22.01.07 11:07 Uhr
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Ex-Bundesminister für die Entlassung der RAF-Terroristen Klar und Mohnhaupt

Wie ssn bereits am 09.01.07 berichtete, stellte Brigitte Mohnhaupt einen Antrag auf Haftentlassung. Am heutigen Montag findet im Stuttgarter Oberlandesgericht die Anhörung dazu statt. Bis Ende Februar soll eine Entscheidung gefallen sein.

Im Jahr 1977 hat sie zusammen mit Christian Klar den Dresdner-Bank-Chef Jürgen Ponto ermordet. Beide gehörten der Spitze der terroristischen Vereinigung RAF an und wurden 1982 festgenommen.

Wie der Ex-Innenminister Baum der "Tageszeitung" gegenüber mitteilte, gehe von beiden keine Gefahr mehr aus. Auch der ehemalige Außenminister Kinkel gab in der "Frankfurter Allgemeinen" an, dass nach 24 Jahren in Haft Gnade vor Recht ergehen müsse.


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WebReporter: Witch777
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Terror, Entlassung, Terrorist, RAF, Bundesminister
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2007 11:17 Uhr von Bennibaer
 
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Gnade vor Recht? Man kann diese Straftaten zwar nicht miteinander vergleichen.. Aber wenn dieses Gnade-vor-Recht-Prinzip auch bei Sexualstraftätern oder Kinderschändern angewendet wird, ist das Geschrei wieder groß. Und das zurecht! Von daher - niemand weiß, wie es im Kopf dieser beiden Ex-Terroristen aussieht. Eine Begnadigung sollte daher gut durchdacht sein..
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22.01.2007 11:45 Uhr von woehmke
 
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Bei Keinem Mörder oder Totschläger weiss man das, aber trotzdem werden diese nach Absitzen ihrer Strafe entlassen, ausser sie haben eien Sicherungsverwahrung aufgebrummt bekommen und dann sitzen sie sowieso in einer Forensik.

Also gleiches Recht für alle.
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22.01.2007 11:47 Uhr von pippin
 
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Lebenslang sollte lebenslang sein: Es wird ja immer wieder darüber gestritten und diskutiert, wie lang "lebenslänglich" nun ist.
Ich zähle mich zu denen, die diesen Begriff wörtlich nehmen.

Vor allem bei Straftätern wie diesen beiden plädiere ich für "Recht vor Gnade". Sie haben aus niedersten Motiven mit brutaler Gewalt gemordet und nie Rücksicht gezeigt.
Ich glaube einfach nicht, dass derart fanatische Menschen ihre Grundeinstellung ändern können.
Vielleicht werden sie nach einer Freilassung nicht mehr selbst aktiv morden, aber sie können immer noch neue RAF-Strukturen aufbauen.

Also lasst sie ihre Strafe verbüßen!
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22.01.2007 11:52 Uhr von SoSchonGarNicht
 
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Eigentlich keine schlechte Idee wenn ich da so an meine persönliche gedankliche Abschlussliste denke. Es haben sich einfach zu viele in der letzten Zeit vor Gericht freigekauft und das Rechtssstem als Absurdum dargestellt das mal langsam der Bestand wieder ausgedünnt werden müsste.

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22.01.2007 11:57 Uhr von vst
 
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pippin: glaubst du?

>....aber sie können immer noch neue RAF-Strukturen aufbauen.<
das wäre ein grund die beiden freizulassen.
wir brauchen wieder steinewerfer, den regierenden wird zu wohl.

eine apo muss her, joschka fischer und die raf.
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22.01.2007 12:02 Uhr von JCR
 
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Wie alle RAF-News wird auch diese sowohl Befürworter der Todesstrafe als auch den rechten Mob von SSN wieder magisch anziehen.
(Und anstatt begründeter Ablehnung wieder einmal blinder Hass).


Dabei scheinen die wenigsten sich wirklich mit dem Thema auseinander zu setzen.

Gerade diese Fälle sind rechtlich umstritten und keineswegs so simpel, als dass man sich leichtfertig ein Urteil bilden sollte.

Aber was der Bauer nicht kennt, das frisst er bekanntlich auch nicht.
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22.01.2007 12:05 Uhr von Kreaven
 
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@JCR: ich gehöre zu diesem "rechten mob" und ich begründe meine aussagen alle mit logischen und klaren argumenten und setze mich mit dem thema zu dem ich dann schreibe auch auseinander...also hör doch bitte auf zu pauschalisieren, danke
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22.01.2007 12:06 Uhr von gunny007
 
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nun denn: ein "normaler" mörder kommt nach 7 - 15 jahren wieder raus.
und wenn man es aus einem besonderen blickwinkel betrachtet ist sie eine politische gefangene.
zu jener zeit verdiente ein manager das zwanzigfache eines arbeiters, heute sind es unsummen mehr. man müßte mal wieder was gegen diese selbstbedienungsmentalität der oberen zehntausend machen. ob alte oder neue strukturen, das heer der arbeitslosen muß nicht in einen krieg getrieben werden, es muß sich nur aus der knechtschaft erheben.
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22.01.2007 12:07 Uhr von pippin
 
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@vst & @jcr: @vst: Das war jetzt ironisch gemeint, oder?

