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Trierer Bischof unterstützt SPD-Forderung nach "drittem Arbeitsmarkt"

Reinhard Marx, Bischof von Trier, spricht sich für die Idee aus, schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen unbefristete und solide finanzierte Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen. Ebenso sollten neue Komibilohn-Modelle ausprobiert werden.

Mit 100.000 Stellen sollte bundesweit begonnen werden, gemessen am realen Bedarf sollen weitere dieser Arbeitsplätze dazukommen. Weiterbildungsmaßnahmen für Arbeitslose brächten ohne ausreichendes Arbeitsangebot keinen Erfolg.

Die Subventionierung von Arbeitsplätzen durch den Staat sei letztendlich günstiger als das Finanzieren von Arbeitslosigkeit, so Marx. Außerdem sollte das Wohl der Menschen dem wirtschaftlichen Erfolg vorgezogen werden.


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WebReporter: cozmixx
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: SPD, Arbeit, Forderung, Bischof, Arbeitsmarkt, Trier
Quelle: www.pr-inside.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2007 12:06 Uhr von 666leslie666
 
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Gibts den nicht schon: nennt sich dann Ein Euro Jobber... :-(

Aber Hauptsache die Statistiken schönen... ;-)

Mlg
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23.01.2007 12:11 Uhr von Besitzstandswahrer
 
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und wer profitiert davon? Die Kirche mit ihren Unternehmen. Caritas und Diakonie sind bereits jetzt Hauptnutznießer von den Ein-Euro-Jobs.
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23.01.2007 12:15 Uhr von obbiwahn
 
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Keine Lust auf Arbeit: Was ist wenn der Langzeitarbeitslose (nicht alle!!!) gar keine Lust zu arbeiten, will man Ihn dann zwingen oder lieber weiterhin mit Geld "streicheln"?
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23.01.2007 12:17 Uhr von torix
 
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@obbiwahn: Nein, so wie jetzt das Geld kürzen bzw. streichen. Und das immer wieder.
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23.01.2007 12:28 Uhr von 666leslie666
 
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Beide über mir: das bringt alles nix.

Es ist ganz einfach nicht mehr genug Arbeit vorhanden.

Man wird die angeblichen 4 Millionen Arbeitslose nie wieder in Arbeit bekommen.
Weil die Arbeit ganz einfach nicht da ist.

Dann lieber sagen das Langzeitarbeitsloser nicht arbeiten will.
Ist leichter...
Und man kann ihm dann viel leichter die Leistungen versagen.
Dann werd ich doch lieber kriminell wie unsere lieben Herrn Volkszertreter..

Mlg
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23.01.2007 12:38 Uhr von obbiwahn
 
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Arbeit ist da, nur: sind das halt nicht so die tollen Jobs. Aber wenn man doch auch genug Geld bekommt ohne zu arbeiten, warum dann einen Job annehmen, der einem nicht gefällt?

Geld kürzen!? Richtig so! Klar trifft es auch Leute, für die es schwer ist einen neuen Job zu finden (meine hier hauptsächlich die älteren Arbeitslosen), aber egal welche Lösung man anstrebt, es wird immer Leute geben die benachteiligt werden.

Die derzeitigen Reglungen benachteiligen aber nicht die arbeitslosen, sondern einen Großteil der Arbeitenden, und das kann es nicht sein!
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23.01.2007 12:48 Uhr von jp_walker
 
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es gibt arbeit: nur viele arbeitslose sind erst garnicht qualifiziert für diese jobs. in unserer firma hatten wir es schon oft, das 80 eingfeladene bewerber alle wieder gehen durften, weil die vorraussetzungen für den betrieb angemessen und für die bewerber zu hoch waren.
das schlimme war nur, dass sogar abiturienten und maschinenbau studenten es nicht geschafft haben. im gegensatz haben sogar einige mit weniger guter schulbildung bessere ergebnisse erzielt.(realschule)
im endeffekt wurden 2 40-50 jährige eingestellt, welche auch schon länger arbeitslos waren, aber die besten vorraussetzungen, berufserfahrungen wissen etc. hatten.
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23.01.2007 12:56 Uhr von 666leslie666
 
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@ obiwahn: Arbeit mag da sein...

