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2.000 Unternehmen in Deutschland sparen Personalkosten durch Ein-Euro-Jobber

Einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) zufolge sparen 2.000 Betriebe in Deutschland Personalkosten, indem Ein-Euro-Jobber eingesetzt werden.

Jedes zweite Unternehmen lässt die Ein-Euro-Jobber nicht so arbeiten, wie es das Gesetz vorsieht. Ein-Euro-Jobs sollen nach dem Gesetz zusätzlich angeboten werden und müssen im Interesse der Öffentlichkeit sein.

Häufig müssten Ein-Euro-Jobber auch für kranke Festangestellte einspringen. Zudem würden viele der Billig-Jobber auch dazu benutzt, um Überstunden ihrer festangestellten Kollegen zu übernehmen.


WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Euro, Unternehmen, Person, Personal, Persona
Quelle: www.rp-online.de

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46 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2007 15:34 Uhr von Lonni
 
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2000 ?? Mal ne Null dran gehangen. Dann kommen wir der Sache schon näher.

Und Hartz bekommt Bewährung…
Allein deshalb gehört der Mann weggeschlossen.
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26.01.2007 16:17 Uhr von mueppl
 
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ich frage mich warum das immer noch Praxis ist.
Diese Missbrauch von 1,-€ Jobs ist doch längst bekannt.
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26.01.2007 16:22 Uhr von Troll-Collect
 
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@mueppl: Weil das beabsichtigt ist. So hat man flux das Kriterium "Gemeinnützigkeit" in "Allgemeinnutzen" geändert. Mit dieser Gummiformulierung läßt sich praktisch alles rechtfertigen.
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26.01.2007 16:26 Uhr von Johnny Cash
 
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Die: Wirtschaft regiert die Politik. Dementsprechend wird es wohl kaum eine Veränderung an diesem wunderbaren System geben.
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26.01.2007 16:26 Uhr von Davor
 
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und? so war es ja auch geplant

als Abstrafungs- und Züchtigungsinstrument - die Knute um den Hals der Glücklichen die noch im ersten Arbeitsmarkt sind a la "nicht aufmucken - das könntet ihr sein"

früher wurden gehängte Leichen hängengelassen zu Abschreckungszwecken - glücklicherweise sind wir weiter...
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26.01.2007 16:37 Uhr von usambara
 
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Tagelöhner nannte man das früher.
Alles nur eine Umverteilung von unten nach oben.
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26.01.2007 16:41 Uhr von sacratti
 
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Nicht nur Unternehmen: auch kommunale Stellen sparen mit 1€ Jobs eine Menge ein, und das ist nicht nur im Sinne der Allgemeinheit, denn es gibt überall die Tendenz, Gewinnträchtige Ämter in Stiftungen und privatrechtl. Gesellschaften zu übrführen: Da finden dann Parteifunktionäre gut dotierte Altersruhesitze und u.a. 1 € Jobber multifunktionellen Einsatz.
Dass das 1€ System von vorn herein so inthronisiert wurde, kann eh niemand mehr bestreiten, muss auch nicht, denn Missbrauch juckt doch Keinen mehr.
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26.01.2007 16:41 Uhr von SchlachtVati
 
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ich frage mich.....

warum das immer noch Praxis ist.
Diese Missbrauch von 1,-€ Jobs ist doch längst bekannt.


weil niemand dafür zur verantwortung gezogen wird !
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26.01.2007 16:51 Uhr von mueppl
 
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@ Chorkin, @SchlachtVati: Klar sollte hier die Agentur für Arbeit einschreiten.

Hier geht es um sozialversicherungspflichtige Jobs.
Wenn 1,- € Jobber für "kranke Arbeitnehmer" einspringen bzw. eingesetzt werden um "Überstunden abzubauen" liegt hier eindeutig ein Missbrauch vor.
Es kann sich hier nicht um gering qualifizierte 1,-€ Jobber handeln.

