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Berlin Hauptbahnhof: DB kündigt Schließung ab Windstärke acht an

Die tonnenschweren Stahlträger, die die Aussenfassade des Berliner Hauptbahnhofs zieren, sind, so ein Bahnsprecher, weder verschweißt noch verschraubt. Aus diesem Grund wird der Bahnhof bis auf weiteres bereits ab Windstärke acht geschlossen.

Das Prestigeobjekt der Deutschen Bahn, das erst im Mai letzten Jahres seinen Betrieb aufgenommen hat, war am gestrigen Freitag für über zwölf Stunden gesperrt, nachdem sich eines der zwei Tonnen schweren Bauelemente löste und auf eine Treppe krachte.

Während die DB "architektonische Gründe" für die mangelnde Befestigung angibt, weist Architekt Gerkan jede Schuld von sich: Es sei ein "Fehler der Statik, der Bauausführung oder der Bauüberwachung."


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WebReporter: Uli Radtke
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Schließung, Hauptbahnhof
Quelle: www.spiegel.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2007 04:36 Uhr von Uli Radtke
 
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Notfallpläne, die den Fernverkehr dann über die diversen anderen Bahnhöfe der Hauptstadt abwickeln sollen, werden bereits erarbeitet.
Auf die Art wird der Bahnhof Zoo auch künftig noch den ein oder anderen ICE-Halt verbuchen dürfen ;-)
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20.01.2007 12:59 Uhr von 666leslie666
 
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Alles Schrott: Deutsche Wertarbeit war mal...

Hier in Kiel haben sie auch nen neuen Bahnhof hingebaut.
Bauzeit 6 !! Jahre.
Und fertig war er 2006.
Und inzwischen bröckelt schon der Putz von den Wänden.
In Deutschland wird nurnoch Müll produziert.

Mlg
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20.01.2007 13:03 Uhr von intruder1400
 
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Also was bleibt übrig: Fusch und Korruption.Angefangen vom Architekten bis hin
zu Auftraggeber.In Amerika dürfte der Architekt bestimmt
nicht mal Garagen bauen.Das kommt davon,wenn man
immer die billigsten Auslandfirmen nimmt.Am Bundestag
und Potsdamer Platz waren damals 40 000 ausländische
Bauarbeiter tätig;es gab gleichzeitig 30 000 arbeitslose
Berliner Bauarbeiter.Der Bahnhof am Zoo wird noch in
100 Jahren stehen,ist eben deutsche Wertarbeit.
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20.01.2007 13:16 Uhr von saku25
 
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Jetzt schiebt einer die Schuld dem anderen zu: Wenn von einem nagelneu gebauten Bahnhof ein tonennschwerer Stahlträger runterkracht, weil er nicht befestigt ist, müssten alle in die Verantwortung gezogen werden.

Erst im November hat Meinhard von Gerkan eine Klage wegen Änderung seitens der Bahn an der Dachkonstuktion des Hauptbahnhofs gewonnen.

Jetzt sollte die Bahn ihrerseits prüfen, ob es vom Architekten geplant war, diese Stahlträger nicht zu befestigen. Wenn dem so ist, sollen sie ihn auf das letzte Hemd verklagen.

Die Bahn hat meiner Meinung nach vorbildlich reagiert, indem man den Bahnhof vorsorglich sperrte.
Nur dieser Entscheidung ist es wahrscheinlich zu verdanken, dass durch den Fall des Stahlträgers niemand zu Tode kam.

Ebenso kann niemand sagen, was mit dem Glasdach während des Sturms passiert wäre, wenn es statt der von der Bahn gekürzten 312 Meter Länge mit dem vollen 430 Metern gebaut worden wäre. (Deswegen führte er die Klage gegen die DB AG). Vielleicht wäre das Dach geplatzt wie eine Seifenblase.
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20.01.2007 13:55 Uhr von damagic
 
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Da fragt man sich doch wie ein solches Gebäude überhaupt eine Baufreigabe erhält, wenn solch gewichtigen Teile wohl nur "aufgelegt" sind, meines Erachtens total verantwortungslos...aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass da wieder mal ausreichend Schmierstoffe in Form von Banknoten im Spiel waren...

