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GDBA: Kritik gegen Deutsche Bahn nichts als billige Schlagzeile

Klaus-Dieter Hommel (GDBA) hat die kritischen Äußerungen einiger Politiker gegenüber dem Krisenmanagement der Deutschen Bahn als "unerträglich" und "empörend" bezeichnet.

Jene Kritiker, die nur darüber zu nörgeln wüssten, dass während der Orkan-Nacht einige Züge ausgefallen seien, wollen nichts anderes erreichen, als "billige Schlagzeilen" in die Welt zu setzen.

"Ich habe in der Orkannacht selbst im Zug von Berlin nach Frankfurt gesessen und finde, die Bahnmitarbeiter haben ihren Job ganz hervorragend erledigt", sagte Hommel, (Bundesvorsitzender der Verkehrsgewerkschaft GDBA).


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Kritik, Bahn, Schlag, Deutsche Bahn
Quelle: www.presseportal.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2007 15:00 Uhr von thejack86
 
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und das hier: ist keine billige schlagzeile ?

er is von Berlin nach frankfurt (an der Oder oder am Main? ) gefahren ich glaube der orkan war im ruhr-pott extremer (wo ja auch berichtet wurde das diverse oberleitungen mehr als ein mal repariert werden mussten (Orkan hat leitung "zerstört" wurde repariert und kurz danach ist ein baum in die oberleitung gefallen)
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21.01.2007 15:15 Uhr von necesite
 
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Beitrag: Dem Kommentar von Chorkrin gibt es meiner Meinung nach nichts hinzuzufügen!

Wenn etwas bei laufendem Betrieb passiert wäre, würde der Aufschrei ebenso dasein. Die Entscheidung den Bahnverkehr einzustellen, mag zwar für einige lästig gewesen sein, aber sie war richtig und zu begrüßen!
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21.01.2007 16:04 Uhr von Der_Wasserhahn
 
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Schwachsinn: Die Bahn hat extrem schlecht reagiert.
Es war seit Tagen bekannt, dass der Orkan kommt. Bei sowas kann man vorsorgen.

Und was dann den Tag betrifft war miserabel.
Da hält der ICE an einem Bahnhof an, es kommt eine Durchsage: "...Endstelle, der Zug ist innerhalb von 5min zu räumen"
dann laufen die Bahnangestellten durch den Zug und scheuchen die Leute raus.

Die Menschen standen 30min an einem Bahnsteig und wussten nicht wohin sie sollten.
Erst dann kam ein Polizist und sagte, dass der Bahnverkehr komplett stillgelegt wurde.
Was soll man da machen???
In einer fremden Stadt??

Ich wollte am Freitag mit der Bahn nach Hause fahren. Das habe ich zum Glück gelassen und bin mit nem Freund gefahren, denn mein Zug hatte schon in Ulm über 60min Verspätung obwohl er nur aus München kommt.

Deutsche Bahn setzen 6!
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21.01.2007 16:18 Uhr von torix
 
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@Der_Wasserhahn: Auch und du wustest wohl als einzieger nichts vom Orkan. Wie kann man nur so blöd sein in dieser Zeit freiwillig eine Bahnfahrt zu machen. Was bitte hätte die Bahn machen sollen?
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21.01.2007 16:25 Uhr von Eine_Meinung
 
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@Chorkrin: Die Bahn hat sich nicht um Schlafmöglichkeiten und Verpflegung gekümmert. Das war alles den Reisenden vorbehalten, genauso die Kosten dafür. Die Reisenden standen plötzlich an einem Bahnhof und es ging nicht weiter, keiner wußte was und das Personal war wie gewöhnlich schlecht drauf und pampig.
Die Bahn ließ Dich auch ohne weiteres in den Zug (in diesem Falle von Darmstatd) nach Berlin einsteigen und losfahren, obwohl sie wußten, der Reisende wird sein Ziel nicht erreichen. Um dann in Frankfurt dir zu sagen: Wie sie wußten davon nichts, die Bahn gibt schon den GANZEN Tag bekannt. Im darmstädter Bahnhof gabs keine einzige Durchsage mit einem solchen Inhalt!

