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Deutsche Bank-Boss Ackermann will wichtige deutsche Firmen vor Übernahmen schützen

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann macht seinen Einfluss unter anderem geltend, um deutsche Unternehmen in strategischen Kernpositionen vor ausländischen Übernahmen zu schützen. Dazu zählen die Sparten Rüstung, Telekommunikation und Medien.

Es sei bedenklich, wenn Unternehmen aus jenen Bereichen "weitgehend unter Einflüsse kommen, die wir nicht mehr kontrollieren können", meinte Ackermann. Die Deutsche Bank hilft daher, EADS-Aktien von DaimlerChrysler unter deutscher Kontrolle zu halten.

"Solange viele nationalstaatlich denken, finde ich es legitim, wenn einzelne Länder in bestimmten Bereichen mit defensiven Maßnahmen reagieren", fügte Ackermann hinzu. Europäische oder globale Lösungen seien jedoch erstrebenswert.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Bank, Übernahme, Firma, Deutsche Bank, Boss, Josef Ackermann, Acker
Quelle: ftd.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2007 22:19 Uhr von N-rico
 
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er will auf diese Weise wohl sein schlechtes, hart erabeitetes "Internationalist-Globalist-Geldsack-Image" loswerden. Oder sein schlechtes Gewissen?

Wie auch immer, wenn er damit Gutes bewirkt und insbesondere sensibele nationale Bereiche schützt soll es mir recht sein.

Allerdings zeugt der Satz: "Europäische oder globale Lösungen seien jedoch erstrebenswert." nur von einer eingeschränkten Lernfähigkeit...

Enrico
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21.01.2007 23:13 Uhr von Streetlegend
 
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Bravo: Bravo Herr Ackermann, aber bitte nicht nur reden sondern auch handeln!!! ;-)
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22.01.2007 00:11 Uhr von usambara
 
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Angst vor Iwan und Yingyang, den alten Klassenfeinden?
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22.01.2007 22:20 Uhr von Besitzstandswahrer
 
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Protektionismus ist manchmal einfach nötig. Auch wenn andere Staaten durch Dumpinglöhne oder andere Maßnahmen sich Vorteile verschaffen, sollte eingegriffen werden.
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22.01.2007 22:24 Uhr von vst
 
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ach herr ackermann: wollen sie die firmen selbst übernehmen?

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