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Anne Frank: Neue Zeitdokumente aufgetaucht

Im New Yorker YIVO Institut für jüdische Studien wurden Briefe von Otto Frank, dem Vater von Anne Frank, von 1941 entdeckt. Anne Frank starb nur 15-jährig im Jahr 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Der Fund umfasst unter anderem Schriftwechsel mit amerikanischen Familienangehörigen und berichtet von den Bemühungen Otto Franks, seine Familie (die Töchter Margot und Anne, Frau Edith und Schwiegermutter Rosa Holländer) in Sicherheit zu bringen.

Als einziger seiner Familie überlebte Otto Frank den Holocaust. Das Tagebuch von Anne Frank wurde durch ihn veröffentlicht. 1980 ist er in der Schweiz verstorben. Der Fund in New York gilt als Sensation.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Anne Frank
Quelle: www.express.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2007 20:09 Uhr von Streetlegend
 
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[s.u.]
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26.01.2007 22:02 Uhr von wanderbaustelle
 
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@Autor: sollst du News im Kommentar fortsetzen?

Nein!

hab dir deine "Meinung" mal editiert

wbs
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27.01.2007 03:09 Uhr von Julizka84
 
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hoffentlich nicht eine ähnliche Senstation wie die "Hitler Tagebücher".

Wäre ja lustig wenn sich nach ein paar Monaten erst herausstellt, dass ein geschickter Fälscher am Werk war. Bei den "echten" Anna Frank Tagebüchern gibt es ja auch viele Zweifler ... angeblich sind Teile mit Kugelschreiber geschrieben den es noch gar nicht gab damals ^^
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27.01.2007 17:29 Uhr von nasenkasper
 
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warum wird das fast immer nicht erwähnt, das frau frank dort an tüfus gestorben ist, und nicht in den unmenschlichen gaskammern starb.


mfg
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27.01.2007 17:52 Uhr von MattenR
 
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@nasenkasper: weil das ssn ist und gekuerzt werden muss...

es steht dort ja auch nicht das sie in den unmenschlichen gaskammern starb...

in der quelle findest du die ausfuehrliche (express) news...
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27.01.2007 18:21 Uhr von bogmen
 
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@ nasenkasper: Es steht dort nichts vom Tod in den Gaskammern.
Sie ist von den Nazis im Konzentrationslagern zu Tode gequält worden und starb an Typhus.
Ich empfehle jedem eine Besichtigung mit kompetender Führung in einem Konzentrationslager nach Wahl (Buchenwald, Auschwitz etc.). Dabei bekommt man einen guten Einblick in die Verbrechen der Terrorherrschaft der Nazis.
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27.01.2007 23:12 Uhr von jsbach
 
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Zündstoff/Abschreckung? für die Neo`s: Habe nur 20 km zum Lager Flossenbürg (Bonhoeffer etc.) und gedenke des öfteren im Stillen
der Grausamkeiten dieses Regimes und der unsäglichen Leiden der Opfer.
Hab den Film "Der Pianist" von Polanski schon mehrfach gesehen und der lief heute im 3. Bay. FS. Immer wieder sehenswert.
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27.01.2007 23:23 Uhr von miraculi
 
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@bogmen: Zitat:
"Sie ist von den Nazis im Konzentrationslagern zu Tode gequält worden und starb an Typhus.
[...] Dabei bekommt man einen guten Einblick in die Verbrechen der Terrorherrschaft der Nazis."


Zu Tode gequält worden ... mit Typhus ?

Eine höchst interessante Theorie, welche es noch zu beweisen gilt, wie dies wohl möglich gewesen sein sollte.

Typhus ist eine u.a. durch Hunger / Mangelerscheinung ausgelöste Krankheit, welche vor allem unterversorgte Gefangen befallen hat.
Allerdings hatte dies NICHT direkt etwas mit irgend-einer Terrorherrschaft zu tun, wenn gegen Ende des Krieges - u.a. durch Bombenangriffe - die Verkehrs- / Schienenwege gerößtenteils unterbrochen und damit die komplette Versorgung der Bevölkerung (inkl. der KL-Insassen) in Deutschland zusammengebrochen war.


Von Typhus befallen waren aber nicht nur viele der KL-Insassen der Nazis -und starben oft auch daran - sondern auch zehntausende Deutsche, welche NACH Ende des Krieges in den selben gleichfalls interniert wurden.

Von den Millionen, in den hunderte von Kriegsgefangenenlagern - z.B. auf Rheinwiesenlager.de - wie Vieh unter freiem Himmel untergebracht wurden und Hundertausende u.a. an Typhus unter alliierter Verantwortung starben, gar nicht zu reden.