Man kann nur froh sein dass bei diesem "Unfall" niemand getötet wurde.

dam*
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20.01.2007 13:56 Uhr von Foxbravo
 
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Ja so baut man heute: Also wird der Bahnhof öfters zu gemacht.

Da kann man mal sehen wie schlecht heute gebaut wird . Na ja in PISA kann man ja nachlesen warum .
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20.01.2007 13:59 Uhr von Johnny Cash
 
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bauen sie so einen Kasten und dann hält der nicht mal einen Sturm aus. Wer hat denn die Freigabe für dieses gefährliche Gebäude gegeben.

Bestimmt wieder Korruption
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20.01.2007 14:09 Uhr von Justinius
 
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Das kommt davon, dass alles immer so toll und wuchtig aussehen soll, mit möglichst viel Stahl und Glas. Ich finde diese Objekte, mit denen sich einige Architekten profilieren wollen nur häßlich und menschenfeindlich.
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20.01.2007 14:11 Uhr von Beutni
 
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Das kann doch nich sein: Wie geht das? Wieos kann das sein das diese Stahlträger da einfach nur zur Zierde reingelegt sind? Ich mein, damit die was bewirken müsen die doch befestigt sein, anders können die doch keine Lasten tragen. Demnach ist diese Mörder Stahlkonstruktion an der Aussenfassade also nur zur Dekoration dort angebracht!? Gut, im Geld verschwenden sind wir eh ziemich gut, aber dann solllen se das Ding doch wenigstens mit en paar Bolzen festschrauben.

Und was heist jetz ab Windstärke 8 wird der Bahnhof geshlossen? Die Idioten sollen lieber zusehen das sie die DInger richtig befestigen..
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20.01.2007 14:23 Uhr von Mazzi
 
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so ist es im korupten: deutschland eben. die dicken fische zahlen schmiergeld und dem kleinen laubenbauer im garten legt man auflagen vor die dem empire state bulding gleichkommen. und wehe da issen nagel nicht 90grad zur erdachse gemessen an der tag/nacht grenze eingeschlagen.....

dieser elende kackstaat regt mich sowas von auf.
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20.01.2007 14:43 Uhr von sh0rtnewser
 
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@Mazzi: was tust du dagegen ? nur motzen, sich aber ansonsten brav nach der Decke strecken gilt nicht.
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20.01.2007 14:53 Uhr von wounds
 
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Ah, was hab ich gelacht als ich das gelesen hab...

Ich war eh schon immer gegen diesen häßlichen Bahnhof :D
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20.01.2007 14:55 Uhr von Mazzi
 
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sh0rtnewser: wie ärs mit raf neu grünedn?
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20.01.2007 17:06 Uhr von carry-
 
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wie schwer kann es sein einen "blöden" bahnhof zu bauen!?
vier stahlbetonwände, dach drauf und fertig!
vielleicht sollte man in zukunft solche bauten von architekturstudenten planen lassen. die haben es hoffentlich nicht nötig sich mit irgendwelchem mist zu profilieren!
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20.01.2007 17:59 Uhr von BerlinNews
 
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intruder: hacken zusammen und abtreten. Dir ist schon klar, dass es DEUTSCHE sind, die eben diese billigen Arbeitskräfte anfordern? Deutsche Wertarbeit muss halt auch von Deutschen gewollt werden. Ähnlich es ja bei Konsumartikeln: Billig soll es sein, aber an den eigenen Arbeitsplatz denkt dabei keiner ...
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20.01.2007 18:53 Uhr von opppa
 
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In jeder normalen Firma: könnte die gesamte Leitung jetzt die Anträge auf Hartz IV beantragen.

