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Studie: Risiko einer Scheidung prognostizierbar

Michael Wagner, Scheidungsforscher an der Universität Köln verglich 42 Ehe-Studien anhand von Faktoren wie Elternschaft, Alter zum Zeitpunkt der Heirat, Konfession und Berufstätigkeit der Ehefrau. Diese gelten als gefährdende Merkmale für eine Ehe.

Wolfgang Lutz, Psychologe an der Universität Trier, zweifelt diese Prognosemodelle an. "Unsere Simulationsstudien ergaben eine Rate richtiger Scheidungsvorhersagen zwischen 20 und 40 Prozent", meint Lutz. Ausschlaggebend sei der Kommunikationsstil.

Wichtig ist vor allem, ob die Paare sicher sind, dieselben Moralvorstellungen zu teilen. Das Fazit aller Befunde lautet, dass die empfundene Ähnlichkeit der Partner als vorehelicher Faktor, aber die reale Ähnlichkeit während der Ehe entscheidend ist.


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WebReporter: cozmixx
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Risiko, Scheidung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2007 13:27 Uhr von BRESS
 
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* grml *: hätte mir das vielleicht mal jemand VORHER sagen können? So kommt die Studie irgendwie 7 Jahre zu spät...

O;-)
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18.01.2007 13:33 Uhr von cozmixx
 
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Naja - du hast jetzt Kenntnis davon. Wer weiß, wozu das noch gut ist...

;-))
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18.01.2007 14:04 Uhr von diegeschichte
 
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Simulation: Achtung aktuelle Durchsage:
"Morgen finden bei uns keine Hochzeiten statt, da die Simulation eine Scheidungswahrscheinlichkeit von 80% für 2Monate voraussagt!"

Oder in 20 Jahren:
" Wir werden die Kinder am 23.12.2027 bekommen, denn dann hat es ein so schönes Leben laut Baby-Simulationsergebnis!"
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18.01.2007 20:01 Uhr von Artemis500
 
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Dass man niemanden mit anderen Moralvorstellungen heiraten sollte ist doch Allgemeinwissen. Wäre ja nachgerade dämlich, wenn man großen Wert auf Treue legt jemanden zu heiraten, der möglichst viel Sex mit wechselnden Partnern haben will. Das ist natürlich eine Übertreibung, auch geringfügigere Unterschiede sind schlecht. Dazu brauchts keine Studie.
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18.01.2007 22:01 Uhr von JFranklin
 
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@Artemis500: Wenn auch nur wenige Personen sich über diese Fragen Gedanken machen, hat sich die Studie schon gelohnt.
Das muss so fest im Hinterkopf verankert sein, dass man sich die Frage, ob ein gemeinsamer Weg nicht von Anfang an unmöglich ist, auch noch stellen kann, wenn man gerade nicht so klar denken kann.
Es gibt denke ich durchaus ein paar Fragen, die man in einer Beziehung möglichst bald klären sollte, wenn etwas ernstes daraus werden soll. Man muss sich mal vorstellen, man würde mehrere Jahre mit jemand zusammenleben eventuell beschließen zu heiraten und merkt dann plötzlich: Ich möchte gerne Kinder, der andere keine. Da steht man dann vor einer sehr schweren Wahl, da man miteinander schon viel durchgemacht hat. Da ist ´nur´ Freunde bleiben dann keine wirkliche alternative mehr. Es ist daher besser solche Dinge schon recht früh zu klären, wenn noch nicht so viel auf dem Spiel steht.
Als ich vor einiger Zeit ein bisschen was über die Studie von Michael Wagner gelesen hatte fiel mir auf, dass die ´Killerfragen´, die er auflistet, genau die Fragen waren, die
meine Freundin und ich zeimlich bald in unserer Beziehung abgeklärt hatten, um zu schauen, ob wir zusammenpassen. Dachte damals, dass alle dies tun würden. Dann würden jedoch große Differenzen in diesen Fragen bei Paaren nicht oft vorkommen und die Studie wäre unmöglich. Die Existenz dieser Studie ist also gleichsam Beweis, dass sie nötig ist.
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18.01.2007 23:28 Uhr von jsbach
 
