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USA: 16-Jähriger mit Asperger-Syndrom ersticht 15-jährigen Mitschüler - Mordanklage

Ein 16-Jähriger, der am Asperger-Syndrom leidet, hat in seiner Schule einen 15-jährigen Mitschüler erstochen. Er stach zweimal auf ihn ein, einmal in den Unterleib und einmal ins Herz. Hinterher rief er: "Ich hab's getan, ich hab's getan".

Aufgrund dieser Worte lautet die Anklage gegen ihn nun Mord. Außerdem wird er nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt. Es wurde keine Kaution zugelassen. Er hatte auf nicht schuldig plädiert.

Nach dem Vorfall waren alle Schüler der Schule nach Hause geschickt worden. Der Vorfall hatte sich im Schulgebäude in einer Toilette ereignet.


WebReporter: Crack02
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Syndrom, Mitschüler
Quelle: www.napavalleyregister.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2007 13:31 Uhr von The_free_man
 
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Asperger Syndrom: Bevor hier jemand unqualifizierten Mist schreibt, bitte erstmal informieren was das Asperger Syndrom ist.

http://de.wikipedia.org/...

Es handelt sich hier um eine schwere psychische Krankheit - eine milde Form des Autismus.

Vermutlich wurde er aufgrund der Probleme und Missverständnisse, die daraus im sozialen Umgang resultieren, vom betrefflichen Mitschüler ständig gemobbt.

Das kann einen über die Jahre so fertig machen, dass einem hinterher echt alles egal ist - auch wenn man sonst nen herzensguter Mensch ist, der einfach nur in Ruhe gelassen werden will.
Ich weiss das aus Erfahrung.

1. Wodurch rechtfertigen die das angewendete Erwachsenenstrafrecht?
2. Bei der Verurteilung sollte die psychische Erkrankung berücksichtigt werden. Alle Geschworenen und Richter sollten genaustens darüber aufgeklärt werden.
Psychatrie ist hier sinnvoller als Gefängnis.
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20.01.2007 14:01 Uhr von Gregsen
 
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so einfach ist das auch wieder net @ freeman: wie du selber weißt, kann das asperger syndrom verschiedene auswirkungen haben, und wenn der junge fähig ist, auf ne gewöhnliche high school ohne weitere betreuung zu gehen, dann wird er wirklich ne sehr milde form haben, den anders wäre ein alltag nicht vorstellbar.

Auch dass er gemobbt wurde geht nirgendwo hervor, weder aus der news, noch der quelle, da steht lediglich die beiden gerieten in einen streit im badezimmer.

Grundsätzlich sollte natürlich überprüft werden inwiefern er schuldfähig ist und das wird im rahmen des gerichtsverfahrens auch geschehen... was du forderst wäre eine pauschale strafmilderung ohne die fakten oder konsequenzen seiner krankheit geprüft zu haben.
Wenn es eine wirklich leichte form von autismus ist und seine taten vom eigenen willen getragen sind, bzw er fähig ist recht von unrecht zu unterscheiden, gehört er wie jeder erwachsene mensch nach erwachsenenstrafrecht wegen mordes verurteilt.

Wenn die krankheit tatsächlich stark ausgeprägt ist und dazu führte dass er nicht mehr zwischen recht und unrecht unterscheiden konnte, so gehört er zwar freigesprochen, muss aber zwingend auf unbestimmte zeit in eine klinik eingeliefert werden, nicht nur wegen seiner eigenen heilung, aber hauptsächlich wegen der gefahr die von ihm ausgeht.
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20.01.2007 14:13 Uhr von Johnny Cash
 
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@ The_free_man: Wodurch rechtfertigen die das angewendete Erwachsenenstrafrecht?

Warscheinlich besondere Grausamkeit im Vorgang

Bei der Verurteilung sollte die psychische Erkrankung berücksichtigt werden. Alle Geschworenen und Richter sollten genaustens darüber aufgeklärt werden.

Wird in den USA oft nicht berücksichtigt. Es kommt meistens nur auf die IQ Zahl an.
-------------------------------------------------

Eine besonders grausame Tat mit warscheinlichem Vorsatz. Da wird ihm seine Erkrankung auch nichts "helfen".
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20.01.2007 14:42 Uhr von The_free_man
 
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@Gregsen: Menschen mit Asperger Syndrom sind meistens hochbegabt und haben einen sehr hohen IQ.
Deshalb können die auch - vom lernen und vom Stoff her, die Schule problemlos meistern.

