21.01.07 14:24 Uhr
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Berlin Hauptbahnhof: Blechplatten sollen Fassade halten

Nach den Sturmschäden am Berliner Hauptbahnhof und dem Abstürzen eines tonnenschweren Stahlträgers (ssn berichtete), ist die Deutsche Bahn mit der Beseitigung der Schäden beschäftigt.

Die Außenfassade soll nun mit Blechplatten gesichert werden, die auf das Stahlgerüst geschweißt werden, weil über 100 Stahlträger bisher unbefestigt sind und lediglich auf den Verstrebungen liegen.

Die Ursache für diese losen Stahlträger sollen in der Architektur begründet sein. Ein Bahnsprecher sagte: "Wir hoffen, dass wir den Bahnhof dann auch bei einer Windstärke 8 und mehr in Betrieb lassen können".


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WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Hauptbahnhof, Fassade
Quelle: www.baz.ch

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2007 10:38 Uhr von Streetlegend
 
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Die Geschichte kommt mir vor, als ob mal eben schnell ein Lego-Haus gebaut wurde. Unglaublich, was da abgeht und wirklich ein riesen, riesen großes Glück, dass kein Mensch zu Schaden kam. Ein absoluter Skandal! :-((
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21.01.2007 14:36 Uhr von questchen999
 
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lol deutsche und ihre bauwerke =) .... da ich selber auf dem bau mit deutschen zusammenarbeite, ist es immer wieder witzig was für eine ansicht die deutschen haben ^^ ... immer wieder witzig. es ist so zwischen gleichgültigkeit und wir sind trotzdem die besten :P ...

wie auch immer. der architekt ist wohl der letzte der hier an dem schuld ist. da ist wohl eher der bauleiter bzw. pollier dafür verantwortlich das da stahlträger herumliegen ^^

blechplatten noch obendrauf gepfuscht und alles ist gut xD
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21.01.2007 15:24 Uhr von questchen999
 
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@chorkrin: das ist nicht ganz so.

ich selber mach architekten ja auch nicht. haben immer kuriose ideen, die man kaum umsetzen kann und so weiter.

aber: der architekt zeichnet und sagt, z.b. dass die stahlträger grün oder rosa sein sollen, aber der architekt hat noch eine ganze truppe leute, z.b. statiker, assistenten, bauleiter, polliere usw.
und vorallem muss er sich an richtlinien halten. ich weiss nicht wie es in D ist, aber ich glaube nicht dass es erlaubt ist stahlträger unfixiert irgendwo hinzustellen. provisorisch vielleicht, aber auch dann müssen sie mit seilen usw. befestigt werden.

aber solche sachen passieren eben dann, wenn man spart und billige arbeitskräfte einstellt. ist ja logisch.
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21.01.2007 16:11 Uhr von weigibabe
 
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genau: sowas wie lose aufliegende träger dürfen nicht sein, da gibt es klare vorschriften, schliesslich sind wir im land der paranoia, hier ist alles und jedes vorgeschrieben, also sollte man mal gucken wer da am ende schuld war..

und bei dem gejammer über die ach so schlechten deutschen bauarbeiter.. guckt euch doch mal an WER auf diesen Bauten am ende steht und die drecksarbeit macht.. der subunternehmer eines subunternehmers, und die kommen dass aus rumänien
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21.01.2007 16:14 Uhr von frietz
 
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der architekt ist schuld! mein vater hat als schweissfachmann am bahnhof mitgearbeitet. die schweissunternehmen wollten über den losen stahlträgern noch eine sicherung anbringen, eben damit sie nicht herausfallen können. damit war aber der ARCHITEKT nicht einverstanden, weil es ja dann nicht mehr seiner "vision" entspricht.
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21.01.2007 16:21 Uhr von torix
 
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@questchen999: "wie auch immer. der architekt ist wohl der letzte der hier an dem schuld ist. da ist wohl eher der bauleiter bzw. pollier dafür verantwortlich das da stahlträger herumliegen ^^"

Der Architekt wollte das so und er ist, Zitat, "Schockiert", dass das passieren konnte. Was für ein Typ.
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21.01.2007 16:34 Uhr von questchen999
 
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also gut, dann wirds wohl so sein, dass der architekt das so wollte.