Ein wesentliches Merkmal von 1,-€ Jobs ist das Angebot von "zusätzlichen" Diensten.
Wenn ein Verein wie das DRK oder der Arbeiter Samariter Bund 1,-€ Jobber bekommt, um Essen auf Rädern anzubieten, dann ist das kein zusätzlicher Dienst sondern eine Personalkostensenkung auf Kosten der Allgemeinheit.

Hier sparen Firmen Personalkosten auf Kosten der Allgemeinheit ein.
Haben Politiker nicht geschworen, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden?
Kein Wunder, dass ein Mindestlohn in Deutschland nicht durchsetzbar ist.
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26.01.2007 16:54 Uhr von christi244
 
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Leute, Ihr habt so recht!!! Allerdings ... wieso reagiert niemand, wenn Wahlen sind? Jeder weiß doch, was oben abgeht. Trotzdem kommen die noch immer auf zweistellig Prozentsätze.

Das wundert mich dann doch!
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26.01.2007 16:58 Uhr von mueppl
 
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@christi244: Habe ja versucht zu reagieren.
Die Wahlbeiligung in Baden-Württemberg lag bei der letzten Wahl um die 54%.
Trozdem behauptet unser Ministerpräsident, die Mehrheit habe ihn gewählt.
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26.01.2007 17:24 Uhr von artefaktum
 
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@Chorkrin: Was du da erzählst klingt so´n bisschen nach den sowjetischen Gulags.
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26.01.2007 17:25 Uhr von SchlachtVati
 
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Leute,

Ihr habt so recht!!! Allerdings ... wieso reagiert niemand, wenn Wahlen sind? Jeder weiß doch, was oben abgeht. Trotzdem kommen die noch immer auf zweistellig Prozentsätze.

Das wundert mich dann doch!

weil immer die kriegstreiber gewählt werden , schau in die geschichtsbücher ! betrachte unsere gesellschaft "auch von aussen"

dann erkennst du "brot und spiele" , alle kämpfen für den gleichen promoter ( zinssatz ), wie im wrestling !

ossis gegen wessis
die tapferen linken gegen die "standesgemäßen" rechten , arbeiter gegen arbeitslose , arbeiter gegen rentner , beamte gegen nix *g* , jugendliche gegen rentner , muslems gegen christen , juden gegen christen , braune gegen weise etc. , und alle gegeneinander ( schauspiel wie in der petrischale ).

von geburt an , ist niemand böse , erst das denken macht es dazu !

wenn die affen , von den wir angeblich abstammen , geahnt hätten , das aus ihren reihen politiker entstünden , .... wären sie auf den bäumen geblieben und hätten nie den aufrechten gang erlernt !

einfach wirken lassen ;)
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26.01.2007 17:32 Uhr von EddyBlitz
 
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Wer einen: 1€ Jobber einstellt müßte als Strafe noch je Sunde 15€ an eine gemeinnützige Organisation spenden.
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26.01.2007 18:29 Uhr von Neuer
 
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Unternehmt doch was: und zwar folgender Maßen, schildert den rechtswidrigen Einsatz schriftlich und detailiert der Arbeitsagentur (eueren Sachbearbeiter) und vermerkt darin, dass eine Kopie an die Presse geschickt wurde (was ihr natürlich auch tatsächlich machen müsst). Darin muss die geforderte Tätigkeit, der Sachbearbeiter und auf jeden Fall die Firma genannt sein. Wenn das genügend machen, müssen die (Arbeitsagentur und Presse) aktiv werden. Ihr könnt das Ganze noch auf die Spitze treiben und gegen die Firma Strafantrag z.B. wegen Betrug stellen.
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26.01.2007 18:32 Uhr von intruder1400
 
