24.01.07 11:11 Uhr
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Bundeskanzlerin Merkel besteht auf Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank

Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigte bei einer Zusammenkunft mit den Leitern der Europäischen Zentralbank (EZB) die Unabhängigkeit der Institution.

Geldpolitik solle nicht Gegenstand von Wahlkämpfen sein, so wie dies in Frankreich derzeit geschehe. An den bestehenden Verträgen über die Europäische Zentralbank werde keinesfalls gerüttelt, gab Merkel zu verstehen.

Die Bundeskanzlerin bezog in französischen Medien bereits eindeutig Position im Hinblick auf Äußerungen der Kandidaten für das französische Präsidentenamt. Diese forderten eine Einflussausweitung in bezug auf die Geldpolitik.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, Kanzler, Bundeskanzler, Abhängigkeit, Zentral, Zentralbank, Unabhängigkeit
Quelle: www.ftd.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2007 11:09 Uhr von no_trespassing
 
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Das könnte den Franzosen und Italiener so passen. Sobald die Verträge auch nur ansatzweise aufgeweicht werden -> raus aus dem Euro und Wiederherstellung der Souveränität der Bundesbank.
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24.01.2007 11:41 Uhr von Crack02
 
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Die Frage ist doch vielmehr: is die EZB denn heute überhaupt noch unanhängig. Und geht das überhaupt?
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24.01.2007 12:03 Uhr von horror2
 
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dmark dmark: dmark dmark dmark ...

ich will auch wieder richtiges geld hehe.
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24.01.2007 12:54 Uhr von peteradolf86
 
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@horror2: Was war denn bitte schön an der D-Mark so toll? Ich finde die Vorteile des Euros beeindruckend, und sie erleichtern einem ungemein das leben, alleine schon weil man in ganz Europa mit einer Währung zahlen kann.
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24.01.2007 13:04 Uhr von Telemaster
 
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@peteradolf: Nenne mir doch bitte mal ein Argument, das für den Euro spricht, außer das alteingeweichte, welches das mir bekannte einzige ist, mit dem der Euro beworben wurde... Überall (angeblich) bezahlen... Pah... weltfremd!

Willst Du wissen was an der D-Mark so toll war? Sie hatte Stil. Was hat der Euro? Nichts. Außer, dass ihn die Mehrheit aller Europäer nicht wirklich mag.

Mag ja sein, dass Du jeden Tag durch zehn EU-Staaten reist und deswegen froh bist, dass man überall mit dem Euro zahlen kann... oh hey... momente mal... überall? Nein, nicht überall... Frage mal im britischen Königshaus, ob Du die Souveniers dort mit Euro bezahlen darfst...

Der Großteil aller Deutschen fährt jedoch maximal einmal im Jahr in den Urlaub; denen macht es ganz sicher nichts aus, einmal im Jahr ihr Taschengeld in der jeweiligen Landeswährung zu tauschen... ganz zu schweigen davon, dass damit auch das Urlaubsgefühl etwas intensiver wird, wenn man nicht mit der eigenen Währung bezahlt...

Kaufe Dir mal einige Bücher; es gibt da welche (auch von der Bundesbank) und lese Dir mal die Geschichte/Erfolgsgeschichte der D-Mark durch; dann weißt Du warum so viele Deutsche an der D-Mark hängen; es war nicht mal eben nur eine Währung; und Gewohnheit ist es auch nicht... steckt ein wenig mehr dahinter :)


Ich verate Dir mal ein kleines Geheimnis; fast überall nahm man mit Kusshand die D-Mark an; auch dort wo man heute den Euro nur mit Widerwillen annimmt...
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24.01.2007 15:19 Uhr von peteradolf86
 
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@Telemaster: das stimmt so nicht, ich habe mich auch mit dem Thema auseinander gesetzt, und der Euro ist eine stabile Währung und wird weltweit sehr gerne gesehen. Ähnlich wie unsere alte D-Mark.
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24.01.2007 15:26 Uhr von vst
 
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peteradolf: da brauchst du nicht diskutieren. das nutzt nichts.

wie meine alte nachbarin, die jahrzehntelang gegen die d-mark gewettert hat, weil die reichsmark doch so eine tolle währung war.
wie die leute schon gegen den heller gewettert haben als er (was eigentlich?) abgelöst hat.

ist was neues und deshalb schlecht.
dass er die qualität der dm nicht unterschreitet, dass er weltweit einen sehr guten ruf hat, ist völlig schnurz
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24.01.2007 15:27 Uhr von vst
 
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telemaster: wo nimmt man den euro mit widerwillen an?
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25.01.2007 13:16 Uhr von Telemaster
 
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@vst: Sorry, ich habe keine Lust auf eine Diskussion zum Pro und Wider des Euros und der D-Mark; ich habe in meinem Statement alles wichtige gesagt; auch findest Du dort eine Antwort, welche nicht einfach nur ein Beispiel ist, auf Deine letzte Frage...

Und das mit der Reichsmark und dem Heller hast Du Dir aus den Haaren gezogen; ein Vergleich der um Welten hinkt. Denn wenn Du Deine alte Nachbarin wirklich mal fragen würdest... dann würde sie Dir sagen, dass die DM ein Segen war und sie keineswegs der inflationären Reichsmark hinterhertrauert... Das einzige was sie vielleicht jemals je betrauert hat, war... dass so manches Erspartes sich in Luft aufgelöst hat; aber das hat es irgendwie auch schon vorher, da nach dem Krieg die RM absolut nichts mehr wert war; man handelte u.a. mit Zigaretten und Kaugummis als Währung...