Man sollte von ihr aber auch leben können.
Was bringt es, 3 Euro in der Stunde zu verdienen wenn man dann eh noch unterstützt werden muss.

Das läuft doch alles im Endeffekt auf Sklaverei aus.
Und die berühmten ein Euro Jobs sind da mitverantwortlich.

Früher wurde der Park noch von den Stadtgärtnern gemacht.
Heute machen das die ein Euro Sklaven.
Frag dich mal, wieviele reguläre Arbeitsplätze durch den Scheiss vernichtet wurden.

Wir sind inzwischen wieder wettbewerbsfähig in Europa.
Dank Hungerlöhnen und ein Euro Sklaven.

Mlg
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23.01.2007 13:05 Uhr von steelenser57
 
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@obibau: Deine "keine-Lust-These" ist zum kotzen! Nocheinmal gefragt: was soll deiner Meinung nach mit H4-Empfängern geschehen? Arbeitslager? Abschiebung (nur wohin?)? Oder sollen wir ein KZ wiedereröffnen?

Diese miese Propaganda trifft genau die richtigen: hohle Spacken wie dich!!
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23.01.2007 13:09 Uhr von jesse_james
 
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Wie spart der Staat am Besten ? "Weiterbildungsmaßnahmen für Arbeitslose brächten ohne ausreichendes Arbeitsangebot keinen Erfolg."

Weil es keine Arbeit für 4 Millionen Arbeitslose gibt, streicht man einfach die Weiterbildungsangebote, das spart Millionen Euro.
Und vorallem spart es die Arbeit der Staatsbediensteten ein Arbeitsplätze zu schaffen, da für diese ohnehin ohne eine Weiterbildung kein Personal zur Verfügung stünde !

Typisch Sklaventreiber, religiöse Ideenfinder und A-Agentur !
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23.01.2007 13:15 Uhr von SchlachtVati
 
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jetzt fangen schon: bischöfe an müll zu nachzuplappern

zweiter und dritter arbeitsmarkt , niedriglohnsektor ,.... usw.usw . ,... zum schädel verkleben


es heißt einfach lohn und arbeit , und das man davon leben reisen und auto kaufen kann , fertsch ist die laube !

und wenn es der kindliche kapitalismus nicht begreift , wie einfach es sein kann es so einfach zu titulieren , soll er doch einfachstens spazierenfliegen !

btw: arbeit ist für alle und jeden da , nur die bezahlung fehlt ( wieviel mal eigentlich noch ? ) , laßt euch doch nicht verscheissern , von immer den selben speichelleckern

warum das geld fehlt , kann man hier --->http://www.inwo.de/...
<----
nachvollziehen !!!
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23.01.2007 14:17 Uhr von nickmck
 
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also: in manchen bereichen ist arbeit da, nur entweder keine bewerber oder mit ungenügenden qualifikationen. und ddas nicht im niedriglohn- oder billiglohnsektor, sondern in gut zahlenden interessanten jobs. Bsp.: schifffahrtssektor in duisburg und allgemein. nur EIN beispiel.

gruß
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23.01.2007 15:23 Uhr von Fi4fight4
 
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Naja, "Reinhard Marx, Bischof von Trier, spricht sich für die Idee aus, schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen unbefristete und solide finanzierte Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen." -> Hat der Mann toll gemacht! Das ist so wie wenn man einen Bischof frägt: "Wir wollen den Weltfrieden und Glückseeligkeit für alle vermitteln - sind sie dafür?" - Natürlich sagt der nicht nein!
Ich bin auch dafür, dass jeder einen unbefristeten, gutbezahlten, interessanten Job bekommt! Nur woher nehmen wenn alle mit einer Geiz-ist-Geil Mentalität durch die Lande ziehen! Und ich meine nicht die Verbraucher! Wer wenig Geld in seinem Job bekommt, wird auch versuchen die Sachen die er haben will billig einzukaufen!
Aber wenn ein Staat eben den Besserverdienern alles schenkt, sie quasi aus dem Wirtschaftskreislauf rausnimmt ... die Politiker sich gnadenlos selbst bedienen...
Welcher Konzernboss oder Politiker muss denn bitte sein Essen, Auto etc. bezahlen? Das kann der alles von der Steuer absetzen!
Mich würde mal interessiern, wenn man da oben mal anfangen würde zu kürzen, ob man da nicht das eine oder andere Beschäftigungsprogramm bezahlen könnte ... aber bei sich selbst spart man eben so ungern!

