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Berlin: Scientology muss sich an den Ladenschluss halten

Die neue Zentrale von Scientology in Berlin ist bei den Politikern vor Ort "nicht willkommen". Man möchte, dass die Werbekampagnen verringert werden. Allerdings gibt es derzeit keine rechtliche Handhabe dagegen, so Wirtschaftsstadtrat M.Schulte (SPD).

Scientology wird vom Wirtschaftsamt als Firma und nicht als Kirche angesehen und muss sich deshalb an den Ladenschluss halten. "Nach unserer Auffassung handelt es sich um gewerbliche Tätigkeiten", so Marc Schulte.

Darüberhinaus will die Behörde auch "ein Auge" auf den Arbeitnehmerschutz werfen. Vom Stadtentwicklungsamt hieß es, man könne gegen die Werbetätigkeit nicht vorgehen, weil sich die Organisation auf das Grundgesetz und die Religionsfreiheit beruft.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Laden, Scientology
Quelle: www.tagesspiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2007 11:12 Uhr von pippin
 
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Religionsfreiheit bei einer Firma? Alles was die Verbreitung von Scientology eindämmt kann ich nur unterstützen, solange es legal ist, versteht sich.

Ich verstehe aber im konkreten Fall nicht, wieso die Stadt auf der einen Seite den Ladenschluss anführt, da sie Scientology als Firma ansehen, aber auf der anderen Seite die Werbetätigkeit nicht einschränken können, da sich Scientology auf die Religionsfreiheit beruft.

Kann eine Firma aufgrund der Religionsfreiheit werbetechnisch machen was sie will???
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26.01.2007 11:32 Uhr von H3Nn355Y
 
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nice: ich gründe auch ne religion, schreibe in meine reliogionsvorschriften, dass umsatzsteuer das werk des teufels ist und ich iese nicht anerkenne, lasse mich als firma anerkennen und wenns amt geld will beruf ich mich auf die religionsfreiheit :D
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26.01.2007 12:16 Uhr von cansan
 
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2007 und kein bissle schlauer: Glaube kaum das andere, heute weltweitverbreitete Religionen, einen leichteren Start hatten um ihre Kunde um in die Welt zu tragen...

Wo die Religionsfreiheit anfängt und aufhört scheint ja nicht geklärt zu sein....
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26.01.2007 13:07 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Viel interessanter ist jedoch dass die Herren Politiker dies erst jetzt merken, nachdem die Zentrale eröffnet wurde.
Vorerst sollte die ev. und kath. Kirche mit Rückendeckung der Politiker viele Transparente im Format 100 x 100 Meter aufspannen um das Gebäude darunter zu verdecken (Religionsfreiheit).

Den Politiker würde ich mal empfehlen nachzuforschen wo die Gelder herkommen. Es sollte doch mittlerweilen bekannt sein, dass einige Gelder dieser Gruppe aus betrügerischen Geschäften stammen, wo anderen Firmen betrogen wurden. Der Nachweis dürfte sehr schwer - aber nicht unmöglich sein, wenn man denn vorhat zu suchen.


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26.01.2007 13:30 Uhr von meyerh
 
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Scientology: Jemand der mehr wissen will über diese kriminelle Sekte, sollte sich völlig wertefrei, den etwas längeren Artikel unter diesem Link
http://de.wikipedia.org/...
durchlesen.
Ich kann nur sagen es lohnt sich und wird einem die Augen über diese Sekte öffnen.
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26.01.2007 15:52 Uhr von Mr.Gato
 
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WEG mit dem Ladenschlussgesetz und Scientology auch.

Aber eigentlich sind die, die da eingetreten sind und ihr Geld zum Fenster rauswerfen selbst schuld.

Gibt im Netz einige interessante Erfahrungsberichte von ehemaligen und Verwandten von Mitgliedern
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26.01.2007 16:54 Uhr von Johnny Cash
 
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Solange: sie sich im Ramen der Gesetze aufhalten kann man nichts machen. Ignorieren und fertig.
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26.01.2007 17:35 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Mr.Gato @Johnny Cash: Der Spruch:
Selber schuld wer da hingeht triffts nicht - hier liegt Firmenkriminalität vor. Das kann man auch nicht ignorieren und einfach wegschauen.

... es gibt Beispiele wo Firmen Mitarbeiter in führenden Positionen gesucht haben.
Diese Firmen wurden dann gezielt durch Scientology-Leute unterwandert, diese hatte gute gefälschte Papiere und es wurde gesorgt, dass auch Recherchen über diese Leute zu einem vermeindlich positiven Ergebnis führen.

Diese eingeschmuggelten Leute kauften dann Verbrauchsmaterial bei Betrieben, wo das Geld wieder Scientology zufloss.
Oder es wurde viel Geld für miserable Produkte ausgegeben, das an Scientology floss.
In anderen Fällen trat Insider-Wissen nach aussen, was zu Firmenübernahmen hätte führen sollen (was in wenigen Fällen gelang).
In jedem Falle werden Firmen geschädigt.
Wenn die Firmen dies merkten, war es immer zu spät. Die neuen Mitarbeiter hatten nach wenigen Monaten gekündigt und waren nicht mehr auffindbar.
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26.01.2007 17:46 Uhr von EddyBlitz
 
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Ist: doch klar, in Deutschland dürfen alle Sekten Hochhäuser bauen und Werbung machen so viel sie wollen.

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