Und ähm... der Heller war laaaange vor der RM irgendwo lokal eine Währung... glaube nicht, dass sie Leute kennt, die dem Heller nachgetrauert haben...

Wenn Du Dich schlau machst, dann bitte mache es richtig :)

Lustig ist jedoch, dass man mir immer noch keine weiteren nachvollziehbaren Argumente pro Euro gibt; was hat die alte Nachbarin vom Euro? Fährt sie auch jeden Tag ins EU-Ausland? Oder kann man gar in den USA oder irgendwo in Asien mit dem Euro bezahlen? Australien vielleicht? Oder in Afrika?

Nungut; wie dem auch sei... Keine Lust mehr auf Eurodiskussionen... Möchte aber in den Raum werfen, dass es schoneinmal den Versuch einer Quasi-Europäischen Währung gab... auch sie hatte keinen eigenen Staat und ging unter... Überbleibsel waren dann u.a. der franz. u. der schweizer Franken.
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25.01.2007 18:06 Uhr von cyrus2k1
 
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@Telemaster: Die D-Mark war nur deswegen so toll, weil die USA mittels "Marshall-Plan" Millarden in Sie reingepumpt hat. Mit der D-Mark würde es jetzt bei uns genauso bergab gehen. Den das Ziel des Marshall-Plans wurde erreicht, die DDR sowie UDSSR kaputt zu bekommen mit der "Schaufensterfunktion" Deutschlands. Die hätten uns jetzt mit oder ohne Euro den Hahn zugedreht.
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25.01.2007 18:49 Uhr von vst
 
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wer lesen kann ist klar im vorteil: >@vst
Sorry, ich habe keine Lust auf eine Diskussion zum Pro und Wider des Euros und der D-Mark; ich habe in meinem Statement alles wichtige gesagt; auch findest Du dort eine Antwort, welche nicht einfach nur ein Beispiel ist, auf Deine letzte Frage...<
ach, england. super. sooo viele länder die den euro nicht wollen. klasse :-))

>Und das mit der Reichsmark und dem Heller hast Du Dir aus den Haaren gezogen; ein Vergleich der um Welten hinkt. Denn wenn Du Deine alte Nachbarin wirklich mal fragen würdest... dann würde sie Dir sagen, dass die DM ein Segen war und sie keineswegs der inflationären Reichsmark hinterhertrauert... <
ich kann die alte dame leider nicht mehr fragen. sie starb schon mitte der 70er.
aber glaub mir, sie trauerte um ihre reichsmark. und sie trauerte adolf hinterher, weil sie im dritten reich doch so sicher nachts über die straße laufen konnte :-))

>Und ähm... der Heller war laaaange vor der RM irgendwo lokal eine Währung... glaube nicht, dass sie Leute kennt, die dem Heller nachgetrauert haben...<
hab ich das behauptet? nö. wie gesagt, wer lesen kann ist im vorteil.

>Lustig ist jedoch, dass man mir immer noch keine weiteren nachvollziehbaren Argumente pro Euro gibt; was hat die alte Nachbarin vom Euro?<
nichts. wie gesagt, sie starb schon mitte der 70er

>Fährt sie auch jeden Tag ins EU-Ausland? Oder kann man gar in den USA oder irgendwo in Asien mit dem Euro bezahlen? Australien vielleicht? Oder in Afrika?<
tunesien und ägypten z. bsp.
in tunesien habe ich es selbst gemacht, in ägypten heißt es kann ich es im april wenn ich hinfahre :-)
aber habe ich irgendwo gesagt, dass es mir beim euro um den urlaub geht?
wie gesagt, wer lesen kann ist klar im vorteil.

>Nungut; wie dem auch sei... Keine Lust mehr auf Eurodiskussionen... Möchte aber in den Raum werfen, dass es schoneinmal den Versuch einer Quasi-Europäischen Währung gab... auch sie hatte keinen eigenen Staat und ging unter... Überbleibsel waren dann u.a. der franz. u. der schweizer Franken.<
genau und weil das damals nicht klappte brauchen wir das auch heute nicht.
seltsam. ich behaupte mal, das argument kam auch als der württembergische könig versuchte mit anderen königen, kaisern udn herzögen eine einheitliche deutsche währung einführen wollte :-)

war alles schon da.

bestimmt haben die leute auch schon geflucht als das erste geld eingeführt wurde und sie nicht mehr tauschen durften :-)

Klaus Ch. Wein
auch wenn du dein posting noch in hundert anderen news einbringst ist es mir auch egal.
ich habe weiterhin nichts gegen den euro. ich hatte auch nichts gegen die d-mark. ich würde auch wieder tauschen :-)
ich weiß aber immer noch nicht was gegen den euro spricht.
wo ist die instabilität?
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26.01.2007 12:49 Uhr von opppa
 
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Zum Thema: Zentralbank:
Solange die Leitung der Zentralbank von der Politik eingesetzt wird, wird sie abhängig bleiben. Aber leider fällt mir auch keine bessere Lösung ein!

Euro:
Bei jeder Währungsumstellung nimmt die Wirtschaft die Gelegenheit wahr, sich durch die den Verbrauchern anfangs fehlene Vergleichsmöglichkeit zu bereichern. Ich erinnere mich noch daran, wie in den frühen 70er Jahren die Engländer über die Dezimalisierung der Pfundes geschimpft haben.
Es ist doch inzwischen allseits bekannt, daß die Wirtschaft j e d e Gelegenheit beim Schopf ergreift, die Verbraucher abzuzocken, sei es bei Preisen oder Füllmengen.

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