19.01.07 11:42 Uhr
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Nur ein Prozent der ALG-2-Empfänger lehnt Jobangebote ab

Nur etwa einem Prozent der Arbeitslosengeld-2-Empfänger wird das Arbeitslosengeld gekürzt, weil sie ein Jobangebot nicht annahmen. Diese Zahl gab jetzt nach Meldung der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" die Bundesagentur für Arbeit bekannt.

Insgesamt mussten im November letzten Jahres 2,5 Prozent der Empfänger eine Kürzung ihrer Bezüge hinnehmen.

Weitere Gründe waren nicht eingehaltene Meldetermine und das unentschuldigte Fortbleiben bei Vorsprachen.


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WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent
Quelle: www.rp-online.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2007 11:52 Uhr von obbiwahn
 
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Lachhaft: Wenn ich sehe, wie sich manche Alg2-Empfänger hier in der Firma vorstellen bzw sich lediglich Ihren Stempel abholen, ist 1% eine lachhafte Zahl.

Geschätzte 10-20% der Bewerber bei uns holen sich lediglich einen Stempel oder stellen sich nur vor, sind dann mit der angebotenen Arbeit/Vergütung nicht zufrieden oder, wenn von der BA direkt vorgeschlagen, haben erst garkeine Zeit um sich vorzustellen.
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19.01.2007 12:13 Uhr von Ugly Duck
 
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@obiwahn muss ich recht geben: Genau die selben Erfahrungen habe ich auch gemacht. Da wird sich nur der Stempel abgeholt. Ein Bekannter von einen Bekannten von mir (ein quasi Unbekannter von mir) hat ein Baugeschäft und die meisten der vom Arbeitsamt gesendeten Bewerber waren Alkoholisiert, Arbeitsunfähig (Rückenleiden, Rheuma, Stauballergie oder Pickel am A....)

Traurig aber wahr.
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19.01.2007 12:21 Uhr von hans-peter.kloeppel
 
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Job-Angebote! Mein Vater ist seit einem Jahr Hartz4 empfänger, er hat davor 30 Jahre gearbeitet (er musste aus gesundtheitlichen probleme aufhören)
Er bekam ein Job-Angebot, welches wirklich lachhaft ist, er sollte Kurier Fahrer machen aber sein eigenes KFZ nutzen und selber tanken... Pro Sendung hätte er 50cent bekommen, bei 60 Sendungen am Tag = 30€, davon soll er aber noch tanken und leben, wo sind wir denn hier, wenn ich dafür arbeiten gehe!?!!?!?!?!!?
Die unternehmen machen sich die Taschen fett und , wenn man für niedrig Lohn nicht arbeiten will, heisst es gleich man sei zu faul zum arbeiten (das kommt natürlich nur von leuten die genug verdienen)
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19.01.2007 12:32 Uhr von hans-peter.kloeppel
 
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.......Nachtrag! Wenn die Qualität der Angebote steigen würde, würden sicherlich auch mehr Menschen dazu bereit sein, zu arbeiten, natürlich sollte der Lohn auch angemessen sein für das heutige Leben in old good Germany, denn Leistung muss bezahlt werden, es darf nicht sein das die Unternehmen Mrd. gewinne machen und die Löhne sinken, wie es seit 1999 der Fall ist (1% gesunken seit 1999) die Gewinne haben sich verdoppelt!!!!!!!!
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19.01.2007 12:36 Uhr von steelenser57
 
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@ugly obi: schön, wenn Propaganda wieder funktioniert. Was soll man mit solchen (H4)Menschen machen? Erschlagen? Aufhängen? Vergasen?

Dieses armselige Menschenbild ohne zu wissen, welche Hintergründe diese Leute haben ist schon erschreckend.

