig ausgebaut, auf der in Ost-West-Richtung der Hauptverkehr lastet.

Chipfabrik Frankfurt (Oder)
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....

Cargolifter in Brand (bei Königswusterhausen)
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...
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27.01.2007 15:18 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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Meine Todesliste: Der Fürniß kommt jetzt auch auf meine Todesliste.

;-P
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27.01.2007 15:26 Uhr von OATG
 
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Tsetsetse: Politiker lüge doch wie gedruckt und Firmen schieben insolvenz gerne auf andere...ich habe keine Ahung, waren bestimmt beide Schuld *Punkt*
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27.01.2007 15:29 Uhr von Superhecht
 
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another: Die Abwasser-Beseitigung im Land Brandenburg
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Nach der Wende wurden im menschenleeren Osten die Abwasserbeseitigung zu oft per Kanalisation geplant und die mobile Entsorgung in den Hintergrund gerückt.

Windige Pojektanten schwatzten ahnungslosen Kommunen zudem völlig überdimensionierte Klärwerks- und Wasserwerk-Projekte auf - man berechnet das Honorar schließlich prozentual aus dem Auftragsvolumen. Genauso unfähige Mitarbeiter der Kommunalaufsicht, der Fachaufsicht in Landkreisen und im Brandenburger Umweltministerium ließen diese Verträge passieren und raffgierige Geldinstitute gaben bereitwillig die Förderkredite für die völlig überdimensionierten Bauprojekte. Die Vorstände der Abwasserzweckverbände genehmigten sich selbst Traumgehälter - zB für einen 5000-Einwohner-Verband (Lebus/Oder) 7500 DM Brutto und natürlich einen teuren Dienstwagen. Der Projektant mit 200DM-Stundensatz und die Vorsteherin verbrauchten eine Million DM Förderkredit in zwei Jahren, zogen sich dann plötzlich zurück und das vielzugroße Klärwerk blieb unrealisierbar. Berechnungen haben ergeben, dass zB 25 € pro m³ im Zweckverband Lieberose/Beeskow kostendeckend wären. Da das niemand bezahlen kann, wird defizitär gearbeitet und das Land zahlt jährlich Millionen dazu. Mehrere Hundert Millionen Euro sind so in Brandenburg verpulvert worden - alle Aufsichtsgremien von der Kommune bis zur Landesregierung haben versagt.
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27.01.2007 15:42 Uhr von Superhecht
 
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wer´s nicht glauben mag
http://www.thate.info/...
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27.01.2007 15:56 Uhr von beherit
 
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Wie das halt so ist. Leider werden ja immer nur die "Großen" publiziert - bei uns war das leider nicht so. Ich selbst habe mich mit meiner Lebensgefährtin auf einen sogenannten Deal mit Politikern eingelassen eingelassen. Es ging dabei darum, ein Unternehmen in Niedersachsen zu eröffnen, welches "eng" mit der Bildungsinitiative n-21 zusammenarbeitet. Speziell ging es um das Projekt 1000x1000, wo an ausgewählten Niedersächsischen Bildungseinrichtungen Notebooks an Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse ausgehändigt werden. Diese werden dann über einen Zeitraum von 3 Jahren von den Eltern finanziert. Wir sollten demnach als Interims-Unternehmen auftreten, welches zwischen Behörden und den Privatpersonen fungiert. Fakt war, dass es gar nicht darauf ankam, ob die Notebooks funktionieren oder einen gewissen Standard erfüllen, sondern, dass genug Fördermittel in den Verein fliessen und sich andere daran bereichern. Es wurden entgegen den vorherigen Vereinbarungen an die Eltern wissentlich Schrotthardware ausgeliefert, was dazu führte dass die Kinder diese Notebooks im Unterricht aufgrund der hohen Ausfallquote gar nicht mehr verwenden konnten. Da wir zuvor keine Kenntnis davon hatten und wir an die Behörden andre Empfehlungen abgeben haben, wurden wir seitens der beteiligten Personen erstickt - heisst ebenfalls in die Insolvenz getrieben. Der Verein n-21 wurde damals von Herrn Sigmar Gabriel gegründet und ist nichts weiter als eine Institution, die es Firmen erleichtert, offizielle Ausschreibungen zu verhindern. Es wurden dort mit namhaften Firmen Deals gemacht, eine Ausschreibung für Computerhardware durch die öffentliche Hand so zu gestalten, dass nur dieser Hersteller bei der Vergabe in Betracht gekommen ist. Nachdem einige Ungereimtheiten durch die Niedersächsische Staatskanzlei (CDU-regiert) offen gelegt wurden, wurde die komplette Führungsabteilung des Vereins entlassen. Sämtliche SPD-Politiker tümmeln sich nun um Herrn Gabriel im Umweltministerium, haben aber vor noch in diesem Jahr eine neue Institution in Form einer gGmbH in Braunschweig zu eröffnen - natürlich wieder unter Anleitung von Herrn Sigmar Gabriel. Herr Peter Hartz war übrigens zum damaligen Zeitpunkt Vorsitzender des Kuratoriums der n-21.

