23.01.07 14:27 Uhr
 273
 

Bundestagsabgeordneter Neskovic: Wanzen im Büro gefunden

Wolfgang Neskovic, welcher für die Linkspartei im BND-Untersuchungsausschuss sitzt, wurde womöglich abgehört. Es wurden Wanzen in seinem Büro entdeckt.

Mit welchem Zweck die Wanzen in seinem Büro installiert waren, ist bisher ungeklärt. Die Mikrofone waren jedoch offensichtlich nicht angeschlossen.

Der Fall wird momentan untersucht. Neskovic selbst sagte, dass er nichts von den Wanzen bemerkt habe.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: jensonat0r
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundestag, Büro, Bundestagsabgeordnete
Quelle: www.netzeitung.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Erdogan unterstellt Bundesregierung "große politische Verantwortungslosigkeit"
Deutschland verschärft Reisehinweise für die Türkei
USA: Donald Trump bereut, Jeff Sessions zu Justizminister gemacht zu haben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.01.2007 14:10 Uhr von jensonat0r
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ohohoh was ist denn da schon wieder los. Jetzt hören sich unsere Herrn Politiker auch noch so offensichtlich gegeneinander ab, dass die Medien davon Wind bekommen.
Kommentar ansehen
23.01.2007 14:40 Uhr von dasatelier
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
BND im Bundestag? Oder wie soll ich "BND-Abgeordneter" verstehen??
Kommentar ansehen
23.01.2007 15:03 Uhr von Muta
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Täter nach Motivlogik: dürfte wohl, wenn wir davon ausgehen dass die Mikrofone auf den Untersuchungssauscchuss abzielen, wahrscheinlicher der BND in eigenem Auftrag sein (fraglich falls es der BND war, ob wir auch jemals etwas davon erfahren werden). Wobei natürlich auch die Regierung ein Interesse daran hat die Arbeit des Untersuchungssauschusses zu behindern. Und ohne, dass zumindest die Abhörung gebilligt wurde wird der Geheimdienst nur unwahrscheinlich einen Abgordneten abhören.

Formulierung der sonst interessant-aktuellen Nachricht lässt leider etwas zu wünschen übrig ("BND-Abgeordneter"? Welche Bedeutung soll das Wort "offensichtlich" im 2. Satz in Kapitel 2 haben? In der Quelle ist davon nichts zu finden...).
Kommentar ansehen
23.01.2007 15:05 Uhr von Muta
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Aus derselben Quelle hierzu noch interessant die Aussagen vom Geheimdienst- Fachmann Schmidt-Eenboom:
http://www.netzeitung.de/...
Kommentar ansehen
23.01.2007 15:53 Uhr von exekutive
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
das wird ja immer bekloppter: der bnd kann in deutschland machen was er will..
es gibt keine instanz die den bnd kontrolliert.. zwar gibt es eine behörde die den anschein einer überwachung des bnds ausübt, aber dies in der realtiät garnicht tut.. halt nur damit auf den papier steht, das eine behörde den bnd "überprüft"

also ist diese behörde ein placebo, die nur der desinfo dient

zumal herr Neskovic (ehemaliger bundesrichter) der einzige politiker ist, welcher beim bnd in form eines mehrwöchigen "praktikums" dort einsicht erlangen konnte... alle anderen politiker haben überhaupt keine ahnung, was dort bei dem 6000 man geheimdienst abläuft

das alles bedeutet kurz gefasst, das der bnd völlig unabhängig von jegweiliger staatlichen kontrolle ist und -selber- bestimmen kann, was er tut und vor allem wie er es macht.. und das er nun sogar schon herrn neskovic abhört, sprengt jeglichen rahmen des nachvollziehbaren
(die verantwortlichen dafür, werden aber eh von "oben" gedeckt und geschützt)

das betrifft unter anderem auch die kontrolle des ksk, der komando spezial kräfte

all diese angeblich staatlichen organisationen sind somit privat unter dem deckmantel einer "staatlichen" einrichtung..

das ist ein skandal extremster bedeutung.. und was macht unsere volkshochverräter regierung?
die versucht alles als halbs so wild dazustellen..

was getan werden sollte ist z.b. den gesammten geheimdienst zu durchsuchen und eine effektive überwachungsinstanz zu schaffen
man muss sich ein klares bild darüber schaffen was dergeheimdiesnt eigentlich ist, was er macht und vor allem wessen realer kontrolle dieser unterliegt

in diesem sinne omg

liebe grüße
exe
Kommentar ansehen
23.01.2007 16:47 Uhr von Korbin
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Ganze ist nur ein Fake: Bei den Mikrofonen handelt es sich um solche aus alten Diktiergeräten. Es gab keine Sender, keine Aufzeichnungsvorrichtung.
Ein Journalist hat einen Weißabgleich gemacht und die losen Drähte an der Lampe gesehen.
Siehe http://www.spiegel.de/...

