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Strandgut von "MSC Napoli" wird von Plünderern bei eBay versteigert

Der Frachter "MSC Napoli" ist durch den Sturm "Kyrill" gesunken. Ein Teil der Ladung des Schiffes, die aus über hundert Containern bestand, wurde nun in Südengland an den Strand von Branscombe gespült.

Anfang der Woche haben Plünderer sich an dem Frachtgut bedient. Gestohlen wurde alles, was angespült wurde, von Windeln bis zum Motorrad. Die ersten Artikel werden nun bei eBay angeboten.

Die Küstenwache hat eine Warnung herausgegeben, da das Strandgut nicht dem Finder, sondern dem Eigentümer gehört. Sofern sich der Eigentümer nicht meldet, darf der Finder nach einer Wartezeit das Gut behalten. EBay unterbindet jetzt diese Auktionen.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: eBay, Versteigerung, Strand
Quelle: www.kurier.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2007 22:00 Uhr von Streetlegend
 
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Ich möchte auch mal ein Motorrad oder ähnliches finden. Aber richtig ist ja auch, dass nicht jeder irgend etwas mitnehmen kann, was irgendwo "rumliegt". Dass Ebay manchmal auch missbraucht wird, ist echt schade.
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25.01.2007 00:03 Uhr von erdbewohner
 
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@streetlegend: das war ja kein plündern was die ansässigen dort gemacht haben...
es gilt immer noch das finden von strandgut... also wer findet der darf es behalten...
das war immerso und wird auch so bleiben!

strandgut bleibt strandgut... egal woher es kommt...
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25.01.2007 00:20 Uhr von Mi-Ka
 
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Nix da, erdbewohner: Strandgut gehört noch immer dem Eigner oder dem Staat.
Erst wenn sie kein Anspruch erheben, dann darf man es behalten.
Melden muss man jeden Fund sowieso.

Rate mal, warum es in Friesland die tolle Sitte gab, Schiffbrüchige zu ermorden?
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25.01.2007 00:31 Uhr von Jorka
 
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Hmm: wieso wird da so ein großer Aufstand veranstaltet?
Außerdem haben die Inselfriesen damals auch teilweise vom Strandgut gelebt, wenn irgendwann irgendwo mal was an den Strand gespült wurde.. ;-)
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25.01.2007 16:58 Uhr von Enny
 
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gut so: Da kann man mal wieder sehen wie blöd die Menschen eigentlich sind.
Was da am Strand liegt das gehört doch jemandem.
Da haben die Behörden aber auch versagt.
Das Gebiet hätte man Grossflächig absperren und bewachen müssen.
Es kann nicht sein das einige Spinner denken sie könnten machen was sie wollen.
Strandgut kann man nicht so einfach mitnehmen.
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26.01.2007 11:50 Uhr von Ryback
 
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@Enny: Doch, das dürfen die! Allerdings muss das Strandgut bei der Polizei angemeldet werden, damit es der ursprüngliche Eigentümer evtl. zurückfordern kann. Sollte sich innerhalb einer bestimmten Frist (6 Monate?) jedoch niemand melden, darf man das, was man gefunden hat, behalten.

Aber ich denke, diesen nicht unwichtigen Punkt hat wahrscheinlich ein Großteil der "Finder" nicht beachtet, weswegen es wohl noch zu Ärger kommen wird.

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