Nochmal zu uns: Insgesamt waren wir zwar nur 5 Angestellte, die Alle in den Ruin getrieben wurden, weil wir uns gegen die Korruption gestellt haben. Ich gebe zu, dass ich oft darüber nachdenke, dass das ein Fehler gewesen ist. Die lokale Presse hatte aufgrund der bevorstehenden Bundestagswahlen Angst, einen Artikel darüber zu verfassen - es war wichtiger einen Lokalmatador in Berlin als Minister zu haben.

Korruktion in unserer "Wohlstandsgesellschaft" spielt sich daher nicht nur im großen Rahmen ab, sondern - das ist meine Meinung - ist allgegenwärtig, egal von welcher Partei es herrührt.

Liebe Grüße
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27.01.2007 16:02 Uhr von Superhecht
 
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wok: Da liegst du falsch

Auch zB Wärmepumpen können Wirkungsgrade mit mehreren 100% haben
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27.01.2007 19:04 Uhr von Marco Werner
 
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Im grünen Herzen ist es nicht anders Da schon einige ähnliche Berichte hier abgegeben wurden, geb ich auch mal so einen Vorfall zum Besten. Hier in Thüringen lief etwas ähnliches ab, da hat netter Unternehmer aus den alten Bundesländern schon kurz nach der Wiedervereinigung ein hochmodernes CD-Presswerk errichtet. Als er fast fertig war, mischte sich die Landesregierung ein und drängte ihm Subventionen förmlich auf...unter Strafandrohung, sollte er sie nicht nutzen. Gezwungenermaßen verwendete der Unternehmer das Geld...allerdings zweckentfremdet in seiner Firma in Bayern...in Thüringen brauchte er sie ja nicht. Darauf hatte die Landesregierung nur gewartet, denn nun verklagten sie ihn Rückzahlung der Subventionen und zudem noch wegen Subventionsbetrug. Folge: Die neue Fabrik konnte vom Land für den sprichwörtlichen "Appel und ´n Ei" gekauft werden, den der Unternehmer ging durch die Rückzahlung Pleite. Er selbst wurde wegen Subventionsbetruges zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt, obwohl nicht alle entlastenden Beweise vorgetragen wurden. Die Landesregierung wurde verurteilt, alle den Fall betreffenden Dokumente herauszugeben...was sie bis heute nicht getan haben, denn da währen ja Fakten herausgekommen,die die ganze Sache hätten auffliegen lassen.

Marco
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27.01.2007 19:27 Uhr von nmsmax
 
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Auch der Lausitzring: etwas nettes dazu hat wurde vor einigen Tagen bei Berlin online geschrieben. 123 Millionen Euro hat das Land Brandenburg in die ungewöhnliche "touristische Infrastrukturmaßnahme" gesteckt. Sie gilt auch heute noch als Musterbeispiel für die Verschwendung von Steuermitteln. Und weitere 3,3 Millionen Euro stellte Brandenburg den jetzigen Pächtern für Umbauarbeiten zur Verfügung.
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27.01.2007 20:16 Uhr von Superhecht
 
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nmsmax: das mit dem Lausitzring hab ich glatt vergessen.

Brandenburg ist übel dran
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27.01.2007 20:29 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Marco und andere: So ist das nunmal in unserem Du bist Deutschland Mafiösen System.

Man muss sich doch nur mal ansehen wer bei UNS eingesetzt wird. Welche Firmenvertreter, Finanzvertreter und andere, alle auf den ENTSCHEIDENDEN Posten sitzen bzw. wer hinter/über denen sitzt.

Was hier (auch) bzw. dort in der Ex-DDR abgeht, kann man doch schön in dem Film Goodbye Lenin sehen und dieser Ausverkauf der DDR, ist ja nur die Spitze des Eisbergs gewesen und wird noch so weitergehen wie er schon seit Jahren geht.

