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Inflationäre Vergabe von Bestnoten an deutschen Hochschulen in der Kritik

Der deutsche Philologenverband kritisiert die "massenweise Vergabe von Bestbenotungen" an deutschen Hochschulen. Wirtschaft und Staat bleibe durch diese inflationäre Einser- und Zweiervergabe Aufschluss über tatsächlich Geleistetes verborgen.

Schuldige dieser Entwicklung seien die Professoren. Die ließen sich ihre Vorlesungen von den Studenten gut bewerten und gäben dann im Gegenzug gute Zensuren. Auch zu starke Vertrautheit zwischen Professoren und Studenten hemme schlechte Bewertungen.

Während Biologen ihr Examen im Durchschnitt mit 1,3, Psychologen und Mathematiker mit 1,4, Chemiker mit 1,5 und Historiker mit 1,6 ihren Abschluss machen, weisen Mediziner sowie Wirtschaftler einen Schnitt von 2,4 und Juristen 3,3 als Note auf.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutsch, Kritik, Inflation, Hochschule, Vergabe, Bestnote
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2007 01:41 Uhr von no_trespassing
 
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Ich bin auch entschieden dafür, daß endlich angemessen differenziert wird. Aber dazu müssen Professoren mehr tun und Klausuren nicht von ihren Hiwis korrigieren lassen, die selber gerade mal das Vordiplom bestanden haben.

An Privatschulen genauso: Die Schulen vergeben Bestzensuren, um vor den Eltern, die soviel Geld bezahlen, sich nicht rechtfertigen zu müssen.

Deshalb: Pro einheitliche Prüfungen und auch pro Zentralabitur!
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19.01.2007 10:45 Uhr von rh1974
 
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@autor und ´...Pro einheitliche Prüfungen und auch pro Zentralabitur!...´

verdammt kommen wir dann etwa dem boesen boesen DDR-system wieder nahe? sowas geht nun wirklich nicht! dann kann keiner mehr sein eigenes sueppchen kochen und stell dir vor das abitur aus bayern ist gleichwertig zu anderen laendern?! gott bewahre! </sarkasmus>
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20.01.2007 21:18 Uhr von Nessy
 
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Nett: "Schuldige dieser Entwicklung seien die Professoren."

Das sollte man denen mal erzählen *gg* Mal sehen was die sagen !!!
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20.01.2007 21:28 Uhr von JCR
 
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Optimist vs. Pessimist: Optimist: Die neuen Generationen sind leistungsfähiger (Sieher Flynn-Effekt: http://de.wikipedia.org/...)

Pessimist: Stimmt nicht, wir müssen einfach nur schlechter bewerten.
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21.01.2007 17:52 Uhr von savra
 
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In vielen Fachbereichen so: Das ist mir auch schon in anderen Fachbereichen wie
etwa Psychologie oder Ökotrophologie aufgefallen, in
denen eine gute kaum noch etwas Wert ist. Bei
Mathematik, Physik oder Informatik hingegen sieht es
etwas besser aus.
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24.01.2007 23:10 Uhr von Nessy
 
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Ach ja die Studenten !!!
Die bekommen ihre Benotungen sicher "zu Recht" Oder etwa nicht !!!

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