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Wer zu spät kommt den bestraft das Leben. Da muß ich dem Erstschreiber @BRESS recht geben. Genau so war es bei mir vor 7 Jahren. Aber wenn man 30 Jahre verheiratet war... der Alltag holt einen irgendwann ein.Da brauch ich nur die offiziellen Scheidungsstatistiken betrachten, da bin ich noch gut weggekommen :-))
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19.01.2007 13:05 Uhr von Mondelfe
 
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@JFranklin: Was sind denn das für "Killerfragen"

Finde ich die irgendwo??
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19.01.2007 13:08 Uhr von Bommel123
 
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mit raten erreiche ich 50% genauigkeit: das ist von 40% gar nicht so weit weg! Ich werde jetzt einen wissenschaftlichen Artikel verfassen und zwar darüber wie gut ich geraten habe!!!
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19.01.2007 16:41 Uhr von Cenor_de
 
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Ich bestreite die Ausagekraft: einer solchen Prognose.

Es gibt nämlich im Grunde nur einen Faktor an dem eine Ehe potenziell scheitert:

Die Anziehung des Partners sinkt bei mindestens einem der Partner auf ein Niveau daß eine Neuorientierung nötig macht.
Die Ursachen hierfür sind biologisch. Die Scvheidungsunwahrscheinlichkeit ist ausserhalb sozialer Kontrolle durch eine Moralinstanz 0%.

Nestbauinstinkte und brutpflegereflexe simuliren im Instinktaparat eines Menschen eine Endgültigkeit, die auf eine Lebenserwartung von 30+ ausgelegt ist.

Wer einigermassen attraktiv ist und dieses Alter überschreitet, hat in seinem Leben mindestens eine Scheidung vor sich, es sei denn er nennt sie anders indem er die staatliche und religiöse Ligitimität vermeidet, dann nennt er seine Scheidung Trennung.

Beziehungen die ausserhalb gesellschaftlicher Ächtung ein leben lang halten, sind sehr unwahrscheinlich und eine Zufälligkeit.

Wer mit 35 noch mit der Frau zusammenlebt, die er nach den Moralvorstellungen des 19. Jahrhunderts mit 20 hätte heiraten müssen, der ist ein Exot. (geschlechtlich umgekehrt natürlich auch)

Die Beziehungsfom des Menschen ist ein zyclische Monogamie. Wer die nicht lebt ist entweder unattraktiv oder katholisch ;) - oder beides.
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19.01.2007 19:34 Uhr von Joker007
 
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@ cenor: Na, so ein Unsinn !
Wenn das richtig wäre, dürften nur attarktive
Leute von Scheidungen betroffen sein. Als
geschiedene/r mag man sich ja vielleicht gerne
einreden, dass man selbst zu attraktiv für die
Ehe oder für den/die Ex war oder gar geworden
ist - na ja, wenn´s hilft. Scheint mir aber eher auf
Realitätsverlust hinzudeuten, was vielleicht auch
eine Mitursache für das Scheitern Ehe gewesen
sein könnte.
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20.01.2007 02:58 Uhr von marshaus
 
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die studie sagt gar nichts aus und ist wie immer eine studie die wir nicht brauchen......
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21.01.2007 23:32 Uhr von md2003
 
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absoluter: Quatsch!!!!

das Risiko einer Scheidung ist überhaupt nicht prognostizierbar - genauso wenig, wie man Lottozahlen vorhersagen kann....
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23.01.2007 09:20 Uhr von zenon
 
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Bullshit! Es ist nicht aufgrund irgendwelcher Umgebungsvariablen prognostizierbar - aber wenn ich ein Ehepaar treffe, das sich ständig anschreit, beleidigt und noch schlimmer liegt meine Vorhersagerate vielleicht auch ganz gut.

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