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Mißfelder (CDU): "Die Rente mit 70 wird kommen"

In die in einigen Medien geführte Rentendiskussion schaltet sich nun der Junge-Unions-Vorsitzende Philipp Mißfelder ein: "Die Jungen zahlen drauf und die Rentner von heute sind sauer", das Renten-Alter müsse weiter angehoben werden, so sein Fazit.

Er bezeichnet die langjährige Aussage von sicheren Renten als "eine der größten Lügen der Politik".

Unterdessen wies SPD-Chef Beck Kritik der Gewerkschaften an der Rente mit 67 zurück. Es bleibt bei den Plänen von Arbeitsminister Müntefering, die Gewerkschaften sollen sich auf gemeinsame Wurzeln besinnen, so Beck.


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WebReporter: Besitzstandswahrer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Rente
Quelle: www.n24.de

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45 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2007 21:44 Uhr von Besitzstandswahrer
 
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Mißfelder, da war doch was ... ?
Oder vielmehr ist da etwas nicht mehr, nämlich Hüftgelenke für Senioren, wenn es nach ihm geht. Gleich mal ins Archiv steigen.
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23.01.2007 22:34 Uhr von Mond-13
 
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Rente: Mich wundert eigentlich gar nichts mehr. Fragt sich nur, ob wir in späteren Jahren überhaupt noch Rente erhalten. Wenn nicht, ist dies eine gute Salamitaktik, um uns "schonend" auf diese Sache hinzuweisen.
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23.01.2007 22:54 Uhr von tiezdriwse
 
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Die Veräter: da oben haben ja nur noch Geld führ die 40 % im Lande die hier nie was eingezahlt haben.
Außerdem habe ich von einer massenhaften Berufsunfähigkeit von Türken zwischen 40 und 50 jahren gehört.
Gute Nacht Ihr Deutschen.
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23.01.2007 23:12 Uhr von Zyniker1975
 
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Seid wann ist Riester eine "ominöse Konstruktion"? Wer allen ernstes glaubt, mit Polemik die Riesterrente schlecht reden zu können, der will entweder Lebensversicherungen verkaufen, oder ist einfach nur gaga in der Birne.
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23.01.2007 23:25 Uhr von AAWAlex
 
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Ja klar setzt doch Ja klar setzt doch das Rentenalter gleich noch höher.Die scheiß Politiker glauben wohl das man mit 60 oder so noch ne arbeit bekommt.Im Gegensatz die Leute die schon in den alter sind und arbeiten nehmen die arbeitsplätze für jüngere weg.Man Man Man die sitzen den ganzen tag in ihren Büros rum,saufen nur kaffee und häcken von tag zu tag nur scheiß aus.Aber Hauptsache die haben ihre fetten Diäten in ihren Taschen.Das Rentenalter sollte auf 60 gesenkt werden und fertsch.
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23.01.2007 23:34 Uhr von skyman
 
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@wok! hallo,

sag mal bist du ein Beamter oder Bescheuert??
Was heißt hier für Krankheit, ArbeitslosenVersicherung etc will niemand bezahlen????
Für WAS sind den sonst die Brutto/Netto Abzüge jeden Monat auf meiner Abrechnung.???
Ich zahle für Rente, Krankheit, Soli und und und.
Nur die "anderen" können mit dem Geld NICHT UMGEHEN. Ist ja auch klar, ist nicht ihres.
Also was geht mit dir ab???

Man man man
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23.01.2007 23:34 Uhr von HarryL2
 
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ja sicher, sicher: http://www.myvideo.de/...
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23.01.2007 23:44 Uhr von Enryu
 
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noch ein grund a uszuwandern (sorry die werbung musst i nun nachmachen)

wenns so weitergeht wander ich aus -.- genug gründe gibts sowieso und wer glaubt,dass die menschheit noch weitere 50 jahre durchhält?-.-
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24.01.2007 00:51 Uhr von Gunny007
 
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@Enryu: ja, ja, ja, ich auch, ich gehe mit. wo ist das land wo milch und honig fließen?
ich finde den umgang mit unseren steuern ja auch verbrecherrisch, aber an welcher regierung sitzen den keine verbrecher, meist mehr, mal auch weniger?
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24.01.2007 02:08 Uhr von sv3nni
 
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Rente weg: Also wenn schon die Rente Stueck fuer Stueck abgeschafft wird, dann sollten sich die Politiker auch mal ueber Arbeitsvermittlung in dem alter Gedanken machen.