Da wundern sich einige, dass Nazi-Parteien regen Zulauf haben.
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19.01.2007 12:37 Uhr von VoteForChris
 
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@obiwahn. Richtig erkannt! Da rafft sich selbst der faulste auf und geht zur Arbeitstelle. Nur wirklich haben wollen den Job nur 50%. Der Rest hat halt Angst die Kohle gekürzt zu bekommen. Kotzt mich langsam alles immer mehr an. Glaube ich werd auch Arbeitslos, führ in Ungarn ein schönes Leben und lass meine Eltern meine Post verwalten bzw. die Arbeitsagentur hinhalten.

Und @Hans-peter... das kann doch nicht ganz der Wahrheit entsprechen was du dort schreibst. Glaube du hast da noch ein paar entscheidende Fakten vergessen. Kommt mir ein bißchen unrealistisch vor das "Job-Angebot".
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19.01.2007 12:47 Uhr von hans-peter.kloeppel
 
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@VoteForChris: Doch, es ist die Wahrheit, es ist nichts dazu erfunden, ich hab den Brief hier über das Job-Angebot.... 60 Sendungen pro Tag bei 50cent pro Sendung, mit eigenem PKW und den Kraftstoff sollte er auch aus eigene Tasche zahlen, ob du es nun glaubst oder nicht ist mir egal ! ! !
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19.01.2007 12:52 Uhr von intruder1400
 
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Hab ich auch schonmal, einen 1€ Job abgelehnt.Die Arbeit war ausgelegt auf arbeiten im Grünflächenbereich und Pflege von Denkmälern.
Als ich mich vorstellte hieß es,es werden Maler,Maurer,
Tischler,Zimmermänner und Putzer gebraucht.Als ich
nachfragte ob ich da überhaupt richtig wär,hieß es gleich, wenn es mir nicht passt,kann ich gleich wieder gehen.Es sollte da ein angemietetes Haus in dem sich die Büroräume befanden neu verputzt und modernisiert werden.
Den Geschäftsführer des Berlin-Brandenburger-Bildungs-
werk (Dr.Petzold), hatte die Justiz vor einigen Jahren schon mal auf dem Kieker.Damals hatte er Sozialläden,
wo man billig Lebensmittel kaufen konnte.Da wurden Spenden von Supermärkten verkauft und das mit
überteuerten Preisen,wo es dann Ermittlungen wegen
Subvenstionsbetrug in Höhe von fast 2 Millionen € gab.
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19.01.2007 13:05 Uhr von intruder1400
 
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VoteForChris: Wer hier um die Zeit Kommentare losläßt wird wohl arbeits-
los oder zu mindest Teils.Denn wo ich einen Ganztag-Job
hatte,hatte ich keine Zeit und Bock zum surfen.
Auch du bist bald arbeitslos und in einem halben Jahr
schickt dich die A-Agentur wieder zu deiner alten Firma,
nur wird dir dein neuer Job dann auch nur 3-4 € die Stunde bringen,oder noch weniger.
Wenn die A-Agentur dicht wäre,könnte der Arbeitsmarkt
sich besser erholen
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19.01.2007 13:34 Uhr von ArrowTiger
 
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Wird Zeit für einen Mindestlohn: Manche Absagen von Hartz-IV-lern wundern mich nicht, sollte das, was im folgenden Link geschildert ist, gängige Praxis in manchen Branchen sein:

"Gebäudereiniger: So läuft´s wirklich"

http://www.abendblatt.de/...

Aus der Einleitung: "Ihr Fall sorgte bundesweit für Schlagzeilen: Zimmermädchen Antonia H. (23) arbeitete für 2,46 Euro pro Stunde als fest angestellte Reinigungskraft der Gebäudereinigungsfirma Lieblang im Hamburger Dorint-Hotel am Alten Wall. Als sich Antonia H. bei ihrem Arbeitgeber über den Dumpinglohn beschwerte, erhielt sie die Kündigung."

2,46 € pro Stunde! Und das in Deutschland. Das muß man mal auf sich wirken lassen!