Da hat kein BND oder sonst ein Geheimdienst seine Finger im Spiel. Das ist ein schlechter Scherz, sonst nichts.
Möglicherweise wollte man damit auch nur eine Durchsuchung sämtlicher Büros erreichen.
Kommentar ansehen
23.01.2007 16:53 Uhr von exekutive
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@korbin: aha und woher will man wissen das der journalist die wahrheit sagt?

ich mein man kann da sehr schnell die spuren verwischen und die sache verharmlosen...
Kommentar ansehen
23.01.2007 17:21 Uhr von sacratti
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Schön, dass es immer ganz einfache: Erklärungen für alles gibt. Vielleicht soll das Ganze Spektakel von was anderem ablenken. Oder will man den Abgeordneten selbst als Täter darstellen, um ihn unglaubwürdig zu machen, oder aus dem Ausschuss rauszudrängen, oder..............
Kommt ein Vogel geflogen, oder eben eine Wanze, und die stammt aus "alten Dktiergeräten", wohl vom Flohmarkt?
Kommentar ansehen
23.01.2007 19:27 Uhr von Muta
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Korbin Zitiert: "Einem Bericht der "Sächsischen Zeitung" zufolge soll es sich um "zwei Aufnahmemikrofone für Diktiergeräte älterer Bauart" handeln. Es seien zwar Kabel, aber weder Aufnahmegeräte noch Sender angeschlossen gewesen, berichtete das Blatt ohne Angaben von Quellen."

Ohne Angabe von Quellen..., sprich der untersuchende Sicherheitsdienst hat es nicht mitgeteilt, sondern die Zeitung will es angeblich irgendwo erfahren haben.
Es ist natürlich möglich, dass es sich hierbei nur um "Fake-Wanzen" handelt (Wobei der Zweck zu hinterfragen ist. Einschüchterung des Abgeordneten wegen seiner Untersuchungstätigkeit wäre das Naheliegendste: auch die von dir angesprochene Untersuchung aller Büros nach dem Vorwand wäre denkbar...). Allerdings würde ich solche unkonreten Gerüchte nicht umbedingt als Tatsache aufnehmen und abwarten bis es mehr Informationen gibt.
Insbesondere bei der nicht nicht gerade investigativen Sächsischen Zeitung.
Kommentar ansehen
23.01.2007 20:08 Uhr von Korbin
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Muta: Es handelt sich jedenfalls um "handelsübliche Mikrofone":
http://www.spiegel.de/...

Das Motiv für die Platzierung ist natürlich unklar. Es steht nur fest dass damit alleine nicht abgehört werden konnte.

Und nur weil eine Zeitung keine Quelle nennt, bedeutet das nicht automatisch erfunden oder von jedem Dahergelaufenen übernommen. Es hat sich ja schließlich sinngemäß bewahrheitet.
Kommentar ansehen
23.01.2007 20:19 Uhr von Muta
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Korbin: "Und nur weil eine Zeitung keine Quelle nennt, bedeutet das nicht automatisch erfunden oder von jedem Dahergelaufenen übernommen. Es hat sich ja schließlich sinngemäß bewahrheitet."
Jup, allerdings habe ich ja auch nicht gesagt, dass deren Informationen zwangsweise nicht stimmen müssen.
Kommentar ansehen
23.01.2007 20:26 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Exe ... nu kollabiere bitte nicht ... ;-): Nachrichtendienste machen immer, was sie wollen. Du lieber Himmel ... .

Wenn ich dann noch lese, keine Sau weiß, wieso die Dinger installiert wurden ... dann ist doch alles im Lack. Passt doch zur Professionalität unseres BND ;-). ;-)

Evtl. wollten sie ja Oskar aushorchen irgendwie ... . Oder die andere Variante, die Linkspartei hat selber installiert ... so kommt man in die Medien ;-).

Wenn ich nämlich schon höre, dass die in den Untersuchungsausschuss die zweite oder dritte Garde schicken und ne Petra Pau mit: Augen zu und durch argumentiert, kommt mir der kalte Kaffee hoch. Da hätte entweder ein Gyhsi oder ein Oskar in ihrer Eigenschaft als "Anwalt" hingehört, aber mit Sicherheit keine Anfänger.
Kommentar ansehen
23.01.2007 22:52 Uhr von Muta
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
christi: "Da hätte entweder ein Gyhsi oder ein Oskar in ihrer Eigenschaft als "Anwalt" hingehört, aber mit Sicherheit keine Anfänger."
Neskovic ist u.a. ehemaliger Bundesrichter und als solcher also wohl kaum unqualifiziert für den Untersuchungsausschuß (im Gegenteil für dieses Thema besser geeignet als Lafontaine).
Kommentar ansehen
23.01.2007 23:25 Uhr von exekutive
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@christi244: keine panik ^^
sehe das ganz sachte


drücke mich nur gerne ab und wann mal nen bischen extremer aus (:

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Chester Bannington (Linkin Park) geht Selbstmord in seiner Villa
Indien: Mann spielt Gitarre während Hirn-OP
Masturbieren in Zelle könnte O.J. Simpson frühzeitige Haftentlassung kosten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?