Kurz: Das nächste Mal über eine Thema zuerst ausreichend informieren und weniger polemisieren, würde manch einen Kommentar wohl überflüssig machen.
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28.01.2007 18:37 Uhr von sacratti
 
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miraculi: Weniger polemisieren, ja, dann halt Dich mal dran.

Gequält beinhaltet die unmenschliche Internierung als solche, die Verweigerung anständiger Nahrung, Arbeitsmassnahmen bis zum umfallen und null ärztliche Versorgung, und da zweifelst Du an zu Tode quälen. Es ist egal, ob an Typhus oder im Gas, nur Gas geht schneller.
Das war ja auch das Anliegen des PRAKTIZIERENDEN KATHOLIKEN Heydrich, der die Tötungsmaschinerie ersann, weil er es nicht mehr mit ansehen konnte, wie die Menschen in Reih und Glied standen, eine Reihe nach vor treten musste und an der Rampe erschossen wurde, dann die Nächste Reihe dran war, usw.
Schon edel, dieser Katholik?
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28.01.2007 21:25 Uhr von bogmen
 
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@ miraculi: Stellst Du etwa das dritte Reich als Terrorherrschaft in Abrede?
Hat nicht der Terrorstaat Deutschland im dritten Reich den Krieg begonnen und u.a. London mit Bomben terrorisiert?
Wenn dann Deutschland zerbombt wird, so war das nur eine logische Schlußfolgerung.

Es starben nicht nur zehntausende Deutsche sondern hunderttausende, wenn nicht sogar Millionen Deutsche..., in den Konzentrationslagern.
Deutsche Juden, deutsche Zigeuner, deutsche Behinderte, deutsche "Arbeitsscheue"... usw.

Ich rate dringend zu einem Besuch eines Konzentrationslagers nach Wahl, möglichst mit kompetenter Führung.

Im übrigen kannst Du nicht wissen, wie informiert ich bin und wenn ein Kommentar überflüssig ist, so eher Deiner.
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28.01.2007 22:09 Uhr von miraculi
 
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@sacratti: Falls es dir nicht bekannt sein sollte, dann darfst du dich gern mal über die Zustände in englischen Konzentrationslager in Südafrika Anfang des 20. Jahrhunderts und denen der USA während des WKII erkundigen.
In letzterem wurden nicht nur Hundertausende völlig unschuldige Angehörige der Achsenmächte, wie Italiener und Japaner, sondern auch "deutschstämmige" Zivilisten jahrelang interniert - angefangen vom Baby bis zum Greis, manch eine-r wurde darin sogar geboren bzw. ist dort verstorben.

Und was die "Arbeitsmaßnahmen" in Bergen-Belsen betraf, so darf ich dich dahingehend informieren, dass jenes Lager die Funktion eines Austauschlagers (gegen deutsche Internierte in anderen Ländern) und KEIN Vernichtungslager (= mittels Gas, Dieselabgase o.ä.) war - entsprechend war auch die medizinische und sonstige Versorgung der Insassen.
Mittels Arbeit zu Tode geschundene / ärztlich NICHT versorgte Internierte hätte sicher kein Land diese "eingetauscht" - wie mehrfach während des Krieges geschehen.

Und was das Schicksal der meisten Internierten gegen Ende des Krieges betraf, so habe ich dies ja bereits ausführlich in meinem vorherigen Beitrag erläutert, denke ich.



Apropos Polemisieren ...
Reinhard Heydrich starb bereits am 4.Juni 1942 an den Folgen eines Attentats durch englische Auftraggeber in Prag und konnte deshalb auch NIE etwas mit Bergen-Belsen zu tun haben, da dieses KL erst im Juli 1943 eingerichtet wurde.
Außer evtl. sein Geist - aber wer weiß das schon immer so genau.



@bogmen

Informiere dich das nächste Mal mal besser im Vorfeld ausreichend über ein Thema, um anderen danach evtl. die Verharmlosung des Dritten Reichs vorwerfen zu können.

Deine Schubladen-Argumentation selbst ist so armselig, dass jeglicher Kommentar dazu "Perlen vor die Säue" geworfen wäre.
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29.01.2007 12:14 Uhr von megatrend
 
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@ nasenkasper: es ist ja unglaublich lustig, an Typhus zu sterben...

</Ironie off>
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29.01.2007 12:35 Uhr von ogma
 
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@miraculi: Bergen-Belsen wurde 1944 in ein "regulaeres" KZ umgewandelt... Davor war es ein Arbeits - und Durchgangslager ... Es war in Unterlager aufgeteilt- Allein zwischen Januar und April 1945 starben dort mehr als 30.000 Menschen an Hunger, Krankheit und Erschoepfung.
Als die Familie Frank dort ankam hat es diesen kurzen Charackter als Durchgangslager schon lange verloren.

