25.01.07 16:19 Uhr
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Prozess: Lindauer Neonazi-Opfer wahrscheinlich lebenslang ein Pflegefall

Der 19-jährige Robert B. aus Lindau wurde im August 2006 von zwei vorbestraften Männern, die der rechten Szene aus dem österreichischen Feldkirch angehören, so brutal mit Füßen ins Gesicht getreten, dass er dauerhafte Behinderung davontragen könnte.

Die Angeklagten räumten die Tat ein, jedoch standen sie zum fraglichen Zeitpunkt unter Alkohol. Das Opfer befand sich nach der Attacke wochenlang im Koma und ist jetzt auf den Rollstuhl angewiesen. Gutachten zum Behinderungsgrad werden eingeholt.

Für die Tat ist ein Strafrahmen von fünf bis zehn Jahren zu erwarten, sollte die schwere Dauerfolge ausgeschlossen werden, liegt die Höchststrafe bei fünf Jahren. Ebenso schuldmindernd wirkt sich in der österreichischen Gesetzgebung Trunkenheit aus.


WebReporter: cozmixx
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Opfer, Neonazi, Pflege
Quelle: www.antenne.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2007 17:30 Uhr von 666leslie666
 
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unter Alkohol: wann stehen diese braunen Suffköppe schon mal nicht unter Alk....
Und warum ist das schuldmildernd,
wenn man besoffen ist...?
Ach ja vergessen.

Alkohol beseitigt außerdem nicht nur unnötige Hemmungen und moralische
Bedenken, er schränkt auch noch die Schuldfähigkeit ein:
Schlachten Sie ruhig Ihre Familie mit dem Schlagbohrer ab, häuten Sie einen Polizisten mit
einem Käsehobel oder zünden Sie ein Asylantenheim an - aber genehmigen sie sich vorher um
Gottes Willen eine Flasche Reisschnaps, dann kommen Sie mit ein paar Monaten auf Bewährung
davon.

Mlg
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25.01.2007 17:49 Uhr von Jigsaw
 
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fräncy: Dein Kommentar ist mindestens so primitiv wie diese zwei Hohlbirnen.

Zum Thema:

Es gibt für mich überhaupt keinen Grund Leuten die unter Drogeneinfluss stehen Strafmilderung zu gewähren.

Und dann werden die Urteile noch "im Namen des Volkes" gesprochen....das ich nicht lache.
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25.01.2007 19:53 Uhr von speedfire
 
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Also das mit dem Robert finde ich schon schlimm, sein Leben ist jetzt versaut und dafür sollten die beiden ewig sitzen am besten in Frankfurt da kriegen sie warscheinlich den Mund gut gestopft!! Und dürfen komische Sachen in den Mund nehmen.
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25.01.2007 20:00 Uhr von praggy
 
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@fäncy: dein kommentar zeugt von klasse, ich kann mir schon richtig vorstellen, wie du optisch ausschaust. wenn das hirn vernebelt ist, ist nachdenken auch nicht einfach, da bist du das beste beispiel.

zum thema...
ich finde, auch wenn ich sicher eher mitte bzw leicht rechts eingestellt bin, dass gewalt gegen andere immer der falsche weg ist. die beiden gehören bestraft. keine frage. genau wie alle anderen, die gewalt ausüben. und das nicht zu knapp. und der typ hat mein mitleid. aber sicher hat es auch einen grund, warum die sich mit dem geprügelt haben. das soll aber keine entschuldigung sein....
aber auch die linken mit ihrer sachbeschädigung sehe ich als eine art von gewalt.
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25.01.2007 20:27 Uhr von 666leslie666
 
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@ praggy: Des linken Gewalt richtet sich aber gegen das System...

Und wer ne zerworfene Fensterscheibe mit nem zusammengetretenen Ausländer vergleicht,
hat gelinde gesagt ein an der Klatsche.

Ne Fensterscheibe kann man reparieren.
Das Opfer dieser Suffköppe nicht.

Warum wird der Alkohol eigentlich nicht verboten.
Der verleitet nur zu Killerspielchen.