ABER --> ich bitte euch, wenn der architekt sagen würde man sollte alle stahlträger herausreissen, dann würde man das ja auch nicht machen.
der architekt ist nicht der einzige der was zu sagen hat. immerhin muss die arbeit noch vom kontroleur und vom statiker überprüft werden usw usw... mag sein dass ihm das nicht gefallen hat mit dem anmachen, aber irgend ein anderer hätte da doch eingreifen müssen?
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21.01.2007 16:37 Uhr von POMMES_1989
 
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vorher mängel: der architekt hatte vor dem bau oder dabei bemängelt das sich nicht an die pläne gehalten werde, er hat sogar einen kleinen protest eingeleitet, naja hauptsache man spart ein paar euros am anfang, was das für folgekosten hat ist vollkommen egal.
so läuft das hier leider :( und davon sind auch verdammt viele leute betroffen
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21.01.2007 16:59 Uhr von Katatonia
 
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@frietz: Quatsch, Herr Gerkan hat damit, wie schon oben gesagt, am wenigsten zutun. Die deutsche Bahn hat den Bau überwacht und somit ist sie derjenige, der wohl am ehesten Schuld hat. Und auch die Bahn hat deinen Vater angewiesen, nicht Herr Gerkan. Sie hat auch die vielen baulichen Veränderungen, wie die des Daches und der Decke unten zu verantworten.

Wahrscheinlich war dieser Fall hier eine weitere kostensenkende Maßnahme, die Herr Mehdorn neben den anderen Veränderungen geplant hat. Nicht er selbst, aber das Team am Bau.

"Wir müssen sehen, was nicht planmäßig ausgeführt wurde und für welche Veränderungen es vielleicht keine Genehmigungen gab", sagte er.

"Es ist richtig, dass die Träger nur aufgelegt sind - aber das Stahlgerüst ist so konstruiert, dass sich die Träger eigentlich nicht bewegen können", erklärte von Gerkan. "Wenn es aber richtig ist, sie zu verschweißen, dann ist das in Ordnung. Aber ich frage mich, ob man das nicht auch schon vorher hätte tun können."

Spiegel.de
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21.01.2007 19:56 Uhr von Stresstest-Dummy
 
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Billigarbeiter: das liegt daran dass dort mal wieder Billigarbeiter aus Osteuropa am werke waren die weder Pläne lesen können noch sonst irgendeine fundierte Ausbildung hatten.
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21.01.2007 20:18 Uhr von jesse_james
 
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@questchen999: Du irrst in beiden Fällen.

1. Das es auf dem Mist des architekten gewachsen ist hat man dir ja bereits gesagt.

2. Das wenn der Architekt zugeben und sagen würde die Konstruktion müsse so sein, das wäre seine Idee gewesen und wenn man es anders haben wolle müssten die Dinger runter....
Das es dann keiner machen würde denke ich nicht.

Aber der Architekt würde es NICHT mehr bereinigen können, dem würde man erstmal seinen Bau um die Ohren hauen und jedem anderen der das abgesegnet hat auch !

(Das wäre unter anderem auch die einzige vernünftige vorgehensweise !)

Und berichtigen würde den Fehler ein anderes Unternehmen, zu zahlen hätten es aber jene die den Pfusch erzeugt haben !



Das diejenigen vor Ort, also die Zuständigen jetzt mit Blechplatten LOSE Stahlträger sichern wollen, erzeugt doch nur deshalb noch keinen Bürgeraufstand, weil beim Absturz des Trägers keinen Menschen getötet wurde !!!
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21.01.2007 21:46 Uhr von matze319
 
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wohl eindeutig architeck: [quote]
Nach dem Unglück war bekannt worden, dass alle waagerechten Stahlteile in der Fassade nicht festgeschweißt waren, sondern aus architektonischen Gründen nur wie Regalbretter lose auf Verstrebungen liegen.
[/quote]

warum muß aus solchen gründen der träger lose da rum liegen? das sieht doch keine sau ob da geschweißt wurde oder nicht. ich meine 40 meter...ne schweißnaht...

das sind einfach nur makken der architeckten die mal wieder den großen raushängen lassen wollen. warum da allerdings keiner was zu gesagt hat würd ich auch mal gerne wissen. geld regiert die welt ;-)
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21.01.2007 23:45 Uhr von tinitus01
 
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Wofür 1Mrd €uro ? das ding hat 1000000000 Euro gekostet

was wurde damit gemacht ?
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22.01.2007 08:33 Uhr von opppa
 
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jesse_james: "Aber der Architekt würde es NICHT mehr bereinigen können, dem würde man erstmal seinen Bau um die Ohren hauen und jedem anderen der das abgesegnet hat auch !"

