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Teheran: Ahmadinedschad scharfer Kritik ausgesetzt

"Abenteurertum und Marktschreierei" - Mit diesen Worten kritisierte der iranische Abgeordnete Achbar Alami den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad. Auch in der vom Präsidenten einberufenen Holocaust-Konferenz sieht er keinen Sinn.

Nicht nur mit seinen Parlamentariern, auch mit den Medien hat Ahmadinedschad derzeit zu kämpfen. Die Zeitung "Hamschahri" kritisierte seine kompromisslose Haltung im Atomstreit. Er habe eine sich abzeichnende diplomatische Lösung zunichte gemacht.

Während die Europäische Union die Umsetzung der Resolution 1737 vorbereitet, testete der Iran neue Kurzstreckenraketen. Sie verfügen über eine Reichweite von 75 bis 100 Kilometern.


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WebReporter: Bleifuss88
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kritik, Teheran, Mahmud Ahmadinedschad
Quelle: www.n24.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2007 13:04 Uhr von Bleifuss88
 
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Die Begeisterung für Ahmadinedschad im Gottesstaat scheint dramatisch abzufallen. Es ist jedenfalls das erste Mal, dass ich so deutliche Worte gegenüber dem Präsidenten höre. Eine Volksbefragung wäre jetzt interessant.
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24.01.2007 15:00 Uhr von Johnny Cash
 
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Die: Leute auf dem Land bzw außerhalbs der Großstädten wie Teheran wähl(t)en diesen Mann.

Kritik kommt meistens von den weltoffeneren, weniger fanatischen und gebildeteren Bürgern.
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24.01.2007 15:34 Uhr von toffa
 
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Beitrag: "Die Leute auf dem Land bzw außerhalbs der Großstädten wie Teheran wähl(t)en diesen Mann.

Kritik kommt meistens von den weltoffeneren, weniger fanatischen und gebildeteren Bürgern."

100 % Zustimmung

die Zukunft des Iran liegt nicht in ewiggestrigen Mullahs, sondern in der gebildeten, jungen Schicht, welche hoffentlich weiterhin bzw. noch mehr gegen die religiösen Führer aufbegehren wird
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24.01.2007 17:34 Uhr von Ojemine
 
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Mal sehen: wie lange der Kritiker noch unter den lebenden weilt.
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24.01.2007 19:20 Uhr von christi244
 
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Ojemine: Ich weiß nicht, was Du Dir unter Iran vorstellst. Jedenfalls ist es längst nicht das, was hier in den Medien rüberkommt. Übrigens ist der größte Kritiker Ayatolla Khamenei, dem sich Ahmadinedjad letztlich auch zu unterwerfen hat, auch, wenn dies sicher nicht so öffentlich gemacht wird.

Unter Bush ist die Einvernahme irgendwelcher Ölressourcen drüber. Selbst im Irak dürfte es für die USA mehr als schwierig werden, da der dortige Al Maliki wohl eher eigene Wege zu gehen scheint. Verfolge den Wahlkampf in den USA und hör Dir an, was gesagt wird. Bush mag noch evtl. 21.000 GIs durchbekommen, aber die gehen auch wieder retour. Die Demokraten geben ihm bis zum Frühjahr, um irgendwas auf Reihe zu bekommen dort unten. Danach wird es für ihn mehr als eng.

Was glaubst Du denn, weshalb ganz plötzlich auf alternative Energien gesetzt werden soll? Weshalb künftige keine Benzinfresser mehr neu zugelassen werden sollen in den USA?

Dies alles sind Signale, die zwischen den Zeilen ganz klar sagen, dass Bush sämtliche Ziele versaut hat, die nur zu versauen waren.

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