Dafür ist der SQ - der Sozialquotient sehr niedrig. Diese Gehirnhälfte ist im Gegensatz zur anderen, wodurch sich auch der hohe IQ ergibt, meist unterentwickelt.

Asperger erkrankte kennen z.b. simple soziale Regeln nicht, die jeder Mensch von Natur aus lernt.
Nen simples Beispiel: Die wissen und verstehen nicht, warum es sich nicht gehört anzugeben.
Z.b. "Ich hab nen IQ von bla" - denn es ist ja einfach nur die Wahrheit, wird aber argwöhnisch betrachtet.
Oder warum bestimmte Dinge/Verhalten cool sind, andere jedoch nicht und sogar als Schwäche betrachtet werden.

Die merken z.b. auch nicht, wenn nen Mädchen in sie verliebt ist, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie geküsst werden, oder es offensichtlich ausgesprochen wird.

Emotionen, soziale Signale usw. können die einfach nicht deuten. Deshalb lassen die sich auch ziemlich einfach verarschen / werden ausgenutzt und haben oft falsche Freunde - weil sie das nicht erkennen können.
Mobbing und soziale Ausgrenzung ergeben sich somit fast immer.

Hab selbst nen Freund, der unter diesem Syndrom leidet. Deshalb weiss ich relativ viel darüber.
Klar: Die Ausprägung kann verschieden hoch sein, jedoch sollte die ganze Geschichte nicht unterschätzt werden.
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20.01.2007 15:06 Uhr von Jorka
 
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Der Junge ist meiner Meinung: nach Strafmildernd zu beurteilen, alleine schon das er am Asperger Syndrom leidet rechtfertigt Strafmilderung...
Und Erwachsenenstrafrecht ist ja wohl vollkommen ÜBERTRIEBEN liebe USA!!!
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20.01.2007 15:07 Uhr von Jorka
 
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Ergänzung: Wenn Strafe dann nach Jugendstrafrecht verurteilen!
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20.01.2007 15:34 Uhr von borgir
 
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@the freeman: hättest du jemals in einer psychiatrie oder eine jugendpsychiatrie gearbeitet hättest du das nie geschrieben. die umstände dort sind folgendermaßen:
1. patient ist krank (was schon nicht stimmt, denn psychische erkrnakugnen sind eine der großen lügen der medizin)
2. der muss tabletten haben (da wird getestet und auf verdacht das größte gift gegeben)
3. wirkt nicht, dann muss er noch mehr krankheiten haben (und es wird munter weiter getestet)
4. unruhigen oder "unbequemen" patienten droht die tavor-klatsche (wenn das nicht hilft atosil, diazepam und sonst ein dreck) am besten aber atosil und eunerpan zusammen, die mischung hatu einen elefanten um

ergo:
im knast wird es dem jungen 100 prozentig besser gehen, denn heilung von einer "krankheit" gibt es in der psychiatrie nicht
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20.01.2007 15:40 Uhr von Anoulie
 
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atosil: war das nicht auch der name eines users hier?
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20.01.2007 16:24 Uhr von Gregsen
 
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@freeman: Das verkennen emotionaler signale rechtfertigt aber keine straffreiheit.

die sache ist die: Wenn er hochbegabt aber emotional so verstört ist, dass er recht und unrecht nicht voneinander unterscheiden kann, dann darf er eben nicht auf eine ganz normale schule gehen, oder braucht zumindest einen betreuer. Da dies hier nicht der fall war, gehe ich einfach davon aus, dass die emotionale störung nicht besonders stark ausgeprägt war.

zum mobbing: Erstens steht in der quelle wie gesagt nichts darüber, es ist reine spekulation. Aber selbst wenn dies der Fall gewesen ist, und ich möchte mobbing keinesfalls schönreden, rechtfertigt das immernoch keinen mord.

faktisch läuft es doch trotzdem aufs selbe hinaus: Wenn er fähig war die konsequenzen seines handeln zu erkennen und zu verstehen ist er schuldig und gehört dafür verurteilt.
Falls er nicht fähig war die unrechtmäßigkeit seines handeln zu erkennen muss er zwar freigesprochen werden, stellt aber eine gefahr für die öffentlichkeit dar und uss in eine geschlossene Anstalt eingewiesen werden.
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20.01.2007 16:34 Uhr von Chuck_Norris
 