Klar muss den Regierenden mal wieder klar gemacht werden, wem sie verpflichtet sind, aber Terror in jeder Form ist definitiv der falsche Weg!

@jcr: Dann lass uns doch bitte an deinem Wissen teilhaben. Ich für meinen Teil würde gerne wissen, ob du mich in Ecke des Todesstrafen-Befürworter oder die der Rechten SSN-User steckst.
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22.01.2007 12:09 Uhr von vst
 
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pippin: halbironisch.

apo wäre schon richtig, demos und steinewerfer würde ich auch begrüßen.

aber terrorismus nicht.
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22.01.2007 12:33 Uhr von intruder1400
 
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Wie gesagt,der Ex: Der ist raus und hat nix mehr zu melden.
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22.01.2007 13:37 Uhr von carry-
 
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super: auf der einen seite soldaten in den "Kampf gegen den terror" schicken und auf der anderen seite terroristen freilassen!
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22.01.2007 13:44 Uhr von TriLoGuE
 
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@carry: genau das war auch mein gedanke ... die schaufeln sich alle schoen ihr eigenes grab :(

gut das ich nicht mehr in Deutschland wohne und auch so damit nicht mehr viel zutun habe.
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22.01.2007 16:07 Uhr von sluebbers
 
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nicht nur einmal lebenslänglich: die beiden haben jeweils mehrfach (4-5mal?) lebenslänglich bekommen. ich weiß nicht wie es inzwischen ist, aber vor einigen jahren hatte sich noch keiner der beiden bei den angehörigen entschuldigt. ich bin gegen die entlassung.

ich habe die nachbeben des deutschen herbstes und die jagd nach den raf-mitgliedern noch mitbekommen. die hätten auch nie gnade gezeigt.
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22.01.2007 18:18 Uhr von sacratti
 
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Hier reden Kinder von etwas, was sie nie selbst: erlebt haben, spielen sich zu Richtern auf und kennen weder das heutige politische System noch das damalige.

Wer Ponto ermordet hat, scheint zwar klar, spätestens aber seit dem Mord an Alfred Herrhausen muss jedem vernünftigen Menschen klar sein, dass es so einfach nicht ist, wie es dargestellt wird.
Fakt ist, dass es keine RAF im eigentlichen Sinn gab, es gab lose Strukturen, aber keine Kommandoebenen.
Es waren Taten Einzelner, die sich berufen fühlten, für die Gesamtheit zu handeln. ALle wollten ein Fanal setzen, ob und wann und warum es angeblich zu Morden gekommen sit, bleibt immens spekulativ.Tatsächlich will man von internationalen Wirtschaftsstraftaten, Tätern und Anstiftern ablenken. Zwar eignen sich die Gallionsfiguren des Bank(un)wesens gut für öffentlichkeitswirksame Taten, aber die Tötung bringt keinerlei Vor-oder Nachteile, weder für die Situation im eigenen Land, noch hat sie Auswirkungen auf die Situation in Ländern der 3. Welt- heute 4.Welt- in den Augen der damaligen Linken.
Dem internationalen Finanzwesen aber kamen die Morde sehr gelegen, und im Fall Herrhausen darf man getrost davon ausgehen, dass der/ die Täter von diesen Kreisen gedungen waren.Der Fall liegt auf einer Ebene mit dem - nie aufgeklärten Mord- an Enrico Mattei, dessen Flugzeug 62 in Italien abstürzte und alle Beweise, TV Dokumentationen und Zeugen aus dem Weg geräumt wurden. Klar ist, der Mord wurde von der Ölindustrie an die amerik. Mafia delegiert, die Beweise verschwanden in Italien ebenfalls unter Einfluss und Beeindruckung der it. Mafia.
Insofern sind berechtigte Zweifel an Beschuldigungen gegen RAF und ähnliche "Organisationen" durchaus angebracht.
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23.01.2007 11:01 Uhr von Sensei Dirk
 
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Hartz kann: ja auch ohne Strafe nach Hause gehen!! Warum auch nicht die Mörder von Schleyer und Buback?

Warum überhaupt noch Knast?

Achja, für die kleinen Leute sind Knast gut, die die sich nicht einen guten Anwalt leisten können!

Ich verstehe das alles garncht mehr!

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