Am besten alle Rentner in die Politik: Erstens, die Bezahlung ist gut, und zweitens ist es ein Beruf den man bis ins hohe Alter ausueben kann, da er nur aus Geschwaetz besteht ;-)

Aber waere u.U. sinnvoll, wenn bei manchen Berufen alte Menschen bevorzugt wuerdern, das koennte durchaus helfen.
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24.01.2007 02:49 Uhr von Sonnflora
 
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Wie stellen sich die Politiker das eigentlich vor? Was für einen Job soll ein knapp 70jähriger denn machen? Körperliche Arbeit fällt schon mal weg. Den ganzen Tag stehen geht auch nicht. An irgendwelche Maschinen oder an das Steuer von Fahrzeugen jeglicher Art kann man so jemanden nicht mehr lassen. Viel zu riskant, da die Reaktionsfähigkeit altersbedingt nachläßt (ganz natürlicher Prozess des Alterns!). Bliebe noch Büroarbeit, aber auch da muß man zumindestens geistig fit sein.
Das soll nicht heißen, daß ältere Menschen nichts mehr zustande bringen. Es gibt viele, die für ihr Alter noch sehr rüstig sind und auch den ein oder anderen Job machen könnten. Das dürfte aber die Minderheit sein, denke ich.

Es ergibt sich dabei aber noch ein weiteres Problem: Wie soll ein 60- oder 65jähriger Arbeitsloser einen Job finden, wenn man schon mit knapp 30 für den Arbeitsmarkt zu alt ist?

@wok!: Abgaben für Rente, Berufsunfähigkeit, Krankheit, Arbeitslosigkeit wird von jedem Arbeitnehmer jeden Monat bezahlt und das nicht zu knapp! Im Kassieren sind diese Versicherungen ja einsame spitze, aber wehe wenn die zahlen müssen...
Ich frage mich z.B. immer öfter, wozu ich noch krankenversichert bin, wenn ich zusätzlich zu den Beitragszahlungen immer mehr für med. Behandlungen und Therapien aus eigener Tasche bezahlen muß?
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24.01.2007 02:49 Uhr von Dr.G0nz0
 
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mein gott: ihr könnt ja alle mist quatschen soviel ihr wollt, aber tatsache ist, unser rentensystem kann nicht funktionieren, wenn die demographische entwicklung anhält.

und mehr hat der kerl nicht gesagt. und damit hat er auch vollkommen recht. wie das in der zukunft funktionieren soll wird man dann sehen, über kurz oder lang wird das rentensystem aber wohl zusammenbrechen bzw. seine heutige bedeutung verlieren.

ihr ganzen pappnasen kapiert alle nicht warum das alles passiert. hauptsache erstmal auf die politiker schimpfen. aber wie man das problem angehen sollte, das weiss hier auch keiner.
meiner meinung nach sollte man das us rentenmodell kopieren, aber die umstellung wäre schwierig.

so und jetzt könnt ihr weiter rummotzen.
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24.01.2007 06:22 Uhr von romberg07
 
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Bin ich froh: aus dem maroden System ausgestiegen zu sein.Das würde denen so passen, ich zahle ein wie ein Irrer, und bekommen mit 67, 70, oder 80 ne kleine Einheitsrente. Ohne mich !!!
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24.01.2007 07:46 Uhr von Sev
 
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Steigende Lebenserwartung: Ich denke, aufgrund der steigenden durchschnittlichen Lebenserwartung ist es nur recht und billig, daß auch das Renteneinstiegsalter angehoben wird. Es kann nicht sein, daß man in ferner Zukunft bei einer Lebenserwartung von 120 Jahren noch eine Lebensarbeitszeit von 45 Jahren hat, wodurch der Rest dann durch den Staat finanziert werden müsste... Es ist also durchaus was dran. Aber wie wäre es, wenn man das Einstiegsalter abhängig vom Geburtsjahr macht und es proportional zur Steigerung der Lebenserwartung (statistisch ein Jahr alle vier Jahre) anhebt, also individuell festlegt? Zuviel Aufwand?