Aber der Scheißladen gehört ja dem Staat, vertreten durch "unsere" (nicht meine) Regierung!
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20.01.2007 19:24 Uhr von afmfriedel
 
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Wer hat das Bezahl ? Da wird so ein Millardenprojekt von den Steuerzahlern mitfinanziert und es kommt mal wieder bullshit dabei heraus.
Jeder der ein Privatgebäude errichtet hat tausende Auflagen zu Erfüllen und ein öffentlicher Bau zerlegt sich schon ab Windstärke acht.
Voll die Lachnummer. Wäre das unser Bahnhof gewesen, hätte der fast das halbe Jahr uber geschlossen.
Wer kommt jetzt wieder für die Notwendigen Aus- und Verbesserungen auf ? Ratet mal ?
Bei den zuständigen Bauträgern wird wohl keiner sein Koffer packen müssen oder die entstehenden Kosten aus seiner Tasche bezahlen.
MfG
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21.01.2007 05:00 Uhr von maratu
 
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Die Vorfahren bauten: stabiler... aber eben Modern...
Totschlagen muss es das.
Ein Architekt macht die Freigabe,incl Statik..
Der ist verantwortlich...
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21.01.2007 11:25 Uhr von hady
 
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Da hätte Gott weiß was passieren können! Mir ist vollkommen unverständlich, wie so etwas passieren kann. Tonnenschwere Stahlträger einfach "auf dem Fensterbrett" abzulegen. Weder verschraubt noch verschweißt. Die Bahn kann von Glück sagen, dass dabei niemand umgekommen ist.
Ich würde in meinem Haus als Bauherr eine solche Schlamperei niemals als stilistisches Merkmal stehen lassen.
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21.01.2007 11:32 Uhr von Jorka
 
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Unfassbar! Da wird so ein Bahnhof für fast eine Milliarde Euro gebaut, dann kann er nicht einmal ein Windböen aushalten.
Ich denke das Gebäude sollte abgerissen werden, ich mochte es vorher sowieso nicht leiden...
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21.01.2007 11:41 Uhr von vst
 
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maratu? was macht der architekt?
junger mann, für die statik ist der statiker verantwortlich. deshalb hat man ihn.

ahnung habt ihr, das muss man euch lassen
*g*
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21.01.2007 13:27 Uhr von jesse_james
 
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Wie üblich der Verantwortliche will keine Verant Verantwortung übernehmen.


Derjenige der wieder alles auf sich laden darf ist der kleine Mann dem man die Stelle kündigt, weil man ihm unterstellt eine Schweißnaht nicht gezogen zu haben, an einem Bau wo es nie eine Verankerung dieser Stahlträger je gab.
Der Träger der herunter kam war nur "aufgelegt" aber nicht befestigt ! Architektonische Freiheit nennt man das !

Und was machen die ? Den Bahnhof ab Stärke 8 zu !
Und wer kontrolliert die anderen Träger ?


Es muss wohl erst ein Mensch sterben bevor die ihren Arsch in Bewegung setzen und Verantwortung übernehmen.

Millionen an Geldern kassieren können alle, aber JETZT handeln keiner !
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21.01.2007 14:31 Uhr von soulfly555
 
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Da wurde wohl am Personal gespart, die Tragwerksplaner haben da eindeutig versagt. Und das bei nem Bahnhof wo täglich tausende Menschen durchkommen.
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21.01.2007 17:56 Uhr von vst
 
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da fällt mir doch gerade ein: wir haben dieses jahr eine änderung in der verordnung über schneelasten bekommen.

durch die einstürze alter hallen beim letzten schneereichen winter wurde die anzunehmende schneelast in deutschland hochgesetzt.

hat sich diesen winter durchaus bewährt :-))

ich könnte wetten, dass nächstes jahr am 1.1. eine veränderung der windstärke (nach oben natürlich) kommt.
dann muss die windkraft die an gebäuden angreift höher angesetzt werden.
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21.01.2007 17:59 Uhr von vst
 
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hostmaster: >Jedes Gebäude verfügt doch über einen Standsicherheitsnachweis?<
natürlich.
der tragwerksplaner berechnet den und der vom bauamt bestimmte prüfstatiker kontrolliert.
und somit stehen die beiden schuldigen fest ;-)

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