Ein KZ zeichnet sich auch nicht dadurch aus, dass Menschen mit Gas umgebracht werden.

Und wenn man die zwei japanischen Lager in Kalifornien mit deutschen KZs gleichsetzt dann halte ich es einfach fuer einen Versuch die Schuld der Deutschen im 2.WK zu revidieren.
In ebend jenen wurden auch keine Italiener und deutschstaemmige Zivilisten interniert. Die halbe US-Army im 2.WK bestand aus italienisch- und deutschstaemmigen Amerikanern.

Abschlussfragen!

Macht es einen Unterschied ob in England vor 100 Jahren Arbeitslager in Suedafrika hatte?
Was hat das mit Bergen-Belsen zu tun?
Selbst wenn Bergen-Belsen weniger grausam gewesen waere als die anderen KZs, was macht das fuer einen Unterschied?

Wenn Du auch von deutschen (scheinst ja die deutschen die in KZs gestorben sind nicht miteinzubeziehen) Typhusopfern sprichst, dann vergiss nicht wer dafur verantwortlich ist!
Wer Krieg anfaengt muss damit rechnen, dass er zurueckkommt und dann triffts leider Gottes auch die Unschuldigen!
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29.01.2007 21:32 Uhr von miraculi
 
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@ogma: Es ist richtig, dass Bergen-Belsen seinen Status als reines Durchgangslager im Jahr 1944 (= zu welchem Zeitpunkt genau ?) verloren und des Status eine "normalen" KL`s angenommen hatte, da die ersten KL`s im Osten bereits aufgelöst und die Internierten in den Westen verbracht wurden.

Wie du aber schon selbst richtig geschrieben hast, zeichnet sich ein KL auch nicht dadurch aus, dass darin Menschen durch Gas umgebracht wurden - was aber dennoch oft auf den kürzesten Nenner gebracht werden kann und auch wird.


Ob du es für einen Versuch hälst, weil ich die amerikanischen Internierungslager während des WKII von italienisch-, japanisch- oder deutsch"stämmigen" Zivilisten angesprochen habe (= welche sich einzig auf die Aussage von sacratti bezog und sonst nichts und niemand), welche in der großen Breite i.d.R. völlig unbekannt sind, aber dennoch das Schicksal von Hundertausenden völlig Unschuldigen betraf, die (meinst du etwa die Kollektiv-?)Schuld der Deutschen zu revidieren, dann ging bei dir wie bei bogmen offensichtlich wieder eine der üblichen Schubladen im Kopf zu diesem Thema dabei auf.

Kurz: Weniger polemisieren und mehr Informationen / Fakten sprechen lassen kann wohl nicht schaden - vor allem bei diesem Thema.



Zu deinen Abschlußfragen noch ein paar Anmerkungen.

Mein Hinweis auf englische KLs in Südafrika bezog sich - wie du dies in meinem vorherigen Kommentar auch noch gern selbst nachlesen kannst - ebenfalls auf den Kommentar von sacratti ... und dienten rein der Information (= Stichwort: polemisieren) und stellte daher auch KEINE Verharmlosung der Zustände in deutschen KL`s / Internierungslager dar.



Abschließend.
Schreib besser nichts in Bezug auf (womöglich noch von einer persönlichen?) Verantwortung, was das Thema Krieg und Zivilbevölkerung als Ganzes betrifft - so nach dem Motto: "Wer Wind säht, wird Sturm ernten".
KEIN Zivilist hat sich im größeren Ausmaß jemals schuldig gemacht an irgend-welchen menschlichen Abartigkeiten, welche durch politische oder militärisch Verantwortliche umgesetzt wurden.
Dennoch waren jene in der Menschheitsgeschichte - vor allem aber im WKII - diejenigen, welche jeweils den größten Blutzoll dafür bezahlen mussten.
Wie krank muss deshalb eine Logik wohl sein, was (s)eine jeweilige Regierung einmal verbrochen hat, anschließend - und wohl auch deiner Meinung nach völlig zu Recht - (s)ein Volk dafür büßen zu lassen ?

So einfach lässt sich weder Geschichte erklären und noch weniger irgend-eine Art von Rechts- und Gerechtigkeitsempfinden.



Und was das Thema "Krieg begonnen" und "die Folgen zu tragen" betrifft, so empfehle ich dazu u.a. das Buch "Der Krieg, der viele Väter hatte" von Gerd Schultze- Rhonhof.
(konzentriert) Lesen - (über den Inhalt) Nachdenken - (danach evtl. hier) Antworten.

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