Auf der anderen Seite: http://www.nachdenkseiten.de
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24.01.2007 08:00 Uhr von DJOernie
 
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man man man: ich bin auch froh, dass ich sobald ich wieder in Deutschland bin von meinem Auslandsjahr in Kanada zurueck bin, gleich wieder hierher ziehe...alles viel besser hier, gibt bestimmt auch Probleme von denen ich nichts weiss, aber bestimmt nicht so viele wie in D! ;) im Notfall arbeite ich halt auf der maple farm :P
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24.01.2007 08:36 Uhr von opppa
 
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Nur gleichzeitig mit: der Strafbarkkeit von Wahllügen für Politiker! (Nicht unter 5 Jahren)

Ich nehme Wetten darüber an, daß a l l e Parteien uns vor der nächsten Wahl vorlügen werden, daß die augenblickliche Altersgrenze "demnächst" wieder gesenkt wird. Nach der Wahl wird sie dann auf 75 erhöht!

Ach ja, habe ich noch vergessen! Die Diäten werden dann (mindestens) verdoppelt und die "Zuwendungen" der Wirtschaft an die Parteien können dann vom zu zahlenden Steuerbetrag (nicht vom Gewinn) abgesetzt werden!
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24.01.2007 11:05 Uhr von Sonnflora
 
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@Dr.G0nz0: Stimmt schon, daß man sich was einfallen lassen muß, damit unser Rentensystem nicht zusammenbricht. Aber wäre es nicht besser, wenn mehr von den Jüngeren arbeiten gehen würden? Wenn man den Arbeitgebern mal ein wenig auf die Finger klopfen würde, daß die auch Leute ab 30 einstellen? Und vielleicht auch mal Leute um die 20, die noch keine Berufserfahrung haben? Denn je mehr arbeiten gehen und umso weniger Arbeitslose es gibt, desto mehr wird auch in die Rentenkasse eingezahlt!!!
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24.01.2007 12:03 Uhr von ArrowTiger
 
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Mißfelder liest eindeutig zu viel BILD: Oder woher hat er sonst den hahnebüchenen Blödsinn von den unsicheren Renten und dem angeblichen Draufzahlen der "Jungen"?

Die Rentensicherheit ist abhängig von der Rentenpolitik, nicht von angeblichen "Notwendigkeiten". Das sollte Mißfelder als Politiker eigentlich wissen! (Der "Generationenüberhang" war in den 70ern noch wesentlich höher, als die heutigen Prognosen, und dennoch war das problemlos zu finanzieren!)

Und die "Jungen" zahlen nur wirklich drauf, wenn der Anteil der privaten Rentenvorsorge zunimmt. Dann zahlen sie nämlich einerseits ihre überhöhten Anteile (deren Garantieauszahlung schon jetzt nicht mal mehr die Inflationsrate deckt), und zusätzlich zahlen die noch zwangsläufig in das Umlageverfahren mit ein (mind. wg. Steuerzuschüssen).

Mißfelder ist also vermutlich nur ein Jungpolitiker, der sich bekannt machen will. Oder er bekommt Geld oder ein Pöstchen in der Versicherungsindustrie angeboten, damit er so einen Schwachsinn erzählt.
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24.01.2007 12:07 Uhr von ArrowTiger
 
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Nachtrag: Es geht im Übrigen um einen zusätzlichen Jahresumsatz von geschätzten 16 Milliarden Euro für die privaten Rentenversicherer - das sind schlappe 25% mehr als bisher! Bei solchen Beträgen lohnt es sich schon, kreativ zu werden und sich seine "Mietmäuler" gut zu halten...
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24.01.2007 12:31 Uhr von ArrowTiger
 
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@Zyniker1975 - Zur Riester-Rente: Was an der Riester-Rente ominös ist?