Ich hoffe, die deutschen Politiker raffen sich endlich mal auf, und führen einen Mindestlohn ein. Hat sich schließlich auch in anderen EU-Ländern bewährt.
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19.01.2007 13:48 Uhr von christi244
 
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Sag ich doch von daher wird es für mich immer wahrscheinlich, dass dieser Typ aus Rheinland Pfalz nur ein "Fake" war, um wieder gegen Alg2-Empfänger zu hetzen und eine HAndhabe zu bekommen, die Quoten zu drücken!
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19.01.2007 13:51 Uhr von SchlachtVati
 
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oder wird zeit für: dafür

http://www.youtube.com/...

denn die news ist wohl wahrscheinlich blödsinn , denn wenn man mathe bissel erster nimmt , ......

"Nur, wer sich selbst aktiv an der Suche nach einem neuen Job beteiligt, gilt fortan als arbeitslos."


..................., sieht man die sache nüchterner

http://www.wdr.de/...

-----------------

ausserdem wird es zieht das privatisierei von kommunen aufhört .

http://www.wdr.de/...

Es ist das Heilsversprechen der Privatisierung: Billiger und besser soll alles werden. Deshalb verkaufen deutsche Kommunen seit Jahren ihre Dienstleistungen an Private: Strom, Gas, Wasser und eben auch die Müllabfuhr. Vielerorts mit negativen Folgen: Die Löhne der Beschäftigten sanken, die Gebühren stiegen weiter. Deshalb wagen jetzt einige Städte eine "orangene Revolution" und holen sich die Müllabfuhr von den Privaten zurück. Was viele zunächst als "Verstaatlichung" abtun, ist für die Städte eine wahre Erfolgsgeschichte: Quasi über Nacht schafften sie so Einsparungen von bis zu 30 Prozent und konnten die Müllgebühren senken.

---------------------

am ende ist sowieso alles scheissegal , weil "alles auf pump" ist .
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19.01.2007 13:54 Uhr von intruder1400
 
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Brutto gleich Netto: wird doch auch ein Witz.750 € brutto gleich netto sind nur
15 € mehr als ein ALG 2 er beanspruchen kann.Da sind
aber die Mehrausgaben für den Job (Fahrgeld und für
Nahrung,wenn 10-12 Std. arbeitet) nicht mit drin.Sind mal locker 150 € nur Kosten für die Arbeit.Und ein Stunden-
lohn von ca.4,50 €.In Frankreich immerhin schon 8,27€.
Die jetzigen Jobs sind auch nur Maßnahmen von 700€ für
Ungelernte bis 900€ Erfahrene oder Ältere Arbeitslose.
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19.01.2007 14:02 Uhr von SchlachtVati
 
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@autor: bekommst natürlich trotzdem von mir wohlwollende bewertung , ..... für die news , kannst ja nüscht !
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19.01.2007 15:12 Uhr von Johnny Cash
 
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Die: Darstellung ist schon ziemlich schwer. Mit manchen Jobs sind selbst Arbeitslose nicht zufrieden. Und so ein Kurier Beispiel eines anderen Users zeigt doch deutlich das sie keine ernstahaften Jobs sind.
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19.01.2007 15:34 Uhr von oneWhiteStripe
 
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*würg*: VOTE FOR CHRIS
**********************
Da rafft sich selbst der faulste auf und geht zur Arbeitstelle. Nur wirklich haben wollen den Job nur 50%. Der Rest hat halt Angst die Kohle gekürzt zu bekommen. Kotzt mich langsam alles immer mehr an. Glaube ich werd auch Arbeitslos, führ in Ungarn ein schönes Leben und lass meine Eltern meine Post verwalten bzw. die Arbeitsagentur hinhalten.

Und @Hans-peter... das kann doch nicht ganz der Wahrheit entsprechen was du dort schreibst. Glaube du hast da noch ein paar entscheidende Fakten vergessen. Kommt mir ein bißchen unrealistisch vor das "Job-Angebot".