Für solche Fälle gibt es Notfallübungen - jede Grundschule hat jedes Jahr ein solches Szenario, um genau solche miesen Improvisationen zu vermeiden.
Die Bahn kassiert Profi - Preise ist aber in Wahrheit nur ein drittklassiger "Reiseveranstalter"
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21.01.2007 18:50 Uhr von Schwertträger
 
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Ich war auch unterwegs an dem Tag: Ich bin gerade noch angekommen und hatte somit Glück, muss aber sagen, dass ich keinerlei Probleme mit pampigem oder unwilligem Personal (Kann diese Formulierung "wie üblich" übrigens nicht leiden, weil man selber dann den Leuten schon mit einer negativen Erwartungshaltung gegenübertritt) hatte. Das Radio (und auch die Handy-SMS) brachten die ganze Zeit Alarmmeldungen über gesperrte Brücken, Hochwasserwarnungen, Teile auf Autobahnen und Windgeschwindigkeiten, also konnte man schon ahnen, dass das Verkehrswesen irgendwann zusammenbrechen würde.
Busse fuhren übrigens irgendwann auch nicht mehr auf einigen Strecken, weil´s den Betreibern zu gefährlich war.

Ausserdem wurde generell gesagt, dass jeder, der nciht unterwegs sein muss, möglichst zuhause bleiben sollte. Wer meint unterwegs sein zu müssen, muss eben das Risiko eingehen aufgehalten zu werden.

Das hier und da das Vorgehen nicht optimal war, wird wohl keiner bestreiten, Optimierungspotential gibt es fast immer.
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21.01.2007 20:07 Uhr von LethalSparks
 
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@ schwertträger: applaus. endlich mal einer der wenigen die die sache realistisch betrachten.
es wurde eine katastrophenwarnung (oda so änlich) herausgegeben, die besagte, dass man am sichersten zu hause bei geschlossenen türen und fenstern ist.
der schwere orkan war lange vorausgesagt und niemand wurde gezwungen mit der bahn zu fahren. bei einer deutschlandweiten naturkatastrophe sind alle ressourcen knapp. ich bin der meinung, die bahn hat sehr gut reagiert. sicher kann man es besser machen, aber macht lieber konstruktive vorschläge, statt nur rumzunörgeln. da kommt mir mein abendbrot wieder hoch ...
soll jeder grössere bahnhof schlafstätten und verpflegung für tausende menschen bereit halten? wie realistisch...
ich glaube ausserdem nicht, dass alle reisenden die am donnerstag davon betroffen waren berufsbedingt mit der deutschen bahn reisten. im nahverkehr is das was anderes, aber fernverkehr-reisende hätten sich mal gedanken machen solln. aba nein, die eigene bequemlichkeit is sicher, und wenn es anders kommt, dann findet man schon wen, dem man die schuld zuschieben kann. respekt ...

ironie? kenn ich nich ;)

mfg LethalSparks
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22.01.2007 00:17 Uhr von neo1504
 
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Na ja, mir stellt sich die Frage-->: ,warum in allen uns umgebenen Ländern nicht der Bahnverkehr eingestellt wurde? In vielen, zB Belgien, wütete der Orkan ebenso und sie hatten auch mit ähnlichen Problemen zu kämpfen.
Aber da viele Bahnstrecken ja eher aussehen wie Dschungelwege, ist es kein Wunder, dass bei solchen Geschichten der "SuperGau" eintritt.Wäre es nicht der Orkan, dann wäre es mit Sicherheit im Winter der Schnee der durch sein Gewicht die oft gefährlich nah an den Strecken stehende Bäume in die Gleise oder Fahrleitungen krachen lassen.Hier kann man auf alle Fälle etwas mehr für die Sicherheit tun.Eine gute Frage ist auch,woran liegts ? Im Ausland wird viel riguroser an den Strecken der Bewuchs beschnitten. Wer ist bei uns Schuld Bahn oder übertriebene Umweltpolitik?
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22.01.2007 00:18 Uhr von El_Chris
 
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jaja, die böse bahn so, ich hing auf dem rückweg von berlin in fulda fest, nachdem mein ICE dorthin umgeleitet worden ist... wir konnten umsonst im bordbistro essen und trinken, die bahnmitarbeiter sind auch alle geblieben, obwohl sie dienstschluß hatten. als es dann klar war, dass nichts mehr weitergeht, wurde der zug in den bahnhof gefahren, und wir haben im zug übernachtet.

