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Alltäglicher Plastikweichmacher beeinträchtigt über Generationen das Erbgut

In der Europäischen Union werden schätzungsweise 640.000 Tonnen eines Weichmachers für Plastik verwendet. Der unter der Abkürzung BPA stehende Stoff steht nun im Verdacht fruchtbarkeitsmindernd zu wirken.

BPA steht für Bisphenol A und war bisher nur für seine Erbgut-verändernde Wirkung bekannt. Nun haben Tests mit Mäusen auch bedenkliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit ergeben.

Besonderes Problem ist die Vererbung der hervorgerufenen Auswirkungen auf die übernächste Generation. Nach Einschätzung der Experten ist das heutige Handeln in Form neuer Grenzwerte daher maßgebend für die Fruchtbarkeit der übernächsten Generation.


WebReporter: brenda2004
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Generation, Plastik, Erbgut
Quelle: www.focus.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2007 21:07 Uhr von brenda2004
 
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Gut, eigentlich sollte jedes Handeln an Grundsätzen der Nachhaltigkeit orientiert sein, aber hier ist es mal nicht so verwaschen, sondern betrifft die eigene künftige Familie.
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21.01.2007 22:02 Uhr von jesse_james
 
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Einen Vorteil hat es doch ^^: Wenn es die Fruchtbarkeit mindert, kann es das zusätzlich geschädigte Ergbut nicht weitergeben !


Und jetzt mal Scherz beiseite, wo sind unsere Tierversuchsgegner ?! *g*
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22.01.2007 07:29 Uhr von eisefr
 
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640.000 Tonnen ist ja klar.. aber Zeitraum in dem diese Menge verbraucht wurde fehlt leider......
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22.01.2007 09:31 Uhr von Garviel
 
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@jesse: Naja, die Unfruchtbaren sind der eher kleine Teil - das größere Problem sind die Gendefekte, die nicht gleich mit einem Abort enden...
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22.01.2007 09:32 Uhr von cyrus2k1
 
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@jesse_james: Ich nominiere dich für den "sinnlosester comment" Award.
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22.01.2007 10:01 Uhr von jesse_james
 
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@Garviel @cyrus2k1: @Garviel
Ich weiß, es sollte auch nur zeigen wie der normale Bürger im Endeffekt darüber denkt.


Ihr alle benutzt diesen und tausende andere Stoffe tagtäglich.

Hat es euch jemals gestört ? Habt ihr jemals darüber nachgedacht ob und in welcher Form dieser "künstliche" Stoff gefährlich für euren Körper sein könnte ?!

Kontrolliert ihr alle Stoffe nach die ihr tagtäglich verwendet ?! Oder geht ihr davon aus das nur weil es verwendet wird auch gleichzeitig ungefährlich sein muss, weil es ja sonst nicht verwendet würde ?!




Viele Menschen nehmen es einfach so hin, das da irgendwelche künstlichen Stoffe verwendet werden und regen sich dann im nachhinein darüber auf das man ihnen vorher nicht gesagt habe das der Stoff gefährlich sei.


Jeder Stoff ist gefährlich, es kommt immer nur auf die Dosis an, die man zu sich nimmt.


Wie wir alle wissen können selbst rund 7-10 Liter Wasser, wenn man es denn schafft diese Menge zu trinken, einen Menschen töten !

Genau so können 10g Kochsalz, sollte man diese schlucken und nicht durch den Brechreiz wieder ausstoßen, einen Menschen töten.

Beides sind natürliche und für den Menschen wichtige Komponenten um zu überleben.




Niemand hat je gesagt die Chemie sei ungefährlich, wer das behaupten würde der spinnt total !


@cyrus2k1

Was ist daran sinnlos ? Dein Verständnis meiner Worte ?! ^^
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22.01.2007 10:40 Uhr von Garviel
 
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@jesse: Interessant - reichen beim Salz wirklich schon 10g? Dass es nicht sehr viel ist, wusste ich, aber das erscheint mir schon ein bisschen wenig.
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22.01.2007 11:20 Uhr von mthiel.lux
 
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eine unetrschätze grösse: die weichmacher sind mir als allergene
allzugut bekannt.

1000 mal berührt... 1001 und es hat zomm gemacht !

so beschreibtes ein lied.

gerade die spielwarenmassen aus fernost geben mir immer wieder anlass zum tadel:

da wird gummi-gelee-artiges spielzeug zum kleben an glatten flächen vertrieben, welches vor weichmachern beinahe tropft.

wie dem auch sei: ohne geht es nicht...

wie bereits geschrieben wurde:
die menge / dosis macht es aus,
damit verbunden der kritische umgang
und das wissen, dass das was am "plastik" riecht, eben die ausdünstenden weichmacher sind.

vom quietschentchen bis zum neuen auto gilt:
je mehr es riecht, desto mehr potential von ausdünstenden weichmachern ist vorhanden.

ich grüsse sie
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22.01.2007 15:08 Uhr von jesse_james
 
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@Garviel: Der Mensch fängt schon bei sehr wenig Salz an zu kotz.... !
Daher wird dieser niemals 10g Salz zu sich nehmen können, außer es wird ihm unsachgemäß verabreicht (also nicht auf natürlichem Wege) !

Man könnte es selbst versuchen eine kleine Menge Salz zu schlucken (WENIGER als 10g) z.B. gelöst in Wasser.
Es würde einem sofort wieder hochkommen inkl. des Mageninhalts !


Aber warum 10g Salz so gefährlich sind sollte sich doch eigentlich von selbst erklären können !

Elektrolyte ! Gleichgewicht ! Osmose !

So wie man von zu viel zugeführtem Wasser sterben kann, geht das in umgekehrter Form mit Salz auch !
Nur braucht man beim Wasser 7-10 Liter um das Gleichgewicht zu stören, mit den daran geknüpften tödlichen Auswirkungen und beim Salz nur 10g !
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22.01.2007 17:51 Uhr von nu1799
 
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@jesse_james: Deine Informationen zur letalen Dosis von Kochsalz sind meiner Meinung nach nicht zutreffend.

http://www.uni-saarland.de/...

Dieser Link führt zu einem Sicherheitsdatenblatt der Firma Merck für NaCl im pdf-Format.
Aufgeführt wird dort beispielsweise eine Dosis von 3000 mg/kg bei einer Ratte - die, oral verabreicht, eine Sterberate von 50 Prozent zur Folge hat.
Einige andere Quellen sprechen beim Menschen von einer letalen Dosis zwischen 1 und 10 g pro kg Körpergewicht.
Ein erwachsener, durchschnittlicher Mensch soll mehr als 10 Esslöffel Salz auf einmal zu sichen nehmen müssen, um sein Leben damit zu beenden.
Ein gehäufter Esslöffel Salz entspricht ca. 15 Gramm.

Allerdings, und da stimme ich dir zu, wird es kaum jemand vollbringen, seinem natürlichen Brechreiz zu widerstehen um eine tödliche Dosis Salz zu sich zu nehmen.

Grüße.
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22.01.2007 18:15 Uhr von Serinas
 
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das ist doch schon lange bekannt: ist jedenfalls etwas was mir nicht neu ist , habe ähnliches schon vor jahren gelesen , aber ggf reagiert endlich mal wer , wäre ja mal angebracht
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22.01.2007 22:08 Uhr von brenda2004
 
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@jesse: ich glaub hier hat nicht jeder deinen kommentar verstanden, dabei hast du auf den eingangs gebrachten scherz noch hingewiesen.

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