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Istanbul: Attentat auf türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink verübt

In Istanbul wurde heute der bekannte armenische Journalist Hrant Dink von einem Attentäter erschossen.

Das Attentat bringt die ohnehin angespannte Beziehung zwischen Türkei und Armenien erneut zum Wanken.

Dink wurde beim Verlassen eines Zeitungshauses durch mehrere Schüsse getötet. Der Täter konnte unbekannt entkommen.


WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Istanbul, Attentat, Journalist
Quelle: www.spiegel.de
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2007 19:42 Uhr von xbarisx
 
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Typisch: Und wieder ein sogennanter "unbekannter". Ich weiss nicht wann diese dummen Millitärs in der Türkei entlich einsehen das es so nicht weitergehen kann in der Türkei(für die die es nicht wissen, Tayip Erdogan usw. sind nur Marrionetten um auf Internationaler ebene ein Parlament und Politiker bresentieren zu können aber das sagen hat das Millitär).
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19.01.2007 20:00 Uhr von Superhecht
 
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xbarisx: Marionetten waren die Vorgänger

Gül und Erdogan sind Islamisten, die sich (noch) gemäßigt geben

Beide Seiten scheuen den offenen Machtkampf, da dies Bürgerkrieg bedeuten würde
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19.01.2007 20:06 Uhr von *Flip*
 
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Die Türkei hat ein Problem mit den islamo-osmanen: Faschisten. Hoffentlich wachen sie endlich mal auf bzw. der weltoffene tolerante und dem Westen zugewandte Teil der türk. Gesellschaft distanziert sich mehr von diesen Schergen.

Adios
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19.01.2007 20:19 Uhr von ishn
 
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Ähem darf ich dran erinnern das ein Thread weiter hinten sich da drüber aufgeregt wird das man eben solchen Personen die deutsche Staatsbürgerschaft wieder abnehmen wollte und wir diese jetzt laut Gerichtsbeschluss am Haken haben.
(edit; anais)
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19.01.2007 20:34 Uhr von JCR
 
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Staatsterror:: Der Beweis, dass ein Staat die Wahrheit nicht ertragen kann.
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19.01.2007 21:06 Uhr von xbarisx
 
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@ishn: du leidest echt an schizo. was hat das attentat mit den islamisten zu tun das hat eher mit der ethnischen säuberung der armenier zu tun
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19.01.2007 21:20 Uhr von xbarisx
 
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@Superhecht: glaub mir Gül und Erdogan sind auch nur Marionetten, du musst dir das ganze wie eine schlechte soap vorstellen. Rdogan passt nur in den Momentanen Trend der Weltpolitik Konservativ und gläubig(egal welche konvesion). Erbakan wurde seiner Zeit rechtmässig gewählt und das ist nicht mal lange her er war nur zu radikal und unberechenbar daher wurde er abgesägt(und keiner in der Türkei hätte sich auch nur getraut das zu kritisieren), dann kam der Pausenfüller Ecevit(sozusagen als übergang) und dann eben Erdogan. Das ist wie in den USA da hat der Bush auch nix zu melden nur jeder denkt er hätte(und wie wir wissen wurde er auf zimlich dubiose weisse Präsident). In der Türkei musste jemand her der egal welche ethnische gruppen auch immer(Kurden, Laz usw.) auf einen Nenner bringt, nämlich dem glauben denn viele der Kurden sind ja auch Islamisch. So auch komisch finde ich das Erdogan vor seiner Wahl für eine Politische Lösung des Kurdenproblems war, nur davon hört man nix mehr bei ihm(weils ihm verboten wurde).
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19.01.2007 22:07 Uhr von *Flip*
 
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@ xbarisx - Ganz interessant deine Ansätze aber: die AKP hat keinen Weg oder Lösung für das Kurdenproblem, dass wurde erst kürzlich in einem Spiegelartikel erwähnt.

Das Programm der AKP ist voll und ganz auf den Weg in die EU gestellt. Mit was anderen hat sie sich weder beschäftigt noch der türk. Bevölkerung verkauft.