In Deutschland ist das leider nicht so! Hier werden jetzt wohl die notwendigen Arbeitet- natürlich auf Kosten der Steuerzahler oder der Bahn ausgeführt. Der Architekt stellt nach der Ausführung der Arbeiten dann seine Rechnung an den Staat oder die Bahn.
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22.01.2007 09:03 Uhr von vst
 
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mein vater der mal eine baustelle: aus der ferne sah hat gesagt......

ihr seid witzig.

der architekt plante diesen bahnhof.
und egal ob er es richtig machte oder nicht, ob er die stahlträger lose dort hinlegen wollte oder nicht er hat nicht die entscheidung zu treffen.
er hat vielleicht, ein ganz dickes vielleicht gewollt, dass die stahlträger hier lose zu liegen kommen.

aber!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
für die tragfähigkeit ist immer noch der tragwerksplaner zuständig.
außerdem hat diesen bau ein generalunternehmer gebaut, und somit tritt nicht die übliche bauleitung in kraft, sondern die sogenannte gu-bauleitung und der architekt hat nach abgabe seiner pläne nichts mehr zu melden.
der projektsteuerer und der gu machen das ding unter sich aus.
der gu ist gleichzeitig auch bauleiter, nicht der architekt.

im gegenteil, wenn der architekt was an der ausführung bemängelt, bauleitung macht, einem bauarbeiter anweisungen gibt, wird er vom gu wegen bauverzögerung verklagt und muss zahlen, wenn der bau auch nur einen tag verspätet in betrieb gehen kann.
der architekt wird sich hüten auch nur eine anweisung auf der baustelle zu geben.

somit ist die aussage, der architekt hat meinem vater gesagt quatsch.

warum hat denn gerkan gegen die ausführung geklagt, wenn er was zu sagen hatte?
die bahn als bauher und der gu haben die pläne des architekten geändert.
ob auch an dieser stelle weiß ich nicht.

aber eines ist sicher.

IHR HABT AHNUNG, MIR GRAUSTS

und chorkrin. dass der architekt, der den grössten, teuersten und bestaussehnsten entwurf ablieferte den auftrag bekommt egal ob er wirklich die fähigkeit hat ihn auch richtig zu planen und zu leiten ist eine schwachsinnige aussage.
aber du hast ahnung, du hast ja mal auf einer baustelle gearbeitet. dem maurer steine hingehalten?

von gerkan hat die fähigkeiten, hat er oft genug bewiesen.
und wie gesagt leiten darf er nicht, auch wenn er kann, und er kann. ist gegen das gesetz.

ich bin mal zug gefahren, darf ich jetzt bahnchef werden?
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22.01.2007 09:20 Uhr von torix
 
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@vst: Nee nee du. Erstmal hat der Typ geklagt weil er sein Kunstwerk in Gefahr sah. Er hat einen Vertrag in dem steht, dass der Bahnhof so gebaut wird wie er den geplannt hat.

Schwer verständlich aber wahr. Wenn ich was bauen lassen müssen jawohl immer Änderungen die ich will möglich sein. Nur nicht bei den Abgehobenen.
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22.01.2007 10:52 Uhr von ottokar VI
 
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abreißen den Schrotthaufen: Und das Kanzleramt gleich mit.
Dieser Dreck wird in 30 Jahren für das Auge des vorbeigehenden Menschen so attraktiv sein wie ein 60er Jahrebau heutzutage : der letzte Müll.
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22.01.2007 12:15 Uhr von frietz
 
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@vst: "aus der ferne sah hat gesagt......

ihr seid witzig."

probleme mit lesen und verstehen? mein vater war als SCHWEISSFACHMANN an den bahnhofbeteiligt.