Ist doch einfach: die Riester-Rente muss massiv aus Steuermitteln bezuschusst werden, damit sie überhaupt attraktiv ist. (Und damit finanzieren _alle_ Bürger über ihre Steuern diejenigen, die eine solche Zusatzrente abgeschlossen haben.) Letztlich läuft die Riesterrente und ähnliche Konstruktionen auf Subventinierung der Privatwirtschaft hinaus. Warum dieses Geld also nicht gleich in das kostengünstigere gesetzliche System stellen?

Alleine daran sieht man schon, daß eine private Rentenvorsorge mindestens schlechter abschneidet, als das gesetzliche Umlageverfahren. Die Riester-Rente hatte massive Anfangsschwierigkeiten (nicht nur wegen der komplizierten Anträge), und wurde erst nach der "Kooperation" der Allianz mit der BILD-Zeitung und nach werbewirksamer Umbenennung in "Volks-Rente" attraktiv gemacht.

Das ist reine Augenwischerei, mehr nicht! Schwächt aber nachhaltig die gesetzliche Absicherung, da sich der Gesetzgeber darüber aus seiner Verpflichtung immer weiter herausnehmen kann.

Übrigens wurde Mackenroths in den frühen 60ern erstellte These, daß soziale Kosten nur über ein gesetzliches Umlageverfahren hinreichend sicher finanziert werden können, bis heute nicht widerlegt!

Ob die Renten sicher sind, entscheidet alleine der Gesetzgeber, nicht wirtschafliche oder demografische Umstände...
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24.01.2007 12:33 Uhr von 666leslie666
 
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Rente: das ich die mal bekommen werde,
habsch mir schon lange aus dem Kopp geschlagen.

Bis dahin ist diese Welt nämlich schon zweimal untergegangen. ;-)

Mlg
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24.01.2007 13:04 Uhr von ArrowTiger
 
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@Dr.G0nz0 - Totgesagte leben länger :-): -- "ihr könnt ja alle mist quatschen soviel ihr wollt, aber tatsache ist, unser rentensystem kann nicht funktionieren, wenn die demographische entwicklung anhält."

Das Problem ist nur, daß deine "Tatsachen" keine sind! Die ganzen Versicherungskampagnen beziehen sich auf statistische Werte, die in völlig unbestimmter Zukunft liegen. Das statistische Bundesamt hat sich bereits beklagt, wie unkritisch mit diesen Daten umgegangen wird.

Jedenfalls ist der demografische Faktor weit weniger schlimm, als gerne von diversen Interessengruppen behauptet. Es war auch in Deutschland schon mal deutlich "schlimmer" mit der Demografie. Nur daß man damals eben nicht herumlamentierte und privatwirtschaftliche Interessen bediente, sondern stattdessen halbwegs anständige Wirtschafts- und Sozialpolitik machte. Die Finanzierung der Renten war dadurch damals kein wirkliches Problem.

-- "über kurz oder lang wird das rentensystem aber wohl zusammenbrechen bzw. seine heutige bedeutung verlieren."

Wenn man den Zusammenbruch zulässt, ja. Notwendig ist dieser aber nicht! Jedenfalls sollte man nicht vergessen, daß eine private Absicherung noch wesentlich risikoreicher ist, als das gesetzliche Umlageverfahren: Das private Rentensystem in Chile ist völlig zusammengebrochen, da es nicht mehr finanzierbar war, und die vorhandenen Gelder nicht für die Renten der Armen ausreichte. Jetzt muss der Staat doch zufinanzieren, damit die Alten nicht verhungern.

Ich nenne hier bevorzugt Chile, da dieses das private Rentensystem vor über 20 Jahren als erste unter Pinochet eingeführt haben, und damit die besten Langzeiterfahrungswerte bietet. In schwächerer Form sind diese Auswirkungen jedoch auch in anderen Ländern mit privater Voll- oder Teilabsicherung zu erkennen. (Der damalige Berater Pinochets, Jose Pinera, ist übrigens auch heute noch beratend aktiv, und seine Dienste werden durchaus auch von unseren westlichen Regierungen - auch von Deutschland - in Anspruch genommen. Trotz der negativen chilenischen Auswirkungen, wohlgemerkt!)

-- "ihr ganzen pappnasen kapiert alle nicht warum das alles passiert."