Ich muss SchlachtVati Recht geben: Arbeit ist genug da! Mein VWL Dozent hat zu dem Thema mal gemeint: "Und wenn man alle Autobahnen mit Blumen am Rand bestücken würde - bis man fertig ist kann man wieder anfangen - da reichen unsere Arbeitslosen nie und nimmer!" --> Nur das bezahlen - das ist das Problem! Und das wollen weder Konzerne noch die Politik! Die schaufeln lieber weiter in ihre eigenen Taschen!
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23.01.2007 15:44 Uhr von mthiel.lux
 
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definiere schwer vermittelbar und gib die gründe und ursachen hierfür.
dann reden wir über motivation
und beschäftigungsmöglichkeiten
der jeweiligen person.


ich grüsse sie.
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23.01.2007 15:46 Uhr von Besitzstandswahrer
 
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@Fi4fight4: "bin auch dafür, dass jeder einen unbefristeten, gutbezahlten, interessanten Job bekommt!"

"solide finanzierte Arbeitsplätze" (->Bischof) bedeutet nicht unbedingt "gut bezahlt". Für die Ein-Euro-Jobs bekommen die Träger 500 Euro vom Arbeitsamt, drücken etwa 120-160 Euro Mehraufwandentschädigung an den Jobber ab und haben somit neben einer kostenlosen (vom Staat finanzierten) Arbeitskraft rund 300 Euro Überschuß.

Wahrscheinlich denkt der Kleriker eher an ein solches Geschäftsmodell, wenn er "solide finanziert" mein.
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23.01.2007 15:57 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Über 40-jährige sind nie qualifiziert die können auf dem Raumschiff Enterprise gedient haben und vor Qualifizierung bersten - sie werden bei Bewerbungen prinzipiell aussortiert und gar nicht erst eingeladen.

Lest mal die Stellenzeigen:
EDV-Admin wischen 25 und 40 gesucht ...
Vertreter bis 40 ...
Oft lese ich sogar bis 35 !!!

Die Langzeitarbeitslosen sind jedoch meist 45 und darüber.
Und dann sagen die sch...! Firmen, wir bekommen niemanden.
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23.01.2007 16:27 Uhr von Crack02
 
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obbiwahn: Es gab 591700 offene Stellen für 4007000 Arbeitslose, wovon 1483000 Langzeitarbeitslose waren. Es gibt also nicht mal genug Arbeit für die Langzeitarbeitslosen.

http://www.destatis.de/...
http://www.destatis.de/...

Laber also nicht so einen Müll von wegen "Arbeit ist da" und "Keine Lust auf Arbeit" bitte.
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23.01.2007 17:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Selbst Ein-Euro-Jobber müssen bereits qualifiziert sein:
Meine Freundin sollte einen Ein-Euro-Job bei einer Firma annehmen, die alte Möbel bei allen möglichen Leuten abholt und dann weiterverkauft.

Man erwartete von ihr eine kaufmännische Ausbildung und wollte, dass sie buchhalterisch die Ein- und Ausnahmen der Firma kalkuliert und in die Buchhaltung einträgt, die Fahrer koordiniert und den Laden überwacht ... !
Weil sie das nicht konnte, hat sich der Laden beim Arbeitsamt beschwert:
Ich sage nur: neuearbeit.de

Die steigen überall dort ein, wo andere lokale Unternehmen bereits ansässig sind und nehmen denen die Arbeit weg - Alles mit Ein-Euro-Jobs.
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23.01.2007 19:54 Uhr von SchlachtVati
 
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@nickmck: >>>in manchen bereichen ist arbeit da <<<-, nur entweder keine bewerber oder mit ungenügenden qualifikationen. und ddas nicht im niedriglohn- oder billiglohnsektor, sondern in gut zahlenden interessanten jobs. Bsp.: schifffahrtssektor in duisburg und allgemein. nur EIN beispiel.


ich brauch nur die haustür aufmachen , und seh sofort arbeit die erledigt werden müsste , und das für jeden bildungsgrad !

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