"der architekt plante diesen bahnhof.
und egal ob er es richtig machte oder nicht, ob er die stahlträger lose dort hinlegen wollte oder nicht er hat nicht die entscheidung zu treffen.
er hat vielleicht, ein ganz dickes vielleicht gewollt, dass die stahlträger hier lose zu liegen kommen."

deshalb klagen die architkekten bei jeder von bauherrn beabsichtigten bauveränderung.
ausserdem wollte bestimmt die bahn, dass die träger nicht gesichert werden. kostet ja soooo viel mehr.

"aber!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
für die tragfähigkeit ist immer noch der tragwerksplaner zuständig."

es waren keine tragenden teile, siondern nur "verzierungen"


"außerdem hat diesen bau ein generalunternehmer gebaut, und somit tritt nicht die übliche bauleitung in kraft, sondern die sogenannte gu-bauleitung und der architekt hat nach abgabe seiner pläne nichts mehr zu melden.
der projektsteuerer und der gu machen das ding unter sich aus.
der gu ist gleichzeitig auch bauleiter, nicht der architekt.

im gegenteil, wenn der architekt was an der ausführung bemängelt, bauleitung macht, einem bauarbeiter anweisungen gibt, wird er vom gu wegen bauverzögerung verklagt und muss zahlen, wenn der bau auch nur einen tag verspätet in betrieb gehen kann.
der architekt wird sich hüten auch nur eine anweisung auf der baustelle zu geben."

wenn die bauleitung von sich aus die träger gesichert hätte, ohne den architekten zu informieren, wer hätte denn dann geklagt?

"somit ist die aussage, der architekt hat meinem vater gesagt quatsch."

die aussage habe ich nicht gemacht. lesen scheint nicht deine stärke zu sein.

"warum hat denn gerkan gegen die ausführung geklagt, wenn er was zu sagen hatte?
die bahn als bauher und der gu haben die pläne des architekten geändert.
ob auch an dieser stelle weiß ich nicht."

ja warum hatr er denn geklagt? weil die änderungen seiner "vision" nicht rechnung getragen hätten. und gerade die verziehrungen, verschönerungen sind es doch, an denen sich der architekt stoßen kann. an tragenden teilen wird er ncith rumklagen können.

"aber eines ist sicher.

IHR HABT AHNUNG, MIR GRAUSTS"

und du hast auch ganz schön ahung, kannst ja nicht mal richtig lesen

"und chorkrin. dass der architekt, der den grössten, teuersten und bestaussehnsten entwurf ablieferte den auftrag bekommt egal ob er wirklich die fähigkeit hat ihn auch richtig zu planen und zu leiten ist eine schwachsinnige aussage.
aber du hast ahnung, du hast ja mal auf einer baustelle gearbeitet. dem maurer steine hingehalten?

von gerkan hat die fähigkeiten, hat er oft genug bewiesen.
und wie gesagt leiten darf er nicht, auch wenn er kann, und er kann. ist gegen das gesetz.

ich bin mal zug gefahren, darf ich jetzt bahnchef werden?"

natürlich kannst du bahnchef werden. darfst ja auch einen computer bedienen, ohne richtig lesen zu können.
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22.01.2007 14:54 Uhr von vst
 
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torix
Nee nee du.

chorkrin
es stimmt ja, es gibt architekten die wie du hier beschreibst selbstherrlich bis zum geht nicht mehr durch die gegend wandeln.
aber ich kenne das büro gerkan und weiß, dass es dort nicht so ist.
ich rege mich nur auf, wenn jemand ohne einblick, ohne ahnung sofort den architekten die schuld zuteilt.
und das wird gemacht. ständig. keiner wartet bis die beweissicherung erbracht ist. für jeden ist ohne nachzudenken sofort der architekt schuld.
und so die schuld zuweisen ohne zu wissen warum, das ist selbstherrlich.

frietz
>mein vater war als SCHWEISSFACHMANN an den bahnhofbeteiligt.<
und?
er hat garantiert nicht mit dem architekten gesprochen, weil der mit der bauausführung nichts zu tun hatte.
außerdem sind diese sogenannten fachmänner auch nicht immer das gelbe vom ei.
bei denen heißt es meist:
das hat mein großvater schon so gemacht und mein vater auch und ich mach das auch so.
innovativ ist an fachleuten vorbei neu zu denken.
und das kann der architekt gerkan, aber kein schweissfachmann.
nichts gegen deinen ahn, aber er hat nicht mit dem architekten gesprochen.