****************************************************************

willkommen in der schönen monochrom-welt der SSN-user. yep alle arbeitslosen sind faul, eigentlich können wir denen doch das recht auf leben aberkennen. so als lebensunwertes leben? na was meint ihr? gefällt euch das?

eure dummen pauschal_bild_schwarz_weiss_posts gehen mir sowas von auf den senkel!

aber man sieht dass die propaganda wunderbar funktioniert! nur wer arbeitet ist ein echter mensch! der rest ist nur ausschuss! gut dass ihr hier alle "arbeitsplatzbesitzer" seid

@chris: yep, hau ab nach ungarn und leb dort wie ein könig. werd dich vermissen.

ows
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19.01.2007 15:42 Uhr von ArrowTiger
 
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@Chorkrin: Solche Dumping-Gehälter wären in einer wirklich freien Marktwirtschaft auch kein Thema, weil sich schlichtweg so gut wie niemand finden würde, der für so wenig Geld arbeiten würde.

Das Problem ist doch, daß das Arbeitsamt die Betroffenen hier unter Druck setzen kann, diese Billigjobs anzunehmen, und damit dem Lohndumping auch noch Vorschub leisten. Daher ja auch der inzwischen gebräuchliche Spruch über staatliche "Zwangsarbeit" und "Reichsarbeitsdienst".

Verwunderlich ist diese arbeitgeberfreundliche Handlungsweise nicht, ist doch der BA-Chef Wiese ehemaliger McKinseyaner (und damit eigentlich für den Job völlig ungeeignet). Verwunderlich ist allerdings die Haltung unserer Jurisdikative, die hier nicht sofort eingreift, um dieses am Rande des Rechtsbruchs entlangschlitternde Handeln schnellstens zu beenden!

Wenn das so weitergeht, werden wir uns noch ganz schön umschauen. Exakt so ging es auch am Ende der Weimarer Republik zu. Genau diese Art Handlungen, diese Politik des Sozialabbaus und der reinen Unternehmensbevorzugung, führten zu ihrem Ende und dann zum totalitären Nationalsozialismus.

Wollen wir nur hoffen, daß sich die Geschichte hier nicht wiederholt...
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19.01.2007 16:17 Uhr von hans-peter.kloeppel
 
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@bonsaitornado1 du hast in vielen Recht aber ich lebe nicht um zu arbeiten!!!!! Ich arbeite um zu Leben ;)
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19.01.2007 16:22 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Man kann sich doch ausrechnen, Arbeitgeber, die sich vom Arbeitsamt Leute "schicken" lassen, werden wohl bei der Lohnzahlung genauso geizig sein.

Wenn ich eine Stelle zu besetzen habe, gebe ich ein Stellenangebot auf, es melden sich dann eben nur Leute, die wirklich interessiert sind.

Wenn ich zu geizig bin ein Stellenangebot in einer Zeitung oder im Internet zu bezahlen, muß ich mich über manche Reaktion nicht wundern.

Eine Arbeit sollte schon angenommen werden, aber nicht um jeden Preis.
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19.01.2007 16:25 Uhr von ArrowTiger
 
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Ja, immer die selbe Leier von Leuten, die mit den derzeitigen Umständen auch noch konform gehen, und diese womöglich sogar gutheißen. :-)

Man kann sicher zur Not kurzfristig unter Wert und unter dem Existenzminimum arbeiten. In Arbeit jedoch den einzigen Wert des Lebens zu sehen, und gar noch für Zweit- und womöglich Drittjobs zu werben, klingt etwas morbide in meinen Ohren. Es ist ja nicht so, daß es unserer Wirtschaft wirklich schlecht ginge. Da herrscht m.M. nach eher ein Verteilungsproblem. Es gibt jedenfalls keine "globalen Zwänge", die einen solchen Markt erforderlich erscheinen lassen. Das hat eher mit politischen Entscheidungen zu tun...

