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Bürgermeister 18 europäischer Hauptstädte für weltweiten Hinrichtungsstopp

Walter Veltroni, Bürgermeister der Stadt Rom, startete die Initiative für ein globales Moratorium der Todesstrafe. Bisher wurde es von 18 weiteren Bürgermeistern unterzeichnet, gestern vom Stadtoberhaupt Wiens, Michael Häupl.

Ken Livingston (Bürgermeister Londons) und Bertrand Delanoe (Paris) riefen die EU dazu auf, mehr Engagement bei der UNO für eine weltweite Ächtung der Todesstrafe zu zeigen. "Sie diene nicht der Bekämpfung der Verbrechen, die sie bestrafen will."

Italien zeigte seit der Exekution Saddam Husseins verstärkte Präsenz, um den Appell der UNO-Vollversammlung vorzutragen. Das römische Kolosseum wird seit 1999 mit symbolhaft goldenem Licht bestrahlt, sobald ein Land der Todesstrafe entsagt.


WebReporter: cozmixx
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Welt, Europa, Bürger, Bürgermeister, Hinrichtung
Quelle: derstandard.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2007 16:57 Uhr von Jorka
 
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Finde ich gut diese Iniative: hoffentlich schließen sich dem auch mehrere Bürgermeister aus Deutschland an.
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25.01.2007 17:34 Uhr von Zenon v.E.
 
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Komische Aktion: Hätten ja genausogut 18 Kellner aus Dorfkneipen sein können, die haben in der internationalen Politik genauso viel zu sagen wie ein paar Bürgermeister. Da macht es auch keinen Unterschied ob das nun Bürgermeister der Hauptstadt oder eine beliebigen anderen Gemeinde sind.
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25.01.2007 17:58 Uhr von NetCrack
 
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Stimme Jorka als auch Zenon zu an sich is es sehr wohl eine gute Aktion, ich bin ebenfalls gegen die Todesstrafe in jeglicher Form. Nichts desto trotz, die Bürgermeister 18 europäischer Hauptstädte? Is ja wirklich gut und schön, doch die sind nicht so wichtig als das man deren Ansichten viel höher stellen müsste als die der Restlichen EU-Bürger, insofern sind sicher mehr als 18 Leute dafür und damit wird meiner Meinung nach die wirkung des Angliegens deilweise negiert.
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25.01.2007 18:25 Uhr von cartman007
 
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23 Goldhamster und Pandas gegen das Verbrechen: Es reicht nicht, immer nur die Bestrafungen zu bekämpfen, bei allem Respekt für die ethischen Motive.
Ebenso sollte das Verursacherprinzip gelten. Kann man den Täter ungeschoren lassen und die Strafe verdammen?

Zur Prävention muss auch mal der Mörder persönlich angesprochen werden, das Böse zu lassen. Es gilt, die Ursachen für Mordtaten an der Wurzel zu bekämpfen. Hätten die potientiellen Drogendealer, Handyräuber, Polizistenmörder eine reale Chance durch eine anständige Arbeit, z.B. als Siemens- oder VW-Angestellte, in der bürgerlichen Welt, hätten sie es doch gar nicht nötig, so etwa zu tun.
Damit würden auch die Strafen überflüssig.

Also sollten die 18 Bürgermeister die Verbrechen, die diese Strafen verursachen, ebenso ächten.

Außerdem:

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
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25.01.2007 20:39 Uhr von Mond-13
 
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Gut! Denn diejenigen, die Verbrechen mit einer Todesstrafe "ausgleichen" wollen, handeln selber kriminell. Und somit paradox. Ich nenne dies Doppelmoral.

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