Ja. Und eine bzw. DIE Erklärung weil es so ist, wird es immer dort geben.

http://www.deutschland-wette.ch.vu/

u.a. in Wer macht Deutschlands Industrie kaputt? http://www.saar-echo.de/... , Volksverdummung in der Bundesrepublik Deutschland http://www.union-fuer-sozialerhalt-und-buergerrechte.de/... & Der Illuminatenorden und die Rothschild-Dynastie http://www.magakiru.com/...

Tja, eben die Seite im Netz die aufklärt bzw. auf alles die Antwort hat. :-(

Und hier noch ein Wissender und zwar kein geringerer als der Iranische Präsident. ;-)
http://www.president.ir/... (Achtung ist der SOOOO "verbotene" Brief an Angela)

Tja, habt noch schönes weiteres Klüngeliges, Korruptes Leben (Eure Politikerliebende Kinder auch)
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28.01.2007 00:14 Uhr von tiggis
 
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mit Dreistigkeit: und Frechheit betrügen und belügen viele Politiker. Wir haben ihnen unsere Stimme gegeben bei der Wahl und vergessen solche Skandale viel zu schnell . Sie müssen
ganz hart bestraft und zur Verantwortung gezogen werden!
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28.01.2007 13:04 Uhr von Justinius
 
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@ tiggis: von WEM denn???? (Dann müßten die sich ja selbst einsperren, Haha)
Außerdem würden die auch weitermachen, wenn keiner zur Wahl gehen würde, oder?
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28.01.2007 13:49 Uhr von nmsmax
 
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es gibt sie noch: von Leuten, die sich das nicht gefallen lassen. --> http://www.izib.org
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28.01.2007 14:25 Uhr von no_trespassing
 
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@beherit: Hochinteressante Sache.

Du beschreibst das Problem umfassend. Nämlich daß die vierte Gewalt in der Demokratie auch nicht unabhängig oder überparteilich arbeitet, sondern ebenfalls beeinflußt und teilweise voreingenommen an die Sache herangeht.

Im Prinzip kommt man als kleiner Mann nur mit starkem Aktionismus dagegen an, der sogar teilweise sogar an der Grenze des gesetzeswidrigen sein muß, wenn er etwas bringen soll. Denn was nützt es, wenn Gesetze von Gangstern für Gangster gemacht werden? Dem kleinen, unbeteiligten Mann bringt es nur Ärger.

Wenn die Presse das Ding nicht geschluckt hätte, die Story im Wahlkreis ein paar tausendmal kopieren und mal zwei Nächte vor der Wahl sich die Mühe gemacht und die Zettel mit Freunden im Wahlkreis von Herrn Gabriel in die Briefkästen verteilt. Möglichst dabei einen gesunden Mix aus Sensationsjournalismus á la Bild und unpolemischer, sachlicher öffentlicher Aufklärung finden, damit man möglichst einen breiten Leserkreis anspricht.

Ab einer bestimmten kritischen Anzahl wird sich der ungute Herr Gabriel dann dazu äußern müssen. Der Rechtfertigungsdruck wächst jedenfalls mit jedem Widerstand. Dann noch eine gutgemachte Webseite im Netz lanciert und auf Wahlkampfveranstaltungen von Herrn Gabriel Flugzettel verteilt und irgendwann springt die Presse auf den Zug auf.

Es gibt aber ein paar positive Tendenzen: Die Deutschen sind allgemein skeptisch und vorsichtiger geworden und lassen sich oft nicht mehr verarschen. Bestes Beispiel ist der Aktienhandel. Nachdem man nach der Wende mit dubiosen Immobilienspekulationen im Osten und mit der Volksaktie eines bekannten Konzerns dem Privatanleger ordentlich Kohle aus der Tasche geleiert hat und die New Economy-Blase den Rest gegeben hat, lassen die Deutschen nun die Finger vom Aktienhandel. Egal, wie hoch der DAX steigt. Viele haben die Schnauze voll und lassen ihr Geld lieber auf dem sicheren Sparbuch. Die Banken sind so auf frisches Geld aus, daß sie teilweise mit Festgeld- und Tagesgeldverzinsungen die Anleger für neue Produkte gewinnen müssen.

Die Crux ist, daß die Großfinanz trotzdem Wachstum braucht auf Kosten des Kleinanlegers. Und wenn der Kleinanleger das Geld nicht freiwillig abliefert, bedient man sich einer Lobby, schmiert die Politiker und die stellen dann die Weichen, wie Du schon beschrieben hast.