Deswegen lässt sie derzeit auch gegenüber den Kurden die Sebel rasseln, da vorauszusehen ist, dass sich wohl oder übel eine unabhängiger, eigenständiger Kurdenstaat entwickeln wird mit einen eigenständigen christlichen(assyrischen) Gebiet im Tur Abdin.

Der Irak bricht auseinander, dass weiß auch die USA, ein miteinander der verschiedenen Ethnien gibt es nicht mehr. Deshalb sind eigenständige ethnisch homogene Teilstaaten die einzige Lösung --> sprich Südtürkei + Nordirak = Kurdistan

Der große Bruder der Türkei, die USA, sind in der Hinsicht schon auf Abstand zur Türkei gegangen. Wie man das den Türken beibringt, gerade weil eben die meisten tief nationalistisch eingestellt sind, wird noch lustig werden. Schlimm wird es, wenn die Türkei im Alleingang zuschlägt.

Adios



Das wir
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19.01.2007 22:24 Uhr von borgir
 
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muss man: sich einigen vorredner anschließen. die türkei will nach aussen einen schönen schein wahren...klappt halt nicht
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20.01.2007 00:47 Uhr von xbarisx
 
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@Flip: Du hast schon recht ich schrieb ja auch das Erdogan VOR seiner Wahl über eine Politische Lösung gesprochen hat. Falls du es vergessen hast, die Türkei hat eben mal so eines seiner heiligen Gesetze ändern müssen damit Erdogan erst an die Macht(oder wie auch immer man das nennen soll) durfte. Ich kann mich sogar an eine Video Aufnahme erinnern wo er genau darüber spricht und erklärt das die Türkei sich nicht wundern dürfe das es die PKK gibt wenn die Kurden nicht mal ihre eigene Sprache sprechen dürfen. Dafür sollte er auch eigentlich in den Knast. Er wurde als Hetzer in der Türkei verklagt und ich glaube verurteilt(bin mir aber nicht sicher). Was auch komisch ist das Erdogan vor seiner Wahl kaum bekannt war in der Türkei, was mich noch mehr daran bestätigt das er eine Bauchrednerpuppe ist.
Und die Türken werden niemals ihre Beziehungen zur USA aufs Spiel setzen und in den Irak ein maschiren 1. Kann die USA sich das nicht erlauben weil es nur noch mehr Chaos geben würde und 2. Weil die Türkei ziemlich auf die Schnauze fallen würde, die schaffens nicht mal gegen die PKK(und die PKK hat nicht die Mittel und Waffen der Pesmerger) Militärisch wäre das meiner Meinung nach nur ein eigentor. Wie schon gesagt mal abgesehen davon wäre die Reaktion der USA ziemlich heftig da sie hohe Verluste haben und sehr empfindlich auch so einen Akt reagieren würden. Tja die Türkei hat ihre bedeutung für die USA verloren daher auch der verzweifelte versuch in die eu zu kommen.
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20.01.2007 14:12 Uhr von cyrusdavirus
 
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da liegt er: http://www.liveleak.com/...

hat wohl gegen das gesetzt "Verleumdung/Verunglimpfung des “Türkisch-Seins" verstossen...
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20.01.2007 15:41 Uhr von kirov
 
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@Flip: Warten wir ab, wie das türkische Militär und Politik, auf die Entwicklungen im Irak reagieren werden.

Falls die Türkei sich in den Irak einmischt, wird der Iran militärischen Druck auf die Türkei ausüben.

Die Iraner wollen einen eigenständigen Kurdenstaat, und werden diesen auch mit allen Mittel durchsetzen wollen.

Der Iran/Irak Krieg von 1980-88 hat bittere Narben im Iran hinterlassen, und man hat im Iran nicht vergessen, von wo die Militärhilfe und Begrüßung zu diesem Krieg kam.
Ronald Raegan hatte damals im Falle eines Sieges gegen den Iran, Saddam Hussein die Ölfelder des Schatt el Arab versprochen. Die USA/der Westen (Nato Staaten) verkauften Waffen um an billiges Öl heranzukommen (auch an den Iran).
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20.01.2007 20:54 Uhr von xbarisx
 
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kirov: an den iran hat die damalige udssr waffen verkauft.

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