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Hamburger Abiturienten hinken in Mathematik süddeutschen Schülern stark nach

Hamburger Abiturienten liegen laut einem Bericht des Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPI) deutlich hinter Abiturienten aus dem Bundesland Baden-Württemberg. Die Studie bezieht sich auf Daten aus den letzten neun Jahren.

Bei gleichen Aufgaben lagen die Hamburger Schüler der 13. Klasse im Schnitt 48 Punkte hinter den Schülern aus dem Südwesten. Bei Aufgaben mit besonders starken Anforderungen liegen die Hamburger sogar 78 Punkte und damit knapp zwei Schuljahre zurück.

Hamburger Gesamtschul-Abiturienten wissen demnach weniger als baden-württembergische Grundkurs-Schüler. Das Abitur in Mathe liegt zwischen den Ländern laut MPI-Forscher "auf deutlich unterschiedlichem Niveau".


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutsch, Hamburg, Schüler
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2007 12:19 Uhr von Newsnacken
 
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mag sein alles schön und gut aber wie soll man den so enorm wachsenden Stoff noch bewältigen?

Alles wird immer leicht daher geredet doch eigentlich ist es enorme Arbeit den Stoff zu bewältigen, ich bin der Meinung das ein Abitur noch einwenig genauer abgestimmt werden muss.
D.h. nicht nur die Abwahl von einigen Fächern und Grund und Leistungskurse.

Einigen Leuten wird schon durch Mathe der weg zum Abi komplett versperrt.
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19.01.2007 12:25 Uhr von obbiwahn
 
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@newsnacken: Wieso wachsender Stoff?

Die Schüler in BaWü beweisen doch, dass es Schüler gibt, die fähig sind, diesen Stoff zu bewältigen.

Ich behaupte, dass teilweise in den Gymnasien auch Schüler sitzen, die von der Lernfähigkeit her gar nicht dahin gehören!
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19.01.2007 12:32 Uhr von no_trespassing
 
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@newsnacken: >>ich bin der Meinung das ein Abitur noch einwenig genauer abgestimmt werden muss.>>

Vor 50 Jahren hat der Lehrer gesagt: Alles, was gemacht wurde, könnte dran kommen und dann mußten sich die Schüler vorbereiten.

Heute grenzen die Lehrer dermaßen die Themen ein, daß es wirklich ein Witz ist. Beim Zentralabi geht das zum Glück nicht mehr, aber das Niveau ist trotzdem dramatisch gesunken.

Ein Abitur sollte eher breitgefächerter aufgebaut sein.
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19.01.2007 12:35 Uhr von kirsten_sux
 
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vielleicht sollte man auch die jeweiligen kompetenzen der mathe lehrer testen. dadurch würde sich sicherlich noch mehr parallelen ergeben.
es gibt keine dummen schüler, sondern nur unfähige lehrer.
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19.01.2007 12:55 Uhr von Rollo-Ralf
 
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Bildung muß in Bundeshand! Ich glaube das wir einen großen teil der Bildungsmiesere in den griff bekommen wenn wir eine einheitliche Schulordnung für die ganze Bundesrepublik bekommen! So lang die Bildungspolitik in Länderhand ist, werden je nach Standart die werte für Lehrfächer unterschiedlich gehandhabt, so wird aus dem Länder in denen ein hoher Bildungsstandart besteht, jeder Abiturient allen anderen die Spitzenjobs vor der Nase wegschnappen. Durch das Hamburger Weichspülabi haben Hamburger Bundesweit weniger Jobchancen!
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19.01.2007 13:01 Uhr von Contagion
 
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Auch in BW Mathe zu knapp: Hab mein Abi an einem Gymnasium in BW gemacht und muss sagen, ich hatte danach viel zu wenig Ahnung in Mathematik/Naturwissenschaften - obwohl ich in betreffenden Fächern nie schlechter als 2,0 stand.
Das anschließende naturwissenschaftliche Studium hat mich derart gefordert, dass ich erstmal meine gesamte Freizeit vor Übungsaufgaben verbringen musste. Den technischen Studenten ging es ähnlich.