>deshalb klagen die architkekten bei jeder von bauherrn beabsichtigten bauveränderung.<
wieviele klagen dieser art kennst du? "bei jeder" ich kenne in der geschichte deutscher architektur zwei.
ZWEI. du meister der verallgemeinerung.
bei jeder.
außerdem hat auch gerkan nicht bei jeder veränderung geklagt.
sondern bei einer. hunderte von klagen allein an diesem bau wären doch etwas viel.

>ausserdem wollte bestimmt die bahn, dass die träger nicht gesichert werden. kostet ja soooo viel mehr.<
weiß ich wer das wollte?
außerdem gibt es eine menge arten der befestigung. auch welche die ohne schweißen halten.

>es waren keine tragenden teile, siondern nur "verzierungen"<
auch für verzierungen dieser art ist der tragwerksplaner zuständig.
kein bau wird erstellt in dem solche konstruktionen nicht von tragwerksplaner, prüfstatiker und amt kontrolliert werden.

>wenn die bauleitung von sich aus die träger gesichert hätte, ohne den architekten zu informieren, wer hätte denn dann geklagt?<
keiner. bei der klage ging es um gravierende dinge, nicht um besfestigungen.
oder wie gerkan nach der katastrophe sagte:
"Wenn es aber richtig ist, sie zu verschweißen, dann ist das in Ordnung. Aber ich frage mich, ob man das nicht auch schon vorher hätte tun können."

>"somit ist die aussage, der architekt hat meinem vater gesagt quatsch."
die aussage habe ich nicht gemacht. lesen scheint nicht deine stärke zu sein.<
ach nicht? und was ist das?
"der architekt ist schuld!
mein vater hat als schweissfachmann am bahnhof mitgearbeitet. die schweissunternehmen wollten über den losen stahlträgern noch eine sicherung anbringen, eben damit sie nicht herausfallen können. damit war aber der ARCHITEKT nicht einverstanden, weil es ja dann nicht mehr seiner "vision" entspricht.
21.01.2007 16:14 Uhr von frietz"
lügner

>ja warum hatr er denn geklagt? weil die änderungen seiner "vision" nicht rechnung getragen hätten. und gerade die verziehrungen, verschönerungen sind es doch, an denen sich der architekt stoßen kann. an tragenden teilen wird er ncith rumklagen können.<
bei der klage ging es um eine betondecke. um ein tragendes teil. nicht um eine verzierung.
aber so ist es, gelle?
ohne ahnung lässt sich das maul weiter aufreissen.

>natürlich kannst du bahnchef werden. darfst ja auch einen computer bedienen, ohne richtig lesen zu können.<
sagt der eine analphabet zum andern, du kannst ja gar nicht lesen.
huahuahua
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22.01.2007 17:16 Uhr von Katatonia
 
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@chorkin: Dein großer Fehler ist, du pauschalisierst udn scheerst alle über einen Kamm, nur weil du mal angeblich mit einem Star-Architekten gearbeitet hast, deren Namen du uns noch nichteinmal genannt hast.

>>Ne, ich war Elektroinstallateur aufm Bau, wir haben Bürogebäude gemacht unter anderem für Banken und ich hab Sachen mit Architekten erlebt, da würdest du mir den Ohren schlackern .... aber red du nur weiter davon wie es sein sollte, wir reden dann weiter davon wie es ist. ;)<<

Du scheinst aber eben nicht zu wissen, wie es sein sollte. Das hat dein erster Beitrag ja mehr als bewiesen. ;)

>>Eine unserer Projekte war ein Prestigebau für eine grosse deutsche Bank-Kette .... den ganzen Tag ist der Architekt, ein so genannter Star-Architekt und Künstler, auf der Baustelle rumgetigert und hat scheisse gelabbert<<

Bei dieser Wortwahl fängt es schon an. Nur weil du etwas nicht verstehst, heißt es wohl gleich "scheiße"? Künstler sind immer abgedreht. Und wenn du den Unterschied zwischen einen Architekten und einem Ingenieur nicht kennst, dann weiß ich auch nicht. Natürlich hat der Architekt oft wirre Gedanken. Er ist eben Künstler. Für ihn gibt es kaum Grenzen. Dazu sind dann eben die weiteren Leute vom Fach da, die ihn dann erklären, ob es reel funktioniert. Ohne Architekten würde es keine Gebäude geben. So einfach.