in der nacht um 3 uhr kamen dann bahnmitarbeiter und haben den gesamten zug mit heißem tee / kaffee und wurstsemmeln, die echt gut waren, versorgt.

in der früh wurde dann im bistro ein buffet aufgetischt, dass von einem ansässigen hotel aufgrund einer anfrage der bahn geliefert wurde.

ich kann nicht meckern, und ich habe tiefsten respekt vor der leistung, die der bahn service, sowohl als auch vor dem, was die reperaturmannschaften draußen geleistet haben. die haben noch in der nacht die strecken geräumt und repariert, und ich glaube nicht, dass das so ungefährlich war.
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22.01.2007 00:24 Uhr von ciaoextra
 
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Hmm: das die Bahn sich übrigens sehr kulant zeigt und den Großteil der Leuten (nach Vorlage der Bahntickets und Hotelrechnungen) die Übernachtungskosten erstattet, erwähnen die Meckertüten aber nicht, dabei müsste die Bahn gar keine Hotelrechnungen zahlen. Sie tun es trotzdem (in den meisten Fällen jedenfalls).
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22.01.2007 07:45 Uhr von luthienne
 
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"muss aber sagen, dass ich keinerlei Probleme mit pampigem oder unwilligem Personal (Kann diese Formulierung "wie üblich" übrigens nicht leiden, weil man selber dann den Leuten schon mit einer negativen Erwartungshaltung gegenübertritt)"

Wie heißt es so schön? Wie man in den Wald hineinruft, zu schallt es auch meistens wieder heraus.
Und ganz ehrlich... nach dem Ton, in dem einige hier ihren Kommentar verfaßt haben, frag ich mich nicht mehr, wer üblicherweise zuerst pampt... ausser in Ausnahmefällen scheint das dann wohl soweit klar zu sein.
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22.01.2007 13:53 Uhr von Volwar
 
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Es wird: bei so einem großen Unternehmen immer Unterschiede im Service geben. Abhängig von den Menschen die damit zu tun haben.
Viel schlimmer finde ich, dass der neue Berliner Hauptbahnhof (700 Mill. € Baukosten) einem Orkan nicht standhält und die Besucher, Gäste u.a. aus Sicherheitsgründen in das Unwetter geschickt werden. Darüber sollte man mal nachdenken.
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22.01.2007 14:00 Uhr von Schwertträger
 
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Das mit dem Berliner Bahnhof ist in der Tat ein Unding und ein schlimmer Planungsfehler.
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22.01.2007 19:48 Uhr von Mondelfe
 
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Wie man es macht so macht man es bekanntlich falsch...

Und das trifft auch hier für die Bahn zu.

Hätte sie nicht den Zugverkehr in ganz Deutschland eingestellt, wärend diejenigen, die hier darüber meckern, dass sie es getan haben, wahrscheinlich die ersten, die sich darüber beschweren würden á la "warum hat die Bahn den Zugverkehr nicht eingestellt? Es war doch stundenlang vorher bekannt, was auf uns zukommt. Jetzt sind hundertdreizehn Menschen tot und nur weil die Bahn sich zu fein war, den Verkehr zu stoppen..." .

so oder so ähnlich hätten dann die Artikel diverser User gelautet....
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22.01.2007 22:38 Uhr von EinBerliner
 
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Man stelle sich vor Man stelle sich vor ein Zug wäre mit Tempo 200 oder mehr auf einen umgestürzten Baum gefahren ... weitere Einzelheiten male ich hier mal nicht aus - dann wäre über das unverantwortliche Verhalten der Bahn gezetert worden.

So unrealistisch ist das nicht, wenn man heute gehört und gesehen hat wie viele Bäume umgerissen wurden.

Es ist sicher auch sinnvoller die Züge in den Bahnhöfen zu lassen, wo die Reisenden nicht im Zug bleiben müssen statt dann womöglich irgendwo auf der Strecke ohne Strom (also womöglich auch ohne Licht und Heizung - kein Aggregat kann die Netzspannung dauerhaft ersetzen) liegen zu bleiben.

Wer an den den Bau- oder Konstruktionsmängeln am Berliner Hauptbahnhof schuld ist bedarf ohnehin noch der Klärung.

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