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FAO-Jahresbericht: Ohrfeige für Hungerpolitik der Industriestaaten

Der Jahresbericht der FAO zeigt auf, dass rund 1/3 der jährlich eingesetzten 2 Mrd. $ nicht den 854 Mio. Hungernden zugute kommt. Bei der direkten Lieferung von Lebensmitteln geht viel Geld verloren, von dem die Geberländer profitieren.

Die Welternährungsbehörde fordert daher eine zielgerichtete Hilfspolitik der einzelnen Länder. Die Hilfsgüter direkt aus den Krisenregionen zu beziehen ist sinnvoller. Auch das direkte Verteilen von Bargeld oder Essensgutscheinen bietet sich an.

Deutschland geht mit gutem Beispiel voran. Neben dem gezielten Einsatz in Krisenregionen oder Schulen wird beinahe jegliche Hilfsleistung aus Deutschland über Produzenten vor Ort geleistet. Auch gehen Gelder direkt zur Verteilung durch die FAO.


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WebReporter: Pattern
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jahr, Industrie, Hunger, Ohrfeige, Jahresbericht
Quelle: www.tagesschau.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2007 18:18 Uhr von exekutive
 
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ach ne die alte leier: das ist schon seit jahrzehnten bekannt oO

kein scheiß.. aber man ignoriert das einfach weiter..

"mein gott, die kinder in afrika müssen verhungern" schreien sie und 2 sekunden später "oh, ich muss noch mal mit meinem mercedes zum juwelier und mir nen 100karat "blutdiamanten" für meine frau kaufen"..

worauf ich hinaus will, es geht in das eine ohr rein worauf hin betroffenheit vorgeheuchelt wird und anschließend geht das wieder auf der anderen seite raus..
bis mans schließlich endgültig vergessen hat

ja die geberländer sind wahrlich ein witz.. sind sie es die die doch große teile ihrer "geleisteten" finanzhilfe "wiederbekommen".. in gegenleistung von waffen und etc..

also der westen gibt z.b. einem hilfsbedürftigen afrikansichen land 1 milliarde € finanzieller hilfe.. von dieser millarde die vom westlichen staaten gezahlt wird (also den bürger) kommt letztendlich wieder ca. 700 millionen € zu uns zurück.. aber nicht in die händen von bürgern, sondern in den händen westlicher konzerne
(sicher erbringen die noch geringe leistungen, aber meistens sind für die kosten die bürger dank diverser steuertricks verantwortlich.. die gewinne jedoch beanspruchen die konzerne für sich)

afrika dient also nur der geldwäsche bzw geldverschiebung.. und nebenbei steigt noch gleichzeitig die gewalt in den ländern durch den zur verfügung gestellten waffen bzw durch das dort ebenfalls ungerecht erteilte geld, was noch von dewr finanzhilfe übrig war.. quasi geht ein großer teil in die tasche der herrschenden von den jewiligen afrikanischen ländern
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24.01.2007 18:43 Uhr von borgir
 
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so ist das: nicht mal die hälfte kommt dort an, wo´s soll....aber das ist überall so....
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24.01.2007 19:05 Uhr von beXzecher
 
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wenn ihr den film hier seht, dann müsste es euch auch dämmern das finanzielle hilfe (ala Brot für die Welt) absolut unnötig wären, wenn...

http://www.we-feed-the-world.at/
http://www.essen-global.de/...

und es gibt glaub ich mittlerweile n anderen film der auch das thema anspricht...

http://www.unsertaeglichbrot.at/
http://www.dr-schnitzer.de/...

Die Welterzeugung an Getreiden reicht aus, die Welternährung zu sichern. Jeder der - jetzt, seit Oktober 1999, über 6 Millarden - auf der Erde lebender Menschen könnte täglich mit fast 1 kg Getreide versorgt werden, woraus z.B. 1,5 kg wertvolles Vollkornbrot hergestellt werden können. Das ist mehr als genug für 1 Person; niemand auf der Welt müsste hungern.
.
Was aber geschieht wirklich? Der grössere Anteil der Weltgetreideernte wird an die 15 Milliarden "Nutztiere" verfüttert, um dann deren Fleisch zu verzehren. Jeder Mensch, der eine sogenannte "gemischte Kost" (Vegetabilien plus tierische Nahrungsprodukte) verzehrt, nimmt damit einer ganzen Familie in einem Entwicklungsland ihre Nahrungsgrundlage weg. Die "Strafe" folgt mit der Verzögerung von einigen Jahren: Er wird chronisch krank an einer der "Eiweissmastkrankheiten" (Prof. Lothar Wendt): Herz- Kreislaufkrankheiten mit Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall; Übergewicht, Diabetes II, Gicht, Polyarthritis, Rheuma, Allergien, Nierenversagen usw...
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25.01.2007 12:50 Uhr von fallen_angel_Cypher
 
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@beXzecher: Ich hoffe du hast dich auch gut über diesen Dr. Schnitzer informiert.

http://de.wikipedia.org/...

2 Zitate:
Schnitzer-Kost ist ernährungsphysiologisch bedenklich.
Der Schnitzer-Kost fehlt jegliche wissenschaftliche Begründung.
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25.01.2007 14:48 Uhr von beXzecher
 
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der schnitzer ist mir: eigentlich wurscht... mir gehts in erster linie nur um den denkanstoss den man normalerweise durch den film bekommt... und den link vom schnitzer habsch nur gepostet weil da mehr informatives drinsteht als in der eigentlichen homepage des films...

um sich wirklich gut zu ernähren müsste man eigentlich selbstversorger werden... da kann man dann auch ma ohne schlechtes gewissen n huhn schlachten, wenn es dir schon 1 jahr lang eier geliefert hat und natürlich auch einige ausbrüten darf... dann hats n schönes leben gehabt, sich fortgepflanzt und darf glücklich in den kochtopf... aber die hühner die wir fressen sind nichma ausgewachsen!
wobei ich allerdings der meinung bin, das sich vegetarisch zu ernähren (also mit eiern und milch) gesünder ist. also vegetarier, keine veganer (tierisches eiweiss is schon wichtig, aber muss ja kein schnitzel sein, n fisch kommt ja auch gut).

aber ich ess auch fleisch... kommt halt davon wenn man sich ein leben lang um diese scheisse keine gedanken macht. :-(

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