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Deutsche Bank verkauft Beiersdorf-Aktien und empfiehlt sie gleichzeitig zum Kauf

Die Hansestadt Hamburg hat sich vor kurzem von ihrer Beteiligung am Beiersdorf-Konzern getrennt (ssn berichtete). Die 25,2 Millionen Anteile wurden von der Deutschen Bank zu Preisen zwischen 48 und 50 Euro am Markt platziert.

Zu 48 Euro wurden die Aktien schließlich verkauft. Die Wertpapier-Analysten der Deutschen Bank sprachen jedoch gleichzeitig eine Kaufempfehlung aus. Als Kursziel stellten sie 60 Euro in Aussicht.

Dass Verkauf der Aktien und Kaufempfehlung so dicht beisammen liegen, sei laut Experten "höchst ungewöhnlich". Als "sehr unglücklich" kommentierte die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz das Vorgehen. Der Aktienkurs fiel vorerst.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Aktie, Verkauf, Bank, Kauf, Deutsche Bank
Quelle: www.handelsblatt.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2007 15:48 Uhr von haguemu
 
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Ist doch normal oder? Wie wollen die denn die Anteile an den Mann die Frau bringen wenn sie die nicht empfehlen?
Werg glaubt denn an die Unabhängigkeit der Anlageberater?
Oder geht Ihr nach BMW wenn Ihr einen preiswerten Kleinwagen sucht und hofft evtl. nach Open überwiesen zu werden?
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20.01.2007 03:24 Uhr von no_trespassing
 
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@haguemu: >>Wie wollen die denn die Anteile an den Mann die Frau bringen wenn sie die nicht empfehlen?

Das Prinzip Börse läuft so aber nicht. Eine Aktie lebt von Vertrauen. Wenn eine Bank eine Kaufempfehlung ausspricht, dann heißt das, daß man die Aktie mit ins Portfolio aufnehmen soll, weil sie Gewinne verspricht.

Wirft eine Bank (oder hier die Bank für die Stadt) die Aktien auf den Markt, signalisiert sie damit, daß sie nicht daran glaubt, daß die Aktie weiter steigt.

Und bei so vielen Mio. Aktien die da plaziert wurden, konnte der Kurs nur sinken.
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20.01.2007 11:52 Uhr von christi244
 
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Es könnte aber auch heissen, dass da mal wieder irgendeine Übernahme ins Haus steht, die über weit gestreute Aktien leichter und billiger zu realisieren sein könnte als wenn diese Papiere sich in einer Hand befänden.

Und die DB wüsche ihre Hände in Unschuld ... . Unter Umständen hat ja Ackermann bzw. die DB einen "Outsourcing-Profit" erhalten. Das sind die Boni, die normalerweise ein Personalchef erhält, wenn er es schafft die Arbeitnehmerschaft um eine bestimmte Quote zu reduzieren.

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