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Tierquälerei: Hund und Exoten in Wohnung zurückgelassen

In Frankfurt-Hoechst musste die Polizei ausrücken, weil ein Hausbesitzer einen seit zwei Wochen bellenden Hund meldete. Laut Aussage des Mannes sei die Wohnung wohl verlassen gewesen. Beim Öffnen durch die Beamten bot sich ein erbärmliches Bild.

Der Hund (ein Dobermann) war zu schwach zum Laufen und dem Tode nahe. Des Weiteren wurden eine mexikanische Boa (Länge immerhin ca. 1,50 Meter) und ein Aquarium mit Fischen gefunden und beschlagnahmt, da die Tiere offensichtlich nicht versorgt wurden.

Die gesamte Wohnung war überdies stark vermüllt. Vom Mieter fehlt bislang jede Spur. Die Tiere wurden in die Obhut fachkundiger Tierschützer übergeben - ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurde eingeleitet.


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WebReporter: Hinkelstein2000
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Hund, Wohnung, Tierquäler
Quelle: ticker-kleintiere.animal-health-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2007 10:05 Uhr von Hinkelstein2000
 
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Leider kommt sowas ja immer wieder vor - trotzdem ist es jedemal aufs Neue eine Schweinerei. Vielleicht sollte man solche Menschen auch mal wochenlang einsperren und den Schlüssel weglegen, damit sich niemand um sie kümmern kann.

Hoffentlich geht es den Tieren jetzt besser.
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18.01.2007 10:23 Uhr von tiggis
 
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Erbärmlich: ist das Verhalten von Menschen anderen Lebewesen gegen-
über.
Wir sind verantwortlich für sie und sollten nicht die Augen verschließen, wenn wir in unserem Umfeld Anzeichen er-
kennen.
Erschreckend ist für mich allerdings auch, daß mehr Menschen in Tierschutzvereinen gemeldet sind als im
Kinderschutzbund.
Gruß
tiggis
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18.01.2007 11:13 Uhr von Pattern
 
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Hoffentlich: ist dem Besitzer nichts passiert. Das muss man ja immerhin in Betracht ziehen, bevor die Tierschützer gleich hier die Wände hochgehen. Die Tiere wurden ja auch vorher versorgt, wenn vielleicht auch nicht artgerecht gehalten.

Interessant finde ich auch ... der verschwundene Mieter hat den Nachbarn nicht gestört -- der bellende Hund schon. Und wenn der Dobermann nun ein Yorki gewesen wäre ... oder halt ein Hund der nicht so laut bellt. Dann hätte der Nachbar wohl nur neugierig hinter der Gardine hervorgelugt, wenn die Wohnung irgendwann mal polizeilich geöffnet worden wäre.


Hoffentlich finden die Tiere ein neues, gutes zuhause.
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18.01.2007 11:34 Uhr von Begosch
 
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schlimm: ist sowas, die armen tiere.
doch auch der mensch tut mir leid, denn wer so vermüllt hat auch meistens ein problem.

begosch
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18.01.2007 12:53 Uhr von raggamuffin
 
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Seit 2 Wochen soll der Hund gebellt haben: und der Nachbar hat nich schon früher mal da geklingelt?? oder wenn er eben da schon wusste dass der nachbar weg ist... hätte er doch früher die polizei rufen können!!!
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18.01.2007 13:07 Uhr von bigpapa
 
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Pattern hat recht: Diese ganzen Meldungen sind ohne gescheite Hintergrundinfos nicht mal den Plattenplatz zum speichern wert.

Falls da einige nicht richtig gelesen haben. Da war eine 1.5 Meter grosse BOA dabei. Das ist eine Schlange. Und zwar keine die man mal eben im Baumarkt kauft. Dann hatte er ein Aquarium. Auch nicht grade Tiere die man "mal eben so" kauft.

Die Wohnung war stark vermüllt. :) Dolle Aussage.
Ein Dobermann ist i.d.R. nicht grade ein kleiner Hund und wenn den vor Hunger der Bauch wehtut, macht er sich auf die Suche nach was zu fressen. Und sorry ich kann mir durchaus vorstellen das der Hund dann ne Wohnung zerlegt, das die wie Müll aussieht.

Machen wir mal ein einfache Fall draus (nur Phantasie) : Mann fährt mit sein Auto einkaufen, Papiere hat er im Auto, dann geht er zum geschäft und hat ein Unfall/Herzinfakt. Kommt ins Krankenhaus und ist nicht ansprechbar.
Ich habe auch Fische zuhause. Und genau dieser Fall kann mir auch passieren. Bin ich dan ein Tierquäler. ??

Ich finde den ganzen Artikel pures B*ldzeitungsstil.
Und pure Panikmache, was allein schon die Quelle macht. Ach die armen Tiere.

Das einzige sinnvolle an der ganzen Sache ist, das die Tiere jetzt wieder so gepflegt werden wie sie von Ihren Besitzer es vermutlich wurden.

Ach und macht euch mal gedanken über die Anschaffungskosten der Tiere. Und wie hier einer sehr richtig erwähnt hat. Ob ein Mensch verreckt intressiert eh keinen mehr, solange er kein Hund hat der vor Hunger bellt.

Gruß

BIGPAPA

p.s.: Ich weiss das ist was hart aber es muste mal sein.
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18.01.2007 13:28 Uhr von thetdk
 
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@ Autor/Kommentar: Du wirst lachen, es gibt sogar Menschen, die tun sowas mit Menschen!

Ja, das ist auch eine Schweinerei...

Aber die anderen hier haben auch recht, wer kennt schon die Hintergründe...
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18.01.2007 23:28 Uhr von Daywalker-1974
 
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Traurig traurig: Es kann ja wohl nicht sein - das nur weil wir aufrecht gehen und uns bei der Evolution irgendwie durchgesetzt haben , wir so mit Tieren umgehen dürfen !

Vor längerer Zeit wollte ich aus dem Tierheim ein Hund zu mir nachhause holen ( große Wohnung im EG mit großem Garten ) um eben diesem Hund ein schönes zuhause zu geben . Da mußte ich erstma 6 Wochen lang 3 mal die Woche ins Tierheim fahren zum füttern , gassi gehen usw. , durfte für diese Zeit Futter schon bezahlen , und nach dieser Zeit sagte man mir das ich für den Hund wohl nicht genug Platz hätte .

Wenn ich mir nun vorstelle, die Herren aus dem Tierheim müsste jetzt rechtfertigen, warum ein Tierquäler massenhaft Tiere im Tierheim bekommt und jemand der einem Tier nur gutes will, nur ausgenutzt und verarscht wird - tja da wären die Herren wohl sprachlos und der Tierschutz müsste viele neue Tierheimleiter einstellen

Warum ist diese Welt nur so ungerecht und böse ??
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19.01.2007 10:58 Uhr von adsci
 
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@bigpapa: danke! endlich mal jemand mit realistischer und vernünftiger meinung!
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23.01.2007 09:33 Uhr von zenon
 
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Das gibts doch nicht?!? Wenn bei meinem Nachbar der Hund 2 Tage lang bellt würde ich ihn sofort versuchen zu kontaktieren und ansonsten die Polizei holen - 2 Wochen? Echt schwach...

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