>>.. die Bank hat die Bauunternehmen genommen, die er wollte, weil er angeblich nur mit diesen zusammenarbeiten konnte ... die haben dann auch auf ihn gehört ... und gespart hat er an allen ecken und enden .. teilweise war der Beton so weich, da du mitm Daumen reindrücken konntest, Wände in den Oberen Etagen sind einfach umgekippt, als wir den Dosenborer angesetzt haben, weil sie weder an den Seiten noch oben mit dem Rest verbunden waren, auf sein betreiben hin musste billigteppischboden verlegt werden, ohne ableiter für die statische Aufladung ... da danken ihm die Bankangestellten heut noch für ....auf der anderen Seite mussten aber alle Fenster und Türen in Porschegrün lackiert werden, um seine Vision zu verwirklichen ... und hat der getobt als man das zuerst nicht machen wollte ... aber dann hat er sich durchgesetzt, weil die von ihm reingebrachten Bauunternehmen sonst die weitere zusammenarbeit verweigert hätten und keine andere Baufirma hätte den Schrott übernommen ... also haben sie Fässerweise original Porschegrünen Lack ranngekarrt ... zum Schluss hat allein die Lackierung der Fenster und Türen noch mal halb soviel gekostet wie der gesamte Rest vom Bau ... da sieht man mal wo die Prioritäten solcher "Star-Architekten" liegen ... <<

Und der Name des Architekten? Ist natürlich klar, das ein Architekt auch auf Firmen setzt, mit denen er gute Erfahrungen gemacht. Ganz normal. Aber du scheinst im übrigen Herrn Gerkan nicht zu kennen. Der würde soetwas wie oben beschrieben überhaupt nicht zulassen. Er ist leitet nicht umsonst Deutschlands größtes Architekturbüro. Peinlichkeiten wie von dir beschrieben könnte er sich überhaupt nicht erlauben. Auch in diesem Fall gehen deine Schilderungen im Prinzip völlig am Thema vorbei.
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22.01.2007 17:24 Uhr von vst
 
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danke katatonia: ich verstehe einfach nicht, wie man völlig ohne die begleitumstände zu kennen so auf einen architekten mit weltgeltung einschlagen kann.

neid? dummheit?

aber man kann auch ohne zu wissen um was es geht auf moslems einschlagen :-(

warum wartet man nicht erst die beweisführung ab?
gerkan hat (auf seine kosten) einen gutachter (prüfstatiker) eingeschaltet.
mehdorn auch.
wobei mehdorn der auch dreck am stecken hat sich etwas zurückhalten sollte mit schuldzuweisungen.
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22.01.2007 17:28 Uhr von Katatonia
 
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@frietz: >>probleme mit lesen und verstehen? mein vater war als SCHWEISSFACHMANN an den bahnhofbeteiligt.<<

Und? Viele andere tausend Arbeiter auch. Das belegt auch nicht deine gedanklichen Fehler, die ich dir ja schon im ersten Posting an dich ausformuliert habe. Insbesondere schreibst du gerade, nicht dein Vater. ;)

>>deshalb klagen die architkekten bei jeder von bauherrn beabsichtigten bauveränderung.
ausserdem wollte bestimmt die bahn, dass die träger nicht gesichert werden. kostet ja soooo viel mehr.<<

Ja das könnte durchaus zutreffen.

>>wenn die bauleitung von sich aus die träger gesichert hätte, ohne den architekten zu informieren, wer hätte denn dann geklagt?<<

Herr Gerkan sicherlich nicht, da es ja zu keiner äußerlichen Beeinträchtigung gekommen wäre.

>>ja warum hatr er denn geklagt? weil die änderungen seiner "vision" nicht rechnung getragen hätten. und gerade die verziehrungen, verschönerungen sind es doch, an denen sich der architekt stoßen kann. an tragenden teilen wird er ncith rumklagen können.<<

Eben...