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EddyBlitz: Es sind eigentlich die gemeinnützigen Organisationen die
1€ Jobber kriegen,b.z.w. die Vereine die Förderungsmaß-
nahmen anbieten.Die wiederum suchen sich Partner wo
sie Arbeitslose fürs "Praktikum" hin vermitteln.Von den
fließt aber kein Geld.Den Vereinen geht es nur darum so
viel wie möglich Leute zu bekommen,weils ja pro Arbeits-
losen zumindest hier in Berlin 300€ pro Monat gibt.Im
Osten Deutschlands sind sogar bis zu 800 €..
Aber eins ist somit klar,1€ Jobs killen den ersten Arbeits-
markt.
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26.01.2007 18:34 Uhr von intruder1400
 
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Neuer: Es gibt Vermittler die sagen "sein sie froh, das sie überhaupt Arbeit haben.
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26.01.2007 18:56 Uhr von Neuer
 
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@intruder1400: Solange ich die Arbeit mache, kann der Vermittler überhaupt nichts machen. Wenn er pampig wird, kann man ja noch eine Strafanzeige gegen den Vermittler wegen des Verdachts zur Beihilfe stellen. Ich glaube mal nicht, dass der dann noch eine grosse Lippe riskiert. Dass der Vermittler dafür belangt wird, ist sehr unwahrscheinlich, aber er ist in Zukunft wesentlich vorsichtiger.
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26.01.2007 19:10 Uhr von 666leslie666
 
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Liebe Harzer und ein Euro Jobber Macht kaputt,was euch kaputtmacht.
Als letztes Mittel Gewalt.>;-)

Mlg
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26.01.2007 19:11 Uhr von Neuer
 
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Nachtrag: Nehmt euch doch mal den Fall Kunaz als Beispiel. Glaubt ihr, da wäre irgendetwas passiert, wenn der die ganze Sache nicht an die große Glocke gehängt hätte? Und ich wette, unser "lieber" Steinmeier wird die Sache politisch nicht überleben. Oder der Stoiber mit der Pauli, eine kleine Landrätin stürzt den CSU Chef.
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26.01.2007 19:14 Uhr von maki
 
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Wo bleibt eigentlich: das Protönchen, welches verständlich erklärt, warum dies gut ist und so sein muss?
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26.01.2007 19:34 Uhr von christi244
 
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mueppl: Mach weiter so, wähle entweder ganz links oder ganz rechts ... was Du willst. Wir wissen alle, dass es nicht viel bewirkt augenblicklich. Evtl. wachen sie ja in diesem Lande irgendwann einmal auf. Andere Möglichkeiten haben wir offensichtlich nicht.
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26.01.2007 19:49 Uhr von feuermännchen
 
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war doch klar: So hab ich mir das vorgestellt! So etwas nennt man schlicht und ergreifend Verar........g und Ausbeutung. Da soll Teil einer Refomr sein und Arbeitsplätze schaffen? Lachhaft, ist ja schlimmer als zu Zeiten eines gewissen Österreichers. Aber traut Euch ja nicht abzulehnen, ansonsten lassen wir euch verhungern!
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26.01.2007 19:56 Uhr von Troll-Collect
 
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@maki: *lol*
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26.01.2007 20:23 Uhr von christi244
 
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Neuer das sind ja richtig gute Idee ... und sicherheitshalber das Ganze dann noch ins Web. Es könnte sogar funktionieren.

>und zwar folgender Maßen, schildert den rechtswidrigen Einsatz schriftlich und detailiert der Arbeitsagentur (eueren Sachbearbeiter) und vermerkt darin, dass eine Kopie an die Presse geschickt wurde (was ihr natürlich auch tatsächlich machen müsst). Darin muss die geforderte Tätigkeit, der Sachbearbeiter und auf jeden Fall die Firma genannt sein. Wenn das genügend machen, müssen die (Arbeitsagentur und Presse) aktiv werden. Ihr könnt das Ganze noch auf die Spitze treiben und gegen die Firma Strafantrag z.B. wegen Betrug stellen. <

Als 1€-Jobber hast Du nichts zu verlieren! Und solange Du diszipliniert Deinen "Gegebenheiten" Folge leistest, dürften noch nicht einmal Sanktionen folgen können.

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