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Bundesumweltministerium verschwendete 500.000 Euro bei Beschaffung von IT

Eine halbe Million Euro Schaden entstand dem Steuerzahler durch die Anschaffung von IT-Ausstattung seitens des Bundesumweltministeriums ohne entsprechende Ausschreibung. Das ergab ein Bericht des Bundesrechnungshofs.

Hintergrund ist die Anschaffung von 30 Servern und Equipment für 800 Arbeitsplätze auf Basis einer Anfrage über zwei Server und 20 Rechnern im Jahr 2000. Zudem wurde die Technik aufgrund falscher Berechnungen gemietet statt gekauft.

Der Kauf gleichwertiger Ausrüstung auf Basis von Rahmenverträgen des Bundes hätte statt 2,3 Millionen Euro für Miete über vier Jahre lediglich 1,8 Millionen Euro gekostet. Zukünftig sollen Anschaffungen im Rahmen des Vergaberechts erfolgen.


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WebReporter: Besitzstandswahrer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, IT
Quelle: de.internet.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2007 20:00 Uhr von Besitzstandswahrer
 
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Wo gehobelt wird, fallen sicherlich auch Späne. Das durch die Umgehung von Ausschreibungsverfahren dem Steuerzahler Schäden entstehen, häuft sich aber immer mehr.
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22.01.2007 22:05 Uhr von superhecht
 
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das ist üblich: Landesbetrieb für Straßenbau Brandenburg, Frankfurt (Oder). Sämtliche große Bauvorhaben an der Oder-Lausitz-Trasse wurden ohne Ausschreibung an einen Bauunternehmer unter der Hand vergeben. 35 Milllionen ohne Vergabeverfahren. Dezernent wurde in den einstweiligen Ruhestand versetzt - bei vollen Bezügen.

Die Staatsanwaltschaft Neuruppin "ermittelt" seit Dezember 2004 egebnislos.
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22.01.2007 23:42 Uhr von mitobi.de
 
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ist doch überall in diesem Staat das selbe, das Traurige daran ist nur die Mentalität des typisch Deutschen: "tut mir nicht weh also kümmerts mich nicht", und da sich niemand wehrt ist das Ende vom Lied jedes mal, das Verfahren eingestellt werden und die Verbrecher ihr Leben weiter genießen können, anstatt im Knast zu verrotten.
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23.01.2007 00:12 Uhr von erdbewohner
 
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typisch das war auch nur eine frage der kontrolle...

und da es auf den konto der steuerzahler geht ist es eh egal...

fuck the kalkuliertes sytem ;)
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23.01.2007 06:49 Uhr von beherit
 
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Ich bin ein Fan vom Gabriel: Hallo Zusammen,

wer sich ein wenig näher mit unserem derzeitigen Bundesumweltminister befaßt hat, wird feststellen daß er es mit Öffentlichen Ausschreibungen nie so ganz genau genommen hat. Daher hat er ja auch als Ministerpräsident von Niedersachsen die Bildungsinitiative n-21 gegründet, die für die Vergabe von Hard- und Software an niedersächsischen Bildungseinrichtungen zuständig war bzw. immer noch ist. Da sind auch unter seiner Obhut mehrere Millionen Euro geflossen; teilweise fragt man sich wohin.....

Bei Beidarf kann ich das gerne einmal konkretisieren.
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23.01.2007 07:57 Uhr von christi244
 
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Beherit: Ja bitte, konkretisiere.

Mich wundert die Verschwendung nun überhaupt nicht. Ist dies doch jahrzehntelange ungeahndete Praxis .... siehe Berichte Bund der Steuerzahler.
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23.01.2007 09:55 Uhr von Timmey
 
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Berliner hbf: Naja schade um die 500.000 €, wie man allerdings für ne halbe Milliarde einen Hauptbahnhof mitten in Berlin bauen kann, der nicht sicher ist bei Windstärken über 8 und in den letzten 2 Wochen mindestes 3 Mal beschädigt wurde ist mi schleierhaft!
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23.01.2007 10:05 Uhr von krausenbaum
 
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uhrheberhaftung! hallo leuz,
solange jeder machen kann was er will, ohne befürchten zu müssen, das er mit seinem privatvermögen dafür haften muß, ist das doch logisch!!
schaut euch doch mal die steuerverschwendung jedes jahr an. ohne diese währe keine neuverschuldung nötig!
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23.01.2007 10:10 Uhr von Johnny Cache
 
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"Funktional gleichwertige Geräte": Eine der ersten Lektionen welche man in der IT lernt ist daß es praktisch nie "funktional gleichwertige Geräte" gibt, was aber die Helden des Rechnungswesens mit ihrem begrenzen Horizont leider nie verstehen werden. Von Installation und Support haben die noch nie was gehört.

Solange nicht klar ist um welche Geräte es sich dabei gehandelt hat kann man auch nicht sagen wie groß das Einsparungspotential hätte sein können oder vielleicht sogar war.
Wie oft erlebt man daß sie ein paar Kröten heldenhaft einsparen aber die blöde IT plötzlich wieder eine Nase mehr für den support brauchen obwohl sie doch so tolle Kisten bekommen hat... dafür bekommen sie dann aber im Erstfall auch eine Sonderbehandlung. ;)
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23.01.2007 13:05 Uhr von pokerass
 
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geht ja noch: Also 500.000 an sich auf ein Jahr gerechnet geht ja noch. Wir sind ja nicht nur 500.00 Steuerzahler in Deutschland. Aber das Schlimme daran ist ja, dass es nicht der einzige Fehlposten ist. Hier mal 500T, da mal 500T und dort auch wieder 500T... Das läppert sich. Vor allem sind es meistens vielfache Beträge desen.

Bei uns in Dresden beispielsweise soll eine Brücke gebaut werden, die aber nicht unumstritten ist. Die einen sagen, wir brauchen die, andere wiederum sagen das Gegenteil. Wenn sie aber gebaut würde, würde die UNESCO dem Elbtal in Dresden das Weltkulturerbe aberkennen. Wie dem auch sei - bis jetzt hat sich noch keiner die Hände schmutzig gemacht, aber es wurden schon weit über 20 Millionen Euro ausgegeben - nur für die Planung! Die Brücke an sich würde wohl auch noch mal locker 50 - 80 Millionen verschlingen. Angedacht ist auch ein Tunnel, der hingegen aber wieder günstiger sein soll. Der muss aber auch erstmal geplant werden.

Üblich ist aber eine solche Geldverschwendung schon, wie superhecht schon bemerkt hat. Ich habe auch schon von gebauten Straßen gehört, die für private Interessen von Politikern wurden gebaut und nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind.

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