Wo liegt dein Problem? Ich sage es dir. Zwischen deinem ersten Posting und deinem letzten liegen eklatante Unterschiede. Deine Behauptungen konntest du auch nicht widerlegen, weswegen der 2.Beitrag auch so eklatant Konsenz besitzt. ;)
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22.01.2007 18:09 Uhr von Katatonia
 
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@chorkin: >>Dir ist schon klar, das nennen von Namen (auch in der scheinbaren Anonymität des I-Net) durchaus rechtlich negative Folgen haben kann, deshalb habe ich auch den Namen der Bank nicht genannt ... ich kenne die Namen, das sollte reichen ...<<

Welche rechtlichen Folgen denn? Die bekommst du höchstens, wenn du scheinbar nicht die Wahrheit sagst. Das nennen des Namens ist doch völlig unbedenklich und dient der Aufklärung. Bekommt sowieso niemand mit. Also stell dich der Wahrheit oder unterlass es zukünftig, solche Fälle zu bringen. Das dient dann nämlich weder Diskussion, noch deiner Argumentation. Denn stichhaltig ist ein Argument nur, wenn man es belegen kann. Das hast du bisher nicht getan.

>>Wenn ein "Architekten-Künstler" durch einen Bau rennt und Mauerermeistern, Elektrotechnikern etc Anweisungen gibt wie sie was zu mauern und zu verkabeln hätten ... dann ist das für mich scheisse ... zufällig bin ich gelernter Elektroinstallateur und ich merk wenn mich einer mit Unfug vollsülzt oder nicht, wenn es um Verkabelungen geht.<<

Dann ist er in der Tat übermäßig, beweist aber nicht, das er ein schlechter Architekt ist. Und noch lange nicht, das alle oder viele Architekten so sind.

>>Die Firmen die der da mitgebracht haben, haben ausschliesslich auf ihn gehört, obwohl er eine von der Bank eingesetzte Bauleitung gab. Lag wohl darann das diese, obwohl unfähig (es sind noch andere Meisterbetriebe auf der Baustelle tätig gewesen und die haben das alle bestätigt) durch ihn überhaupt solche Aufträge kassieren konnten. Im Gegenzug haben sie ausschliesslich das gemacht was der Architekt und nicht was die Bauleitung wollte. Mehr als einmal hab ich selbst miterlebt das die Bauleitung denen gesagt hat macht das so oder so und anschliessend hat sich der Architekt hingeschliechen und den gesagt das er das anders wollte ... nun ratet mal wie es gemacht wurde? Nach dem Willen des Architekten ... auch wenn es aus bautechnischer Sicht der gröbste Unfug war ... also erzähl du mir nicht was ich selbst gesehen und gehört habe ... hast du überhaupt schon mal auf einem Bau gearbeitet?<<

Im Grunde ist es dein Fall hier völlig belanglos. Es geht um den Hauptbahnhof und Herr Merkan. Und wenn du behaupten willst, Herr Merkan sei so wie dein genannter Architekt, dann hast du in der Tat wenig Ahnung von ihm. Es wäre auch nicht differenziert, objektiv oder gar sachlich. Nein, ich bin gelernter Offset-Drucker und das tut auch nichts zur Sache. Um etwas zum Thema Architekten und Architektur zu sagen, braucht man nicht auf einem Bau gearbeitet zu haben. Im Gegenzug könnte ich behaupten, da du noch nie scheinbar als Bauzeichner gearbeitet hast, könntest du dir genausowenig ein Urteil zum Thema Architekt erlauben. Mache ich aber nicht.

Wie ich schon sagte, deine Argumente zum Thema sind sehr dürftig.
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22.01.2007 18:10 Uhr von Katatonia
 
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übermütig sollte es heißen...
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22.01.2007 18:13 Uhr von asmodai
 
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Berlin: wieder mal so ein Schickimicki-Bau ohne Nutzwert, der unsere ungeliebte und diesbezüglich ordentlich überfrachtete "Hauptstadt" schmücken soll. Wenn mir nochmal jemand was von Staatsverschuldung erzählt, zeig ich ihm wohin der ganze Kies verschwunden ist.

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