FreundInnen, die sprach/geisteswissenschaftliche Fächer studeren, erging es nicht so - die haben gleich im Grundstudium ein Studentenleben.

Mathematik/Naturwissenschaften kommen einfach generell in der Schule viel zu kurz - das ist doch der falsche Weg, wir brauchen doch Ingenieure und keine Sprachwissenschaftler!
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19.01.2007 13:35 Uhr von AMIO
 
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korrekt: Ich kann mich nur den Meinungen anschliessen, die die Bildung in Bundeshand fordern.
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19.01.2007 13:40 Uhr von carry-
 
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@contagion: kann ich nur bestätigen! man ist trotz mathe lk (bayern) nicht wirklich auf "uni-mathe" vorbereitet. es gibt eine riesen lücke zwischem dem mathe-ende auf der schule und dem mathe-anfang auf der uni. und ich behaupte, es ist nicht die uni, die zuviel verlangt, sondern die schule die zuwenig tut.
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19.01.2007 13:43 Uhr von Mondelfe
 
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Das Problem ist das wir in Deutschland 16 verschiedene Bildungssysteme haben...

Wenn dann ein Schüler von Bayern nach Hamburg oder von Baden-Württemberg nach Hessen zieht, kann er da schon Probleme in der Schule bekommen, entweder, weil die viel weiter sind, wie er, oder weil er sich langweilt, weil der den Stoff schon vor 2 Jahren hatte...

Vernünftig wäre es, ein einheitliches Bildungssystem für Deutschland anzuschaffen! Das wäre mal ein guter Vorsatz für die nächste Bundestagswahl...
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19.01.2007 14:01 Uhr von vea
 
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@Contagion: genau das selebe erlebt
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19.01.2007 16:08 Uhr von vst
 
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logisch: mir schwoba *g*
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19.01.2007 17:10 Uhr von virtualnonsense
 
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Komme aus BW..: 2 Punkte im Mathe Abi ... 3 Jahre lang beschissene Lehrer .. Studium Informatik -> Mathe 1,3 :D
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19.01.2007 17:15 Uhr von virtualnonsense
 
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aber ..: natürlich nicht ohne einen erheblichen Mehraufwand erreicht der nicht zu vergleichen ist mit dem Aufwand für die Schule.. Aber ich denke eins der größten Probleme ist einfach das Lehrer einem suggerieren das man ne Niete ist .. Kaum fängt man dann aber an zu studieren und wird bildungstechnisch verwöhnt von allen Seiten lernt es sich doch viel einfacher .. bzw es studieren größtenteils Leute die lernen wollen .. im gegensatz zur Schule, da gibt es eben Leute die ihre Zeit absitzen ..
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19.01.2007 22:34 Uhr von Il_Ducatista
 
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lächerlich: ist doch eh alles lächerlich. In der Schule war ich in Mathe der Klassenbeste,anfangs des Physikstudiums (jeder weiss doch, dass dieises Fach ganz viel Mathe braucht) erfolgte ein freiwilliger Mathetest (wer hier Schwierigkeiten hat, sollte sich was naderes Suchen). Der Test war lässig und auf dem weiteren Weg hat sich gezeigt, dass Mathe für ein geldverdiendasein ganz schlicht wert los war. Natürlich bei den anderen die auf dem Umweg über die theoretidche Physik zum promovierten arbeitslosenb wurden wa res anders. In der Experimentalphysik war man schlicht ein zweitklassiger Handwerker und Duiffgleichungen waren nur was für US Prograsmmer die Mathcad in die Welt setzten.
Recht viel viel Schwierigkeiten für alle ...
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20.01.2007 21:16 Uhr von Nessy
 
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aha: "Das Abitur in Mathe liegt zwischen den Ländern laut MPI-Forscher "auf deutlich unterschiedlichem Niveau"."

Und ??? Was tut man dagegen ???

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