Zumal mehrere Jobs auch nicht gerade zu einem harmonischen Familienleben führen dürften. Geschweige denn für ausreichendes Einkommen. Die working poor in den USA sollten eigentlich aussagekräftig genug sein, daß diese Rechnung nicht aufgeht.

Aber solche Sprüche hörte man auch schon kurz vor dem Zusammenbruch der Weimarer Republik. Ich erwähnte dies ja bereits...
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19.01.2007 17:18 Uhr von Jorka
 
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Siehste siehste: Ich habe mir doch gleich gedacht, das es nur ein paar prozent sein konnten, die die Leistungen mißbrauchen auch wenn die Politiker die ganze zeit von anderen höheren zahlen schwafelten.

@ArrowTiger: Vollkommene Zustimmung, es wird zeit das ein mindestlohn eingeführt wird. Unter solchen Bedingungen wie bei deinen Beispiel könnte man auch gleich die Sklaverei wieder einführen.
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19.01.2007 18:03 Uhr von Marco Werner
 
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Wenn ich einige Firmen sehe würd ichs wahrscheinlich nicht anders machen. Gerade wenn man in kleineren Städten wohnt, weiß man in etwa über die Moral der Chefs der diversen Firmen Bescheid. Wer bitte würde sich für eine Stelle den *5Buchstaben* aufreißen, obwohl er schon weiß, daß er spätestens nach ein paar Wochen wieder draußen ist. Als offizielle Begründung wird dann natürlich hergenommen, daß man nicht zum Unternehmen passe. Komisch, daß die Firma das erst merkt, wenn a) die von der Agentur bekommene Lohnzuzahlung aufgebraucht und b) einige Wochen vergangen sind. Daß jemand nicht in die Firma passt, merkt man meines Erachtens wesentlich früher. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ;-) Hab sowas selbst schon 5x erleben "dürfen"....

Marco
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19.01.2007 18:22 Uhr von intruder1400
 
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oneWhiteStripe: Die Story von hans-peter.kloeppel ist ziemlich realistisch.
Der Freund meiner Tochter sollte in einer Pizzeria als
Lieferfahrer anfangen.Als er sich vorstellte,hieß es er
müsse sich noch ein Auto besorgen und das für 3,50€
die Stunde.Als er den Job nicht annahm (annehmen konnte)
bekam er sogar eine Sperre
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19.01.2007 18:37 Uhr von ArrowTiger
 
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@intruder1400: -- "Als er den Job nicht annahm (annehmen konnte)
bekam er sogar eine Sperre"

ich hoffe, er ist sofort vor´s Sozialgericht gezogen? Kann mir nicht vorstellen, das die BA bzw. Arge hier gesetzestreu gehandelt hat. Daß die ihre Kompetenzen (und deutsches Recht) gerne mal überschreiten, ist ja inzwischen hinlänglich bekannt.
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19.01.2007 19:32 Uhr von Troll-Collect
 
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@arrow: "Kann mir nicht vorstellen, das die BA bzw. Arge hier gesetzestreu gehandelt hat."

Schwer zu sagen. Finanziell zumutbar sind Jobs bis 30% unter dem ortsüblichen Niveau für den Beruf. Wenn Pizzafahrer üblicherweise mit 5 Euro/Std. entlohnt werden, sind 3,50 Euro zumutbar.

Aber selbst wenn nicht - ein Widerspruch gegen die Kürzung hat keine aufschiebene Wirkung (somit werden die Betroffenen gezwungen, trotzdem solche Jobs anzunehmen), wird von der selben Behörde bearbeitet und ein Prozess zieht sich mindestens über 1-2 Jahre hin.
Zu guter letzt plant die Regierung, Verfahren vor dem Sozialgericht gebührenpflichtig zu machen und die Selbstbeteiligung für Prozeßkostenhilfe zu erhöhen.

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