26.01.07 20:12 Uhr
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Kasseler Eheleute begingen Scheckkartenbetrug im großen Stil

Die Ermittler der Kasseler Kripo haben jetzt ein Verfahren gegen ein Ehepaar (43 und 38) aufgenommen, das knapp 100 Lastschrift-Betrügereien begangen hat. Die Beiden werden nun wegen gewerbsmäßigen Betruges angeklagt.

Beide hatten zwei Konten und sechs Scheckkarten, allerdings waren die Konten total leer. Das hielt die Beiden aber nicht davon ab, genau 97 Mal mit den Scheckarten einkaufen zu gehen. Der Ehemann nutzte diese Gelegenheit 67, seine Frau 30 Mal.

Obwohl das Ehepaar gerade mal über 1.000 Euro an Einkünften verfügte, gab es innerhalb von zwei Monaten über 4.000 Euro aus. Die Kreditkarten kassierte die Polizei ein.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kasse, Kassel, Stil, Scheck
Quelle: www.presseportal.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2007 21:42 Uhr von fairy_tale_1
 
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6 scheckkarten...???? also ich überzieh mein konto auch ab und an mal-bin ich deshalb eine betrügerin???aber sicherlich hat das bei denen dann mit den karten zu tun,da kenn ich mich aber nicht aus....
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26.01.2007 22:34 Uhr von wapwap
 
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fett geprasst ;): also im Durschnitt für 41 Euro eingekauft, das ist echter Luxus! Da bekommt man ja gerade ne teurere Flasche Schnaps und billige Chips, oder ein kleines Stück Aal und einen Sekt. Eben absoluter Luxus!
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27.01.2007 17:11 Uhr von ari99
 
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Todesstrafe ! Diese größenwahnnsinnigen wollten wohl Ackermann und Co. was vormachen ??

So geht das nicht !

Ironie off !!!

Deutschland und sein "Rechtssystem" ist doch schon verkrüppelt bis zum geht nicht mehr...

Und dann noch diese Lachnummer in der Polizeipresse:
einem 42 und 38 Jahre altem Ehepaar .
Aha. Das eine Ehepaar 42 das andere 38. Also vier Personen. Vermutlich wier alle ?
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28.01.2007 09:14 Uhr von jsbach
 
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Welche Karten nun?? @aguirre
Hab den Originalbericht nicht nachgelesen.
Waren es nun Lastschrift, Scheckkarten oder Kreditkarten die den Fällen zu Grunde liegen?
Wenn alle drei Variaten zum Einsatz kamen, dann
scheint es sich schon um abfeimtes Pärchen
handeln.
Egal was,"Aufpassen" und die Auszüge überprüfen,
notfalls kann man die Karten immer gleich sperren
lassen und Lastschriften innerhalb 6 Wochen zurückgeben !!
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28.01.2007 10:04 Uhr von christi244
 
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Ach Du lieber Himmel Les ich richtig ... oder haben wir hier einen Gesamtschaden von EUR 4.000,--?
Das soll "großer Stil" sein? Lächerlichlich!

Einzig die Frage, woher die sechs EC-Karten für zwei Konten hatten ... Du kriegst bei zwei Leuten nur maximal zwei Karten. Bei Verlust werden die alten Karten gesperrt ... usw. Und ... Du kriegst pro Konto ein Dispolimit ... von daher hätten die EC-Karten schon in den einzelnen Läden platzen müssen.

Sowas läuft maximal mit Kreditkarten ... und auch nur dort, wo keine Scanner im Einsatz sind, sondern per Papier und Unterschrift gearbeitet wird.

Von daher reduziert sich die Sache auf gefälschte EC-Karten, was mir aber so wirklich auch nicht eingeht, wenn die Dinger auf die gleiche Konto-Nr. liefen.

Mit Verlaub, irgendwas passt hier nicht!
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28.01.2007 15:09 Uhr von Bayern-Tom
 
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100 Vorgänge sind kein Problem: Hallo,
... im Text steht:" ...das knapp 100 Lastschrift-Betrügereien begangen hat." Das bedeutet: Die beiden haben nur da ein gekauft, wo mit Unterschrift eine Lastschrift in Gang gesetzt wird. Bei diesem Vorgang können keine Rückschlüsse auf die Bonität des zu belastenden Kontos gezogen werden. Anders bei EC-Cash: hier wird ein Zentralrechner abgefragt, der genau bescheid weiß, was auf dem Konto los ist und wieviele Vorgänge noch nicht belastet sind. Es gibt viele Leute die ganz bewußt auf Lastschriftverfahren gehen, da Ihre Konten nichts mehr hergeben.Bei einem unserer Kunden wurde dann beobachtet, dass genau solche Leute den Einkauf stehen lassen und dass Weite suchen, wenn sie mitkriegen, dass auf EC-Cash umgestellt wurde. Die Kosten sind bei führenden Lebensmittlern für die Umstellung geringer als Ausfällle durch Lastschriftbetrüger!
Und solange man diesen Leuten die EC-Karten nicht wegnimmt, können sie immer wieder bei den Lastschritterminals einbuchen. Selbstredend, das das Lastschriftverfahren über EC-Karte damit bald der Vergangenheit angehört.

Mit abbuchendem Gruß
Bayern-Tom
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28.01.2007 15:58 Uhr von christi244
 
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Bayern-Tom: Danke für Aufklärung. Ich kenne keinen Laden mehr, der EC-Karten nicht scant.
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28.01.2007 22:20 Uhr von ichaufklebstoff
 
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@Bayern-Tom: Ich bin froh, dass es dieses System noch gibt. Mein Fall war zwar bestimmt eine Ausnahme, aber es kommt eben doch vor.
Brauchte nämlich dringend ein Medikament, welches mit knapp 100EUR recht teuer war (98,14EUR um genau zu sein.). Als Privatversicherter, der erst alles selbst bezahlt um es dann zurück zu bekommen musste ich das Geld natürlich vorher haben. Da ich aber Schüler bin, kann ich mein Konto nicht überziehen. Da ich kein Geld auf dem Konto hatte und auch gerade an diesem tag niemanden nach Geld fragen konnte hatte ich ein Problem.
Bei der ersten Apotheke wo ich war, gabs nur ec-cash und somit konnt ich nix machen. bei der zweiten Apotheke haben sie das Lastschriftverfahren genutzt. So kam ich zu meinem dringend(!) benötigten Medikament und die Apotheke zu ihrem Geld, weil am nächsten Tag, das Konto gedeckt war und es 2 Tage gedauert hat bis abgebucht wurde.

Also man kann das so und so sehen...

mFg
Kleba

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