Doch schon! Fragt sich nur, wer hier die Pappnase ist. ;-) Ich würde an deiner Stelle mal meine Infoquellen erweitern. BILD, Spiegel, Focus, u.ä. dürften ein zu einseitiges Bild vermitteln. Sieh einfach mal nach, wer für diese Propaganda verantwortlich zeichnet, und lies in ihrer Vita nach, wo sie vorher gearbeitet haben. (Bei BILD z.B. der ehemaliger Allianz-Pressesprecher!)

-- "hauptsache erstmal auf die politiker schimpfen. aber wie man das problem angehen sollte, das weiss hier auch keiner."

Auf _die_ Politiker kann man gar nicht schimpfen, auf einzelne schon. Es gibt zum Glück auch welche mit mehr Sachverstand. Daß aber offensichtlich die eher unfähigen gerade das Sagen haben, scheint auch mir offensichtlich.

-- "meiner meinung nach sollte man das us rentenmodell kopieren, aber die umstellung wäre schwierig."

Das US-Rentenmodell ist eines der schlechtesten überhaupt. Ganz besonders die Betriebsrenten crashen ständig. Wo informierst Du dich eigentlich so, mal ernsthaft?

-- "so und jetzt könnt ihr weiter rummotzen."

Gemotzt hast ja in erster Linie Du. Es wäre hilfreicher, den gängigen Kampagnen von Bertelsmann, INSM, u.a. echte Information zur Aufklärung entgegenzustellen. Ein guter Ansatz wären z.B. die Informationen der hier bereits öfter genannten Nachdenkseiten (http://www.nachdenkseiten.de ), da die Autoren nicht nur kritisch und durchdacht kommentieren, sondern auch vom "Fach" sind. Auch die verlinkten Informationen sind dort meist sehr gut.

Alles wird gut! :-)
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24.01.2007 13:18 Uhr von Muta
 
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@Sev: Mit der steigenden Lebenserwartung hast du natürlich Recht, das wäre ein Argument zur langfristigen (hier wird ja allerdings gleich um 5 Jahre draufgesattelt) kleinen Rentenaltererhöhung (aber so, dass man nicht die gesamte erweiterte Lebenszeit nur länger arbeitet).
Allerdings nur falls man auch tatsächlich bis 70 arbeiten könnte und nicht davor oftmals dauerarbeitslos wird. So ist es hingegen nur eine versteckte Rentenkürzung (weil die Leute in verminderte Frührente gehen müssen).
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24.01.2007 13:37 Uhr von ArrowTiger
 
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@Muta: -- "Mit der steigenden Lebenserwartung hast du natürlich Recht

Hat *Sev damit _wirklich_ Recht? Ich glaube, man muss sehr vorsichtig und aufmerksam sein, um nicht die gängige Propaganda unüberlegt (und v.a. ungeprüft) zu wiederholen!

Wärend die durchschnittliche Lebenserwartung um 1900 bis heute um rund 20 Jahre anstieg, sprechen die amtlichen Prognosen von einer weiteren Erhöhung um gerade mal bis zu sechs Jahren bis 2030! (Also in knapp einem Vierteljahrhundert!)

Man kann wohl kaum erkennen, daß es uns trotz der 20 Jahre mehr Lebenszeit heute schlechter gehen würde, als den Leuten um 1900, oder? (Soviel zum Mißbrauch von statistischen Prognosen. ;-) Wie kann man also bei gerade mal sechs Jahren mehr prognostizierter Lebenszeit in 24 Jahren solch eine Panik verbreiten, wie es derzeit geschieht? Vielleicht denke ich ja einseitig, aber mehr als mangelhafte Informiertheit oder den Einfluß bestimmter Interessengruppen mag mir nichts einfallen...
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24.01.2007 13:47 Uhr von Muta
 
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@Arrow Eben ;): Deswegen sprach ich ja auch von einer möglichen langfristigen kleinen (!) Anhebung (der Widerspruch zur Mißfelderlogik wurde wohl nicht so Recht deutlich).
Gleich mal um 5 Jahre erhöhen (und bald wohl noch weiter) hat freilig nichts mit solch einer Anpassung zu tun. Panik, Rentenkürzung, Versicherungslobbyismus wären passendere Begriffe.

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