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Alzheimer-Pflaster erfolgreich an Mäusen getestet

An der University of South Florida haben Forscher ein Pflaster mit einem Impfstoff gegen die Alzheimer-Krankheit an Mäusen getestet. Dabei konnte im Gehirn der Versuchstiere die für die Krankheit verantwortliche Plaque entfernt werden.

Die Impfung erwies sich einfacher zu handhaben als eine Injektion und war außerdem frei von toxischen Nebenwirkungen. Der Impfstoff hilft dem Immunsystem, das schädigende Beta-Amyloid-Protein zu identifizieren und zu bekämpfen.

Weitere Forschungen sollen nun vor allem die Frage beantworten, ob auch der Gedächtnisverlust durch den Impfstoff reduziert werden kann. Bei positiven Erkenntnissen würden dann klinische Versuche beginnen.


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WebReporter: mercator
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Maus, Alzheimer
Quelle: www.pressetext.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2007 19:41 Uhr von mercator
 
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Nachdem vor einigen Wochen festgestellt worden war, dass Sauerstoffmangel eine Hauptursache für das Entstehen der Alzheimer-Krankheit sein könnte (http://www.pressetext.at/...), sind die Erkenntnisse der amerikanischen Forscher vielleicht ein weiterer Schritt im Kampf gegen die Krankheit, die wegen der Überalterung der Gesellschaft eine immer größere Bedeutung gewinnen wird.
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23.01.2007 21:07 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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Juhu?! Ich weiss nicht.
Es gab schon viele erfolgreiche Versuche an Tieren, die dann aber auf den Menschen nicht übertragbar waren. So wie das Alter einer menschlichen Zelle zu erhöhen, was bei Mäusen und Fliegen geglückt ist.

Aber wenn es doch klappen sollte, dann freue ich mich schon darauf, denn das wäre eine Art Allheilmittel gegen das Vergessen.
Dann vergess ich nie mehr den Geburtstag meiner Freundin oder wann wir uns das erste mal gesehen haben.... ehm Moment.. wann war das nochmal?
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24.01.2007 02:59 Uhr von Korbin
 
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@vorGebrauchschütteln: "Dann vergess ich nie mehr den Geburtstag meiner Freundin oder wann wir uns das erste mal gesehen haben.... ehm Moment.. wann war das nochmal?"

He he, nein, gegen die allgemeine Vergeßlichkeit hilft das nichts... untersucht wird nur, ob die durch die Plaque verursachte Gedächtnisstörung zusammen mit der Plaque verschwindet.

Da wäre eine implantierte Festplatte schon die bessere Wahl. *träum*
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24.01.2007 23:32 Uhr von brenda2004
 
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Super: Solche Nachrichten freuen mich wirklich. Gut, sie ist auch gut geschrieben, aber ich beziehe mich speziell auf den Inhalt.
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28.01.2007 22:51 Uhr von Blue_Crystal
 
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Zelltod auch wenn die Abeta-Plaques (geläufige Bezeichnung der Plaques) "bekämpft" werden - die Zellen, die bereits durch die Plaques in den Zelltod getrieben wurden, sind und bleiben tot.

Ein Problem ist auch, dass die Wirkstoffe erstmal an den Wirkungsort gelangen müssen - Stichwort Blut-Hirn-Schranke. Und die Bildung der Abeta-Plaques wird von verschiedenen Secretasen verursacht, die man nicht mal eben komplett inhibieren sollte - zuviele Nebenwirkungen :o/

@Autor:
Oxidativer Streß kann Alzheimer begünstigen. Aber letztendlich sind es sehr viele Faktoren, die die Krankheit begünstigen/auslösen können. Vererbung spielt eine Rolle, Streß, Ernährung, Alter....
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28.01.2007 23:21 Uhr von stellung69
 
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Jetzt: müssen sich nur noch Menschen finden lassen, die als Versuchskaninchen fungieren wollen...

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