Der Pole und der Revolver*** ;-)

Mlg
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25.01.2007 20:29 Uhr von christi244
 
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Na hoffentlich kann der Typ wenigsten zivilrechtlich auf Schadenersatz bzw. Schmerzensgeld gehen ... habe hier aber meine Zweifel, a) sind wir nicht in den USA und b) dürfte bei den Tätern kaum was zu holen sein, auch wenn sie in kürzester Zeit wieder aus dem Knast raus sind.
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25.01.2007 20:33 Uhr von BRESS
 
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kranke kommentare hier @fräncy:
ich weiß ja nicht, in welchem schnellzug du durch die kinderstube gerauscht bist, auch wenn diese tat absolut verabscheuungswürdig ist, rechtfertigt das noch lange nicht derartige verbale entgleisungen, sorry...

@praggy:
linke sachbeschädigungen vs. ein leben im rollstuhl?
der vergleich hinkt, würde ich mal vorsichtig sagen...

@speedfire:
da hätten die ersten zwei zeilen auch gereicht, der rest ist eher unnötig...


@topic (na endlich)
was mich persönlich wundert: weshalb findet der prozess in österreich statt, wenn die typen das verbrechen doch offensichtlich auf deutschem boden begangen haben? hat das irgendwie mit bestehenden rechtshilfeabkommen zu tun oder wie ist in solchen fällen das procedere? ich dachte bisher eigentlich immer, dass man sich in dem land zu verantworten hat, in dem man (nach landesrecht) eine straftat begangen hat. leider schweigt sich hier auch die quelle darüber aus.

O:-|
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25.01.2007 21:21 Uhr von borgir
 
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solche verbrecher: ob rechtsradikal oder sonstwas, gehören lebenslang weggesperrt....ende.....solche gewaltorgien sind unentschuldbar und nicht mit alkohol zu entschuldigen....elendes pack
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26.01.2007 07:56 Uhr von christi244
 
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borgir: Du weißt doch, wie die Gesetze sind ... das Opfer mag für uns eine Rolle spielen ... vor Gericht hingegen wendet sich das Blatt meist sehr schnell, es sei denn, es geht um finanziellen Amtsbesch... .
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26.01.2007 12:45 Uhr von sacratti
 
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Prozess in Österreich: Falls der Prozess tatsächlich in Österrecih stattfindet, kann das daran liegen, dass Österreich seien Staatsbürger nicht ausliefert- BRD macht das üblicherweise auch nicht-
somit die Tat in Österreich verhandelt werden muss. Drogeneinfluss wirkt sich auch hier in der BRD strafmildernd aus, zumindest, wenn es sich um ALk handelt. Da wird dann aber eine Strafe für vorsätzlichen Vollrausch ausgesprochen, wenn jemand bspw. für die Tat selbst nicht verantwortlich gemacht werden kann. Blackout zählt ja auch zu den Strafmilderungsgründen, wenn Politiker dies geltend machen.
Ich kenne die Österreichische Strafjustiz nicht, kann mir aber vorstellen, dass die Strafen dort doch härter ausfallen, als in der BRD. Wenn ich da allein an die Nötigung durch private Autobahnkontrolleuere denke, die einige hundert Euros kassieren, für fehlende Pickerl oder die Strafen wegen GEschwindigkeitsübertretungen. Hochgerechnet kommen die dann nicht mit BEwährung davpn, wie in der BRD.
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26.01.2007 12:52 Uhr von Garviel
 
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Sacratti hat Recht. Der Prozess findet in Feldkirch statt, weil Österreich seine Staatsangehörigen nicht ausliefert. Schade für das Opfer. Mehrfach vorbestrafte Schläger würden bei uns deutlich härter bestraft, es wäre sogar ein bedingter Tötungsvorsatz zu untersuchen und die Schuldminderung wegen Alk würde durch eine zusätzliche Strafe für vorsätzlichen Vollrausch wieder ausgeglíchen. Ach ja, und vor der Freilassung müsste bei offensichtlich kaum kontrollierbaren Aggressionspaketen auch noch die Frage der Sicherungsverwahrung geklärt werden... Andererseits würde der jüngere Täter bei uns sicher nach Jugendstrafrecht verurteilt... schwierige Fragen...

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