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wegsperren: lebenslänglich!
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20.01.2007 17:59 Uhr von atosil
 
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atosil: ja das ist mein name...

atosil ist ein, ach liest doch selber...
http://de.wikipedia.org/...
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20.01.2007 18:00 Uhr von atosil
 
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hehe: 10 tropfen atosil 10 tropfen haldol (haloperidol) 5 tropfen diazepam und etwas wasser DAS haut n elefanten um...
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20.01.2007 18:16 Uhr von MasterCj
 
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In Deutschland wäre nicht die Krankheit Schuld denn man würde bei ihm bestimmt ein Killerspiel finden wie z.B Final Fantasy *LOL*
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20.01.2007 19:25 Uhr von ticarcillin
 
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Originalquelle lesen! Odgren blurted, "I did it" to police moments after the stabbing, and also said: "Is he OK? I don´t want him to die," according to authorities.

er wollte nicht, daß sein Opfer stirbt.
Somit ist es wohl eher eine Tat im Affekt und kein "premeditated murder".
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20.01.2007 20:17 Uhr von Tompunet
 
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Sorry, aber: wenn ich jemanden ein Messer einmal oder öfters in den Körper ramme muß ich zwingend damit rechen, das ich ihn auch schwer verletze oder sofort töte. Und wenn die Krankheit einen halbwegs normalen IQ zuläßt weiß er das auch. Sowas kann ich ignorieren, aber nicht "nicht wissen". Ob ich es wollte ist dann dahingestellt. Ich hab es getan und konnte das Risiko abschätzen. Ausserdem hat so eine Tat mit Spaß nichts zu tun, egal, was er wollte. Es gibt keine Rechtfertigung für sowas.
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21.01.2007 10:00 Uhr von - anonymous -
 
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@tompunet: das ist ganz und gar nicht egal weil das den unterschied zwischen
schwerer körperverletzung mit todesfolge
totschlag und
mord
ausmacht ;)
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21.01.2007 10:59 Uhr von Summersunset
 
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@borgir: Erklär mir bitte doch folgendes von dir:

"1. patient ist krank (was schon nicht stimmt, denn psychische erkrnakugnen sind eine der großen lügen der medizin)"

Ich arbeite derzeit mit psychisch Erkrankten (genau genommen geistig behinderten) zusammen und würde gerne wissen, was daran jetzt eine Lüge der Medizin sein sollen?

Vom Normalzustand weichen sie teils erheblich ab und auch die Medikamentation ist von nöten. Teilweise fordern sie sogar selbst abends ihre Medikamente ein "Ich brauch meine Medikamente sonst werde ich schlimm!". Und ein großer Teil würde ohne Medis erheblich auto- oder fremdaggressiv sein.
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21.01.2007 12:28 Uhr von Tompunet
 
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@anonymus: weißt du, ich unterscheide da bei Körperverletzung nur zwischen Notwehr, Unfall und Grundlos. Wenn mich jemand angreift und ich konnte mich nur so wehren wird es mit Notwehr abgedeckt. Körperverletzung durch einen Unfall - kein Thema - aber ein Messer in den Körper rammen ist für mich immer das selbe - hirnlos. Das ist eine Schmerzgrenze, die heute leider durch zu lasche Gesetze ständig überschritten wird. Jeder Arsch hat heute ein Messer und mehr in der Tasche, auch in D. Und immer mehr ziehen dieses sehr schnell und setzen es auch ein. Sowas finde ich nicht akzeptabel. Auch in D wandelt sich Körperverletzung durch Waffengebrauch langsam vom Verbrechen zum Kavaliersdelikt. Es scheißt sich keiner mehr drum. Alle laufen nacher weiterhin frei rum, bis zum nächsten mal. Weißt du, wenn jemand oder mehrere eine Person einfach so angreift / angreifen und schwer verletzen oder töten gehören die meiner Meinung nach alle für mindestens 5 Jahre versteckt. Egal ob es um Rassengründe geht oder um schweren Raub, das Menschenleben und die Gesundheit muß mehr wert sein als eine simple Steuerhinterziehung.

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