Liefert der Deutsche seine Ersparnisse nicht freiwillig ab, versucht man es eben mit Brachialgewalt, wie man es gut beim Grohe-Deal sehen kann. Was interessiert einen Milliardenfonds aus den USA die Sicherheit deutscher Arbeitsplätze? Rendite ist für die das einzige, was zählt.

Die Weichen werden dieser Tage gerade wieder entscheidend gestellt:

http://www.welt.de/...

http://www.ftd.de/...
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28.01.2007 17:12 Uhr von guelcki
 
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@666leslie666: Alter, du nervst!
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28.01.2007 17:56 Uhr von Katatonia
 
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@superhecht: >>Flughafen Schönefeld
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Das Lieblingsprojekt der Hobbyökonomen aus der Brandenburger Landesregierung. Vielzuviel Fläche wurde zusammengekauft - die Landbesitzer erhielten Baulandpreise für ihre Äcker. Berlin-Tegel und Berlin-Tempelhof, der aus DDR-Zeiten bestehende Flughafen Schönefeld ( plus dem in Sperenberg) und der Flughafen Leipzig haben auch für kommende Jahrzehnte genügend Kapazitäten. Durch Anwohnerproteste landete Brandenburg vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig - das verhängte Nachtflugverbot und andere Einschränkungen verhindern die Wirtschaftlichkeit des neuen Großflughafens. Regionale Flugplätze (zB Neuhardenberg) bekommen keine Genehmigung für Großflugzeuge, obwohl zB Ryanair sich dafür interessiert - nur weil in Zukunft der Pleiteflughafen Schönefeld die Kunden nicht verlieren Soll. Die Höhe der vergeudeten Fördermittel für Landkauf und erste Baumaßnahmen beläuft sich mittlerweile im dreistelligen Millionenbereich<<

Ein etwas einseitiger Bericht, der auch nicht den Tatsachen so wirklich entspricht. U.a die Behauptung, Tegel weise noch genügen Kapazitäten auf ist nicht wahr. Er wird gerade provisorisch ausgebaut und platzt aus allen Nähten. Ursprünglich war er auch nie für die derzeiten Fluggastzahlen ausgelegt. Auch Tempelhof kann man aufgrund der kurzen Lande- und Startbahn nur bedingt nutzen und stellt sich als Langfristige Lösung überhaupt nicht. Sperenberg ist ebenso keine Alternative, da dieser Flughafen viel zu weit draussen liegt und darüber auch schon zur Genüge diskutiert wurde. Und man kann und will auch nicht für jede Gesellschaft Flughäfen ausbauen lassen. Die Entscheidung dazu ist diskussionswürdig, war jedoch richtig.
Richtig sind jedoch die vielen begangenen Fehler um den Bau des neuen Großflughafens. Das hätte man vermeiden können, war aufgrund der großen Flughafen-Gegner Lobby aber nicht hinzubekommen.
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29.01.2007 07:53 Uhr von Superhecht
 
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Katatonia: Nicht Tegel allein - sondern alle derzeit bestehenden Flugplätze zusammen haben genügend Kapazität.

Das habe ich auch so geschrieben.
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29.01.2007 08:17 Uhr von Superhecht
 
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Katatonia: Sperenberg ist wie Leipzig nicht "zu weit weg" von Berlin. Die Verkehrsanbindung macht´s.

Gerade die Nähe Schönefelds zum dichtbesiedelten Ballungsraum Berlin hat wegen der vielen Alternativen die Leute so auf die Palme gebracht. Und zum Glück wurde das reine Prestigeprojekt, mit dem sich wohl eher ein paar Leute ein Demkmal setzen wollen, zurechtgestutzt.

Bösartig finde ich deine Formulierung, dass man nicht für jede Gesellschaft Flughäfen ausbauen lassen kann und will. Neuhardenberg liegt 50km östlich von Berlin und hat eine drei Kilometer lange Landebahn. Noch mehr braucht nur ein SpaceShuttle. Ryanair hat sich dafür interessiert und nebenbei wären auch zahlreiche Arbeitsplätze dort entstanden. Wenn Ryanair, Anwohner und Flugplatzbetreiber sich schon einig sind, dann wäre in einer funktionierenden Marktwirtschaft eigentlich alles perfekt. Aber es gibt 17 Jahre nach der Wende immer noch Anhänger einer staatsgelenkten Wirtschaft - Potsdam verweigerte die Genehmigung. Wenn Ryanair nun nach Leipzig ausweicht, hat Brandenburg wieder einmal erfolgreich einen Großkonzern vergrault. So wie Intel in Frankfurt (Oder).

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